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12. Oktober 2015

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USA

The Walls Mahana Syrah 2018

Wein · Rotwein · Walla Walla Valley · USA

The Walls Mahana Syrah 2018 stammt aus dem River Rock Vineyard im The Rocks District des Walla Walla Valley. Exotische Noten von blauer Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warmer Erde treffen auf die für die Region typische würzig-erdige Note – getragen von einer großen Reinheit der Frucht. Mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant; von Jeb Dunnuck mit 95 von 100 Punkten bewertet.


The Rocks District / Walla Walla

The Walls Vineyards wurde von Mike Martin gegründet; die Weine entstehen unter dem renommierten Winemaker Todd Alexander. Die Frucht stammt aus dem River Rock Vineyard im The Rocks District of Milton-Freewater – einer für ihre steinigen, von Flussgeröll geprägten Böden berühmten Lage, die intensiven, würzig-mineralischen Syrah hervorbringt. Aufgrund der US-Appellationsregeln tragen in Washington fertiggestellte Weine dieser Lage die übergeordnete Walla Walla Valley AVA.

Rebsorte und Ausbau

Im Kern Syrah (die Mahana-Cuvée kann um etwas Grenache ergänzt sein). Die Gärung erfolgt in Beton und Stahl, der Ausbau in Großgebinden aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche (rund 20 % neu) – so bleibt die Reinheit der Frucht im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Purpur. In der Nase blaue Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warme Erde, dazu die typische „Rocks"-Würze nach Speck, Tapenade und Leder. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant, mit feinen Tanninen, ausgewogener Balance und langem Abgang. Lagerpotenzial von 10–15 Jahren.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Lamm, Wild, Rind, kräftigen Schmorgerichten und reifem Käse.


Lage: Walla Walla Valley AVA – The Rocks District, River Rock Vineyard (USA); The Walls Vineyards
Klassifikation: Walla Walla Valley – Syrah (Rocks District), trocken
Ausbau: Gärung in Beton/Stahl; Reifung in Großgebinden, ~20 % neue französische Eiche
Bewertung: Jeb Dunnuck 95/100 (Jahrgang 2018)

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Weine

Marguet Oger Grand Cru 2020 Brut Nature BIO

Champagner · Oger Grand Cru · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Marguet Oger Grand Cru Brut Nature ist ein reinsortiger Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Oger. Benoît Marguet zeigt hier erneut sein Gespür für große, kompromisslose Champagner. Bemerkenswert reif und harmonisch für einen Wein ohne Dosage. Im Glas noch jugendlich, kreidig und mineralisch.


Oger Grand Cru

Oger ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs, dem Kerngebiet des Chardonnay. Die reinen Kreideböden verleihen dem Wein seine kreidige Mineralität und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Oger. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase noch jugendlich und zurückhaltend, mit Zitronenschale und Kreide. Am Gaumen jung, aber bemerkenswert reif und harmonisch; Zitrusfrucht und Mineralität prägen das Bild, ehe ein feiner, leicht toastiger Abgang folgt. Ein Champagner mit Spannung und Entwicklungspotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; bereits jetzt sehr gut, mit weiterem Reifepotenzial. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: 100 % Chardonnay, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

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Weine

Battenfeld Spanier Blanc de Blancs 2016 Extra Brut BIO

Sekt · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Chardonnay (Blanc de Blancs)

Chardonnay Blanc de Blancs · Extra Brut Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen kalkhaltige Böden · Champagnerklone Tonneau · Flaschengärung 8–10 J. Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2016

Der Battenfeld-Spanier Blanc de Blancs 2016 Extra Brut ist ein Chardonnay-Jahrgangssekt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Ein handwerklicher Sekt mit feiner, anhaltender Perlage und komplexer Brioche-Aromatik.


Blanc de Blancs – Chardonnay vom Kalk in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier in Hohen-Sülzen zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Weine bekannt (DE-ÖKO-006).

Der Sekt stammt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Der Weinberg wurde 1994 mit Champagnerklonen bepflanzt; Rebalter und Herkunft bilden die Grundlage für die Qualität der Sekte. Die Trauben werden früh gelesen, um Frische und moderaten Alkohol zu bewahren.

Herkunft – Hohen-Sülzen (Rheinhessen)

Der Chardonnay wächst auf den kalkhaltigen Böden von Hohen-Sülzen. Die frühe Lese und die kalkgeprägte Herkunft bewahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision – die Grundlage für einen langlebigen, handwerklichen Jahrgangssekt.

Herstellung und Ausbau

Chardonnay-Jahrgangssekt (Blanc de Blancs, Extra Brut) aus Hohen-Sülzen, Jahrgang 2016; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden, traditionelle Flaschengärung.

