Krug Clos de Mesnil 1996 – Champagne – Frankreich

Krug Clos de Mesnil 1996 – Champagne – Frankreich

Eigentlich ist es unerhört, pure Verschwendung oder vielleicht auch dekadent so einen Champagner zu trinken. Doch wenn die Sterne gut stehen, die Skatkasse noch gut gefüllt ist und ein unmoralisches Angebot in Form eines äußerst attraktiven Preises für so einen Champagner daher kommt, kann ein Mensch ziemlich schnell der Dekadenz verfallen.

In der Retrospektive entpuppte sich dann der Krug Clos de Mesnil 1996 auch als das beste „blubbernde“ Getränk überhaupt.

Die Farbe glänzt in einem satten goldgelb und das Bukett brilliert mit vollreifen Noten von Haselnuss, frischem Brioche und zarten Vanilletönen. Auch das erste Anzeichen von einer beginnenden Oxidation lässt sich schonungslos erschnuppern. Diese Reifenoten passen allerdings hervorragend zu den anderen Geruchs- und Geschmacks Attributen und vermählen sich zu einem majestätischen Ganzen. Die Perlen dieses Champagners sind unheimlich fein und zerplatzen wie bester Kaviar ganz zart im Mund. Die Säure ist klar und frisch und weht die Oxidationsnoten bei jedem Schluck einfach gnadenlos weg. Die Perfektion macht den Clos de Mesnil so zu einem sehr großen Champagner. Nichts ist wirkt aufgesetzt, nichts gekünstelt, alles ist edel und fein. Ein ewiger Abgang, der wie Seide die Kehle hinunter rinnt, versteht sich da schon fast von selbst. Ein wahrhaft großer Stoff und der flüssige Beweis dafür, dass hinter dem Label Krug wohl doch die besten Champagner der Welt stehen. Es war ein unvergesslicher Genussmoment!

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheimer Berg Rottland Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südhang Tonschiefer · Löss · verwitterter Schiefer trocken · großes Holzfass Spontangärung · Handarbeit im Weinberg 2021

Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021 stammt aus einer der renommiertesten Steillagen des Rheingaus. Ein kühler, feuchter Sommer prägte diesen Jahrgang – das Ergebnis ist ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling voller Frucht, ohne schwer zu wirken.


Rüdesheimer Berg Rottland – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Es blickt auf eine lange Tradition zurück und wird heute von Theresa Breuer und Betriebsleiter Hermann Schmoranz mit Unterstützung des Kellermeisters Markus Lundén geleitet. Der Stil ist kühl und geschliffen: frühe Lese, Handarbeit im Weinberg und ein herkunftsbetonter, zurückhaltender Ausbau.

Dieser Riesling wächst auf steilen, südlich ausgerichteten Hängen des Berg Rottland bei Rüdesheim. Die Böden aus grau-blauem Tonschiefer, humusreichem Löss und verwittertem Schiefer tragen dazu bei, dass die Trauben früh reifen und ihre Komplexität entwickeln.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der 2021er erzählt die Geschichte eines kühlen, feuchten Sommers, der Winzer wie Reben auf die Probe stellte. Das Ergebnis ist ein Weißwein von bemerkenswerter Vielfalt und Charakter – mit rassiger Säure, feingliedriger Struktur und großer Frische, ganz im klassischen, kühlen Rheingau-Stil.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Tonschiefer, Löss und verwittertem Schiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling: Noten von reifer Ananas und Südfrüchten, dazu eine Spur grünem Tee und feine Kräuteranklänge über einer schiefrig-salzigen Mineralität. Am Gaumen voller Frucht, ohne schwer zu wirken, mit rassiger Säure, Eleganz und Tiefe, die bereits jetzt auf beeindruckende Länge und Spannung schließen lassen.

Reife Ananas und Südfrüchte mit einer Spur grünem Tee über schiefriger Mineralität – kraftvoll und dennoch subtil, voller Frucht ohne Schwere, mit Eleganz, Tiefe und Spannung.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau; steile, südlich ausgerichtete Hänge; grau-blauer Tonschiefer, humusreicher Löss und verwitterter Schiefer
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Erbhof Unterganzner Josephus Mayr Chardonnay Platt & Pignat 2024

Weißwein · Südtirol / Alto Adige · Chardonnay

Chardonnay Südtirol DOC Platt & Pignat Erbhof Unterganzner ohne Holz · Stahltank 2024

Der Josephus Mayr Chardonnay „Platt & Pignat" 2024 ist ein natürlicher, wilder Vertreter seiner Gattung – ohne Holzeinsatz, nur im Stahltank ausgebaut. Aromatischer Duft nach Pinienwald und Trockenkräutern, kraftvoll und herzhaft am Gaumen, dabei mineralisch und kernig.


