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12. September 2015

Rezepte

Pflaumenkompott

Ich arbeite zwar in Wuppertal, aber nicht für jene Firma, deren produzierte Geräte uns Kochende manchmal glücklich machen. Ein Pflaumenkompott mit dieser Hilfe hergestellt geht

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Weine

Benoit Marguet Sapience 2017 Premiere Cru Brut Nature BIO

Der Benoît Marguet Sapience 2017 Premier Cru Brut Nature ist der Champagner für das Herbstmenü, wenn Geflügel im Ofen ist. Pinot Noir und Meunier, kein Gramm Zucker, dafür Frucht und Tiefe.

Im Glas

Zartes Gold mit einem Schimmer von Mandarine. In der Nase Bratapfel, Weinbergpfirsich und Rosenblätter – fast üppig. Am Gaumen erst cremig, dann zieht Limette straff nach. Gelbe Frucht und eine Spur Himbeere bleiben im langen, eleganten Finale.

Mach was draus

Gebratene Perlhuhnbrust mit Pilzen, Kalbsbries oder Hummer mit brauner Butter – hier fühlt er sich wohl. Zum Käsegang passt ein reifer Brillat-Savarin. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist schon jetzt rund, aber noch lange nicht am Ende. Wenn du zwei Flaschen hast: eine jetzt, die andere in ein paar Jahren. Der Vergleich lohnt sich.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist das ein Rosé? Nein, ein weißer Champagner. Der Mandarinenschimmer kommt von den roten Rebsorten Pinot Noir und Meunier.

Was unterscheidet ihn vom Sapience Œnothèque? Der Œnothèque 2013 enthält zur Hälfte Chardonnay und lag viel länger auf der Hefe. Der 2017er ist reiner Pinot Noir und Meunier und wirkt fruchtiger.

Pinot Noir und Meunier · Meunier aus Cumières · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Quinta de la Quietud Reserva 2021 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio

Quinta de la Quietud Reserva 2021 stammt aus einem Jahrgang, den der Kontrollrat der D.O. Toro für seine herausragende Traubenqualität lobt: Mehr Regen als üblich brachte ein ideales Verhältnis von Säure und Zucker. Das Ergebnis ist ein dichter, eleganter Toro mit viel Frische und großem Reifepotenzial.


Toro

Quinta de la Quietud wurde 1999 bei Toro (Castilla y León) gegründet und liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero auf 665 bis 700 Metern Höhe. Die Weinberge werden als Buschreben ohne Bewässerung bewirtschaftet, teils mit dem Pferd, und sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL). Das extreme Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten prägt die Konzentration der Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Gelesen wurde 2021 in der D.O. Toro vom 30. August bis 25. Oktober. Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank, zwei Wochen Maischestandzeit, anschließend 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche.

Im Glas

Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und mineralische Anklänge. Am Gaumen dicht und elegant, getragen von der frischen Säure des Jahrgangs, mit viel Persönlichkeit und langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und dekantieren. Schon zugänglich, entwickelt sich aber über viele Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien); 665–700 m, Reben gepflanzt 1960–1988
Klassifikation: D.O. Toro – Reserva
Jahrgang: 2021 (herausragende Traubenqualität, ausgewogene Säure)
Ausbau: 24 Monate französische Eiche (225 l)
Bio-Kontrollstelle: ES-ECO-016-CL

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Spirituosen

Borsci CafCaffe Due Volte Caffè

Likör · Kaffeelikör · Italien · Apulien

Borsci Due Volte Caffè ist ein feiner Kaffeelikör des traditionsreichen Hauses Borsci aus Apulien. Er entsteht aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten nach einer überlieferten Prozedur. Dunkel, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Ein Kaffeelikör für Genießer – pur, auf Eis oder mit Sahne.


Herkunft

Das Haus Borsci hat seinen Sitz im süditalienischen San Marzano in Apulien und ist seit Generationen für seine Liköre bekannt. Der Kaffeelikör steht in dieser Tradition.

