Pabst Restaurant Rüdigers – Juist – Deutschland

Die wunderschöne, autofreie Nordseeinsel Juist hat kulinarisch leider nicht besonders viel zu bieten. Neben aufgewärmter TK Ware in allen Variationen glänzen im besten Fall noch Matjes und Nordseekrabben in der Mitte irgend welcher wabbeligen Brötchenhälften. Dennoch sind zur Saison alle Lokale brechend voll und man stellt sich ernsthaft die Frage, warum für getunte Fertigprodukte so viel Geld ausgegeben wird. Das Restaurant Pabst in der Inselmitte bildet hier eine löbliche Ausnahme, auch wenn hier kurioserweise kaum jemand saß. Hier wird noch am Herd gekocht und Aromen und Zutaten kombiniert. Keine Hochküche und nichts Großes, aber in dieser kulinarischen Diaspora ein Restaurant, welches am Ende des Tunnels einen zarten Lichtstrahl erleuchten lassen.

Pabst_Restaurant_Ruedigers_Juist_Deutschland_5Ochsenschwanzsülze – Tomantenpesto plus Beilagen.

Pabst_Restaurant_Ruedigers_Juist_Deutschland_2Nordseekrabben und Avocado Salat.

Pabst_Restaurant_Ruedigers_Juist_Deutschland_3Hausgemachte getrüffelte Nudeln.

Pabst_Restaurant_Ruedigers_Juist_Deutschland_4Getrüffelter „Burger“ aus dem Filet vom Salzwiesen Rind, medium-rare, mit Chinoises Gemüse, Saucen und Kartoffelstroh serviert.

Pabst Restaurant Rüdigers
Strandstraße 15/16
26571 Juist
Deutschland
Telefon:0049 4935 8050
www.hotelpabst.de

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Weine

Beach breeze entalkoholisiert white

Entalkoholisiert · Weißwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert white ist ein alkoholfreier Weißwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Weißwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Zitrusnoten und gelbe Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit klarer Frische – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Weißweins.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Weißwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

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Spanien

Envinate Rosende VdM Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía Ribeira Sacra · Rosende Envínate karge Granitböden gebrauchtes Holz 2024

Der Envínate Rosende 2024 ist – neben dem Doad – der zweite Dorfwein der Lousas-Serie aus der Ribeira Sacra. Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Mencía hier karger, mineralischer und kerniger – mit höherer Spannung, mehr Würze und exquisitem, langem Abgang. Ein Solitär mit großem Reifepotenzial.


Rosende – kerniger Mencía von Granit

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten der Region.

Neben dem Doad ist der Rosende der zweite neue Dorfwein der Lousas-Serie. Während der Doad lagenbedingt der sanftere, weichere Typus ist, wurzeln die Reben des Rosende auf kargen Granitböden – das lässt den Mencía karger, mineralischer, steiniger und kerniger duften und schmecken. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als hätte er mehr Säure im Gepäck, und brilliert mit stärkeren Würznoten.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die kargen Granitböden bringen 2024 einen besonders spannungsreichen, mineralischen Mencía mit klarer Frucht, lebendiger Säure und kerniger Würze – ein Wein mit Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Überwiegend Mencía aus Rosende, aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau über mehrere Monate in gebrauchtem Holz – für maximale Herkunftstreue und Mineralität.

Im Glas

Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Rosende karger, mineralischer, steiniger und kerniger als der Doad. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als ob er mehr Säure im Gepäck hat, und brilliert mit stärkeren Würznoten. Der Abgang ist exquisit und sehr lang – ein weiterer Solitär mit großem Reifepotenzial.

Karg, mineralisch und kernig – höhere Spannung, mehr Würze und ein exquisiter, sehr langer Abgang.

