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20. Februar 2016

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Whisky

J & A Mitchell & Co Hazelburn 15 Jahre 54,20 % Oloroso Cask Matured

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Hazelburn 15 Jahre Oloroso Cask Matured ist ein ungetorfter, dreifach destillierter Single Malt der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. 15 Jahre vollständig in Oloroso-Sherryfässern gereift – weich, vollmundig und reich an dunkler Frucht.


Herkunft

Springbank in Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (gegründet 1828, J & A Mitchell & Co) und mälzt ihre Gerste selbst. Hazelburn ist die ungetorfte und dreifach destillierte der drei Marken des Hauses – der mildeste, weichste Stil.

Destillation und Reifung

Aus ungetorftem Malz und dreifach destilliert, was dem Hazelburn seinen besonders weichen, reinen Charakter verleiht. Diese Abfüllung reifte 15 Jahre vollständig in Oloroso-Sherryfässern, die für Tiefe, dunkle Frucht und würzige Fülle sorgen. Ohne Farbstoff abgefüllt.

Im Glas

Tiefes Bernstein. In der Nase getrocknete Früchte, Rosine, Walnuss und Schokolade mit würzigen Sherrynoten. Am Gaumen vollmundig und cremig, mit Dörrobst, dunklem Karamell, Nuss und Backgewürz – ohne Rauch. Langer, warm-würziger Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein reifer, sherrygeprägter Single Malt für Liebhaber weicher, ungetorfter Whiskys – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Hazelburn (ungetorft, dreifach destilliert)
Reifung: 15 Jahre, vollständig im Oloroso-Sherryfass

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Rebsorten

Angerville Bourgogne rouge 2020

Rotwein · Bourgogne AOC · Pinot Noir

100 % Pinot Noir · Pinot d'Angerville Bourgogne AOC Parzellen in Volnay rund 1,85 ha · Reben ~30 Jahre höchstens 20 % neues Holz 2020

Der Bourgogne Rouge 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus Parzellen im flacheren Teil der Gemeinde Volnay und wird mit derselben Sorgfalt vinifiziert wie die Premiers Crus des Guts – vom hauseigenen Pinot-d'Angerville-Material, entrappt, mit wenig neuem Holz. Frisch, sortentypisch und ein vielseitiger Essensbegleiter.


Bourgogne rouge aus dem flachen Teil von Volnay

Die Hanglagen von Volnay mit ihren Premiers Crus stehen auf Kalkstein und Mergel. Unterhalb davon, im flacheren, östlichen Teil der Gemeinde Richtung Ebene, ändert sich der Boden: Er wird tief, sehr lehmig und arm an Kalk. Diese Parzellen dürfen nicht den Namen Volnay tragen, sondern laufen als Bourgogne. Die Trauben für diesen Wein stammen aus mehreren solcher Lagen, darunter Grandes Terres, Condemaine und Coulezain.

Der tiefe Lehm speichert Wasser und gibt dem Pinot Noir Fülle und runde Frucht; die kalkige Straffheit der Hanglagen fehlt dagegen. Was den Wein trotzdem über das übliche Niveau hebt, sind zwei Dinge: das Rebalter von im Schnitt rund 30 Jahren auf etwa 1,85 Hektar – und das Pflanzmaterial.

Die Domaine Marquis d'Angerville gehört zu den bekanntesten Häusern in Volnay. Früher als die meisten Güter in Burgund setzte sie auf eine eigene Selektion aus alten Reben des Guts, den „Pinot d'Angerville": Stöcke mit kleinen, lockerbeerigen Trauben, die weniger tragen und konzentriertere Weine liefern als die ertragreichen Klone, die sich im 20. Jahrhundert verbreiteten. Auch der Bourgogne steht auf diesem Material.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

Der Jahrgang 2020 war in Burgund das dritte warme Jahr in Folge und eines der frühesten überhaupt. Nach einem milden Winter setzte der Austrieb zeitig ein, Frühjahr und Sommer blieben trocken und heiß. Die Trockenheit hielt die Beeren klein, die Erträge fielen niedrig aus. Gelesen wurde in der Côte de Beaune bereits ab der zweiten Augusthälfte.

