Restaurant De Leuf – Ubachsberg – Niederlande

Restaurant De Leuf – Ubachsberg – Niederlande

In einem Nord- oder Mitteleuropäischen Land scheint es nicht ratsam zu sein, erst um 21.00 Uhr einen Abendtisch zu reservieren. Mit zunehmender Verweildauer im Restaurant und immer besserer Stimmung am Tisch selber wirkt das Personal im Restaurant De Leuf, welches im niederländischen Dorf Ubachsberg liegt, zunehmend lustloser und genervter. Wasser wird nur bei Nachfrage nachgeschenkt und auf leere Weingläser muss erst hingewiesen werden. Zugegebenermaßen wird nur der günstigste Wein konsumiert, aber der ist für Normalsterbliche auch der einzig bezahlbare Wein auf einer ambitionierten Weinkarte, die aber leider durch eine exorbitant hohe Kalkulation jeden sachkundigen Weintrinker abschreckt. Das eigentliche Menü mit dem verheißungsvollen Namen „Leidenschaft“ begann furios mit vielen technischen Kniffen und visuellen Effekten. Die Kombination aus verschiedenen Texturen-  Gurke, Curry und Koriander als kleiner Gruß aus der Küche gereicht- muss im Nachhinein als bester Gang des Abends bezeichnet werden. Die Makrele in Dashi Fisch Sud mit Bergamotte, Schnittlauch und Rettich passte auch perfekt zusammen und bildete von den Aromen her ein kleines Meisterwerk. Die Makrele blieb zwar geschmacklich freundlich im Hintergrund, passte sich aber dennoch an dieses kleine Gaumenfeuerwerk an. Die zunehmende „Servierunlust“ des Personals schien dann aber auch die Küchencrew infiziert zu haben. Konnten die Meeresfrüchte zwar noch visuell mit einer Stickstoff Präsentation direkt am Tisch punkten, wirkte die Erklärung zu diesem Gang, es würde auch noch frischen Meeresfrüchten am Tisch riechen, als ein schlechter Scherz. Die Meeresfrüchte selbst haben sich unter der Sauce und dem Zitronengras regelrecht versteckt. Hier wäre weniger viel mehr gewesen und gute Zutaten müssen sich auch vor nichts verkrümmeln. Der anfängliche Sprung von einem asiatischen Küchenstil zu einer angedeuteten Molekular Küche passte dann auch nicht wirklich in das Gesamtbild. Die servierte Wachtel an sich kann zudem mit Fug und Recht auch als äußerst gewöhnlich bezeichnet werden. Dieser kleine Vogel war im Vergleich zu dem dann servierten Lammstück allerdings eine wahre Offenbarung. Der Lammgeschmack war bei diesem traurigen Stück Fleisch viel zu präsent, fast schon aufdringlich und die in einer kleinen Schale gereichte Lammschulter mit Kartoffelschnee und Spargel gehörte dann sogar in die Rubrik „Gib der Speise ordentlich Salz, damit der Gast viel von dem teuren Wein trinkt.“ Wobei hier Küche und Service ja auch nicht wirklich Hand in Hand gearbeitet haben, da die Getränke ja nicht freiwillig nachgeschenkt wurden. Der Käse war in Ordnung, wobei hier auch noch viel Luft nach oben offen wäre und das Dessert und die Petit Fours, welche schon wirklich provokativ lustlos auf den Tisch geknallt wurden, sind keine weitere Erwähnung wert. Die zusammenfassende Erkenntnis nach diesem Abend ist einfach und simpel: komme nicht zu spät in ein Restaurant, esse dann schnell und zügig, trinke entweder die vorbereitete Weinreise oder einen sündhaft überteuerten Wein und habe in keinem Fall Spaß oder lache gar vor Ort! Wirkliche Gastfreundschaft und hohe Kochkunst sehen subjektiv leider ganz anders aus, aber dies ist nur die Sichtweise des Gastes; die Seite des Gastgebers sieht das natürlich vollkommen anders …

Als kleiner Nachtrag sei hier noch angemerkt, dass das morgendliche Frühstück hier Spitzenklasse war und nach einem kurzem Gespräch mit dem servierenden, sehr freundlichen Herrn über das Abendmahl hat sich herauskristallisiert, dass die Tischreservierung wohl doch viel zu spät vor- und leider auch angenommenen wurde. Beim nächsten Mal wird alles gut!