Profitiert von etwas Luft und Flaschenreife; leicht gekühlt servieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Rosende (Galicien, Spanien); karge Granitböden, steile Terrassen
Klassifikation: Ribeira Sacra, überwiegend Mencía (trocken); dorfspezifischer Wein
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, mehrere Monate in gebrauchtem Holz; organischer Anbau

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Weine

Claus Preisinger Ordinaire 2022 BIO

Perlwein · Rosé · Pét-Nat · Gemischter Satz · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Ordinaire Rosé ist ein Bio-Pét-Nat (Pétillant Naturel): Der gärende Most eines Gemischten Satzes wurde direkt in die Flasche gefüllt und dort fertig vergoren. Das Ergebnis ist ein leichter, trinkreifer Rosé-Perlwein mit feiner Kohlensäure, der jeden Sommerabend aufwertet.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich) und zählt zu den profiliertesten Naturwein-Erzeugern des Landes. Der Gemischte Satz – mehrere gemeinsam ausgepflanzte und gelesene Rebsorten – stammt aus der Region. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Perlwein entsteht aus einem Gemischten Satz nach der Méthode ancestrale (Pét-Nat): Der noch gärende Most wird direkt in die Flasche gefüllt, wo die Gärung endet und die feine Kohlensäure auf natürliche Weise entsteht. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Helles, leicht trübes Lachsrosa mit feiner, sanfter Kohlensäure. In der Nase frische rote Frucht und ein Hauch Hefe. Am Gaumen leicht, frisch und unkompliziert, mit feiner Perlage und saftiger Frucht. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – der ideale Begleiter für laue Sommerabende und als Aperitif.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und sommerliche Küche.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Pét-Nat (Perlwein), Rosé, ohne geschützte Ursprungsbezeichnung
Ausbau: Gemischter Satz, Méthode ancestrale (Flaschengärung)

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Frankreich

Sylvain Bzikot Bourgogne Côte d’Or Blanc 2023

Weißwein · Bourgogne Côte d'Or · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune 2023 inkl. deklassierter Dorflagen

Der Bourgogne Côte d'Or Blanc 2023 von Sylvain Bzikot zeigt gegenüber dem klassischen Bourgogne Blanc einen deutlichen Zugewinn an Fülle, Tiefe und Ausdruckskraft. In die Cuvée fließen auch Partien aus höher klassifizierten Dorflagen ein, die zugunsten der Gesamtkomposition deklassiert wurden – das gibt zusätzliche Substanz und Komplexität.


Bourgogne Côte d'Or – die engere regionale Stufe

Bourgogne Côte d'Or ist eine regionale Appellation, die ausschließlich auf die Côte d'Or beschränkt ist und damit enger gefasst als der allgemeine Bourgogne. Diese Cuvée stammt aus der Côte de Beaune und enthält Partien aus höher klassifizierten Dorflagen, die bewusst in den Wein deklassiert wurden.

Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet. So profitiert auch diese regionale Stufe von der Handschrift einer Weißwein-Spitzenadresse.

Jahrgang 2023 – Burgund (Côte de Beaune)

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich, weiße Aprikose) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer und großzügiger Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit Partien aus deklassierten Dorflagen für mehr Substanz.

Der Ausbau erfolgt in Edelstahl und Barrique, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, Struktur und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Zitruszeste, feine Mandelnoten und knackiger grüner Apfel, dazu eine dezente mineralische Spannung. Am Gaumen klar strukturiert, saftig und präzise, mit packender Frische und harmonisch eingebundener Kraft; Balance, Eleganz und Länge.

Zitruszeste, Mandel und grüner Apfel über mineralischer Spannung – ein charaktervoller Chardonnay mit Tiefe und Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, milder bis mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Côte d'Or (Côte de Beaune); inkl. deklassierter Dorflagen
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC
Ausbau: Chardonnay; Edelstahl und Barrique

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Rebsorten

Tramin Lagrein

Rotwein · Südtirol · Lagrein

Lagrein Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC Hügellage 250–400 m Kalk · Ton · Kies · Sand tiefdunkel · vollmundig trocken · 75 hl/ha

Der Tramin Lagrein trocken ist ein tiefdunkler Rotwein aus 100 % Lagrein der Kellerei Tramin in Südtirol. Lagrein zählt zu den ältesten Rebsorten der Region. Im Geschmack erinnert er an reife, dunkle Beeren, Kakao und etwas Veilchen – vollmundig, gut strukturiert und mit samtigem, weichem Tannin im Abgang.


