Etienne Sauzet Puligny Montrachet 1994 – Burgund – Frankreich

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 1994 – Burgund – Frankreich

Das Etikett von diesem 1994er Puligny Montrachet von der Domaine Etienne Sauzet aus dem Burgund wirkt altertümlich und erinnert an eine Zeit, als noch keine Etiketten Designer oder Hipster dafür verantwortlich waren, ob ein Wein gut beim Konsumenten ankommt oder nicht. Eine Zeit, wo die guten Winzer noch richtig großartige Qualitäten in die Flaschen gebracht haben und moderne Technik noch nicht in die Keller Einzug gehalten hat. Der flüssige Beweis für einen großartigen Burgunder wurde trotz aller anfänglichen Befürchtungen widerlegt.

Der Jahrgang 1994 gehört auch nicht zu den absoluten Qualitäts-Highlights im Burgund, und trotz all dieser „neumodischen“ Vorbehalte bot dieser Chardonnay eine wahre Showeinlage. Ein nahezu jugendlicher Duft entspringt dem Glas. Anstatt einem oxidiertem „Nichts“, bot der Puligny Montrachet von Etienne Sauzet ein klares Aromenfeuerwerk: geröstete Haselnüsse, frisch gebackene Brotkruste, Nougat, Pilzpfanne und auch Anis und getrocknete Südseefrüchte liessen sich entdecken. Im Geschmack straff und mit einer vitalen Art und jugendlichen Frische versehen. Die Säure ist gut eingebunden, aber trägt den ganzen Wein dennoch perfekt. Mit Luftkontakt baut der Sauzet dann ein ganz wenig ab, behält aber immer die Fassung, wie einer der ganz großen trockenen Weißweine unserer Zeit.

In jedem Fall ist die Flasche so lecker, dass diese ruckzuck geleert wurde. Ein großes Dankeschön nach Köln für diesen tollen Tropfen! Die Befürchtungen, dass der Wein „um“ oder gar „tod“ sei, waren in keinster Weise berechtigt.

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 0,50 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,5-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,5 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Tributo

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Gran Reserva

Caliterra Tributo Carménère ist ein kraftvoller, vollmundiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Für die Tributo-Linie werden die besten Trauben des Weinguts verwendet – ein Tribut an die hochwertigen Lagen. Der feurige, kräftige Carménère reift 14 Monate im Eichenfass. Im Glas ein violettroter Wein voller dunkler Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz in sonnenexponierten Lagen. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr Tiefe und Würze gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in besten Eichenfässern, die ihm Würze, Struktur und eine feine Süße verleihen, ohne die dunkle Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettrot. In der Nase viel dunkle Frucht, dazu Würze und eine feine Süße aus dem Fassausbau. Am Gaumen vollmundig und kräftig, mit reifem Tannin und satter Frucht. Der Abgang ist lang und nachhaltig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: kräftige Fleischgerichte, gegrilltes Rind, würzige Gerichte und gereifter Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Gran Reserva (Tributo)
Ausbau: 14 Monate Eichenfass

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Rebsorten

Tramin Sauvignon Blanc

Weißwein · Südtirol · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC Hügellage 350–500 m kalkhaltiger, schottriger Lehm frisch · mineralisch trocken · Edelstahl

Der Tramin Sauvignon Blanc trocken ist ein sortenreiner Weißwein aus 100 % Sauvignon Blanc der Kellerei Tramin in Südtirol. Die Trauben stammen aus Hügellagen rund um Tramin und Montan. Der Wein zeigt das typische Sortenbukett, getragen von Frische und herzhafter Mineralität.


Sauvignon Blanc aus Südtirol – Tramin und Montan

Die Reben wachsen in Hügellagen zwischen 350 und 500 Metern Meereshöhe rund um Tramin und Montan. Kalkhaltige, schottrige Lehmböden geben dem Sauvignon seine mineralische Kontur.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols und bündelt die Trauben zahlreicher Mitglieder aus den umliegenden Lagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Sauvignon Blanc. Nach schonender Pressung vergärt der Wein temperaturkontrolliert im Edelstahltank – das bewahrt Frucht, Frische und das klare Sortenbukett.

Ausgebaut ist der Wein trocken. Der Verzicht auf Holz stellt die Rebsorte und die mineralische Prägung der Lage in den Vordergrund.

Im Glas

Grünlichgelbe Farbe. In der Nase blumig, dazu das sortentypische Bukett nach Brennnessel und Holunder, ergänzt um Noten von grüner Paprika und Stachelbeere. Am Gaumen frisch und klar, mit salzig anmutender Mineralität und trockenem Abgang.

Holunder und Brennnessel, verbunden mit einer salzigen, kalkgeprägten Mineralität.

Jung und gut gekühlt zu genießen; die Aromatik zeigt sich am klarsten in den ersten Jahren nach der Füllung.

Am Tisch

Zu leicht gewürztem weißem Fleisch, zu Meeresfrüchten und gegrilltem Fisch sowie zu Spargel und Antipasti. Gut gekühlt bei 10 bis 12 °C servieren.


