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5. Oktober 2014

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Weine

Domaine Bousquet Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Malbec ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien, der Heimat des Malbec. Tiefdunkel in der Farbe, zeigt er eine große Aromenvielfalt. Die Fruchtigkeit mit den harmonisch eingebundenen Tanninen fasziniert und begeistert.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage mit warmen Tagen und kühlen Nächten verleiht den Malbec-Weinen Frische, Farbe und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec, der Paraderebsorte Argentiniens. Der Ausbau stellt die reife, dunkle Frucht in den Vordergrund und sorgt für harmonisch eingebundene Tannine.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase eine Aromenvielfalt von Brombeere, Feige, Kaffee und feinen Gewürznuancen. Am Gaumen fruchtig und vollmundig, mit harmonisch eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist weich und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Rind, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec
Ausbau: Malbec, fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese 2016

Weißwein · Rheingau · Riesling Trockenbeerenauslese

100 % Riesling Kiedrich Gräfenberg VDP.Große Lage Phyllit · bis 60 % Steigung Trockenbeerenauslese edelsüß 2016

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Trockenbeerenauslese 2016 ist die höchste Prädikatsstufe aus der bekanntesten Lage des Hauses: Beere für Beere von Hand gelesen, ausschließlich edelfaul eingeschrumpfte Trauben, hochkonzentriert und dennoch getragen von einer straffen Säure. Ein Wein, der Jahrzehnte vor sich hat.


Kiedrich Gräfenberg – der „Berg des Rheingrafen"

Der Gräfenberg wurde Ende des 12. Jahrhunderts erstmals als mons Rhingravii, Berg des Rheingrafen, erwähnt und gehört zu den ältesten dokumentierten Weinlagen Deutschlands. Er liegt oberhalb von Kiedrich, abseits des Rheinufers am Fuß des Taunus, und ist als VDP.Große Lage klassifiziert.

Die Lage ist nach Südwesten ausgerichtet und erreicht Steigungen bis zu 60 Prozent. Die Böden sind mittel- bis tiefgründig, steinig-grusig und stark von Phyllit geprägt – einem schiefrigen Gestein des Taunus, das gut entwässert und sich in der Sonne schnell erwärmt. Die Südwestneigung fängt die Nachmittagssonne, die Nähe zum Wald bringt kühle Nächte. Diese Kombination aus Wärme am Tag und Feuchte in den Morgenstunden ist es, die im Herbst die Edelfäule begünstigt.

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich ist das Haus, das diese Lage bekannt gemacht hat. Die edelsüßen Weine aus dem Gräfenberg entstehen nur in Jahren, in denen die Botrytis sauber einsetzt, und nur in winzigen Mengen – Voraussetzung sind Präzision im Weinberg und eine Selektion bei der Lese, die in einem gewöhnlichen Jahr gar nicht möglich wäre.

Jahrgang 2016 – Rheingau

Das Jahr 2016 begann im Rheingau mit einem ungewöhnlich nassen Frühjahr und Frühsommer. Im Juni fiel an vielen Tagen Regen, der Druck durch Falschen Mehltau war enorm, und wer nicht konsequent arbeitete, verlor Ertrag. Ab Juli drehte das Wetter: Hochsommer und September waren warm und trocken, die Reben holten den Rückstand auf.

Der Herbst brachte die Bedingungen, die edelsüße Weine brauchen: sonnige Tage, neblige Morgen und eine saubere, spät einsetzende Botrytis. Die Trauben schrumpften ein, ohne zu faulen, Zucker und Säure konzentrierten sich gleichermaßen. Die Mengen für Trockenbeerenauslesen blieben winzig, die Qualität der edelfaulen Beeren war hoch – mit einer Säure, die die Süße über Jahrzehnte tragen kann.

Beerenauslese von Hand, Gärung über Monate

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß. Gelesen werden ausschließlich einzelne, vollständig edelfaul eingeschrumpfte Beeren – von Hand, Beere für Beere, in mehreren Durchgängen durch dieselbe Parzelle. Die Botrytis durchlöchert die Beerenhaut, Wasser verdunstet, zurück bleibt ein Saft mit extremer Konzentration von Zucker, Säure und Extrakt.

