Heymann-Löwenstein Winninger Uhlen Riesling Reserve 2010 Schieferformation Laubach – Mosel – Deutschland

Heymann-Löwenstein Winninger Uhlen Riesling Reserve 2010 Schieferformation Laubau – Mosel – Deutschland

Die Farbe dieser 2010er Riesling Reserve vom Weingut Heymann-Löwenstein von den steilen Schieferterrassen Lagen der Untermosel präsentiert sich in einem herrlich funkelnden, goldgelben Gewand. Die erste Aromenbildung wird im Duft von reifen gelben Früchten, Quitte und Blütenhonig geprägt. Im Geschmack dominiert dann ganz klar die Quitte, die fast eine geleeartige Konsistenz aufweist. Der Wein ist in jedem Fall aus extrem reifen Lesegut gewonnen worden; es hat auch den Anschein, als ob die Trauben einiges an Edelbotrytis- Fäule abbekommen haben, als ob es sich hier um eine Beerenauslese handelt, die nicht ganz durchgären konnte. In jedem Fall handelt es sich hier um ein kleines Naturwunder, da die fette, aber leckere Frucht durch eine stramme, gar knackige Säure behutsam untermalt wird und dem Wein so Frische und einen guten Trinkfluss verleiht. Dass dieser Wein sage und schreibe 14,50 % vol. Alkohol in die Waagschale wirft, ist nicht einmal im Ansatz zu erkennen. Der Abgang ist unbeschreiblich lang … . Mit solchen Tropfen beweist der deutsche Weinbau, dass er inzwischen wieder zu den ganz großen Weinanbaunationen dieser Erde gehört.

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Feinkost

Condimento Balsamico NERO dolce 0,5 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Das Condimento Balsamico Nero dolce der Acetaia del Casato Bertoni ist ein schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento aus Reggio Emilia. Es entsteht aus gekochtem Traubenmost und Weinessig und zeigt den klassischen süß-säuerlichen (agrodolce) Charakter. Die Konsistenz ist dickflüssig und leicht sirupartig, der Geschmack süß mit feiner Essignote. Vielseitig zum Verfeinern herzhafter wie süßer Gerichte. Hier in der 0,5-Liter-Flasche – die Vorratsgröße für die tägliche Küche.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna – der Heimat des Aceto Balsamico. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage ist gekochter Traubenmost, der mit Weinessig vermählt und in Holzfässern gereift wird.

Anbau und Verarbeitung

Gekochter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und in Holzfässern gereift. Durch das Einkochen des Mosts gewinnt das Condimento seine Dichte, dunkle Farbe und Süße. Zutaten: Weinessig, gekochter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dickflüssiger, sirupartiger Textur. Im Geschmack deutlich süß, mit reifer Fruchtnote und dem richtigen Maß an Säure. Der Nachgeschmack bleibt lang und intensiv.

Am Tisch

Klassisch über gereiftem Käse wie Parmigiano, gegrilltem Fleisch und Gemüse. Ebenso zu Erdbeeren, frischem Obst, Risotto oder über Vanilleeis. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.

Flaschengröße 0,5 Liter

Die 0,5-Liter-Flasche ist die richtige Wahl, wenn der Balsamico Nero regelmäßig auf den Tisch kommt – für die tägliche Salatsauce, für Marinaden und zum Verfeinern warmer Gerichte. Gut verschlossen, kühl und dunkel gelagert, hält sich das Condimento lange.

Zum ersten Probieren oder als Mitbringsel gibt es die Sorte auch in der kleineren 0,25-Liter-Flasche.

Häufige Fragen

Was ist ein Condimento Balsamico?
Condimento ist die Bezeichnung für Balsamico-Würzen, die nicht den Regeln der geschützten Herkunftsbezeichnungen „Aceto Balsamico di Modena IGP“ oder „Aceto Balsamico Tradizionale DOP“ unterliegen. Der Hersteller kann Zutaten und Stil frei wählen – beim Nero von Bertoni für einen milden, lieblichen Geschmack.

Wofür eignet sich der Balsamico Nero?
Für Salate, Marinaden und zum Abschmecken von Saucen, zu Fleisch, gereiftem Käse und Obst – überall dort, wo ein dunkler, süß-säuerlicher Akzent passt.

Wie wird er gelagert?
Gut verschlossen, kühl und dunkel. Balsamico muss nach dem Öffnen nicht in den Kühlschrank.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Nero dolce (schwarzes, liebliches Balsamico-Condimento)
Inhalt 0,5 Liter
Zutaten gekochter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung gekochter Traubenmost mit Weinessig, im Holzfass gereift
Mindesthaltbarkeit (MHD) 2036

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem frischen Stil dieser Höhenlage zusätzlich Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); Handarbeit im Weinberg

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Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Crianza entsteht in den Höhen von Valcavado de Roa, auf fast 900 Metern über dem Meer. Ein eleganter, tiefgründiger Crianza von über 40 Jahre alten Reben, mit klarer Prägung des Ribera-del-Duero-Terroirs.