Lagrein aus Südtirol – Hügellagen um Tramin

Die Trauben stammen aus Hügellagen zwischen 250 und 400 Metern Meereshöhe auf kalkhaltigen Böden aus Ton, Kies und Sand. Diese Struktur gibt dem Lagrein Tiefe, Farbe und Griff.

Prägend sind die starken Temperaturschwankungen: warme, mediterran beeinflusste Tage und kühle Nächte mit frischen Fallwinden aus den Bergen. Dieser Wechsel erhält Aroma und Frische der dickschaligen, spät reifenden Sorte. Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Lagrein bei einem Ertrag von 75 hl/ha. Lagrein ist eine autochthone Südtiroler Sorte und bringt farbintensive, kräftige Rotweine hervor.

Der Wein ist trocken ausgebaut, auf reife Frucht, Struktur und weiche Tannine ausgerichtet.

Im Glas

Tiefdunkle Farbe. In der Nase und am Gaumen reife dunkle Beeren, Kakao und ein Hauch Veilchen. Vollmundig, mit guter Struktur und einem samtigen Abgang mit weichen Tanninen.

Dunkle Beeren, Kakao und Veilchen, getragen von einer kalkgeprägten Struktur und samtigen Tanninen.

Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren; bei 16 bis 18 °C zeigt sich die Frucht am klarsten.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild, Südtiroler Speck, deftiger Pasta sowie zu gereiftem Bergkäse.


Lage: Hügellagen 250–400 m; Kalk mit Ton, Kies und Sand
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: reinsortig, trocken; Ertrag 75 hl/ha

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Schaumweine

Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Lointier Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020 ist ein Winzerchampagner aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Reben des Guts. Die zarten Perlen steigen sanft auf und formen eine feine, beständige Schaumkrone, die die Frische dieses Blanc de Noirs unterstreicht.


Champagne / Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier sind ein junges Winzerpaar aus der westlichen Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy). Sie bewirtschaften ihre rund drei Hektar biodynamisch, auf Böden aus braunem Kalkstein und Lehm, ohne Herbizide und Insektizide. Der Name „Causica" leitet sich von einer Unterart der Honigbiene ab, deren spezielle Behaarung an die Blätter des Pinot Meunier erinnert.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Meunier-Reben des Guts. Die Hälfte des Weins reift in gebrauchten Barriques (Holz aus dem eigenen Wald), die andere Hälfte elf Monate in der Amphore. Ohne malolaktische Gärung, ohne Schönung, ohne Filtration; das Hefelager auf der Flasche beträgt mindestens 22 Monate. Mit minimaler Dosage in der Geschmacksrichtung Extra Brut ausgebaut.

Im Glas

Blasses Kupfergold mit feiner, beständiger Perlage. In der Nase reife Äpfel, ein Hauch Zitrus und dezente florale Noten, unterlegt von Biskuit, Pfirsichcreme und einer würzig-rauchigen Spur. Am Gaumen eine ausgewogene Balance aus präziser Säure und sanfter, cremiger Textur, mit feiner roter Beerenfrucht und griffigem, lang anhaltendem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, westliche Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy, Frankreich); Hélène & Jean-Baptiste Lointier
Klassifikation: Champagne – Blanc de Noirs, 100 % Pinot Meunier, Extra Brut
Ausbau: 50 % gebrauchte Barrique / 50 % Amphore (11 Monate); ohne Malo, Schönung und Filtration; mind. 22 Monate Hefelager; biodynamisch
Jahrgang: 2020

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Spirituosen

Grappa Vegia Rappa

Spirituose · Grappa · Italien

Valverde Grappa Vegia Rappa ist eine italienische Grappa aus Traubentrester. Der Name „Vegia" (vecchia) verweist auf einen gereiften Stil – warm, würzig und mit feiner Holznote.