Aus einer solchen Lese entsteht nur ein Bruchteil der Mostmenge einer normalen Ernte. Die Gärung verläuft wegen des hohen Zuckergehalts sehr langsam und kommt von selbst zum Stillstand, lange bevor der Zucker vergoren ist: Die natürliche Restsüße bleibt fast vollständig im Wein. Trockenbeerenauslese ist die höchste und aufwendigste Stufe der deutschen Prädikatsweine.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Goldgelb. In der Nase hochkonzentriert: kandierte Aprikose, Quitte und Mango, dazu Honig, Karamell, Feige, Rosine und Orangenmarmelade, getragen von der würzigen Note der Botrytis und einem mineralischen Unterton.

Am Gaumen dicht und fast ölig, mit großer Konzentration – und darunter eine straffe, rassige Säure, die die Süße ausbalanciert und den Wein nicht klebrig werden lässt. Der Abgang ist vielschichtig und klingt sehr lange nach.

Beere für Beere gelesen, Gärung, die von selbst stehen bleibt: So viel Süße braucht die Säure des Gräfenbergs, um im Gleichgewicht zu sein.

Bei 8–10 °C servieren, in kleinen Gläsern mit enger Öffnung. Trinkbar schon jetzt, mit einem Reifepotenzial, das weit über Jahrzehnte reicht.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse wie Roquefort oder Stilton. Die Säure trägt auch Tarte Tatin, Crème brûlée und gereiften Comté – nur sehr süße Desserts sollte man ihm nicht zumuten, sie lassen den Wein flach wirken.


Produzent Weingut Robert Weil, Kiedrich
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Kiedrich Gräfenberg, Rheingau · VDP.Große Lage · Südwestlage mit bis zu 60 % Steigung · steinig-grusige Böden mit hohem Phyllitanteil
Klassifikation Prädikatswein · Trockenbeerenauslese · edelsüß
Jahrgang 2016
Vinifikation selektive Handlese einzelner edelfauler Beeren in mehreren Durchgängen · langsame Gärung · natürliche Restsüße
Trinkempfehlung jetzt bis weit über 2060

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Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023

Fruchtsüßer Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer Kabinett · feine Restsüße niedriger Alkohol 2023

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen auf reinem Devonschiefer. Ein eleganter, klassisch feinfruchtiger Kabinett mit verspielter Leichtigkeit, feiner Restsüße und typisch schiefriger Mineralität, getragen von einer tollen, frischen Säure.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Nach wechselhaftem Verlauf brachte eine sorgfältige, selektive Handlese gesundes Lesegut hervor. Auf dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr ergibt das einen besonders feinfruchtigen, animierenden Kabinett, in dem reife Frucht, feine Restsüße und präzise Säure in verspielter Balance stehen.

Ausbau

Feinfruchtiger Riesling Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2023; 100 % Riesling.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Kabinett von Frische und feiner Frucht: helle, feinfruchtige Aromen von weißem Pfirsich, Aprikose und Apfel, dazu Limette, Zitrus und florale Anklänge, untermalt von einer typisch schiefrigen, kühl-salzigen Mineralität. Am Gaumen verspielt und leicht, mit einer feinen, nie dominanten Restsüße, die von einer lebendigen, präzisen Säure perfekt aufgefangen wird – ein herrlich trinkanimierender Riesling mit klarem, mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Aprikose und Limette über schiefrig-salziger Mineralität – verspielt und leicht, mit feiner Restsüße im perfekten Spiel mit rassiger Frische.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (feinfruchtig/fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2021

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit · Löss trocken · großes Holzfass Spontangärung · Handarbeit im Weinberg 2021