Erbhof Unterganzner – Josephus Mayr bei Bozen

Der Erbhof Unterganzner in Kardaun bei Bozen ist ein traditionsreiches Südtiroler Familienweingut – seit Generationen in Familienhand, seit über 25 Jahren füllen Josephus und Barbara Mayr ihre Weine selbst ab. Die Weinberge werden mit großer Achtsamkeit bewirtschaftet, die Trauben so spät wie möglich gelesen; im Keller wird möglichst kreativ und präzise gearbeitet, um Weine von hoher Qualität und starkem Charakter zu erzeugen.

Der „Platt & Pignat" trägt die Namen der Lagen rund um den Hof. Hier, an den sonnenverwöhnten Hängen um Bozen mit warmen Tagen und kühlen Nächten, reift der Chardonnay langsam und aromatisch heran – die Grundlage für seinen gehaltvollen, zugleich kernigen Charakter.

Jahrgang 2024 – Südtirol

Der Jahrgang 2024 bringt im Platt & Pignat einen ausdrucksstarken, klar strukturierten Chardonnay mit lebendiger Frische. Die späte Lese und der reduktive Ausbau im Stahltank bewahren Frucht, Würze und die kernige Mineralität der Lagen – ein Wein ohne Schwere, dafür mit Charakter.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Bewusst ohne Holzeinsatz, ausschließlich im Stahltank ausgebaut. Dieser reduktive Stil bewahrt die natürliche, fast „wilde" Aromatik der Rebsorte und betont Frische, Würze und Mineralität statt cremiger Holznoten.

Im Glas

Ein aromatischer Duft nach Pinienwald und Trockenkräutern – würzig, klar und unverkennbar eigenständig. Am Gaumen kraftvoll und herzhaft, mit Aromen nach Nüssen, dabei mineralisch und kernig. Ein natürlicher, wilder Vertreter der Gattung Chardonnay, fernab jeder Beliebigkeit.

Ein natürlicher, wilder Chardonnay – kraftvoll, herzhaft, mineralisch und kernig.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude und Charakter. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Ein gehaltvoller, milder Begleiter zu vielen Fisch- und Geflügelgerichten, zu Meeresfrüchten sowie zu cremigen Pastagerichten und feinen Vorspeisen.


Lage: Südtirol / Alto Adige, Lagen Platt & Pignat, Kardaun bei Bozen (Italien); sonnenexponierte Hanglagen, warme Tage und kühle Nächte
Klassifikation: Südtirol / Alto Adige DOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ohne Holzeinsatz, ausschließlich Stahltank (reduktiver Stil); späte Lese

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Rebsorten

Knab Weisser Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021 präsentiert sich mit saftiger Struktur, fein gezeichneter Frucht und einer klaren, kalkgeprägten Mineralität. Vielschichtig, dicht und von bemerkenswerter Intensität, mit druckvollem Finish und großem Potenzial.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Endinger Wihlbach zählt zu den historisch gewachsenen Lagen des Kaiserstuhls – bereits in römischer Zeit stand hier ein Gutshof, und unter Kaiser Probus wurden erste Reben kultiviert. Die bis zu meterdicke Lössauflage mit hohem Kalkanteil sorgt für eine gleichmäßige Versorgung der über 35 Jahre alten Reben und bildet die Grundlage für Weine von besonderer Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder in der Prädikatsstufe Spätlese trocken, von über 35 Jahre alten Reben. Der Ausbau bewahrt die saftige Struktur, die fein gezeichnete Frucht und die kalkgeprägte Mineralität; eine zarte Reduktionsnote verleiht zusätzliche Spannung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase fein gezeichnete Frucht, allen voran Williams-Christ-Birne, mit einer zarten Reduktionsnote. Am Gaumen saftig, dicht und facettenreich, mit klarer, kalkgeprägter Mineralität, bemerkenswerter Intensität und druckvollem, nachhaltigem Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spätlese trocken – 100 % Weißburgunder
Ausbau: alte Reben (35+ Jahre); Löss mit hohem Kalkanteil
Jahrgang: 2021

