Château Montrose 1975 – St. Estephe – Bordeaux – Frankreich

Château Montrose 1975 – St. Estephe – Bordeaux – Frankreich

Ein karger, von Gerbstoffen gebeutelter Rotwein, der bereits in das betagte Alter eines „Weinrentners“ übergangen ist, kann erstaunlicherweise noch ganz gut schmecken. Aromen von Kohle (die schwarze aus dem Bergtagebau), Rote Bete, Graphit, geräucherte Wurst und Waldpilze ergeben zusammen ein erstaunliches Potpourri an Sinneseindrücken. Die Tannine sind immer noch präsent und eine Beerenfrucht ist hier schon lange nicht mehr zu entdecken. Das macht aber rein gar nichts, da sich der 1975er Château Montrose seine eigene Geschmackswelt aufgebaut hat.

Dieses flüssige Kunstprodukt umschmeichelt den Gaumen nicht, es füllt ihn mit seiner „harten“ Art förmlich aus. Auch ein Abgang ist hier nicht zu finden, da sich alle Geschmacksattribute, als ob sich diese abgesprochen hätten, im Mundraum abspielen. Der Geschmack nach Blut (Eisen), Kohl (eingekochter Rotkohl) und viel geräuchertem Speck sprechen, bzw. schmecken für sich. Ein Wein, der nach einer deftigen Speisebeigabe schreit, und diese auch in Form von Schinken und Ochsenwurst bei der Probe erhalten hat. Ziemlich kernig und irgendwie auf seine verschrobene Art auch gut.

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Weine

Domaine Bretaudeau Statera 2023 BIO

Rotwein · Loire · Pinot Noir

Pinot Noir Loire (Vin de France) Quarzgranit-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) Eichenfass · 35 hl/ha

Der Statera 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist ein Pinot Noir der Sonderklasse – von der Loire. Die Reben wurzeln auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit, was dem Wein seine Frische und Mineralität gibt. Biodynamisch angebaut, fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge.


Loire – Pinot Noir auf Quarzgranit

Der Statera wächst an der Loire auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit. Diese mineralische Unterlage verleiht dem Pinot Noir seine Frische und seine klare mineralische Linie. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 18 Jahren, der Ertrag liegt bei niedrigen 35 Hektoliter pro Hektar.

Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Pinot Noir ist an der Loire ungewöhnlich – der Wein wird daher als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die roten Weine steht 2023 für reife Frucht bei tragender Säure – eine gute Grundlage für die Frische und Finesse dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und vollständig entrappt, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Ausbau erfolgt im Eichenfass. Der niedrige Ertrag von 35 Hektoliter pro Hektar sorgt für Konzentration, ohne die feine Linie zu überdecken.

Im Glas

Eine sehr blumige Nase mit Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeeren. Am Gaumen rote Früchte wie Kirsche und Himbeere; der Wein ist sehr fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge und einem langen Nachhall.

Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeere über roter Frucht – ein feiner, mineralischer Pinot Noir mit langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Loire; Böden aus weißem und rosa Quarzgranit
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt, Eichenfass; 35 hl/ha

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Rebsorten

Dietrich Chardonnay Weissburgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Chardonnay & Weißburgunder ist eine elegant-frische Weißwein-Cuvée. Neben Aromen von Birne, Quitte, Haselnuss und Butter zeigt sie weiche, schmelzige Nuancen und einen vollmundigen Abgang.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Chardonnay und Weißburgunder sind zwei verwandte Burgundersorten, die sich ideal ergänzen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay. Der Weißburgunder bringt feine Eleganz und Frische, der Chardonnay Fülle, Schmelz und Struktur. Der Ausbau betont die weiche, schmelzige Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Birne, Quitte, Haselnuss und ein Hauch Butter. Am Gaumen weich und schmelzig, mit feiner Frucht, eleganter Frische und vollmundigem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus Weißburgunder & Chardonnay, trocken
Ausbau: elegant, frisch und schmelzbetont