Die frühe Lese war die Antwort auf die Hitze: Die Trauben kamen reif, aber mit erhaltener Säure in den Keller. Auf Bourgogne-Niveau bringt das mehr Konzentration als üblich; die tiefen Lehmböden im flachen Teil von Volnay hielten die Reben mit Wasser versorgt, während Hanglagen stärker litten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen Pinot d'Angerville. Vinifiziert wird mit der gleichen Sorgfalt wie die Premiers Crus: Die Trauben werden entrappt, die Extraktion bleibt sanft, damit der Pinot fein und nicht schwer wird.

Der Ausbau erfolgt im Fass mit höchstens 20 % neuem Holz – genug für Struktur, zu wenig, um die Frucht zu überdecken. Gefüllt wird unfiltriert.

Im Glas

Leuchtendes, mittleres Rubinrot. In der Nase frisch und deutlich sortentypisch, mit dezenten Erd- und Gewürznoten. Am Gaumen rote und dunkle Frucht – Cranberry, Erdbeere, schwarze Kirsche –, dazu Lakritz und würzige Kräuter, mit feinem Tannin und frischer Säure bis in den saftigen Abgang.

Eigenes Pflanzmaterial, dreißig Jahre alte Reben, Sorgfalt wie bei den Premiers Crus: Bourgogne, der aus Volnay kommt.

Bei 15–16 °C servieren. Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut trinkbar.

Am Tisch

Geflügel, Kalb, Schmorgerichte, Charcuterie oder mild gereifter Käse. Besonders gut zu Ente, Coq au vin, Pâté en croûte und Époisses.


Produzent Domaine Marquis d'Angerville, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir (Selektion Pinot d'Angerville)
Lage Parzellen im flachen, östlichen Teil von Volnay, u. a. Grandes Terres, Condemaine, Coulezain · Côte de Beaune · tiefe, lehmige, kalkarme Böden · rund 1,85 ha
Klassifikation Bourgogne AOC · trocken
Jahrgang 2020
Vinifikation entrappt · sanfte Extraktion
Ausbau Fassausbau mit höchstens 20 % neuem Holz · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2028
Rebenalter im Schnitt rund 30 Jahre

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Frankreich

Louis Boillot Beaujolais Moulin à Vent VV 2022

Rotwein · Moulin-à-Vent (Beaujolais) · Gamay

Gamay Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru) Vieilles Vignes · Reben 50–60 J. · 2,04 ha Sand über Granit 2022

Der Moulin-à-Vent Vieilles Vignes 2022 der Domaine Louis Boillot ist ein kraftvoller Charmeur: ein reinsortiger Gamay von 50 bis 60 Jahre alten Reben, oft als „König des Beaujolais" bezeichnet. Mit Fülle und Raffinesse alter Reben, seidiger Textur und großer Dichte.


Moulin-à-Vent – „König des Beaujolais"

Moulin-à-Vent zählt zu den strukturiertesten und lagerfähigsten Crus des Beaujolais. Die Parzelle von Louis Boillot umfasst 2,04 Hektar mit 50 bis 60 Jahre alten Reben; der Boden – eine Mischung aus Sand auf Granit – trägt maßgeblich zum bemerkenswerten Alterungspotenzial bei.

Die Domaine Louis Boillot, mit Wurzeln in der Côte d'Or, überträgt ihre burgundische Handschrift auf diesen Moulin-à-Vent.

Jahrgang 2022 – Beaujolais

2022 brachte im Beaujolais einen warmen, sonnenreichen Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die Crus steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei guter Frische und Struktur – die Grundlage für die Dichte und Ausdruckskraft dieses Moulin-à-Vent.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2022, von 50 bis 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im burgundisch geprägten Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und Lagerfähigkeit ausgerichtet.

Im Glas

Im Duft reife Waldhimbeeren, dunkle Herzkirschen und ein Hauch getrockneter Veilchen, dazu schwarzer Pfeffer, Muskat und etwas Graphit. Am Gaumen seidige Textur und große Dichte; jeder Schluck offenbart neue Facetten von saftiger Frucht bis zu würzigen und floralen Untertönen. Die Tannine sind präsent, aber geschliffen, getragen von einer fein eingebundenen Säure; das Finale ist lang und elegant.

Waldhimbeere, Herzkirsche und getrocknete Veilchen über seidiger Textur und großer Dichte – kraftvoll, vielschichtig und lang.

Schon zugänglich, mit beachtlichem Alterungspotenzial über viele Jahre. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Schweinebraten, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein gehaltvoller, vielseitiger Gamay am Tisch.