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Spanien

Sierra de Tolono tinto 2024

Rotwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

Tempranillo Rioja Alavesa 500–700 m Jahrgang 2024 6 Monate gebrauchte Eiche ohne Filtration

Der Sierra de Toloño Rioja Tinto 2024 von Sandra Bravo ist der Basiswein einer Bodega, die den Rioja von der Fassrechnung zurück auf die Herkunft stellt. Die Parzellen liegen am Südhang der Sierra de Toloño auf 500 bis 700 Metern, der Ausbau endet nach rund sechs Monaten in gebrauchter französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein klar gezeichneter Tempranillo mit Säurezug und kühler Frucht, näher an einem straffen Pinot Noir als an der holzbetonten Rioja-Schule.


Sierra de Toloño – Höhenlagen der Rioja Alavesa

Die Sierra de Toloño, westlicher Ausläufer der Sierra Cantabria, riegelt die Rioja Alavesa nach Norden gegen den atlantischen Einfluss ab und wirft ihre Hänge nach Süden in die Ebene des Ebro. Genau in dieser Staffelung liegen Sandra Bravos Parzellen: kalkhaltige Lehmböden mit hohem Steinanteil bei Labastida auf rund 650 Metern, ältere Anlagen bei Villabuena de Álava auf etwa 500 Metern, dazu Rebland bei Rivas de Tereso auf rund 700 Metern, teils mit Pflanzungen aus dem Jahr 1944. Die Bodega selbst steht in Villabuena.

Der Höhenunterschied ist hier kein Prestigemerkmal, sondern das eigentliche Arbeitsinstrument. Auf 650 bis 700 Metern fällt die Temperatur nachts deutlich ab, die Reife zieht sich in die Länge, und die Säure bleibt erhalten, während der Zucker langsamer steigt. Der Kalk im Untergrund verstärkt diesen Zug und hält die Reben in trockenen Sommern über Wasserreserven im Lehm am Leben. Die Parzellen werden ohne Herbizide bewirtschaftet, gelesen wird von Hand in 15-Kilo-Kisten mit Sortierung im Weinberg.

Sandra Bravo hat vor ihrer Rückkehr in die Rioja im Jahr 2012 in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahre im Priorat gearbeitet. Aus dieser Schule stammt die Arbeitsweise, die ihr Weingut von der klassischen Rioja-Industrie trennt: Herkunft der einzelnen Parzelle statt Ausbaustufen, Bodenprofil statt Fassalter. Der Tinto bündelt mehrere dieser Lagen und ist damit der Einstieg in ihr Lagenverständnis.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

2024 war in der Rioja ein nasser und im Vergleich zu den Vorjahren kühler Zyklus. Kräftige Niederschläge im März und Mai erschwerten Blüte und Fruchtansatz und kosteten Behangdichte. Zwischen dem 1. April und dem 30. Oktober fielen rund 407 mm Niederschlag – der feuchteste Vegetationsverlauf seit 2018, mehr als die Hälfte davon erst in September und Oktober. Die Durchschnittstemperaturen lagen unter dem Mittel der vorangegangenen sieben Jahre, eine einzige Hitzeperiode Ende Juli und Anfang August überschritt 35 °C. In den windexponierten Höhenlagen der Alavesa blieb der Pilzdruck dadurch beherrschbar, während tiefere Zonen stärker zu kämpfen hatten.

Die Lese begann in der Alavesa ab dem 17. September, Tempranillo folgte in der Regel ab dem 23. September; viele Betriebe zogen die Termine wegen der Regenfälle vor, um Aufplatzen und Fäulnis zuvorzukommen. Die Erntemenge fiel klein aus: 66,7 Millionen Kilo in der Rioja Alavesa, rund 264.000 Tonnen in der gesamten DOCa Rioja. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang im April 2025 als „Buena" ein. Stilistisch bringt 2024 der Region hellere Farbe, moderatere Alkoholgrade und höhere Säurewerte als die heißen Jahrgänge davor – ein Profil, das Bravos Arbeitsweise entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus mehreren Parzellen der Rioja Alavesa, Jahrgang 2024. Handlese in kleinen Kisten, Sortierung im Weinberg, anschließend Kaltmazeration vor der Gärung, um Frucht und Farbe schonend zu lösen. Die Extraktion bleibt zurückhaltend, kräftige Umpumpvorgänge unterbleiben.

