Zunächst starker Firn in der Nase, ergänzt durch rote Paprika und verschwommenen Duft nach schwarzen Johannisbeeren. Geschmacklich noch sehr viel Frische, starke Terroir-Note und eine unwahrscheinlich wohl dosierte Säurestruktur am Gaumen, welche den Mund quasi sauber spült und viel Lust auf mehr macht. Nach mehreren Schlücken erschütternd frisch und präsent. Der Firn ist dann auch fast ganz verschwunden und passt sich mit einem Hauch von frischer Vanille dem positiven Gesamtbild an. Langer, knackiger Abgang und dabei vibrierend klar. Absolute Spitzenklasse, wie sie so in dieser expressiven Terroir Interpretation wohl nur an der Loire zu finden ist.
Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland
Dietrich Riesling trocken ist ein saftiger Weißwein aus 100 % Riesling vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Abgefüllt in der 1-Liter-Flasche, ist er der unkomplizierte Typ für jeden Tag – auch als Schorle. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften.
Herkunft
Die Trauben wachsen im Norden der Pfalz rund um Großkarlbach, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für reife, aromatische Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.
Assemblage und Ausbau
Reinsortig aus 100 % Riesling, trocken ausgebaut. Der Ausbau stellt die klare Sortenfrucht und die typische Rieslingsäure in den Vordergrund; ein zarter Schmelz und eine feine Fruchtsüße runden den Wein ab. Als klassischer Literwein ist er auf unkomplizierten, geselligen Genuss angelegt.
Im Glas
Intensiver Duft nach reifem Apfel, Quitte, Weinbergpfirsich und Aprikose. Am Gaumen setzt sich die Frucht fort, getragen von einer frischen Mineralität und saftiger Säure. Der Abgang bleibt fein, mit zartem Schmelz.
Am Tisch
Ein Wein für den Alltag: solo als Schoppen, als Riesling-Schorle oder zu leichten Gerichten wie Salaten, hellem Fleisch und Gemüseküche. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.

