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22. Oktober 2015

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Montmains 1er Cru 2022

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Montmains · 1er Cru 2022 15–18 Monate Feinhefe max. 10% neues Holz

Der Chablis Montmains 1er Cru 2022 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Reinsortiger Chardonnay, von Hand gelesen und im thermoregulierten Tank auf der Feinhefe ausgebaut. Der warme, sonnenreiche Jahrgang 2022 gibt dem Wein reife Frucht, hält dabei aber Frische und Mineralität.


Montmains – Premier Cru am linken Ufer des Serein

Montmains zählt zu den größten und am höchsten eingestuften Premier-Cru-Lagen auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Flusses Serein. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher bis östlicher Exposition. Zur Lage gehören die untergeordneten Klimate Les Forêts und Butteaux.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen (Exogyra virgula) liefern den hohen Kalkanteil, der dem Wein seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Lagen des linken Ufers gelten als straffer und reduktiver in der Jugend als die wärmeren Crus der rechten Seite.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und gehört im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an. Geringe Frühjahrsniederschläge wurden durch einen regenreichen Juni aufgefangen, der die Wasserreserven für den warmen, trockenen Sommer auffüllte.

Die Lese begann sehr früh, schon im August. Für Chablis steht 2022 für einen gesunden Jahrgang mit reifer Frucht, gutem Zucker-Säure-Verhältnis und stabilen, gegenüber 2021 deutlich höheren Erträgen – Weißweine mit Tiefe, Frische und Energie trotz der Wärme.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters von rund zehn Tagen, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitruszeste, weißfleischige Steinfrucht, Apfelblüte und feuchter Stein. Am Gaumen geradlinig und salzig, mit reifer, kühler Frucht aus dem warmen Jahrgang, mittlerem Körper und einem mineralisch-zitronigen Abgang mit Austernschalen-Note.

Ein Chablis vom linken Serein-Ufer: salzige Mineralität und Zitrusfrucht, die der warme Jahrgang 2022 mit reifer Substanz unterlegt.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillte Jakobsmuscheln, Forelle oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure hält gegen Schalentiere ebenso stand wie gegen Butter und Sahne.


Lage: Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; Handarbeit im Weinberg, reduzierter Pflanzenschutz

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Spanien

Hacienda Lopez de Haro Crianza

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Crianza ist ein Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra – eine Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Sie reift 16 Monate in Eichenfässern und zeigt sich im klassischen Rioja-Stil. Im Bouquet reife Waldfrüchte, am Gaumen elegant und samtig mit Röstnoten aus dem Fass. Veilchen, etwas Tabak und weiche Tannine geben dem Wein Balance.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Gegründet 2003, setzt das Gut auf alte Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele davon auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse – Voraussetzung für eine ausgewogene Reife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Nach der Gärung und einer zweiwöchigen Maischestandzeit reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern aus französischer und amerikanischer Eiche, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Intensives Kirschrot. In der Nase ein dichtes Bouquet reifer Waldfrüchte, dazu Veilchen, etwas Tabak und Röstnoten aus dem Fass. Am Gaumen elegant und samtig, mit weichen, reifen Tanninen und guter Balance. Der Abgang bleibt lang und harmonisch.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse. Auch zu Tapas, Wurst und Grillgerichten. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Crianza)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Garnacha/Graciano, 2 Wochen Maischestandzeit, 16 Monate in französischer und amerikanischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Spanien

A Torna dos Pasás

Wein · Rotwein · Ribeiro · Spanien

Viña de Martín A Torna dos Pasás ist ein charaktervoller galicischer Rotwein aus autochthonen Sorten der DO Ribeiro. Eine grobe Hausnummer der Cuvée: rund 50 % Brancellao, 20 % Ferról, der Rest entfällt auf die beiden Caiño-Sorten – ein frischer, würziger und überraschend lagerfähiger Wein.


Ribeiro / Galicien

Die DO Ribeiro im atlantisch geprägten Galicien ist eine der ältesten Weinregionen Spaniens. Viña de Martín (Luis Anxo Rodríguez) zählt zu ihren angesehensten Erzeugern und arbeitet mit den heimischen, fast vergessenen Rebsorten der Region. In normalen Jahrgängen entstehen vom A Torna dos Pasás rund 8.000 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus etwa 50 % Brancellao, 20 % Ferról und den beiden Caiño-Sorten. Der Wein reift rund ein Jahr in kleinen, gebrauchten Barricas, wird dann abgefüllt und ruht ein weiteres Jahr auf der Flasche. Trocken ausgebaut – und mit Reifepotenzial: Zehn oder zwölf Jahre machen ihm nichts aus.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase frische rote Frucht, florale Noten, mediterrane Kräuter und eine feine atlantische Würze. Am Gaumen schlank, frisch und finessenreich, mit fein gewobenen Tanninen, lebendiger Säure und langem, mineralischem Abgang.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, Schweinefleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribeiro (Galicien, Spanien); Viña de Martín (Luis Anxo Rodríguez)
Klassifikation: DO Ribeiro – Feldblend aus ~50 % Brancellao, ~20 % Ferról & Caiño-Sorten, trocken
Ausbau: ~1 Jahr in kleinen, gebrauchten Barricas, anschließend ~1 Jahr Flaschenreife