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Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_2Kartoffelsnack.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_4Ei mit Marille.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_5Gurke, Koriander, Curry.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_6Makrele in Dashi mit Bergamotte, Schnittlauch und Rettich. (Makrele unter Blumensarg)

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Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_8Aromen aus dem Meer mit Meeresfrüchten. Zitronengras und Limone.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_9Wachtel mit Miso Senf, Karotten Variationen und Entenleber.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_10Lamm mit Feige, Spargel und Kardamon.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_11Käse von Michel van Tricht.

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Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_13Erdbeere mit gesalzener Mascarpone und Rote Bete.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_14Kalte Schokoladen Pralines.

Restaurant_De_Leuf_Ubachsberg_Niederlande_15Praline.

Restaurant De Leuf
Dalstraat, 2
6367 JS Ubachsberg
Niederlande
Telefon: +31 (0) 45 575 02 26
www.deleuf.nl

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Weine

Domaine de Montlong Monbazillac BIO

Süßwein · Monbazillac · Sud-Ouest · Bio · 0,375 l

Domaine de Montlong Monbazillac ist ein edelsüßer Bio-Weißwein aus dem Herzen der Appellation Monbazillac im Südwesten Frankreichs – eine perfekte Alternative zum berühmten Sauternes aus Bordeaux. Das Gut wird in dritter Generation von der Familie Lambert geführt. Hier in der 0,375-Liter-Flasche, mit Aromen getrockneter und karamellisierter Früchte.


Monbazillac (Sud-Ouest)

Die Domaine de Montlong liegt in Pomport im Herzen der Appellation Monbazillac, südlich des Bergerac-Gebiets, auf ton- und kalkhaltigen Lehmböden. Feuchtigkeit und Wind im Herbst fördern die Edelfäule (Botrytis cinerea), die Voraussetzung für edelsüße Weine. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-16).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus 70 % Sémillon, 20 % Muscadelle und 10 % Sauvignon Blanc. Durch die Edelfäule (Botrytis cinerea) konzentrieren sich Zucker und Aromen, woraus die kraftvolle, edelsüße Stilistik entsteht.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In Duft und Geschmack getrocknete und karamellisierte Früchte, Honig und feine Würze. Am Gaumen eine kraftvolle, aber sehr elegante Süße, getragen von feiner Säure. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: Gänse- oder Entenpastete, Foie gras, Blauschimmelkäse und Schokoladendesserts.


Lage: Pomport, Monbazillac, Sud-Ouest (Frankreich); Ton-/Kalk-Lehmböden
Klassifikation: Monbazillac AOC – edelsüß (Botrytis)
Ausbau: 70 % Sémillon / 20 % Muscadelle / 10 % Sauvignon Blanc, Edelfäule; 0,375 l

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Spanien

Vina Bosconia Reserva tinto 2013

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Bosconia · El Bosque Reserva 2013 13,50 % vol

Der R. López de Heredia Viña Bosconia Reserva 2013 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach fünf Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – Tradition aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Die Cuvée Bosconia stammt aus dem Weinberg El Bosque, gut einen Kilometer vom Keller entfernt am Ufer des Ebro auf rund 465 Metern Höhe. Die nach Süden ausgerichteten Hänge der Sierra Cantabria und tonig-kalkige Böden geben perfekte Reifebedingungen. Stilistisch ist Bosconia der burgundisch inspirierte Wein des Hauses – daher auch die Burgunderflasche.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war in der Rioja ein kühlerer, regnerischer Jahrgang. Gerade dieser klassische Charakter kommt dem traditionellen Stil des Hauses entgegen: Der Bosconia 2013 zeigt einen runden Körper bei moderaten 13,50 % vol, mit lebhafter Säure, feiner Frische und klar konturierter Frucht – ein Wein mit Spannung und langem Entwicklungspotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Tempranillo, 15 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2013, 13,50 % vol.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend fünf Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche, dabei rund zehnmal von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt. Als „coupage"-Reserva wird der Bosconia in jedem Jahrgang erzeugt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote Frucht, getrocknete Blüten, feine Kräuter und dezent vanillige Fassnoten. Am Gaumen elegant und subtil, sauber und komplex, mit polierten Tanninen und sehr guter, lebendiger Säure. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Bosconia / El Bosque, Haro (Spanien); Ebro-Ufer, ~465 m Höhe, Südhang der Sierra Cantabria, Ton-Kalk-Böden
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 5 Jahre amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

