Niepoort Coche branco 2014 – Douro – Portugal

Niepoort Coche branco 2014 – Douro – Portugal

Das Weingut Niepoort gehört ohne Zweifel zu den Aushängeschildern der portugiesischen Weinbauregionen Douro und Porto. Seit Dirk Niepoort in dem Weingut das Ruder übernommen hat, ist aber noch viel, viel mehr passiert. Rote Qualitätsweine, vom guten Markenwein hin zum Top Cru, Selektionen von uralten, autochthonen Reben, und was in vielen Ländern überhaupt noch nicht bekannt ist, grandiose Weißweine werden hier produziert.

So ein Gewächs ist zum Beispiel der Niepoort Coche aus dem Jahrgang 2014. Aus über achtzig Jahre alten, autochthonen Rebstöcken stammen die Trauben für diesen Wein. Unter anderem Rebsorten wie Rabigato, Arinto und Códega do Larinho fliessen in diese Cuvée mit ein. Es ist ein klassischer Terroir Wein. Der Rebuntergrund der verschiedenen Parzellen besteht aus Schiefergestein; die vielen kleinen Rebparzellen liegen auf Steilterrassen in einer Höhe von 600 bis 750 Metern über dem Meeresspiegel. Nach einer rigorosen Weinbergsselektion vergärt der Coche in gebrauchten, kleinen Barriquefässern, um anschließend für ein Jahr in neue Barriques gelegt zu werden.

Bei einer Blindprobe würde der Coche ohne jede Frage als großer, weißer Burgunder durchgehen: steinige Elemente, Duft wie in einer Backstube, frische Bergluft, Zitrusaromen, ein wenig geräucherter Speck, relativ leicht im Alkohol, dafür um so nachhaltiger im Geschmack und Abgang. Ein wirklich großer Weißwein zum Verlieben!

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Veroilles 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Véroilles · 1er Cru (Monopol) Chambolle-Musigny höchster 1er Cru · 0,6 ha · Bajocium-Kalk 2022

Der Chambolle-Musigny Les Véroilles 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus dem höchstgelegenen Premier Cru von Chambolle – einer Monopol-Lage des Guts oberhalb von Bonnes-Mares. Ein straffer, präziser und aromatischer Pinot Noir mit feiner Mineralität und großer Eleganz.


Les Véroilles – Monopol-Premier-Cru oberhalb von Bonnes-Mares

Les Véroilles ist ein 5,7 Hektar großer Weinberg nördlich des Dorfes Chambolle, oberhalb des Grand Cru Bonnes-Mares. Nur ein kleiner Teil von 0,6 Hektar im südöstlichen Winkel – mit etwas tieferer Bodenschicht – genießt seit der Klassifikationsüberprüfung 1987 Premier-Cru-Status; diese Fläche ist eine Monopol-Lage der Domaine Ghislaine Barthod.

Als höchstgelegener Premier Cru von Chambolle herrscht hier ein kühleres Mikroklima mit starken Tag-Nacht-Schwankungen, was einen eleganten, schlanken Stil fördert. Die Osthänge erhalten reichlich Morgensonne; der Boden besteht fast ausschließlich aus Bajocium-Kalkstein unter lockerem, steinigem Geröll. Die gute Drainage führt zu Wasserstress und damit zu kleinen, konzentrierten Trauben. Der hohe Kalkanteil prägt die präzise Mineralität – eine Tiefe, die an den Nachbarn Bonnes-Mares erinnert.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die schlanke Eleganz von Les Véroilles mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Elegant, fein geschliffen und beinahe feminin. Zarte Fruchtaromen und eine präzise, kalkgeprägte Mineralität führen über ein subtiles Spiel am Gaumen in einen sehr langen Nachhall.