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Weine

Metzger Petit Blanc

Weißwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Petit Blanc vereint die Frische des Sauvignon Blanc, die Mineralität des Rieslings und die Eleganz des Chardonnays zu einer Cuvée mit ganz speziellem Geschmackserlebnis. Aus der Pfalz. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die Kalkböden verleihen dem Wein – besonders über den Riesling-Anteil – seine deutliche Mineralität und prägen seinen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay: Der Sauvignon Blanc bringt Frische und exotische Aromatik, der Riesling die kalkgeprägte Mineralität, der Chardonnay Eleganz und ein langanhaltendes Finish.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik. Am Gaumen sofort die deutliche Mineralität der Kalkböden, die der Riesling widerspiegelt; der Chardonnay verleiht ein elegantes, langanhaltendes Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein idealer Begleiter für laue Sommerabende, glänzt auch solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate, Geflügel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Sauvignon Blanc/Riesling/Chardonnay, fruchtbetont

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018

Rotwein · Red Mountain · Syrah

Syrah Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2018

Der Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018 ist ein kraftvoller, vielschichtiger Kult-Syrah von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – mit dunkler Frucht, Kräuterwürze, geräuchertem Fleisch und feinem Tannin von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Syrah von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einem Spitzenterroir Washingtons.

Der Estate Syrah wächst über eine Kombination der acht Bodentypen, die in der Lage vorkommen. Der größte Teil steht in sehr steilen, sehr steinigen Parzellen, ein Teil aber auch in tieferen, lehmigeren Böden – eine Vielfalt, die dem Wein seine Komplexität gibt.

Jahrgang 2018 – Red Mountain

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Auf der Red Mountain brachte er kraftvolle, dichte und zugleich elegant strukturierte Syrahs hervor – ideale Voraussetzungen für einen ausdrucksstarken, vielschichtigen Estate Syrah.

Ausbau

Syrah (mit etwas mitvergorenem Viognier von der eigenen Lage) aus dem Jahrgang 2018.

Nach einer Kaltmazeration erfolgt die Gärung in einer Kombination aus Beton- und Edelstahltanks; einzelne Partien der finalen Cuvée durchlaufen eine verlängerte Maischestandzeit und eine Co-Fermentation mit Viognier. Der Ausbau dauert rund 18 Monate in neuen und gebrauchten französischen Barriques und Puncheons. Abgefüllt wird der Wein ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Der Estate Syrah zeigt typischerweise ein breites Spektrum schwarzer, blauer und roter Früchte, dazu getrocknete Kräuter und Jasmin, Fenchel, geräuchertes Fleisch und zerstoßenes Gestein. Am Gaumen sehr feines Tannin, große Länge, Balance und Komplexität – ein kraftvoller, aber präzise gezeichneter Syrah.

Ein breites Spektrum dunkler Frucht, Kräuter und geräucherten Fleisches – mit sehr feinem Tannin, großer Länge und Komplexität.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm mit Kräutern, zu Wild und Schmorgerichten sowie zu kräftigen, würzigen Speisen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); acht Bodentypen, überwiegend sehr steile, steinige Parzellen, teils tiefere Lehmböden
Klassifikation: Red Mountain AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah mit etwas Viognier (co-fermentiert); ~18 Monate franz. Eiche (Barriques und Puncheons, neu und gebraucht); Kaltmazeration, Beton/Edelstahl; ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Galon Crianza 10 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Rebenalter 30–50 Jahre quarzitreiche Steinböden Handlese in 15-kg-Kisten 10 Monate französische Eiche Crianza

Galón Crianza ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und stehen auf steinigen, quarzitreichen Böden. Kontinentales Klima mit großen Tag-Nacht-Unterschieden und heißen, trockenen Sommern bringt tiefdunkle, polyphenolreiche Trauben hervor. Im Glas ein dichter, würziger Tinto mit dunkler Frucht und großem Lagerpotenzial.


