Ossian Verdling trocken – Spanien

Was für ein Verdejo ist das nur? Eine unfassbar stramme und reife Säure ist das Bindeglied des ganzen Weines. Wie ein zwischen zwei Punkten zu stark gespannter Bindfaden vibriert er die ganze Zeit im Körper und lässt spontan an Weine aus dem Rheingau erinnern. Der Stil ist dabei unheimlich reintönig, fast wie Quellwasser; Aromen von Gurke, Lychi, Mandeln, zarte Aprikose und anderes Kernobst erstrahlen formidabel am Gaumen. Das Ende ist nachhaltig lang, allerdings nicht brachial. Es ist schon mehr als ein tolles und leckeres Experiment, das sich hier Ismael Gozalo ausgedacht hat als er den rheinhessischen Winzer Klaus-Peter Keller um Hilfe bat, einen Verdejo im Stile eines trockenen Top-Rieslings zu erschaffen. Das Experiment kann sich mehr als trinken lassen und eröffnet ganz neue Horizonte der oftmals banalen, fruchtbetonten Verdejos. Der „Verdling“ hat Potenzial, und ein gewisses Suchtpotential kann man diesem Tropfen leider auch nicht absprechen.

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Südafrika

Fish Wives Club Chardonnay

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Chardonnay zeigt eine elegant-fruchtige Nase mit Noten von Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu etwas frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug sowie gelben und exotischen Früchten.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape, dessen maritimes Klima für Frische sorgt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahltank, um die fruchtbetonte, frische Aromatik in den Vordergrund zu stellen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase elegant-fruchtig, mit Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug, gelben und exotischen Früchten und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, hellem Fleisch, Geflügel, Pasta und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: überwiegend Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino tinto dulce

Rotwein · süß · Valencia · Spanien

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Tinto Dulce ist ein süßer Rotwein aus der Region Valencia in Spanien. Weich und mild präsentiert er sich mit zarter Süße und runder Textur. Die Säure tritt deutlich zurück. Ein zugänglicher, fruchtsüßer Rotwein.


Valencia

Cheste Agraria ist eine Genossenschaft in Cheste in der Region Valencia im Osten Spaniens. Das warme, mediterrane Klima bringt reife Trauben mit viel Frucht und milder Säure hervor – ideal für einen weichen, süßen Rotwein.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo, als süßer Rotwein (Vino tinto dulce) ausgebaut. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten, die Säure bleibt dezent.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife rote und dunkle Beeren mit fruchtsüßen Noten. Am Gaumen weich, mild und rund, mit zarter Süße und kaum spürbarer Säure. Saftiger, fruchtbetonter Abgang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Blauschimmelkäse, Trockenfrüchte oder solo als Dessertwein.


Lage: Valencia (Spanien)
Klassifikation: Vino tinto dulce (süßer Rotwein)
Ausbau: Garnacha & Tempranillo, süß ausgebaut

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Spanien

Envinate Doad VdM Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía Ribeira Sacra · Doad (Amandi) Envínate Schieferböden gebrauchte Barriques 2024

Der Envínate Doad 2024 ist – im Vergleich zu den übrigen Envínate-Weinen – ein eher warmer, weicher Mencía-Typ aus der Ribeira Sacra. Mit typischen Gewürznoten, zartem Nerv, runder Säure und feinen, körnigen Gerbstoffen. Ein individueller Rotwein mit elegantem, langem Spiel.


Doad – Ortswein aus dem Herzen der Ribeira Sacra

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten, die der Region ihre Mineralität und Würze geben.

Doad liegt im Amandi-Bezirk, dem Herzstück der Ribeira Sacra, auf den typischen steilen Schieferterrassen über dem Sil. Der Doad ist ein dorfspezifischer Mencía – und im Envínate-Stil eine eher warme, weiche, zugängliche Interpretation der Sorte.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die wärmespeichernden Schieferböden bringen 2024 einen Mencía mit reifer, dezenter Frucht, würziger Tiefe und runder, gut eingebundener Säure – elegant und zugänglich, mit Potenzial für etwas Flaschenreife.

Ausbau

Überwiegend Mencía aus Doad, aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Nach Handlese und Selektion der einzelnen Trauben wird der Wein auf dem Weingut über mehrere Monate in kleinen und größeren gebrauchten Barriquefässern ausgebaut – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Ein eher warmer, weicher Mencía-Typ: Neben den typischen Gewürznoten, dem zarten Nerv und der runden Säurestruktur begeistert er mit seinen feinen, körnigen Gerbstoffen, seiner dezenten Fruchtigkeit, die an Waldbeeren erinnert, und seinem eleganten, langanhaltenden Spiel. Ein wenig weitere Flaschenreife wird diesem individuellen Rotwein sehr zuträglich sein.