Ribera del Duero / Valcavado de Roa

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die Trauben stammen von über 40 Jahre alten Reben in den hochgelegenen Lagen von Valcavado de Roa auf fast 900 Metern Höhe. Streng begrenzte Erträge von nur 4.500 kg/ha, Handlese in kleinen Kisten und mehrfache Selektion sorgen für konzentrierte, charaktervolle Früchte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach einer kurzen Kaltmazeration von zwei Tagen folgt eine Spontangärung mit autochthonen Hefen über etwa zehn Tage; eine 15-tägige Nachmazeration gibt Struktur und Balance, bevor die malolaktische Gärung auf der Hefe stattfindet. Anschließend reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern (90 % französisch, 10 % amerikanisch) und weitere 16 Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase Brombeere, Heidelbeere, süße Gewürze, schwarzer Pfeffer und zarte Röstaromen, begleitet von balsamischen, frischemachenden Nuancen. Am Gaumen dicht und saftig, mit feinen, cremigen Tanninen, weicher Säure und langem Nachhall nach dunklen Früchten und Mokka.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Dekantieren öffnet den Wein.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Rindfleisch, Wild und gereiftem Hartkäse.


Lage: DO Ribera del Duero, Valcavado de Roa (~900 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Crianza – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 16 Monate franz./amerik. Eiche (90/10), 16 Monate Flaschenreife

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis rouge 1er Cru 2023

Rotwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis · 1er Cru Côte de Nuits Assemblage von 1er-Cru-Parzellen 2023

Der Morey-Saint-Denis Rouge 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der Côte de Nuits – eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts. Tief, würzig und elegant, mit feiner Frucht und geschliffenen Tanninen im Stil dieser Ikone.


Morey-Saint-Denis – Premier Cru der Côte de Nuits

Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny; dieselbe Kalksteinader, die in der Combe de Lavaux beginnt, durchzieht die Gemeinde. Morey beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus. Die Rotweine sind tief, würzig und strukturiert.

Dieser Premier Cru ist eine Assemblage aus den Morey-Premier-Cru-Lagen des Guts. Die Domaine Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht – Kirsche und schwarze Johannisbeere – mit feiner Würze, Lakritz und floralen Noten. Am Gaumen strukturiert und zugleich elegant, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure.

Tiefe rote Frucht, Würze und Lakritz über geschliffenen Tanninen – Morey-Saint-Denis mit Struktur und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Assemblage von Premier-Cru-Parzellen, Kalkböden
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Florent Garaudet Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2023 Reben ~45 Jahre

Der Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023 von Florent Garaudet ist ein reinsortiger Chardonnay aus rund 45 Jahre alten Reben. Die kalkhaltigen Böden Pulignys zeigen sich in einer salzigen Mineralität, getragen von Tiefe und klarer Frische.


Puligny-Montrachet Vieilles Vignes – alte Reben auf Kalk

Puligny-Montrachet zählt zu den berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Garaudets Vieilles Vignes stammt aus rund fünfundvierzig Jahre alten Reben in den tiefer gelegenen Lagen Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux und Derrière la Velle.

Der kiesige Kalk-Ton-Boden in süd-südöstlicher Ausrichtung prägt diesen Wein. Er gibt ihm feine Mineralität, feste Struktur und die für Puligny typische salzige Linie.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr. Der Austrieb setzte Mitte April ein, häufige Niederschläge bis Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte verlief Anfang Juni weitgehend ohne Störungen. Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife deutlich.

Die ersten Betriebe lasen bereits ab Ende August, andere warteten die volle Reife ab. Der Regen Mitte September brachte Abkühlung und Balance. Die Ernte fiel gesund und mengenmäßig großzügig aus, bei niedrigen pH-Werten. Für die weißen Burgunder steht 2023 für einen klaren Fruchtkern bei tragender Frische. Beides unterstreicht die tiefe, komplexe Art dieses Puligny.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mehrfach manuell und streng selektiv gelesen.

Der Ausbau erfolgte rund eineinhalb Jahre auf der Vollhefe in gebrauchten und neuen Fässern aus französischer Eiche. Diese Wahl zielt auf Tiefe, Cremigkeit und Frische.

Im Glas

Helles Goldgelb im Glas. In der Nase grüner Apfel, Zitrusfrüchte, Haselnuss und gelbe exotische Früchte. Am Gaumen bestimmt eine dichte, salzige Mineralität den Chardonnay. Die lange Hefelagerung bringt cremige Textur, die Säure hält den Wein straff bis in den langen Abgang.