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Clos de Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot · Grand Cru unterer Clos · 240 m Reben ~50 Jahre · 1.500 Flaschen 18 Monate Holz · 70% neu

Der Clos de Vougeot Grand Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir von seltener Eleganz. Auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos wurzeln die rund 50 Jahre alten Reben in tiefem, mergeligem Boden – das gibt dem Wein einen dichten, erdverbundenen Charakter.


Clos de Vougeot – Grand Cru der Côte de Nuits

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer; das Terroir ist entsprechend uneinheitlich.

Mortets Parzelle liegt auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos. Die 50 Jahre alten Reben wurzeln in tiefgründigem, mergeligem Tertiärboden mit hohem Ton- und feinem Schluffanteil, was dem Wein Dichte und Erdverbundenheit verleiht. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 forderte die Winzer. Auf einen milden Winter folgten kalte Phasen und Ende März kurze Wärme bis 27 °C, die einen frühen Austrieb auslöste. Drei Frostperioden im April mit Tiefstwerten bis −8 °C und nächtlichem Schneefall richteten erhebliche Schäden an; starke Hagelgewitter im Juni und Fruchtansatzabfall reduzierten den Ertrag weiter.

Sommerliches Wetter in der ersten Septemberhälfte ließ die Trauben gut ausreifen; die Lese begann am 17. September. Die Erntemenge war etwa halbiert, die Trauben jedoch gesund und reif. Für 2021 stehen eine feine Tanninqualität sowie ein ausgewogener, frischer Charakter.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen und streng selektiert. Die Gärung erfolgt ausschließlich mit wilden Hefen, bei sehr moderater Extraktion.

Ausbau über 18 Monate im Eichenfass, davon 70 % neu. Gesamtproduktion: rund 1.500 Flaschen; seinen Höhepunkt erreicht der Wein 12 bis 14 Jahre nach der Ernte.

Im Glas

Aromen von Kirschen, Veilchen und roten Beeren. Der Wein mündet in ein langes Finale und zeigt mit der Zeit eine immer präzisere und seidigere Textur – ein Ausdruck von Terroir und Handwerk.

Kirsche, Veilchen und rote Beeren, ein langes Finale und eine mit der Zeit immer seidigere Textur.

In der Jugend dicht und noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über 12 bis 14 Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de Vougeot, unterer Bereich (240 m); tiefer mergeliger Tertiärboden (Ton/Schluff), Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, Spontangärung; 18 Monate Holz (70% neu)

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Spirituosen

Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Dry Gin · Schwarzwald · 47 Botanicals

47 Botanicals Wacholderbetont Schwarzwald Steingut-gereift

Der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin ist ein komplexer, aber milder Gin aus dem Schwarzwald – wacholdergeprägt, mit Aromen von Zitrone und fruchtigen Noten wie Holunder und Preiselbeere. 47 handverlesene Botanicals und die Reifung in Steingutfässern geben ihm seine typische Würze, Pfeffernote und herbe Frucht.


Schwarzwald – Black Forest Distillers

Monkey 47 entsteht bei den Black Forest Distillers im Schwarzwald, gegründet von Alexander Stein und Christoph Keller; die erste Abfüllung erfolgte 2010. Die Gründungslegende rankt sich um Wing Commander „Monty" Collins und den Affen „Max", dessen wiederentdecktes Rezept den Anstoß gab.

Der Gin vereint britische Gin-Tradition, die Gewürze Indiens und die Flora des Schwarzwaldes – getragen von besonders weichem regionalem Quellwasser.

47 Botanicals

Namensgebend sind die 47 sorgfältig ausgewählten, handverlesenen Botanicals. Neben dem Wacholder gelten rund 15 weitere als Hauptzutaten – darunter Zitrone, Preiselbeere, Holunder, Schlehe, Fichte und Brombeerblätter, viele davon aus den Wäldern der Region.

Zitrusschalen kommen frisch hinzu; die Vielfalt der Zutaten verleiht dem Gin seine außergewöhnliche Komplexität und Balance.