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Schaumweine

Champagne Girard-Bonnet Les Mussettes Grand Cru 2020 Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs / Le Mesnil-sur-Oger · Blanc de Blancs

Blanc de Blancs Einzellage Les Mussettes Kolluvium & Lehm über Campanien-Kreide Extra Brut · 1 g/l 50 Monate auf der Hefe

Der Champagne Girard-Bonnet Les Mussettes 2020 Grand Cru ist ein reinsortiger Blanc de Blancs aus einer historischen Einzellage in Le Mesnil-sur-Oger. Paul Girard vinifiziert den Chardonnay teils im Holz, teils im Stahl und lässt ihn lange auf der Hefe reifen – ein präziser, salzig-mineralischer Grand-Cru-Champagner mit Tiefe.


Les Mussettes: Einzellage in Le Mesnil-sur-Oger

Die Einzellage Les Mussettes liegt im Grand-Cru-Ort Le Mesnil-sur-Oger und wurde 1971 mit massal selektionierten Chardonnay-Reben bepflanzt. Die ostexponierten Rebstöcke stehen auf Lehmböden kolluvialen Ursprungs über Campanien-Kreide am Hangfuß, wo die Kreide nahe an die Oberfläche reicht.

Dieses Bodenprofil verzögert die Reife und legt so die Basis für Finesse, Tiefe und die salzige Mineralität des Weins. Das Haus Girard-Bonnet – geführt von Paul Girard aus den Lagen seiner Eltern in Le Mesnil und Oger – ist seit 2022 biozertifiziert und arbeitet biodynamisch.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus einer einzigen Grand-Cru-Lage. Die Vinifikation erfolgt teils im Holzfass, teils im Edelstahltank, mit spontaner Gärung durch Naturhefen und teilweisem biologischem Säureabbau.

Nach 11 Monaten Fassausbau reift der Wein 50 Monate auf der Hefe in der Flasche. Die Dosage bleibt mit 2 g/l (Extra Brut) minimal und lässt Lage und Kreide im Vordergrund.

Im Glas

Feine Perlage, in der Nase zarte Zitrusnoten, Brioche und kreidige Frische. Am Gaumen präzise und salzig-mineralisch, mit großer Tiefe und einem langen, straffen Abgang.

Ein reinsortiger Chardonnay von der Kreide von Le Mesnil-sur-Oger: bei 2 g/l Dosage steht die salzige Mineralität der Lage im Vordergrund.

Am besten bei 9–11 °C servieren; mit etwas Flaschenreife gewinnt der Wein weiter an Cremigkeit und Länge.

Am Tisch

Klassisch zu Austern, Muscheln und rohem Fisch, ebenso zu gebratenem Zander, Kalbsbries oder gereiftem Comté. Der straffe, mineralische Stil trägt den Champagner durch einen ganzen Fischgang.


Lage Einzellage Les Mussettes, Le Mesnil-sur-Oger (Côte des Blancs)
Klassifikation Grand Cru
Ausbau Teils Holzfass / teils Edelstahl, 11 Monate im Fass, 50 Monate auf der Hefe, Naturhefen
Dosage Extra Brut · 2 g/l
Stil Blanc de Blancs

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Rebsorten

En Coteaux Pinot Noir by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Pyrenäen · Frankreich

Jeff Carrel Pinot Noir En Coteaux ist ein Pinot Noir von alten Reben am Fuße der Pyrenäen. Klare, reife Frucht von Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeeren und Wiesenkräutern, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Art am Gaumen.


Pyrenäen / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Süden Frankreichs. Für diesen Pinot Noir hat er am Fuße der Pyrenäen in Hanglagen („en coteaux") auf 220 bis 254 Höhenmetern ein Stück Land mit alten Reben gefunden. Die Höhenlage und Kühle bringen einen Pinot von erstaunlicher Frische und Finesse hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Der Ausbau betont die klare, reife Frucht und die feine Struktur der Burgundersorte, ohne sie mit Holz zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeere und Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und vielschichtig, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Note; mit Luft kommt eine weiche, runde Art hinzu.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C aus einem großen Burgunderglas genießen.

Passt zu: leichteren Speisen, Geflügel, gebratenem Fisch, Pilzgerichten und mildem Käse.