Der Grundwein wird früh gelesen und spontan im Tonneau vergoren. Nach der Flaschengärung folgt ein langes Hefelager von acht bis zehn Jahren, in dem der Sekt seine feine, anhaltende Perlage und komplexe Aromatik entwickelt. Zum Abschluss wird die Hefe durch traditionelle Handrüttelung in den Flaschenhals bewegt, degorgiert und mit minimaler Dosage ergänzt (Extra Brut). Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase Brioche mit einem Hauch Orangenblüten, dazu Nüsse, Quitte und feiner Butter-Biskuit. Am Gaumen griffig, puristisch und präzise, mit straffer Struktur und einem Nachhall von Grapefruit und Salzzitrone, getragen von feinen Brioche-Noten.

Brioche mit Orangenblüten, Nüssen, Quitte und Butter-Biskuit – griffig, puristisch und präzise, mit straffer Struktur und einem Nachhall von Grapefruit und Salzzitrone.

Ein reifer, präziser Blanc de Blancs mit feiner Perlage. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Austern und Meeresfrüchten, zu Sushi und rohem Fisch, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Hohen-Sülzen, Rheinhessen; kalkhaltige Böden; Champagnerklone (gepflanzt 1994)
Klassifikation: Chardonnay-Jahrgangssekt, Blanc de Blancs, Extra Brut; 100 % Chardonnay
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung im Tonneau, traditionelle Flaschengärung, 8–10 Jahre Hefelager, Handrüttelung, minimale Dosage; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Fixin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Fixin · Pinot Noir

Pinot Noir Fixin AOC Vieilles Vignes · Reben ~50 Jahre 0,75 ha · 4.500 Flaschen 2023

Der Fixin Vieilles Vignes 2023 von Denis Mortet ist eine reinsortige Pinot-Noir-Cuvée aus zwei gleich großen Parzellen im Norden der Côte de Nuits. Champs Pennebaut liefert Struktur und Fülle, Champs des Charmes Frucht und Eleganz – das Ergebnis ist ein strukturierter, fruchtiger Wein mit reifem Tannin.


Fixin – zwei Parzellen, ein Gleichgewicht

Fixin ist eine der nördlichen Gemeinden der Côte de Nuits und steht für kräftige, strukturierte Pinots. Champs Pennebaut im Norden der Appellation zeigt eine Zweiteilung: oben Kalksteinschutt, der die Reben tief wurzeln lässt (Tiefe und Komplexität), unten tonreichere Böden mit erdiger Note – das gibt Fülle und einen kräftigen, robusten Körper.

Champs des Charmes liegt im Süden nahe Gevrey-Chambertin am Fuß des Hangs. Die durchlässigen, kalksteinreichen Böden mit guter Drainage bringen gesunde Reife und konzentrierte Frucht – und damit Eleganz und Balance. Die Cuvée umfasst 0,75 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben; die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus den Parzellen Champs Pennebaut und Champs des Charmes mit rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Strukturiert und fruchtig, mit schön gereiften Tanninen. Dunkle Frucht trifft auf erdige Noten; am Gaumen ein Spiel aus kräftigen und zarten Elementen, das Fülle und Eleganz verbindet.

Struktur und Fülle aus Champs Pennebaut, Frucht und Eleganz aus Champs des Charmes – ein ausgewogener, fein gereifter Fixin.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein kräftiger, zugleich eleganter Begleiter.


Lage: Fixin (nördliche Côte de Nuits); Parzellen Champs Pennebaut & Champs des Charmes, Kalk/Ton, 0,75 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Fixin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Domaine Pierre Vincent Les Leuvrons & Les Perrières Kalkmergel · Vulkangestein ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank wenig Neuholz · biologisch 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 2024 ist ein Village-Chardonnay von ungewöhnlicher Dichte und Präzision. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt hier zwei Puligny-Parzellen in einen salzig-mineralischen, energiegeladenen Weißwein.


Puligny-Montrachet – zwei Parzellen am Kalkhang

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut über rund zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biologischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Der Village-Puligny stammt aus den Climats Les Leuvrons – wo sich Vulkangestein („laves") findet – und Les Perrières, einer etwas höher gelegenen ehemaligen Steinbruchparzelle. Diese kalk- und gesteinsgeprägten Böden verleihen dem Wein trotz Village-Status eine ungewöhnliche Dichte, Spannung und mineralische Tiefe.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet (Village), Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay aus den Parzellen Les Leuvrons und Les Perrières.

Nach langem, sanftem pneumatischem Pressen und einer Nacht Vorklärung beginnt die alkoholische Gärung teils im Edelstahltank; anschließend wird der Most für die malolaktische Gärung ins Fass gelegt und rund zwölf Monate im Holz ausgebaut, mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil. Danach folgen etwa sechs Monate im Edelstahltank, um Frische und Spannung zu bewahren, bevor der Wein gefüllt wird. Die Reben werden biologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Village-Puligny von großer Klarheit und Dichte: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, rauchig-feuersteinige sowie kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen seidig und präzise, dabei überraschend tief für einen Ortswein, getragen von einer klaren Säure und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und rauchig-salziger Mineralität – seidig und präzise, überraschend tief für einen Village, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser Village-Puligny mit gutem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet (Village), Côte de Beaune (Burgund); Parzellen Les Leuvrons (Vulkangestein) und Les Perrières; kalk- und gesteinsgeprägte Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC (Village, trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: sanfte Pressung, alkoholische Gärung teils im Tank, malolaktische Gärung im Fass, ~12 Monate Fass (wenig Neuholz), danach ~6 Monate Tank; biologische Bewirtschaftung

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Weine

Marques de Haro Gran Reserva 1981 Magnum

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo Rioja DOCa Marqués de Haro Gran Reserva Jahrgang „Excelente" 1981 Magnum 1,5 l 12,50 % vol

Der La Rioja Alta Marqués de Haro Gran Reserva 1981 ist eine gereifte Rarität in der Magnum – die absolute Spitzen-Cuvée des Hauses, nur in herausragenden Jahrgängen erzeugt. Ein zeitloser, klassischer Rioja von großer Komplexität.