Toro – Hochebene am Duero

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora am Duero in Kastilien-León, auf einer Hochebene zwischen rund 620 und 750 Metern Höhe. Das Klima ist kontinental mit leichtem ozeanischem Einfluss: bei etwa 12,5 °C Jahresmittel und nur 350 bis 400 Millimetern Niederschlag reifen die Trauben langsam und gleichmäßig aus. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht halten die Säure, während die Höhe die Sommerhitze abmildert.

Die Böden bestehen aus Sanden, Tonen und kalkhaltigem Konglomeratgestein; an der Oberfläche liegen große Quarzitsteine. Sie speichern tagsüber Wärme, geben sie nachts ab und regulieren so die Temperatur in der Traubenzone – das fördert die phenolische Reife, also ausgereifte Gerbstoffe statt harter Kerne. Der hohe Sandanteil ist zugleich der Grund, warum die Reblaus in Toro nie richtig Fuß fasste: In der Region stehen bis heute ungewöhnlich viele alte, wurzelechte Anlagen.

Tinta de Toro ist der lokale Klon des Tempranillo, über Jahrhunderte an diese Bedingungen angepasst. Die Beeren sind kleiner und dickschaliger als anderswo, das Verhältnis von Schale zu Saft ist entsprechend günstiger – daraus kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die Toro von Rioja oder Ribera del Duero unterscheiden. Reben mit 30 bis 50 Jahren tragen wenig, aber konzentriert.

Handlese, malolaktische Gärung im Fass, 10 Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben im Stapel nicht gequetscht werden; sortiert wird anschließend am Tisch.

Ungewöhnlich ist die Kellerarbeit danach: Die malolaktische Gärung läuft nicht im Tank, sondern bei konstanten 26 °C in Eichenfässern ab. Wein und Holz verbinden sich dabei enger als bei einem späteren Umzug ins Fass, die Struktur wird weicher und das Holz weniger als eigene Schicht wahrnehmbar. Danach reift der Wein 10 Monate in französischer Eiche – nicht in amerikanischer, die in Toro traditionell verbreitet ist und deutlich mehr Vanille und Kokos einbringt. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Toast, Veilchen, Gewürze, Lakritz, schwarze Johannisbeere und Brombeere; die feinen Eichennoten verbinden sich mit der reifen Frucht. Am Gaumen zart und zugänglich, mit einer Tanninstruktur, die Volumen und Tiefe gibt. Der Abgang ist lang und zeigt, dass der Wein noch jung ist.

Kleine Beeren, dicke Schalen, Quarzit als Wärmespeicher: Toro liefert die Gerbstoffdichte, die zehn Monate Holz überhaupt erst trägt.

Schon zugänglich, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter und reift über viele Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren – wärmer wirkt der Wein alkoholisch, kälter verschließt sich das Tannin.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse. In der Region selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Chorizo, geschmorte Rippe und alles mit Röstaromen. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage D.O. Toro, Kastilien-León · quarzitreiche Steinböden · 620 bis 750 m
Klassifikation DO Toro · Crianza
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · Sortierung am Tisch · malolaktische Gärung bei 26 °C im Eichenfass
Ausbau 10 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Rebenalter 30 bis 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2022 kalksteinreiche Böden

Der Puligny-Montrachet Blanc 2022 von Sylvain Bzikot ist ein puristischer, sehr eleganter und feiner Chardonnay aus einer der berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Salzige Mineralität und packende Frische prägen diesen Wein.


Puligny-Montrachet – Heimat großer Weißweine

Puligny-Montrachet ist ein Dorf an der Côte de Beaune, weltberühmt für seine Chardonnay-Weißweine. Hier liegen vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden und das spezifische Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Das kontinentale Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern verlangt wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr besondere Aufmerksamkeit. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gesunder, gehaltvoller Jahrgang, der zur puristischen Art dieses Puligny passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, mineralischer Linie und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reifes Kernobst, frische Sauerteigbrotrinde, Limette und ein Hauch gerösteter Edelnüsse. Am Gaumen treten salzige Elemente, karges Gestein, saftiger Pfirsich und feine Hefenoten hervor – packend, spannend und vibrierend.