Der Ausbau erfolgt über rund sechs Monate in gebrauchter französischer Eiche. Das Holz liefert Sauerstoff und Struktur, aber keine Röstaromatik – der Fassanteil ist hier Werkzeug, nicht Geschmacksträger. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration, weshalb ein leichter Bodensatz möglich ist.

Im Glas

Mittleres Rubin mit heller Randzone. In der Nase Sauerkirsche und Weichsel, dazu Blutorangenschale, getrocknete Mittelmeerkräuter und eine ätherische Note, die an Wacholder erinnert. Am Gaumen schlank gebaut, mit feinkörnigem Tannin, salzigem Kalkzug und dunkler Lakritze im Hintergrund. Der Abgang bleibt kühl und zitrisch grundiert, ohne Süße im Nachhall.

Sechs Monate gebrauchtes Holz statt zwei Jahre Neuholz: Der Tinto zeigt Tempranillo als Rebsorte, nicht als Ausbaustil.

Der Wein braucht keine Karaffe, gewinnt aber nach zwanzig Minuten im Glas an Tiefe. Kühl servieren, 15 bis 16 °C. Der säurebetonte Jahrgang 2024 trägt ihn gut über die nächsten Jahre: trinkreif ab sofort, Entwicklung bis etwa 2031.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Lammkotelett, Pimientos de Padrón mit Meersalz, Chorizo und gereiftem Idiazábal. Auch zu Ente, Pilzgerichten und Tomatenschmorgerichten. Durch den geringen Holzeinsatz und die klare Säure verträgt er leichtere Küche als die meisten Riojas – gebratener Fisch mit Paprika und Knoblauch funktioniert ebenso.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte Tempranillo
Lage Südhänge der Sierra de Toloño, Rioja Alavesa, 500–700 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Kaltmazeration · sanfte Extraktion
Ausbau ca. 6 Monate gebrauchte französische Eiche · ohne Schönung · unfiltriert
Boden kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil
Bewirtschaftung ohne Herbizide, Handlese in 15-kg-Kisten
Trinkempfehlung 2026–2031

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Weine

1953 Martinez Gutierrez Gran Reserva

Generoso · sherryartig · trocken · Spanien

1953 Martínez Gutiérrez Gran Reserva ist ein sherryartig ausgebauter, trockener Altwein aus Spanien von Bodegas del Señorío. Bernsteinfarben eignet er sich als perfekter, trockener Apéritif. Er ist trinkfertig und entwickelt sich nicht mehr durch weitere Flaschenlagerung.


Spanien

Bodegas del Señorío erzeugt diesen Wein in Spanien im sherryartigen, oxidativen Stil. Die lange Reife prägt seinen Charakter als trockener, gereifter Generoso-Wein.

Herstellung und Reifung

Der Wein ist sherryartig (oxidativ) ausgebaut und über lange Zeit gereift, woraus seine bernsteinfarbene Tönung und der trockene, gereifte Charakter resultieren. Der Alkoholgehalt liegt bei Er ist trinkfertig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase und am Gaumen trocken und gereift, mit nussigen, oxidativen Noten im sherryartigen Stil. Vollmundig und ausdrucksstark, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt servieren – ein perfekter, trockener Apéritif. Trinkfertig.

Klassische Begleitung: Tapas, Oliven, Mandeln, Schinken und gereifter Käse.


Herkunft: Spanien
Art: sherryartiger Generoso (trocken).
Reifung: oxidativ, lange gereift (Gran Reserva)

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Spanien

Imperial Gran Reserva 2016

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Imperial Gran Reserva 2016 stammt aus einem sehr guten Jahrgang mit Frische und Balance: dicht, vielschichtig und mit außergewöhnlich feinen Tanninen. Ein Gran Reserva, der schon heute Freude macht und über viele Jahre weiter reifen kann.


Rioja Alta

CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) wurde 1879 von den Brüdern Real de Asúa im Bahnhofsviertel von Haro gegründet und ist bis heute in Familienhand. Für den Jahrgang 2016 stammen die Trauben aus den kleinen Fincas Remedio und Encinas in Villalba auf 550 bis 650 Metern am Fuß der Sierra de Toloño sowie aus den rund 40 Jahre alten Weinbergen Barbarroja und Antoñana in Torremontalbo. Alte Buschreben, atlantisch-kontinentales Klima.

