Kaia-Kaipe – Getaria – Spanien

Kaia-Kaipe – Getaria – Spanien

Im Kaia Kaipe in Getaria ist alles beim Alten. Das ist sehr beruhigend und schön, denn die guten Zutaten und deren Zubereitung haben sich nicht geändert. Auf das es immer so bleiben wird!

kaia_kaipe_getaria_03_2015_1Austern.

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Jahreszeitlich bedingt etwas schwächer… der Salat.

kaia_kaipe_getaria_03_2015_3Krebs.

kaia_kaipe_getaria_03_2015_4Gegrillte, frische Sardellen.

kaia_kaipe_getaria_03_2015_5Gegrillter Steinbutt.

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KAIA-KAIPE
General Arnao 4
E-20808 Getaria
Telefon: 0034 943 140 500
www.kaia-kaipe.com

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Weine

Christian Ottenbreit Silvaner O wir fliegen 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Silvaner Deutscher Qualitätswein Franken Edelstahltank

Der Silvaner „O wir fliegen" 2025 ist der Gutssilvaner von Christian Ottenbreit aus Franken, ausgebaut zu 100 % im Edelstahltank. Der Wein balanciert klare Frucht und eine erdige Tiefe und präsentiert sich frisch, saftig und komplex, mit schwungvoller Säure. Leuchtende, strohgelbe Farbe, in der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Trocken, mit Trinkfluss und eigenständigem Charakter.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner. Nach der Selektion wird der Wein zu 100 % im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz, was Frucht und Frische in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Leuchtende, strohgelbe Farbe. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Am Gaumen deutlicher Druck, ohne opulent zu wirken, getragen von mineralischer Würze und herber Frucht. Die schwungvolle Säure gibt Spannung, der Abgang zeigt schöne Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, gebratener Fisch, Geflügel, helle Saucen und frische Käse. Ein vielseitiger Esstischwein, der auch fränkische Küche begleitet. Jung und frisch genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Frankreich

Dujac Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux · Grand Cru Flagey-Echézeaux Côte de Nuits 2022

Der Echézeaux Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Echézeaux liegt am vollmundigen Ende des Burgunder Spektrums: rote Frucht, Würze und Unterholz, feines Tannin und Tiefe – im Stil dieser Ikone.


Echézeaux – Grand Cru in Flagey-Echézeaux

Echézeaux liegt an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot in der Gemeinde Flagey-Echézeaux, nördlich von Vosne-Romanée. Mit rund 37 Hektar ist das Climat groß für einen Grand Cru und in elf Lieux-dits mit etwa 80 Eigentümern aufgeteilt; größter Besitzer ist die Domaine de la Romanée-Conti. Die besten Terroirs – etwa Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux – liegen mit steinigen, dünnen Böden am oberen Mittelhang.

Die Weine sind reinsortiger Pinot Noir mit roter Frucht, Würze, Unterholz, guten Tanninen und Lagerfähigkeit. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Echézeaux Tiefe und Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht, feine Würze und Unterholz prägen die Nase. Am Gaumen vollmundig und zugleich elegant, mit feinem Tannin, Tiefe und langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und Unterholz über feinem Tannin – ein Echézeaux mit Tiefe und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Echézeaux, Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); rund 37 ha, oberhalb des Clos de Vougeot
Klassifikation: Echézeaux Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Spirituosen

Cognac Claude Chatelier VS

Cognac · VS · Charente · Frankreich

Cognac Claude Chatelier VS ist ein ausdrucksstarker Cognac aus dem renommierten Hause Ferrand in der Charente. Als VS reifte er mehrere Jahre im Eichenfass. Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen, zeigt er ein florales, fruchtbetontes Profil. Mild, weich und samtig am Gaumen.


Cognac (Charente)

Cognac stammt aus der Region rund um die Stadt Cognac in der Charente im Westen Frankreichs. Das atlantisch geprägte Klima und die kalkhaltigen Böden bilden die Grundlage für die feinen Weinbrände der Region. Das Haus Ferrand zählt zu den angesehenen Cognac-Erzeugern.