Salzige Mineralität, karges Gestein und saftiger Pfirsich – ein puristischer Puligny-Montrachet, vibrierend am Gaumen.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau auf der Hefe

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Spanien

Quinta do Estranxeiro Penapedre 2021

Rotwein · Gemischter Satz · Ribeira Sacra · Spanien

Quinta do Estranxeiro Penapedre ist ein trockener Rotwein von Fento Wines aus der Ribeira Sacra in Galicien. Die Trauben stammen aus einem 1920 gepflanzten Weinberg auf granit- und sandreichen Böden – ein gemischter Satz, gemeinsam geerntet und vergoren.


Ribeira Sacra

Hinter Fento Wines steht der galicische Winzer Eulogio Pomares (bekannt von Bodegas Zárate), der das Projekt 2019 mit Rebeca Montero startete. Die Lage Penapedre in der Ribeira Sacra wurde 1920 bestockt; die Reben wurzeln tief in granit- und sandreichen Böden.

Assemblage und Ausbau

Im Weinberg wachsen Mencía, Garnacha, Brancellao, Grao Negro, Palomino Fino und Godello gemischt. Alle Trauben werden zeitgleich gelesen und wie bei einem gemischten Satz gemeinsam vergoren – die Gärung zieht sich über drei Wochen. Anschließend reift der Wein 18 Monate in einem 1.500-Liter-Fuder. Die Gesamtproduktion umfasst rund 2.000 Flaschen.

Im Glas

Komplex und eigenständig, mit verspielter Frucht und viel Druck. In Nase und Gaumen Pfeffer, Veilchen, wilder Thymian, Brombeere und Süßholz, dazu steinige und balsamische Noten. Eine markante Säurestruktur trägt den Wein zu einem langen, kernigen Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, etwas Luft im Glas tut dem Wein gut. Mit seiner Säure und Struktur ein vielseitiger Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Penapedre, Ribeira Sacra (Spanien)
Klassifikation: Ribeira Sacra – Rotwein (trocken)
Ausbau: 18 Monate im 1.500-Liter-Fuder

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Whisky

Springbank Local Barley 10 Jahre 51,60 % Release 2022

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Springbank Local Barley 10 Jahre (Release 2022) ist eine limitierte Abfüllung der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. Aus lokal angebauter Gerste der Kintyre-Halbinsel – ein klassischer, leicht rauchiger Springbank mit cremiger Frucht. Auf 15.000 Flaschen limitiert.


Herkunft

Springbank in Campbeltown ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (1828, J & A Mitchell & Co) und führt den gesamten Herstellungsprozess vor Ort durch. Die Local-Barley-Reihe setzt auf Gerste, die nur wenige Meilen von der Destillerie auf der Kintyre-Halbinsel wächst – „grain to glass". Für die 2022er-Abfüllung wuchs die Gerste der Sorte Belgravia auf der Glencraigs Farm bei Campbeltown.

Destillation und Reifung

Springbank wird zweieinhalbfach destilliert und ist leicht getorft – maritim und ölig im Charakter. Diese Local-Barley-Abfüllung reifte 10 Jahre überwiegend in Ex-Bourbon-Fässern, wurde nicht kühlgefiltert und ohne Farbstoff abgefüllt. Auflage: 15.000 Flaschen.

Im Glas

Sehr helles Gold. In der Nase Vanille, Vanillepudding und Keksteig, dazu Getreide- und Malznoten, Zitrus und ein erdiger Rauchhauch. Am Gaumen ölig und cremig, mit Vanille, Biskuit, Zitrus und feinem Torfrauch. Maritimer, typischer Springbank-Charakter mit langem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein gesuchter, in Fassstärke abgefüllter Springbank für Liebhaber und Sammler – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Springbank Local Barley (zweieinhalbfach destilliert, leicht getorft); Release 2022
Gerste: Belgravia, Glencraigs Farm (Kintyre-Halbinsel)
Reifung: 10 Jahre, überwiegend Ex-Bourbon-Fässer; nicht kühlgefiltert, ohne Farbstoff; 15.000 Flaschen

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