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2021 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch im Rheingau. Ein kühler, feuchter Sommer prägte den Jahrgang – mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Reife und einen Wein von Tiefe, Zug und Spannung.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Lage Pfaffenwies ist geprägt von flachgründigen, steinigen Hunsrückschiefer- und Taunusquarzitböden sowie tiefgründigem Löss. Die südwestliche Ausrichtung schenkt den Rebstöcken längere, kühlere Nächte, während die steilen Hänge am Nachmittag von intensiver Sonneneinstrahlung verwöhnt werden – die Grundlage für die unverwechselbare, salzig-mineralische Charakteristik dieser Lage.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der kühle und feuchte Sommer 2021 stellte das Weingut vor besondere Herausforderungen, doch mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Traubenreife. Das Ergebnis ist ein klassischer, kühler Rheingau-Riesling mit zartgliedriger Struktur, frischer Säure und großer Spannung.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer, Taunusquarzit und Löss.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er seine salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

In der Nase verführen warme Nuancen von Mandeln, grünem Apfel und Kamille, während der Gaumen von gelben Früchten und subtilen floralen Noten umschmeichelt wird. Eine wunderbar eingebundene Säure und dichte Struktur verleihen ihm Tiefe und Raffinesse. Trotz seiner Leichtigkeit beeindruckt er mit Zug und Spannung sowie einem sanften Hauch von Herbe und einem kernigen Finish.

Mandel, grüner Apfel und Kamille, dazu gelbe Früchte und florale Noten – eingebundene Säure und dichte Struktur, mit Zug, Spannung, einem Hauch Herbe und kernigem Finish.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge; flachgründiger Hunsrückschiefer und Taunusquarzit sowie tiefgründiger Löss
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg

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Spirituosen

Faude feine Brände Bergamotte aus Kalabrien

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Bergamotte aus Kalabrien ist ein zitrus-fruchtiger Bergamottengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus echter kalabrischer Bergamotte – jener Zitrusfrucht, die auch Earl-Grey-Tee und manches Parfüm prägt – spritzig, würzig und frisch.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Bergamotte stammt aus Kalabrien, der südlichsten Spitze Italiens, wo sie ihr außergewöhnliches Aroma entwickelt – bezogen direkt über Florians italienische Erzeuger-Connection.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die aromatische Bergamotte wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und komplex, mit dem unverkennbaren, parfümierten Zitrusduft der Bergamotte. Am Gaumen spritzig, würzig und frisch, mit klarer Zitrusfrucht und langem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke, aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Bergamottengeist (Zitrus-Geist), Bergamotte aus Kalabrien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Feinkost

Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 3

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Aceto Balsamico di Modena Scudo 3 ist ein Aceto Balsamico di Modena IGP der Acetaia del Casato Bertoni mit rund acht bis neun Jahren Fassreife. „Scudo 3" steht für die höchste Stufe der Bertoni-Reifeskala – eine harmonische Verbindung aus Körper und Süße. Er entsteht aus gekochtem Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig, was ihm Tiefe und Komplexität gibt. Mit Noten frischer Früchte und deutlichem Traubenaroma.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Der Aceto Balsamico di Modena IGP entsteht hier aus gekochtem Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig und reift in Holzfässern.

Anbau und Verarbeitung

Gekochter Traubenmost mit einem kleinen Anteil Weinessig reift rund acht bis neun Jahre in Holzfässern. Der hohe Mostanteil und die lange Reife geben „Scudo 3" seine Geschmackstiefe und Komplexität. Zutaten: gekochter Traubenmost, Weinessig. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefdunkel und glänzend, mit dichter Viskosität. Im Geschmack harmonisch ausbalanciert zwischen Körper und Süße, reich an Noten frischer Früchte und mit deutlichem Traubenaroma. Der Abgang ist lang und vielschichtig.

Am Tisch

Roh genießen – ideal für frische Salate, italienische Gemüse-Dips und gereiften Parmigiano Reggiano oder Grana Padano, deren Geschmack er hervorhebt. Tropfenweise als Finish über das fertige Gericht. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Aceto Balsamico di Modena IGP, Stufe „Scudo 3"
Zutaten gekochter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Modena / Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung 8–9 Jahre Reifung in Holzfässern
Mindesthaltbarkeit (MHD): 2036

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