Assemblage und Ausbau

85 % Tempranillo, 10 % Graciano und 5 % Mazuelo, gelesen von Hand zwischen dem 10. und 25. Oktober 2016. Nach doppelter Selektion im Weinberg und im Keller gelangen die Trauben per Schwerkraft in kleine Holzgärbottiche und vergären mit eigenen Hefen; der biologische Säureabbau erfolgt im Beton. Anschließend reift der Wein 24 Monate in neuen und einmal belegten Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche und danach mindestens 36 Monate auf der Flasche in den jahrhundertealten Kellern des Hauses.

Im Glas

Intensives Kirschrot. In der Nase schwarze Früchte, Johannisbeere und Pflaume, dazu Zedernholz, Rauch und Gewürze. Am Gaumen vollmundig und straff strukturiert, mit sehr feinen, dichten Tanninen und langem, eindrucksvollem Nachhall.

Am Tisch

Bei 18 °C servieren und vorher dekantieren – der Wein braucht Luft, um sich zu öffnen. Bereits trinkreif, mit Lagerpotenzial bis etwa 2040.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch vom Grill, Wild, kräftiger Fisch und gereifter Käse.


Lage: Villalba (Fincas Remedio, Encinas) und Torremontalbo (Barbarroja, Antoñana), Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Jahrgang: 2016 (sehr guter Jahrgang, abgefüllt Juli 2019)
Rebsorten: 85 % Tempranillo, 10 % Graciano, 5 % Mazuelo
Ausbau: 24 Monate französische und amerikanische Eiche, mind. 36 Monate Flaschenreife

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Weine

Joseph Colin Saint Aubin 1er Cru Sous Roche Dumay blanc 2022

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Sous Roche Dumay Mont-Rachet-Hang · >400 m · SW-Lage Côte de Beaune 2022

Der Saint-Aubin Sous Roche Dumay 1er Cru Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Region, am Westhang des Mont-Rachet. Weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse und Salzmandeln prägen den Duft; am Gaumen mittelkräftig, salzig-mineralisch und klar, mit zupackendem, langem Abgang.


Sous Roche Dumay – Höhenlage am Mont-Rachet

Sous Roche Dumay ist eine Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin, ausschließlich mit Chardonnay bestockt. Sie liegt an den höheren Westhängen des Mont-Rachet auf über 400 Metern – damit zählt sie zu den höchsten Lagen der Region. Gut durchlässige Kalksteinböden prägen das Terroir.

Nur der Hügelkamm trennt die Lage von den Grand Crus von Puligny-Montrachet; die südwestliche Ausrichtung bringt jedoch die volle Nachmittagshitze statt der sanften Morgensonne. Das ergibt salzig-mineralische, präzise Weine. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die salzig-mineralische, klare Art dieses Sous Roche Dumay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Salz, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase weiße Blüten, Limette, geröstete Haselnüsse, Salzmandeln und Steinfrüchte. Am Gaumen mittelkräftig und voll, salzig-mineralisch und klar, mit einem zupackenden, langen Abgang.

Weiße Blüten, Limette und Salzmandeln über salzig-mineralischem Gaumen – klar, voll und mit zupackendem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sous Roche Dumay (1er Cru), Saint-Aubin (Côte de Beaune); Westhang des Mont-Rachet, >400 m, SW-Lage, gut durchlässiger Kalkstein
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

Metzger Dry Aged 2021

Rotwein · Cuvée · trocken · Pfalz

Metzger Dry Aged ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Ganze zwei Jahre abgehangen und voll im Saft, vereint sie Cabernet Sauvignon und Merlot zu einem dichten, gereiften Wein. Der Name spielt augenzwinkernd auf das lange Reifen an. Ein Stück Wein zum Genießen.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das milde Klima lässt die Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot reif und aromatisch ausreifen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot, trocken ausgebaut. Der Wein reifte über zwei Jahre heran, was ihm Tiefe, Struktur und weiche, reife Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren, Cassis und Pflaume, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen kraftvoll und dicht, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Dry-Aged-Steak, Rinderbraten, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée, trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon & Merlot, über zwei Jahre gereift

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