Lage: Hügellagen um Tramin und Montan (350–500 m); kalkhaltiger, schottriger Lehm
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: schonende Pressung, Gärung im Edelstahltank

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Länder/Regionen

Schneider Holy Moly Syrah

“Holy Moly” (Heiliger Bimbam), sagte Walter Matthau, als er Sophia Loren erblickte! In vielen Teilen der Welt hat der Syrah mittlerweile Kultstatus erreicht und gedeiht in den heißen, skelettreichen Parzellen unserer nordwestlichen Feldmark hervorragend. Holy Moly! Text: M. Schneider

 

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Rebsorten

Chateau Rozier Saint Emilion Grand Cru

Rotwein · Saint-Émilion Grand Cru · Merlot · Bordeaux

Château Rozier Saint-Émilion Grand Cru ist ein aromatischer Bordeaux-Rotwein vom rechten Ufer der Gironde. Das Weingut liegt in der renommierten Appellation Saint-Émilion. Die Merlot-betonte Cuvée besticht mit dichter, purpurroter Farbe und viel Frucht. Im Glas vollmundig, fruchtbetont und mit seidigen Tanninen.


Saint-Émilion

Saint-Émilion ist eine der berühmtesten Appellationen am rechten Ufer der Gironde, bekannt für Merlot-dominierte Weine. Die kalk-, ton- und sandgeprägten Böden verleihen den Weinen Frucht, Fülle und Charme. Der Wein trägt die Klassifikation Saint-Émilion Grand Cru.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée ist Merlot-dominiert, ergänzt um Cabernet Franc (und einen Anteil Cabernet Sauvignon). Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur, feine Würze und seidige Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. Im Bukett Pflaumen, reife Beeren, süßes Fruchtkompott und feines Lakritz. Am Gaumen sehr aromatisch, mit viel Frucht und Volumen, vollmundig und mit seidigen Tanninen im Nachhall. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton/Sand
Klassifikation: Saint-Émilion Grand Cru AOC
Ausbau: Merlot-dominiert mit Cabernet Franc, Barriqueausbau

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Südafrika

Oude Kaap Moscato

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Moscato ist ein süffiger Weißwein mit feiner Restsüße – für alle, die es milder mögen. Sehr aromatisch, mit der typisch blumig-fruchtigen Muskatnote.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dem Weinkernland Südafrikas.

Rebsorte und Ausbau

Gekeltert aus Muskat (Moscato), der aromatischsten Rebsortenfamilie der Welt. Die Gärung erfolgt schonend im Edelstahltank und wird frühzeitig gestoppt, um die natürliche Restsüße und das intensive Muskataroma zu bewahren. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase intensive Muskataromatik mit Noten von Trauben, Blüten, Pfirsich und Litschi. Am Gaumen süffig und mild, mit feiner Restsüße und sauberem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif, Solowein oder zum Dessert.

Passt zu: frischem Obst, Obstdesserts, mildem Käse und würzig-asiatischer Küche.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – Moscato (Muskat), lieblich
Ausbau: Edelstahltank, Gärung mit erhaltener Restsüße

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Italien

Vanita Pecorino

Weißwein · Pecorino · Abruzzen · Italien

Vanita Pecorino ist ein aromatischer, trockener Weißwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit gelben, vollreifen Früchten in der Nase und saftiger Aromatik von weißem Pfirsich, Birne und Vanille.


Abruzzen

Namensgeber der Rebsorte ist das italienische Wort für Schaf, „pecora": Man sagt, die Pecorino-Traube sei von Schafen besonders bevorzugt worden, wenn man sie zwischen den Rebstöcken von einer Weide zur nächsten trieb. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese aus den Abruzzen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pecorino. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische Frische und die saftige Fruchtaromatik. So entsteht ein aromatischer, zugänglicher Weißwein.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase gelbe, vollreife Früchte. Am Gaumen sehr aromatisch und saftig, mit weißem Pfirsich, Birne und Vanille. Balsamische, frische Noten im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: leichte mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Terre di Chieti IGT – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Spanien

A Torna dos Pasas Escolma

Den A Torna dos Pasás Escolma gibt es nur in ausgezeichneten Jahren, die Jahrgänge zwanzig dreizehn und zwanzig vierzehn entfielen komplett. Brancellao ist sowohl für Frucht als auch für Eleganz zuständig; Ferról bringt Säure, Caiño erneut eher Frucht, insbesondere Blaubeeren. Auch hier werden alle Trauben gemeinsam gelesen, Brancellao bestimmt den Erntezeitpunkt.


Der Ausbau dieses Weines hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls verändert. Anfangs reifte der Wein nur in kleinen Barricas, doch da geriet das Holzaroma zu intensiv. Größere Barricas waren unpraktisch, sie passten nicht ins Lager. Daher kaufte Luis Ánxo einen dreitausend Liter fassenden Holztank, in dem der Wein seit dem Jahrgang zwanzig siebzehn ausgebaut wird. So es denn genug Trauben für diesen Wein gibt, das Tankvolumen ist schon etwas großzügig kalkuliert. Im Jahr zwanzig achtzehn war die Ernte zu knapp, die alten Barricas kamen wieder zum Einsatz. Die Fassreifedauer war früher auf ein Jahr begrenzt, inzwischen ist diese Ziffer variabel, sie hängt vor allem von dem Ernteverlauf des Folgejahres ab: so die Menge zu gering ausfällt, bleibt der Vorgänger etwas länger im Holztank, um diesen nicht zu lange leerstehen zu lassen. Auf die Gesamtreifezeit wirkt sich dies nicht aus, da der rote Escolma auch erst vier Jahre nach der Lese auf den Markt kommt. Auch dieser Wein braucht Zeit zum Reifen. Text: El oso aleman

 

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