Kiesiger Kalk-Ton und 18 Monate Vollhefe: salzige Mineralität, cremige Textur, straffe Frische.

Schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Produzent Domaine Florent Garaudet, Monthelie
Rebsorte Chardonnay
Lage Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux, Derrière la Velle · kiesiger Kalk-Ton · Süd-Südost
Klassifikation Puligny-Montrachet AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · mehrfach selektiv
Ausbau ~18 Monate auf der Vollhefe · neue und gebrauchte Fässer aus französischer Eiche
Rebenalter ~45 Jahre

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Weine

Calalenta Fantini Merlot Rosato Farnese

Roséwein · Terre di Chieti IGT · Merlot

100 % Merlot Terre di Chieti IGT Abruzzen Fantini by Farnese Ausbau im Edelstahltank trocken

Calalenta Merlot Rosato ist ein trockener Roséwein der Fantini Group aus den italienischen Abruzzen. Reinsortig aus Merlot gekeltert und im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz: mittelschwer und saftig, mit reifen Brombeer- und Johannisbeernoten und leichten Grapefruitanklängen.


Terre di Chieti – zwischen Adria und Apennin

Die Terre di Chieti umfassen die Provinz Chieti im Süden der Abruzzen – mit Abstand das größte Weinbaugebiet der Region. Die Rebflächen liegen in den Hügeln zwischen der Adria im Osten und dem Massiv der Maiella im Westen. Diese Lage zwischen Meer und Gebirge prägt den Stil: mediterrane Wärme vom Wasser her, kühle Fallwinde aus dem Apennin, dazu große Tag-Nacht-Unterschiede, die den Trauben ihre Säure lassen.

Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den trockenen Sommer. Reife ist hier die Regel; die eigentliche Aufgabe besteht darin, Frische zu erhalten – bei einem Rosé noch mehr als beim Rotwein, weil er von der Säure lebt.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens, der aus den Abruzzen stammt und mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen arbeitet. Der Name Calalenta setzt sich aus cala (Bucht) und lenta (langsam) zusammen – ein Bild für die Adriaküste vor der Haustür.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Merlot, als Rosato gekeltert. Entscheidend ist die kurze Standzeit auf der Maische: Nur wenige Stunden Schalenkontakt genügen, damit Farbe und Fruchtaroma in den Most übergehen, ohne dass Gerbstoff mitkommt. Daher das helle Rosa statt eines dunklen, rotweinartigen Rosés.

Merlot bringt dabei etwas mit, was für einen Rosé ungewöhnlich ist: dunkle Beerenfrucht statt Erdbeere und Himbeere, dazu weiche Gerbstoffe und Körper. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, ohne Holz – Fassaromen würden die klare Primärfrucht überdecken, auf der dieser Wein beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frische erhalten bleibt.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase und am Gaumen reife Brombeere und Johannisbeere, untermalt von leichten Grapefruitnoten. Mittelschwer und saftig, mit weicher Textur und rundem, harmonischem Finish.

Merlot statt Sangiovese: Deshalb schmeckt dieser Rosé nach dunkler Beere, wo andere nach Erdbeere schmecken.

Bei 8–10 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschwindet die Frucht und nur die Säure bleibt. Jung trinken, solange die Primäraromatik trägt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Sommersalate, Gegrilltes, Antipasti und leichte Pasta. Der Körper trägt auch Herzhafteres – gegrillter Thunfisch, Vitello tonnato, gefülltes Gemüse, Pizza bianca, junger Pecorino. Ebenso als Aperitif.


Produzent Fantini by Farnese, Abruzzen
Rebsorte 100 % Merlot
Lage Provinz Chieti, Abruzzen · Hügelland zwischen Adria und Maiella · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Terre di Chieti IGT · Rosato · trocken
Vinifikation kurze Maischestandzeit · Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Butteaux 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Butteaux linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium · 1,5 ha · SO-Lage 2018

Der Chablis 1er Cru Butteaux 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay am linken Serein-Ufer. Butteaux gilt als besonders tiefe, mineralreiche und langlebige Lage – Raveneau zählt zu den legendärsten und rarsten Adressen von Chablis.


Butteaux – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Butteaux ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Raveneaus Parzelle umfasst 1,5 Hektar in südöstlicher Ausrichtung; die Reben stammen zu einem Drittel aus den 1950er- und zu zwei Dritteln aus den 1980er-Jahren. Der kimmeridgische Kalksteinboden bringt tiefe, mineralreiche und straffe Weine hervor.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet, zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Tiefe und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen tief und straff, mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang – in der Jugend noch fest und zurückhaltend.

Tief und mineralreich, mit Austernschale und Feuerstein über salziger Mineralität – ein straffer Chablis mit großem Reifepotenzial.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Butteaux (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium-Kalk, SO-Lage, 1,5 ha, Reben aus den 1950er/1980er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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