Herstellung und Reifung

Der Cognac wird klassisch aus Ugni Blanc destilliert und als VS (Very Special) ausgebaut – die jüngste Komponente reift mindestens zwei Jahre im Eichenfass, was ihm Farbe und feine Holznoten verleiht.

Im Glas

Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen. In der Nase florale Noten mit einem Hauch Eiche, dazu Orange, Honig und etwas Zitrus. Am Gaumen mild, weich und samtig, mit harmonischem Finish.

Zum Genuss

Pur als Digestif oder als Basis für klassische Cognac-Cocktails. Bei Zimmertemperatur im Tulpenglas genießen.

Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse und Zigarren.


Herkunft: Charente (Frankreich); Haus Ferrand
Art: Cognac VS (Weinbrand)
Reifung: mind. 2 Jahre im Eichenfass

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2013

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2013

Der Noon Reserve Shiraz 2013 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2013 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2013er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2013, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Spanien

Real Agrado Rioja tinto

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Real Agrado Rioja Tinto wurde aus Garnacha und Tempranillo gekeltert. Das feine Fruchtaroma von roten Beeren ist gut schmeckbar und gibt dem Wein eine intensive Struktur – erdig, würzig, frisch und aromatisch.


Rioja

Der Wein stammt aus der Rioja, einer der renommiertesten Weinregionen Spaniens. Erzeuger ist Viñedos de Alfaro im östlichen Teil der Rioja. Tempranillo und Garnacha sind die klassischen Rotweinsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo. Garnacha bringt reife rote Frucht und Wärme, Tempranillo Struktur und Würze. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die frische, aromatische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase feine rote Beerenfrucht mit erdig-würzigen Anklängen. Am Gaumen frisch und aromatisch, mit roter Frucht, intensiver Struktur, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Viñedos de Alfaro
Klassifikation: Rioja – Cuvée aus Garnacha & Tempranillo, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Schaumweine

De Sousas Champagne Blanc de Noirs Grand Cru Edition Limitée

Der De Sousa Blanc de Noirs Grand Cru Édition Limitée ist der Pinot-Noir-Ausflug eines Chardonnay-Hauses: reiner Pinot Noir aus Ambonnay, zehn Monate im Eichenfass, ganz ohne Dosage.

Im Glas

Gold mit kupferfarbenem Schimmer, feine Perlen. Rote Beeren, Trockenaprikose, gerösteter Nusskern und Hefegebäck. Im Mund kraftvoll, aber seidig, mit Frische und leiser Würze. Der Nachklang ist lang und mineralisch. Die kupferne Farbe verrät den Pinot Noir, der Geschmack bleibt trotzdem klar und frisch.

Mach was draus

Perlhuhn mit Trüffel, Lachs vom Grill oder ein reifer Saint-Nectaire. Auch zu Pilzgerichten im Herbst macht er eine gute Figur. Ein Blanc de Noirs, der zeigt, dass De Sousa nicht nur Chardonnay kann. Stell ihn auf den Tisch, wenn es kräftig wird: Ente, Wildgeflügel oder ein Risotto mit Steinpilzen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, und dann zu Geflügel. Da merkst du, wie viel Kraft der Pinot Noir aus Ambonnay mitbringt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Brut Nature laut Steckbrief: 0 g/l Restzucker, also keine Dosage.

Was bringt das Eichenfass? Zehn Monate im Holz geben dem Grundwein Textur und eine sanfte Würze, ohne die Frucht zu überdecken.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru · langes Hefelager · 10 Monate Eichenfass · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne De Sousa, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Devonschiefer Südsteillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der berühmtesten Steillagen der Mittelmosel – einer reinen Südlage auf blauem Devonschiefer mit teils über 100 Jahre alten Reben. Ein trockener Riesling von feiner Eleganz, moderatem Alkohol und lebhaft-spannender Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität des Schiefers.