Lage: Hanglagen am Fuße der Pyrenäen (220–254 m), Südfrankreich; Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Pinot Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau (alte Reben)

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Spirituosen

Pech purpur Walderdbeerlikör

Spirituose · Likör · Walderdbeere

Pech Purpur Walderdbeerlikör ist ein fruchtig-süßer Likör mit intensivem Walderdbeeraroma. Angeblich werden die Walderdbeeren von Zwergen bei Vollmond und Nebel geerntet – ein augenzwinkerndes Versprechen für ein verführerisches Fruchterlebnis.


Herkunft

Die Walderdbeere (Fragaria vesca) ist die kleine, wilde Verwandte der Gartenerdbeere – deutlich kleiner, dafür ungleich aromatischer und intensiver im Duft. Genau dieses konzentrierte Aroma macht sie zur idealen Grundlage für einen charaktervollen Fruchtlikör.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Walderdbeeren, die ihr Aroma an die Spirituose abgeben, abgerundet mit Zucker. Die Frucht steht klar im Mittelpunkt und verleiht dem Likör seine purpurne Farbe und sein intensives Beerenaroma.

Im Glas

Leuchtendes Purpurrot. In der Nase intensives, typisches Walderdbeeraroma. Am Gaumen süß, fruchtig und samtig, mit konzentrierter Beerenfrucht und rundem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, über Vanilleeis und Desserts, im Glas Sekt oder Prosecco sowie in fruchtigen Cocktails.


Marke: Pech
Art: Walderdbeerlikör (Fruchtlikör)
Zutaten: Walderdbeere, Alkohol, Zucker
Geschmack: fruchtig-süß

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2016 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo & alte Mischsätze Ribera del Duero DO Einzellage La Aguilera 2016 nur 1.789 Flaschen

Der Canta la Perdiz 2016 von Dominio del Águila ist die seltenste Einzellagen-Cuvée von Jorge Monzón – ein kraftvoller und zugleich betörend eleganter Rotwein aus uralten, wurzelechten Reben. Nur 1.789 Flaschen, aus biologischem Anbau.


Canta la Perdiz – alte Reben in La Aguilera

Dominio del Águila wurde 2010 von Jorge Monzón und Isabel Rodero im Dorf La Aguilera gegründet. Monzón, ausgebildet in Bordeaux und Burgund und mit Stationen bei der Domaine de la Romanée-Conti und Vega Sicilia, setzt auf Eleganz und Zurückhaltung statt auf die wuchtige Konzentration, für die Ribera oft steht.

Der „Canta la Perdiz" (Gesang des Rebhuhns) stammt aus einer der ältesten Parzellen des Dorfes auf rund 890 Metern Höhe. Die Sand- und Kalkböden verleihen dem Wein eine kreidige Textur und besondere Persönlichkeit. Die südausgerichtete Lage ist mit wurzelechten Reben in gemischtem Satz bestockt: Tempranillo (Tinto Fino) dominiert, ergänzt um alte Cariñena, Bobal, Garnacha und weißen Albillo.

Jahrgang 2016 – Ribera del Duero

2016 gilt in der Ribera del Duero als sehr guter, ausgewogener Jahrgang. Ein gemäßigter Vegetationsverlauf brachte reife Trauben bei erhaltener Frische.

Für einen auf Spannung und Finesse angelegten Wein wie den Canta la Perdiz sind das ideale Voraussetzungen – kristallin, energiegeladen und mit klarer Lagenprägung.

Assemblage und Ausbau

Feldgemischter Satz aus der Einzellage, dominiert von Tempranillo, Jahrgang 2016.

Vergärung der Ganztrauben mit eigenen Wildhefen im Betontank, gefolgt von einer rund siebenmonatigen, langsamen malolaktischen Gärung im Holzfass. Der gesamte Ausbau im Eichenfass dauerte 31 Monate.

Im Glas

Aromatisch komplex und tief: dunkle Pflaume, Brombeere und Maulbeere, dazu Veilchen, Muskatnuss, Anis, mediterrane Kräuter und erdige Noten. Am Gaumen vollmundig und sehnig, zugleich elegant, mit sehr feinen, kreidigen Tanninen, samtiger Textur und beeindruckender Länge.

Kraftvoll und sehnig, zugleich elegant – ein Weltklasse-Rotwein aus dem Herzen Riberas.

Schon jetzt zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Lamm, Wild, geschmortes Rind oder gereifter Hartkäse. Ein großer Begleiter für die festliche Küche.