La Rioja Alta – Spitzen-Cuvée aus Haro

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Kellereien der Rioja Alta. Das Haus ist berühmt für seine langgereiften Gran Reservas – allen voran 904 und 890 – die in der eigenen Böttcherei vinifiziert und nach klassischer Methode mit Handabstichen bei Kerzenlicht ausgebaut werden.

Der Marqués de Haro Gran Reserva ist die historische Spitzen-Cuvée des Guts, der Vorläufer des heutigen Gran Reserva 890 – eine Sonderabfüllung, die ausschließlich in den allerbesten Jahrgängen erzeugt wurde. Basis ist die Tempranillo aus den hochgelegenen Lagen der Rioja Alta, traditionell ergänzt um kleine Anteile Graciano und Mazuelo.

Jahrgang 1981 – Rioja

1981 wurde in der Rioja offiziell als „Excelente" eingestuft – die höchste Jahrgangsbewertung und ein Prädikat, das nur den ganz großen Jahren vorbehalten ist. Ein langer, ausgeglichener Vegetationszyklus mit gesundem, vollreifem Lesegut schuf die ideale Grundlage für tiefgründige, langlebige Gran Reservas. Über vier Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Wein seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Ausbau

Überwiegend Tempranillo, ergänzt um kleine Anteile Graciano und Mazuelo, Jahrgang 1981, 12,50 % vol. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Klassischer Gran-Reserva-Ausbau nach traditioneller Methode des Hauses: lange Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche aus eigener Böttcherei, mit Handabstichen von Fass zu Fass alle sechs Monate, gefolgt von ausgedehnter Flaschenreife im Keller. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Im Glas

Reifes Rubinrot mit ziegelroten Rändern. In der Nase die ganze Komplexität eines großen, gereiften Rioja: getrocknete rote Früchte, feine Würze von Zedernholz, Tabak und Leder, dazu süße Noten von Vanille und Kakao aus der langen Fassreife. Am Gaumen elegant und vielschichtig, mit seidigen, vollständig integrierten Tanninen, lebendiger Säure und großer aromatischer Länge – ein berührendes Weinerlebnis.

Ein zeitloser Klassiker der Rioja – die Spitzen-Cuvée eines „Excelente"-Jahrgangs, gereift zur vollen Größe.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, hochgelegene Lagen der Rioja Alta, Haro (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"; Magnum 1,5 l
Ausbau: überwiegend Tempranillo mit Graciano und Mazuelo; lange Reife in amerikanischer Eiche (eigene Böttcherei), traditionelle Handabstiche, ausgedehnte Flaschenreife

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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USA

Epoch Tempranillo 2015

Wein · Rotwein · Paso Robles · USA

Epoch Tempranillo 2015 zeigt einen eleganten, nahtlosen Stil, der an große Tempranillos aus Spanien erinnert. Viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit gehen in einen vollmundigen Rotwein mit schwereloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und kraftvollem Finish über. Von Jeb Dunnuck mit 98 Punkten bewertet.


Paso Robles / Willow Creek District

Epoch Estate Wines (Bill & Liz Armstrong, Winemaker Jordan Fiorentini) zählt zu den renommiertesten Adressen von Paso Robles, im Willow Creek District. Der Tempranillo stammt überwiegend vom historischen Paderewski Vineyard aus eigenem, biodynamisch bewirtschaftetem Anbau auf kalkstein- und schiefergeprägten Böden – eine spannende kalifornische Interpretation der spanischen Leitsorte.

Rebsorte und Ausbau

Überwiegend reinsortig aus Tempranillo (gelegentlich um kleine Anteile Graciano, Syrah oder Grenache ergänzt). Der Ausbau in französischer Eiche verleiht Struktur und feine Würze, ohne die Frucht zu überdecken, und ergibt einen vollmundigen, dennoch eleganten Rotwein mit großem Reifepotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dunkles Rot. In der Nase viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit. Am Gaumen vollmundig, mit schwereloser, nahtloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und einem kraftvollen, langen Finish. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren. Trinkreife 2022 bis 2033.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Paso Robles AVA, Willow Creek District (Kalifornien, USA); Epoch Estate Wines
Klassifikation: Paso Robles – Tempranillo, trocken
Ausbau: Reifung in französischer Eiche
Bewertung: Jeb Dunnuck 98/100; Jahrgang 2015

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