Zarte Frucht und präzise, kalkgeprägte Mineralität über fein geschliffener Struktur – ein Pinot Noir von großer Klasse.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Véroilles (1er Cru, Monopol Ghislaine Barthod), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); höchster 1er Cru, Bajocium-Kalkstein mit steinigem Geröll, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Saint-Véran Premier Jus 2022

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran AOC Mâconnais 2022 Nur erste Pressung

Der Saint-Véran Premiers Jus 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kräftiger, exotischer Chardonnay aus ausschließlich erster Pressung – geradlinig, kreidig und salzig. Nach Aussage von Jean-Marie Guffens erinnert er an den großen 2015er.


Saint-Véran aus drei Davayé-Parzellen

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stehen seit den 1980ern für Chardonnays, die das Mâconnais auf das Niveau der großen weißen Burgunder gehoben haben. Seit 2008 bewirtschaften sie knapp einen Hektar in der Appellation Saint-Véran, verteilt auf drei Parzellen in Davayé.

Le Clos de Poncetys liegt auf Kalkstein mit dünner Humusauflage in südöstlicher Lage, Les Combes auf tiefem, lehmigem Boden nach Norden, Les Carettes auf steinigem Lehm-Kalk nach Nordosten. Diese Bandbreite verleiht dem Wein zugleich Frische, Mineralität und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt die Säure; das warme Vorlese-Wetter brachte zudem ein leichtes Antrocknen (Passerillage) und damit zusätzliche Konzentration.

Der Saint-Véran Premiers Jus fällt entsprechend kräftiger und exotischer aus – ein Wein, der den Erzeuger an den Jahrgang 2015 erinnert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus den drei Saint-Véran-Parzellen.

Verwendet wird ausschließlich die erste, pH-niedrige Pressung (Premier Jus), schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Fass (rund 25 % neues Holz); im Februar wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Im Glas

Ein feines, leicht reduktives Bouquet mit viel Kalkstein, weißem Pfirsich, grüner Birne, Orangeat, Zitronenschale, Mandelpaste und weißen Blüten. Am Gaumen fleischig und texturreich im Antrunk, dann straff und elektrisch – geradlinig, kreidig ausgekleidet, mit langem, salzigem Finale.

Ein Laserstrahl von Saint-Véran: geradlinig, kreidig und salzig – kräftiger und exotischer als üblich.

Schon jetzt zugänglich, über viele Jahre lagerfähig (etwa 2025–2036). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein präziser, salziger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Saint-Véran, drei Parzellen in Davayé (Mâconnais); Kalk, Lehm und steiniger Lehm-Kalk
Klassifikation: Saint-Véran AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Pressung, ~25 % neues Holz, unfiltriert · Organische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

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Weine

Hubert Lignier Clos de la Roche Grand Cru 2020 Magnum BIO

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Magnum (1,5 l) 2020 · Bio (FR-BIO-01)

Der Clos de la Roche Grand Cru 2020 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis – hier in der Magnum (1,5 l). Kraftvoll, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs; aus biologischem Anbau.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de la Roche mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen strukturiert und tief, getragen von festem, feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Dunkle Frucht, Würze und steinige Mineralität über festem, feinem Tannin – ein Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre – im Magnum besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Weine

Claus Preisinger Ordinaire 2022 BIO

Perlwein · Rosé · Pét-Nat · Gemischter Satz · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Ordinaire Rosé ist ein Bio-Pét-Nat (Pétillant Naturel): Der gärende Most eines Gemischten Satzes wurde direkt in die Flasche gefüllt und dort fertig vergoren. Das Ergebnis ist ein leichter, trinkreifer Rosé-Perlwein mit feiner Kohlensäure, der jeden Sommerabend aufwertet.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich) und zählt zu den profiliertesten Naturwein-Erzeugern des Landes. Der Gemischte Satz – mehrere gemeinsam ausgepflanzte und gelesene Rebsorten – stammt aus der Region. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Rebsorte und Ausbau