Brauneberger Juffer – Südlage auf Devonschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio großer Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strengster selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Die Lage Brauneberger Juffer erstreckt sich am Südufer der Mosel um die Gemeinde Brauneberg – ein steiler Weinberg in ausschließlicher Südausrichtung auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf das Jahr 1790 zurück und die drei unverheirateten „Juffern" (Jungfern), die Töchter des kurpfälzischen Kammerherrn Wunderlich. Schon historisch zählte der Brauneberg zu den gerühmtesten Weinen der Mosel.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Brauneberger Juffer, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von teils über 100 Jahre alten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus der reinen Südlage auf blauem Devonschiefer lebt dieser Riesling von Präzision und Mineralität: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floralen Anklängen und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, vollmundig und doch elegant, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Länge verleiht – ein glasklarer, mineralischer Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Schiefermineralität – trocken, elegant und moderat im Alkohol, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer, Brauneberg an der Mittelmosel; reine Südsteillage auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer; teils über 100 Jahre alte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Reiterpfad Ruppertsberg Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Ruppertsberg, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Reiterpfad – In der Hohl Ruppertsberg Spontangärung Doppelstück-Holzfass Biodyvin seit 2005, DE-ÖKO-003

Reiterpfad G.C. 2025 trägt auf dem Etikett einen Lagennamen, der weniger verrät, als er könnte. Der Wein stammt aus der Parzelle „In der Hohl" – einem von nur zwei Bereichen innerhalb der 88 Hektar großen Einzellage Reiterpfad, die der VDP als Große Lage führt. Dass Dr. Bürklin-Wolf darauf verzichtet, das aufs Etikett zu schreiben, hat einen Grund: Aus genau dieser Parzelle kam schon der erste Reiterpfad G.C. des Guts im Jahr 1994.


In der Hohl – Sand, Kalkgeröll und der Windschatten des Pfälzerwalds

Der Reiterpfad ist keine spektakuläre Lage. Er liegt zwischen 130 und 190 Metern, fällt nur sanft ab und hat keine der steilen Hangkanten, mit denen sich große Weinberge sonst legitimieren. Seine Qualität kommt aus zwei anderen Richtungen. Die erste ist meteorologisch: Nach Westen steigt das Gelände zum Pfälzerwald an, und die Lage liegt in dessen Lee – geschützt vor Niederschlägen, entsprechend trocken und warm. Die zweite ist geologisch. Der Oberboden besteht aus sandigem Lehm und steindurchsetztem Sand, am Rand der Haardt vor allem aus Buntsandstein. Dazwischen liegt Kalkgeröll, und dieser Kalk hat eine eigene Geschichte: Er stammt aus einer älteren Ablagerungsscholle aus Sanden, Tonen und den Kalkschalen abgestorbener Kleinstlebewesen, die durch die langsame Hebung des Haardtgebirges wieder an die Oberfläche kam. Erosion und Verwehungen haben daraus ein kleinteiliges Bodenmosaik gemacht.

Für den Riesling bedeutet diese Mischung etwas anderes als auf den schwereren Lehmböden der Nachbarschaft. Der leichte, sandige Boden entwässert schnell und bremst die Wuchskraft; er produziert keine Wucht, sondern eine schlanke, geradlinige Anlage. Der Kalk darin liefert das Gegengewicht – Salz, Griff und die feste Mitte, ohne die ein Wein von so leichtem Untergrund auseinanderfiele. Der Name des Weinbergs führt weit zurück: Er geht auf einen römischen Heerpfad an der Kreuzung zweier Römerstraßen zurück und taucht im 15. Jahrhundert erstmals als „im Rutterpfade" auf. Die Rebanlage, aus der dieser Wein stammt, wurde 2004 neu gepflanzt; seit dem Jahrgang 2014 füllt das Gut den Reiterpfad wieder als eigenständigen G.C. ab.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im langjährigen Mittel; Spätfrost blieb die Ausnahme. Der Sommer war sehr heiß und sehr trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem biodynamische Arbeit mit ihrem knappen Instrumentarium nicht an Grenzen stieß. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch. Für eine Lage wie den Reiterpfad, die im Regenschatten des Pfälzerwalds liegt und auf leichtem, schnell entwässerndem Sand steht, war dabei entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Niederschläge einsetzten. Hier wirkten sie deutlicher als auf den lehmigeren Nachbarlagen mit größerem Wasserspeicher.