Lage: Einzellage in La Aguilera (Ribera del Duero); Sand- und Kalkböden, ~890 m, wurzelechte alte Reben
Klassifikation: Ribera del Duero DO · Einzellage
Ausbau: Feldgemischter Satz; 31 Monate Eichenfass · Biologische/biodynamische Bewirtschaftung (ES-ECO-016-CL)

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Rebsorten

Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Großwinternheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Großwinternheimer Ortswein Baum-Barth Großwinternheim · Selztal kalkreiche Lagen häufige Pigeage vollmundig & körperreich 2022

Der Baum-Barth Großwinternheimer Spätburgunder 2022 ist ein charaktervoller Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims. Vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge und faszinierender Komplexität.


Großwinternheimer Spätburgunder – kalkreicher Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Großwinternheimer Spätburgunder ist ein Ortswein zu 100 % aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims.

Diese Lagen gedeihen im einzigartigen, besonders geschützten Mikroklima des Selztals. Das Terroir schenkt den Trauben eine längere Reifezeit, was zu besonders ausgereiften Tanninen und einer unverwechselbaren Aromenvielfalt führt.

Jahrgang 2022 – Großwinternheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den kalkreichen Lagen Großwinternheims, Jahrgang 2022.

Im Vergleich zum Ingelheimer Spätburgunder wurde hier während der Maischegärung der Tresterhut häufiger nach unten gedrückt (Pigeage), was dem Wein mehr Extrakt, Struktur und Körper verleiht.

Im Glas

In der Nase ein Bouquet von dunklen Beeren, begleitet von subtilen Noten von Rauch und delikaten Röstaromen; eine dezente Reduktion verleiht zusätzliche Tiefe und Komplexität. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig und körperreich, mit einem beeindruckenden Tanningefüge, das ihm Struktur verleiht. Trotz seiner Kraft bietet er eine faszinierende Komplexität.

Dunkle Beeren mit Rauch und delikaten Röstaromen über dezenter Reduktion – vollmundig und körperreich, mit beeindruckendem Tanningefüge, Struktur und faszinierender Komplexität.

Ein kraftvoller, strukturierter Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: kalkreiche Lagen Großwinternheims (Selztal), Rheinhessen; geschütztes Mikroklima
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Maischegärung mit häufiger Pigeage; Barriqueausbau

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Weine

Herbert Zillinger Zillinger Grüner Veltliner 2021 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Spitzenwein „Zillinger" Zillinger Top-Selektion 2021 unfiltriert & ungeschönt Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Zillinger Grüner Veltliner 2021 ist der neue Spitzenwein des Hauses – neben „Radikal" und „Elementar". Eine Top-Selektion aus dem von Herbert Zillinger als Jahrhundertjahrgang gefeierten 2021er: strohgelb, mundfüllend und klar, unfiltriert abgefüllt. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.


„Zillinger" – der neue Spitzen-Veltliner

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Neben den renommierten Weinen „Radikal" und „Elementar" gibt es nun einen neuen Spitzenwein im Hause Zillinger: den „Zillinger" Grüner Veltliner. Er wurde aus den besten Trauben des Jahrgangs 2021 selektiert und gekeltert – laut Herbert Zillinger selbst ein Jahrhundertjahrgang. Wie bei den Basisweinen wird auch dieser Wein unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

Jahrgang 2021 – Weinviertel

2021 gilt im Weinviertel als herausragender, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und reifer, klarer Frucht. Für Herbert Zillinger ein Jahrhundertjahrgang – im „Zillinger" gipfelt das in einem besonders konzentrierten, vielschichtigen und langlebigen Grünen Veltliner.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert (Spontangärung). Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Strohgelb in der Farbe und mit hoher Viskosität lässt sich bereits erahnen, welche Geschmacksexplosion zu erwarten ist. In der Nase finden sich Noten von Stroh, getrockneten Früchten und Apfelmost, umhüllt von einer feinen Karamellnote; dazu eine leichte Phenolik. Am Gaumen präsentiert sich der Wein unglaublich frisch und klar: Geröstete Walnüsse, Steinobst und leichte Raucharomen verleiten zu mehr. Sehr mundfüllend, begleitet von einer fein eingebundenen Säure.

Seit langem einer der besten Grünen Veltliner, die ich getrunken habe. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.

Schon jetzt beeindruckend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel, Kalb und Schwein, zu reifem Hartkäse sowie zur würzigen, asiatisch inspirierten Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs 2021
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, puristischer Ausbau, unfiltriert und ungeschönt; biodynamisch

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