Herstellung und Reifung

Der Likör wird aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten gewonnen – nach einer traditionellen Prozedur von Borsci. Das Verfahren bewahrt das volle Kaffeearoma.

Im Glas

Tiefes Braun. In der Nase intensives Aroma von geröstetem Kaffee. Am Gaumen vollmundig und aromatisch, mit feiner Süße und langem, kaffeebetontem Abgang.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder mit einem Schuss Sahne genießen. Auch als Digestif oder über Vanilleeis im Affogato-Stil.

Klassische Begleitung: Espresso, Vanilleeis, Schokoladendesserts und Gebäck.


Herkunft: San Marzano, Apulien (Italien)
Art: Kaffeelikör
Herstellung: Aufguss hochwertiger Kaffeesorten, traditionelle Prozedur

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Deutschland

Metzger Urbulle -A- 2020

Rotwein · Portugieser · alte Reben · Pfalz

Metzger Urbulle -A- ist ein Rotwein aus alten Portugieser-Reben vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Die Reben wurden bereits 1910 gepflanzt und haben über hundert Jahre erlebt. Kaffee, Röstnoten und reife rote Beerenfrüchte prägen das Glas. Ein Wein als Medium, das von dieser langen Zeit erzählt – wenn man ihm zuhört.


Pfalz – alter Rebberg

Die Reben für den Urbulle stehen in einem alten Rebberg in der Pfalz, 1910 gepflanzt. Über hundert Jahre haben sie Kriege, Gewitter, Stürme und unzählige Sonnenstunden erlebt. Die geringen Erträge alter Reben verleihen dem Wein Konzentration und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Portugieser aus über hundertjährigen Reben. Der Ausbau bewahrt die konzentrierte Frucht und gibt dem Wein Struktur und Reifepotenzial.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase Kaffee und Röstnoten, dazu eine Vielzahl reifer roter Beerenfrüchte. Am Gaumen konzentriert und tiefgründig, mit feinem Tannin und langem, vielschichtigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, Lamm, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz – alter Rebberg, 1910 gepflanzt (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Portugieser), alte Reben
Ausbau: reinsortig Portugieser aus über 100-jährigen Reben

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % Magnum 1,5 l · 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 in der Magnum stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Meursault Cuvée Charles Maxime 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC (Cuvée Charles Maxime) 7 gutseigene Lagen · 3 ha Côte de Beaune 2022

Der Meursault Cuvée Charles Maxime 2022 der Domaine Latour-Giraud ist der Village-Meursault des Guts aus ausschließlich eigenen Weinbergen. Er steht für die Eleganz der Appellation – mit geschmeidigem Schmelz, frischer Säure und den charakteristischen Haselnussnoten.


Meursault – Cuvée aus sieben Lagen

Meursault bildet das Herz der „Côte des Blancs" und ist mit rund 430 Hektar die größte Weißwein-Gemeinde der Côte de Beaune. Die Domaine Latour-Giraud besitzt 3 Hektar in sieben Lagen – darunter Limozin, Crotots und Pelles Dessous direkt unterhalb der Genevrières, Poruzots, Vireuils Dessous nahe Auxey-Duresses, Clos du Cromin, Corbins und Malpoiriers im Norden Richtung Volnay.

Aus diesen Parzellen entsteht die Cuvée Charles Maxime – benannt nach den Großvätern Charles (Giraud) und Maxime (Latour). Die Domaine zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den geschmeidigen, zugleich frischen Stil dieses Meursault.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Schmelz und feine Würze gibt, ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht und Zitrus, untermalt von charakteristischen Haselnussnoten. Am Gaumen geschmeidiger Schmelz, getragen von frischer Säure und feiner Eleganz, mit langem Abgang.

Gelbe Frucht und Haselnuss über geschmeidigem Schmelz und frischer Säure – Meursault in eleganter Village-Form.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen, 3 ha
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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