Lage: Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru); Sand über Granit, Reben 50–60 Jahre, 2,04 ha
Klassifikation: Moulin-à-Vent AOC (Beaujolais Cru)
Ausbau: Gamay, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Hika Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia & Chardonnay D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Kühle Gärung 10 Monate Feinhefe

Hika Txakolina ist der weiße Txakoli der Bodega Hika aus dem baskischen Villabona. Ein Weißwein aus überwiegend Hondarrabi Zuri, kühl vergoren und zehn Monate auf der Feinhefe gereift. Wo klassischer Txakoli rein auf Frische setzt, sucht Hika bewusst mehr Volumen und Textur, ohne die atlantische Spannung zu verlieren.


Villabona – Hanglagen im Oria-Tal unter dem Ernio

Bodega Hika liegt im Ortsteil Otelarre oberhalb von Villabona, mitten im Oria-Tal in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Weingut wurde von Axier Arrieta aufgebaut und bewirtschaftet sieben Hektar in der D.O. Getariako Txakolina, nach Neupflanzungen im Jahr 2019. Zum Weingut gehört ein eigenes Restaurant.

Die Parzellen liegen an Hängen und wurden gezielt ausgewählt. Die Böden sind lehmig-tonig und leicht sauer. Die Hanglage sorgt für Drainage und Durchlüftung – entscheidend in einem atlantisch geprägten, feuchten und gemäßigten Klima mit 1.200 bis 1.500 Millimetern Niederschlag im Jahr. Zwischen den Reben bleibt eine Begrünung stehen, die Regenwasser aufnimmt und die Wasserversorgung der Stöcke ausgleicht.

Anders als die Küstenlagen um Getaria und Zarautz liegt Villabona im Landesinneren. Das Oria-Tal ist etwas weniger direkt vom Meer geprägt, die Trauben reifen fruchtiger. Die Hondarrabi Zuri liest Hika bewusst spät, rund zehn Tage nach dem Chardonnay, um die hohe Säure der Sorte zu mildern.

Assemblage und Ausbau

Hika Txakolina ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia und Chardonnay. Hondarrabi Zuri Zerratia ist der baskische Name des Petit Courbu und die jüngste Sorte im Weinberg der Bodega. Der Chardonnay-Anteil gleicht die Säure der Hondarrabi Zuri aus und gibt dem Wein Fülle.

Die Verarbeitung ist darauf ausgelegt, Oxidation von der Traubenannahme an zu vermeiden und das Aromenpotenzial des Mosts zu erhalten. Vergoren wird bei niedriger Temperatur. Ein System zur Rückgewinnung der Gärungskohlensäure erlaubt es, den Wein mindestens zehn Monate auf der Feinhefe im Tank zu lagern, geschützt von der eigenen Kohlensäure. Der Hefekontakt gibt ihm Volumen und cremige Textur, die ihn vom leichteren Standard-Txakoli abheben, und macht ihn reifefähig in der Flasche.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen und feiner, natürlicher Perlage. In der Nase weißes Obst und Zitrus, dazu mineralische und salzig-kräutrige Anklänge. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit feinperligem Mousseux, langem, seidigem Verlauf und cremig-salzigem Abgang.

Spät gelesene Hondarrabi Zuri, zehn Monate Feinhefe unter eigener Kohlensäure: Txakoli mit Volumen und Schmelz, ohne die atlantische Frische zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Die höhere Textur macht ihn zum Essensbegleiter über den reinen Aperitif hinaus, und er entwickelt sich einige Zeit in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Austern und Pintxos. Durch die cremige Textur trägt der Wein auch reichere Fischküche wie Seehecht oder Steinbutt vom Grill und weißes Fleisch.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Hondarrabi Zuri Zerratia (Petit Courbu) und Chardonnay
Lage Otelarre, Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland) · Hanglagen · lehmig-toniger, leicht saurer Boden · 7 ha
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation späte Lese der Hondarrabi Zuri · oxidationsarme Verarbeitung · kühle Gärung im Tank
Ausbau mindestens 10 Monate auf der Feinhefe im Tank · Rückgewinnung der Gärungskohlensäure
Trinktemperatur 8–10 °C

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Feinkost

Raguso Orecchiette

Feinkost · Pasta · Apulien · Italien

Raguso Orecchiette sind ein absoluter Klassiker der süditalienischen Küche. Italienisch für „Öhrchen", zeichnen sie sich durch ihre kuppelförmige Gestalt mit rauer Oberfläche aus – ideal, um Saucen aufzunehmen.