Der Perlwein entsteht aus einem Gemischten Satz nach der Méthode ancestrale (Pét-Nat): Der noch gärende Most wird direkt in die Flasche gefüllt, wo die Gärung endet und die feine Kohlensäure auf natürliche Weise entsteht. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Helles, leicht trübes Lachsrosa mit feiner, sanfter Kohlensäure. In der Nase frische rote Frucht und ein Hauch Hefe. Am Gaumen leicht, frisch und unkompliziert, mit feiner Perlage und saftiger Frucht. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – der ideale Begleiter für laue Sommerabende und als Aperitif.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und sommerliche Küche.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Pét-Nat (Perlwein), Rosé, ohne geschützte Ursprungsbezeichnung
Ausbau: Gemischter Satz, Méthode ancestrale (Flaschengärung)

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2020

Der Montevertine Le Pergole Torte 2020 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Le Pergole Torte ergibt das einen eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung, seidiger Textur und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Südafrika

Steenberg Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Constantia · Südafrika

Steenberg Sauvignon Blanc ist der Flaggschiff-Weißwein des Hauses aus dem kühlen Constantia-Tal. Strahlendes Hellgelb, in der Nase opulenter Duft nach grünem Apfel und Stachelbeere, am Gaumen geschmeidig-frisch mit Druck.


Constantia / Südafrika

Das Weingut Steenberg liegt im Constantia-Tal bei Kapstadt und ist das älteste Weingut der Region (1682 gegründet). Constantia zählt zu den besten Sauvignon-Blanc-Lagen Südafrikas: Das kühle, von zwei Ozeanen geprägte Klima sorgt für langsame Reife, klare Aromatik und feste Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die klare Frucht und die kühle Frische des Constantia-Terroirs zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strahlendes Hellgelb. In der Nase opulenter Duft nach grünem Apfel und Stachelbeere, dazu kernige Frucht mit Zitrusaromen. Am Gaumen geschmeidig und frisch, mit Druck und feiner Säure und langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Gerichten.

Passt zu: Meeresfrüchten, Fisch, Salaten, Spargel und Ziegenkäse.


Lage: Constantia, Kapstadt (Südafrika)
Klassifikation: Wine of Origin Constantia – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Tributo

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Gran Reserva

Caliterra Tributo Carménère ist ein kraftvoller, vollmundiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Für die Tributo-Linie werden die besten Trauben des Weinguts verwendet – ein Tribut an die hochwertigen Lagen. Der feurige, kräftige Carménère reift 14 Monate im Eichenfass. Im Glas ein violettroter Wein voller dunkler Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz in sonnenexponierten Lagen. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr Tiefe und Würze gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in besten Eichenfässern, die ihm Würze, Struktur und eine feine Süße verleihen, ohne die dunkle Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettrot. In der Nase viel dunkle Frucht, dazu Würze und eine feine Süße aus dem Fassausbau. Am Gaumen vollmundig und kräftig, mit reifem Tannin und satter Frucht. Der Abgang ist lang und nachhaltig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: kräftige Fleischgerichte, gegrilltes Rind, würzige Gerichte und gereifter Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Gran Reserva (Tributo)
Ausbau: 14 Monate Eichenfass

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Rebsorten

Henri Prudhon St. Aubin Cuvee Frisson D´Avril 1er Cru 2021

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Cuvée Frisson d'Avril Côte de Beaune · Kalk/Mergel 2021

Der Saint-Aubin Frisson d'Avril 1er Cru 2021 von Henri Prudhon ist ein Weißwein aus 100 % Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin (Côte de Beaune). Zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen, zeigt er sich fein, mineralisch und elegant.


Saint-Aubin – Côte de Beaune

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status. Die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnay-Weine hervor.

Die Domaine Henri Prudhon ist eine etablierte Familienadresse in Saint-Aubin und steht für präzise, terroirtreue Weißweine.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die mineralische Eleganz dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Nach burgundischer Tradition reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur, feine Würze und cremige Textur verleiht, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, Steinobst und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen fein und elegant, mit cremiger Textur und einer klaren, mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang und frisch.

Zitrus, weiße Blüten und Steinobst über cremiger Textur und mineralischer Spannung – fein, elegant und lang.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren; ein Burgunderglas betont die Aromatik.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die mineralische Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (1er Cru), Côte de Beaune (Burgund); Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru – Blanc
Ausbau: 100% Chardonnay, Holzfassreife

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