Destillation und Reifung

Auf Basis eines Melasse-Spirituose werden die Botanicals in Quellwasser und Alkohol mazeriert und anschließend doppelt destilliert; der Dry Gin kommt ohne Zuckerzusatz aus und wird ungefiltert abgefüllt.

Vor der Abfüllung reift das Destillat rund drei Monate (etwa 100 Tage) in traditionellen Steingutfässern, deren Wände leicht atmen können. Mit weichem Quellwasser wird der Gin auf Trinkstärke eingestellt.

Im Glas

Komplex und zugleich mild: ein wacholdergeprägter Auftakt, ergänzt um Zitrone und fruchtige Noten von Holunder und Preiselbeere, dazu harzige Fichten- und Kräuternuancen. Am Gaumen Würze, eine feine Pfeffernote und herbe Frucht, getragen von der Tiefe der vielen Botanicals und einem langen, aromatischen Nachhall.

Komplex, aber mild – Wacholder, Zitrus und herbe Schwarzwald-Frucht mit feiner Pfeffernote.

An der Bar

Klassisch als Gin & Tonic, das die fruchtig-würzige Komplexität betont, ebenso überzeugend im Martini, Gimlet oder Sling. Pur und gut gekühlt zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit der Botanicals.


Herkunft: Schwarzwald, Deutschland · Black Forest Distillers
Stil: Schwarzwald Dry Gin; 47 Botanicals, Melasse-Basis, doppelt destilliert, ungefiltert, ~3 Monate Steingut-Reifung

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Schaumweine

Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019

Der Clément & Fils La Godarde Blanc de Noirs 2019 wächst auf einem sehr kleinen Stück Land in Coizard-Joches, wo der Pinot Noir schon 1974 gepflanzt wurde. Jedes Jahr gibt es davon um die 1.300 Flaschen – eine Rarität aus dem Tal des Petit Morin.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt Birne, rote Beeren und etwas Zitrus, dazu eine leise Rauchnote vom Silex. Am Gaumen gerade und präzise, voller Kraft, salzig und elegant gebaut. Ein sehr langes, vibrierend frisches Finale.

Mach was draus

Fisch mit Beurre blanc, Jakobsmuscheln, Perlhuhn, Kalb oder ein gereifter Käse wie Comté. Auch pur ein Erlebnis für alle, die Blanc de Noirs mit Tiefe suchen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„La Godarde ist Pinot Noir mit Rauch und Salz. So etwas findet man nicht oft.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? In der alten Coquard-Holzpresse gekeltert, spontan vergoren, zum Teil im 205-Liter-Fass ausgebaut. Ungeschönt, unfiltriert, Dosage 1 g/l.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Was macht den Boden besonders? Silex und Kalk in Coizard-Joches geben dem Pinot Noir eine rauchige Note und salzige Spannung.

100 % Pinot Noir · Einzellage La Godarde in Coizard-Joches · Silex, Kalk · Reben von 1974 · Jahrgang 2019 · Coquard-Presse · wilde Hefen · teils im 205-l-Fass · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l · ca. 1.300 Flaschen · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Corbeaux · 1er Cru Vieilles Vignes · 0,42 ha Reben ~80 Jahre 2023

Der Gevrey-Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2023 von Denis Bachelet ist ein Pinot Noir von feiner Eleganz und Finesse. Die rund 80 Jahre alten Reben auf 0,42 Hektar geben ihm Struktur und Tiefe. Statt mit Opulenz überzeugt er mit Raffinesse, seidiger Textur und präziser Definition.


Les Corbeaux – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Les Corbeaux ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin, direkt benachbart zum Grand Cru Mazis-Chambertin. Die Lage liegt am Hang auf Kalk- und Mergelböden und bringt feingliedrige, präzise Weine hervor.

Denis Bachelet bewirtschaftet hier eine nur 0,42 Hektar große Parzelle mit rund 80 Jahre alten Reben. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 80 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der auf Finesse und Präzision ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine Eleganz und Finesse prägen den Wein. Die aromatische Intensität des benachbarten Mazis-Chambertin erreicht er nicht ganz, brilliert aber mit feingliedriger Balance, seidiger Textur und präziser Definition. Er entfaltet sich mit jedem Schluck weiter.

Statt mit Opulenz verführt dieser Gevrey-Chambertin mit Raffinesse: seidige Textur und präzise Definition.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für gehaltvollere Gerichte.


Lage: Les Corbeaux (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); neben Grand Cru Mazis-Chambertin, 0,42 ha, Reben ~80 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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