Warm und weich – Gewürz, runde Säure, feine körnige Gerbstoffe und dezente Waldbeerfrucht, elegant und lang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Flaschenreife; leicht gekühlt servieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Geflügel und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Doad (Amandi; Galicien, Spanien); steile Schieferterrassen über dem Sil
Klassifikation: Ribeira Sacra, überwiegend Mencía (trocken); dorfspezifischer Wein
Ausbau: Handlese mit Beerenselektion, mehrere Monate in kleinen und größeren gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Weine

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – saftiger, mineralischer Pinot Noir mit heller, reiner Frucht und der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Hautes Côtes de Nuits – tonreiche Höhenlage in Villers-la-Faye

Diese dritte „Village"-Cuvée der Hautes Côtes fügte Sébastien Cathiard ab 2021 hinzu. Sie stammt aus mehreren Parzellen in Villers-la-Faye im südlichen Teil der Hautes Côtes de Nuits, oberhalb von Prémeaux-Prissey – dem Dorf, in dem Sébastien lebt. Die tiefen, tonreichen Böden geben dem Wein einen fließenden, gourmandhaften und fruchtreinen Stil.

Die kühlere Höhenlage über der Côte bewahrt Frische und Spannung. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine hält diese Cuvée bewusst erschwinglich.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Helle, klare rote Frucht mit Erdbeere und Himbeere im Vordergrund, dazu feine Würze. Am Gaumen saftig, hell und lebendig, mit salzigem Auftakt und einer mineralischen Ader, die alles unterlegt; harmonisch und auf der etwas fülligeren, runderen Mittelgaumen-Seite, mit strukturiertem Abgang.

Helle, reine Frucht auf mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Harmonie.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen in Villers-la-Faye, südliche Hautes Côtes, tiefe Tonböden, Höhenlage über der Côte
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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Weine

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits St. Georges Clos de la Marechale 2022 Magnum

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Maréchale · 1er Cru (Monopol) Nuits-Saint-Georges Magnum (1,5 l) 2022

Der Nuits-Saint-Georges Clos de la Maréchale 1er Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier – hier in der Magnum (1,5 l) – ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der größten Monopol-Lage der Côte d'Or. Floral und sinnlich, mit eleganter Länge; einer der feinsten und vielschichtigsten Nuits-Saint-Georges überhaupt.


Clos de la Maréchale – die große Monopol-Lage

Der Clos de la Maréchale – früher „Clos des Fourches", dann „Clos Maréchal" – erstreckt sich heute über 9 Hektar und ist damit die größte Monopol-Weinlage der Côte d'Or. Die Domaine J.-F. Mugnier, seit 1902 in Familienhand, erweiterte ihr Gut im November 2003 von 4 auf 14 Hektar und bewirtschaftet die Lage seither selbst. Die Pinot-Noir-Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt.

Der Boden ist eine Mischung aus Ton und Steinen über Kalkuntergrund; dieselbe geologische Schicht taucht weiter südlich in Le Montrachet wieder auf und verleiht den Weinen Kraft und Langlebigkeit. Die Domaine zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der Kraft und Langlebigkeit des Clos de la Maréchale schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Ein bemerkenswertes, anhaltendes Bouquet aus Irisblüte, Himbeeren und einer intensiven Note von weißem Flieder. Komplex und sinnlich, mit einem märchenhaften, langen Abgang.

Iris, weißer Flieder und Himbeere – komplex, sinnlich und mit einem märchenhaft langen Abgang.

Idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen; im Magnum reift der Wein besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Maréchale (1er Cru, Monopol), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ton und Steine über Kalk, 9 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2021 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021 stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage Chambolles – von Groffier, dem größten Einzelbesitzer dieser Lage. Im kühlen Jahrgang 2021 ein besonders straffer, saliner und präziser Pinot Noir.


Les Amoureuses – die Lage

Les Amoureuses („Die Liebenden") gilt als die berühmteste der 24 Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny und als einer der besten Weinberge der Welt – ein heißer Kandidat für eine künftige Grand-Cru-Einstufung neben Musigny und Bonnes Mares. Die Lage liegt am Südende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Musigny.

Der kalkhaltige Boden ist hier leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln zwingt, in Felsspalten zu graben. Das ergibt kleine, konzentrierte Beeren und Weine von Feinheit, erdigem Charakter und festen, seidigen Tanninen. Groffier besitzt mit rund einem Hektar den größten Einzelanteil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und straffer Struktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,50 % vol.

Vergoren mit 40 % Ganztrauben, ausgebaut in 100 % neuem Holz. Der Wein wird im Stil der Domaine nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine fein gezeichnete Aromatik, in der die Ganztrauben-Würze noch deutlich den Ton angibt, mit ausreichend Frucht darunter, die sie mit der Reife einbinden wird. Am Gaumen mittelgewichtig, detailreich, straff und frisch, mit ausgeprägter saliner Note – kein üppiger, sondern ein präziser, klar konturierter Amoureuses.

Straff, salzig und fein gezeichnet – ein präziser Amoureuses aus kühlem Jahrgang.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Taube, Reh, Geflügel, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Amoureuses, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); leichter Kalkboden über hartem Kalkstein, alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 40 % Ganztrauben; 100 % Neuholz; ein Abstich; 13,50 % vol

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