Danach ging es schnell. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze der ersten Septembertage schob die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Die ab Mitte September einsetzenden Regenfälle brachten örtlich Botrytis und erzwangen zügiges Arbeiten; um den 23. September war die pfälzische Lese abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig ist 2025 ein kleiner Jahrgang: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter dem Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung und Doppelstück

Bürklin-Wolf bewirtschaftet seine rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg ausschließlich selbst und kauft grundsätzlich keine Trauben zu. Die Umstellung auf biologisch-dynamische Arbeit begann Anfang der 2000er-Jahre und ist seit 2005 zertifiziert; das Gut war der erste deutsche Betrieb in der französischen Vereinigung Biodyvin. Die gutseigene Pyramide aus Village, P.C. und G.C. stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828 und war Mitte der 1990er-Jahre der Ausgangspunkt für vieles, was der VDP später als Großes Gewächs formalisiert hat.

Im Keller bleibt die Handschrift bei den Grands Crus immer dieselbe: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge so klein, dass kein Fasston entsteht – was bleibt, ist der langsame, geringe Sauerstoffkontakt, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Gerade beim Reiterpfad ist das wichtig: Kellermeister Nicola Libelli beschreibt die Lage als einen Wein, der stets Zeit braucht, um aus sich herauszukommen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. Die Nase gibt sich zunächst wenig preis und öffnet sich erst mit Luft: gelbe Steinfrucht, Zitrusschale, reifer Apfel, dazu eine kräutrige Lage darunter und ein steiniger, leicht rauchiger Ton. Am Gaumen zeigt 2025 die Dichte, die kleine Beeren mit sich bringen – der Wein hat mehr Extrakt als ein typischer Reiterpfad, bleibt aber der geradlinigste unter den Grands Crus des Guts. Die Säure wirkt reif und trägt statt zu stechen, und der Kalk im Untergrund liefert eine salzig-feste Kante, die den Wein zusammenhält. Der Abgang ist trocken, würzig und länger, als die zurückhaltende Nase erwarten lässt, mit einem leichten phenolischen Zug zum Schluss.

Ein flacher Weinberg, der seine Größe nicht über den Hang bezieht, sondern über das, was zehn Meter unter ihm liegt.

Am Tisch

Dieser Wein ist ein Essenswein, kein Aperitif – jung braucht er sowohl Luft als auch einen Teller. Er passt zu Zander und Saibling mit brauner Butter, zu Kalbsrücken, Bries und Geflügel mit Rahmsauce, zu Spargel mit Schinken, zu Hechtklößchen. Würzige Küche mit Zitrusgras, Ingwer und Korianderwurzel funktioniert ebenfalls, solange sie nicht scharf ist. Zum Käse gehören mittelalter Comté und Bergkäse dazu, keine Blauschimmel. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren und ihm eine Stunde geben oder karaffieren.


Lage: Ruppertsberg Reiterpfad, Parzelle „In der Hohl" (VDP.Große Lage Reiterpfad-In der Hohl; gutsintern G.C.); Einzellage insgesamt rund 88 ha, 130–190 m ü. NHN, flach hängig im Lee des Pfälzerwalds; sandiger Lehm und steindurchsetzter Sand mit Buntsandstein- und Kalkgeröll; Rebanlage 2004 gepflanzt
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit 2005, zertifiziert durch Biodyvin, DE-ÖKO-003

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