Herkunft / Italien

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand und darf ausschließlich aus in Italien gewonnenem Traubentrester (den Schalen, Kernen und Stielen der Weinbereitung) hergestellt werden. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus Traubentrester. Als gereifte Grappa („vecchia/invecchiata") ruht sie nach der Destillation im Holzfass, wo sie ihre goldene Farbe und ihre weichen, würzigen Reifenoten entwickelt. (Genaue Trestersorte, Reifedauer und Region bitte dem Etikett/Steckbrief entnehmen.)

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase warm und würzig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Vanille und Holz. Am Gaumen vollmundig und weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Italien; Valverde
Art: Grappa (gereift)
Grundlage: Traubentrester
Reifung: im Holzfass (Details laut Etikett)

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Frankreich

Joseph Roty Gevrey Chambertin 1er Cru Les Fontenys 2018

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Fontenys · 1er Cru Gevrey-Chambertin · 285–300 m · Ostlage alte Reben · 18 Monate Holz (~60–70% neu) 2018

Der Gevrey-Chambertin Les Fontenys 1er Cru 2018 der Domaine Joseph Roty ist ein reinsortiger Pinot Noir von alten Reben – die Aushängeschild-Cuvée des Guts. Kraftvoll und tief, mit schwarzer Kirsche, Cassis, Veilchen und Würze, festem reifem Tannin und mineralischer Länge.


Les Fontenys – Premier Cru am Rand der Grand Crus

Fonteny (Les Fontenys) ist ein 3,73 Hektar großer Premier Cru am nördlichen Ende der Gevrey-Grand-Crus, gleich hinter Ruchottes-Chambertin, auf 285 bis 300 Metern mit Ostausrichtung und sanfter bis mäßiger Neigung. Den Untergrund bildet harter, rosafarbener Premeaux-Kalkstein; Rotys kalk- und tonhaltige Parzelle liegt auf dem Schwemmfächer der Combe de Lavaux, in Verlängerung der Chambertin-Grand-Crus. Fonteny gilt als einer der interessantesten Premier Crus von Gevrey.

Die Domaine Joseph Roty (Familienbesitz seit 1710) ist fanatisch dem Erhalt alter Reben verschrieben – mit einigen der ältesten Frankreichs und einem Rebalter von im Schnitt rund 65 Jahren. Les Fontenys zählt zu den Aushängeschildern des Guts.

Jahrgang 2018 – Côte de Nuits

2018 folgte auf einen nassen Winter, der die Wasserreserven füllte, ein warmer, sonnenreicher und trockener Sommer. Die Reben blieben gesund, und es kam zu einer großzügigen, vollreifen Ernte.

Für die roten Burgunder steht 2018 für reife, konzentrierte Frucht mit Tiefe, geschmeidigem Tannin und überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Kraft des Fonteny prägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2018, von alten Reben, vollständig entrappt. Späte Lese, Gärung unter 30 °C und rund drei Wochen Maischestandzeit prägen den Hausstil.

Der Ausbau erfolgt über 18 Monate im Eichenfass mit einem für die Premier-Cru-Stufe hohen Neuholzanteil von rund 60–70 %.

Im Glas

Schwarze Kirsche, Cassis und Pflaume, dazu Veilchen, Würze, Leder, Rauch, Zeder und ein Hauch rohe Schokolade. Am Gaumen tief und vollmundig, mit festem, reifem Tannin, klarer Transparenz und einer langen, mineralischen Linie.

Schwarze Kirsche, Cassis und Veilchen über festem, reifem Tannin – tief, kraftvoll und mit mineralischer Länge.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Les Fontenys (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); nördliches Ende der Grand Crus, Premeaux-Kalkstein/Kalk-Ton, Schwemmfächer der Combe de Lavaux, 285–300 m, Ostlage, 3,73 ha, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, vollständig entrappt; 18 Monate Holz (~60–70% neu)

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