Herkunft / Apulien

Orecchiette sind eng mit Apulien verbunden. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig geklärt – diskutiert werden Wurzeln in der Provence (eingeführt durch die Anjou-Dynastie) ebenso wie eine Verbindung zur normannischen Herrschaft in Apulien. Regionale Varianten sind etwa die „strascinati" in der Basilikata oder die größeren „Priesterohren" aus Cisternino. Hier von Pasta Raguso.

Zutaten und Herstellung

Traditionell gefertigt aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Der Teig wird geknetet, in kleine Stücke geschnitten und mit dem Daumen zur typischen Öhrchenform gedrückt – ein handwerkliches Verfahren, das Geschick und Übung erfordert. Die raue Oberfläche sorgt dafür, dass Saucen besonders gut haften.

Geschmack

Angenehm bissfest mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Die kuppelige Form und raue Oberfläche geben dem Gericht Biss und nehmen Sauce hervorragend auf.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Orecchiette con le cime di rapa (mit Stängelkohl), Varianten mit Sardellen oder Peperone Crusco, oder als Orecchiette alla materana überbacken mit Tomaten, Lammhack, Mozzarella und Schafskäse.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Orecchiette – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Apulien (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 05.03.2029

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Les Crayères 2021 ist der Jahrgangs-Champagner von Bryan Marx und seiner Domaine des Tuileries, zu Hause in Venteuil im Marne-Tal. Pinot Noir und Chardonnay machen je 45 Prozent aus, Meunier den Rest. Ausgebaut wurde komplett im Eichenfass, gefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Die Nase bringt Zitrusschale, weißen Pfeffer und zarten Toast mit, vielschichtig und trotzdem klar. Im Mund frisch und cremig zugleich, mit salziger Note und viel Zug. Der mineralische Nachhall hält lange an.

Mach was draus

Ein Aperitif mit Charakter. Er passt auch zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C in einem großen Weinglas statt in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Crayères verzichtet auf jede Schminke. Kreide, Holz und Frucht, mehr braucht er nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Die Grundweine reifen vollständig im Eichenfass. Danach liegt der Champagner in der eigenen Kreidehöhle des Guts. Eine Dosage gibt es nicht.

Woher kommen die Trauben? Von rund anderthalb Hektar in Venteuil. Die Hänge zeigen nach Süden, der Boden besteht aus Kreide und Lehm, und die Rebstöcke zählen 30 bis 40 Jahre.

Wer steht dahinter? Bryan Marx, der 2018 neben dem Familiengut Marx-Coutelas sein eigenes Projekt gestartet hat.

Pinot Noir und Chardonnay je 45 %, Meunier 10 % · Venteuil, Vallée de la Marne · Kreide und Lehm, Südlage · Rebalter 30–40 Jahre · Jahrgang 2021 · Ausbau ganz im Eichenfass · Reife in der Kreidehöhle · Brut Nature · ohne Herbizide (Umstellung) · Domaine des Tuileries (Bryan Marx), Venteuil · Stand: Oktober 2026

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2024 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein mineralischer, tiefer Village-Chardonnay, der im kühleren Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig ausfällt – fein und elegant, mit einem Hauch mehr Säure.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linie, kühler Eleganz und einem Hauch mehr Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Mineralisch und tief, im kühlen Jahrgang besonders frisch und knackig. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen leichtfüßig und präzise, getragen von einer klaren Säure und einem langen Abgang.

Mineralität und Tiefe, im kühlen 2024er besonders frisch und knackig – fein, elegant und voller Zug.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)

Tempranillo & alte Sorten Ribera del Duero · Einzellage La Aguilera Bio 2014

Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.


Canta la Perdiz – die Einzellage

„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.

Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.

Ausbau

Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014.

Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.

Im Glas

Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.

Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.

Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: Canta la Perdiz (Einzellage), La Aguilera, Ribera del Duero (Spanien); helle Sand-/Kalksteinböden, wurzelechte Reben (100–150 J.), ~890 m, südexponiert
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Feldmischsatz (Tempranillo dominant), trocken
Ausbau: Co-Fermentation ganzer Trauben in Beton (~8–9 Mon.), ~31 Monate alte franz. Fässer; unfiltriert; Bio (ES-ECO-016-CL)

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