Priorat

Priorat

Ein Wein, neun? – Der Prior weiß Rat

Summiert man alle kontrollierten und weniger strikt kontrollierten Weinbauregionen Spaniens, kommt man auf über achtzig klar abgegrenzte Gegenden. Der Großteil ist völlig unbekannt, einen Namen haben sich eigentlich nur Rioja und Cava gemacht, wobei letzteres ein eher kompliziertes Gebilde ist. Aber das soll hier und heute nicht das Thema sein.

Eine der Weinbauregionen, deren Namen auch jene Weinfreunde gelegentlich hören, die sich nicht mit spanischen Weinen beschäftigen, ist das Priorat, eine kleine Region im Bergland von Tarragona mit Hauptdorf Gratallops („dankbare Wölfe???“). So weit, so gut. Dann hat man vielleicht noch von einem Wein namens L’Ermita gehört, den ein gewisser Álvaro P., der mit den blauen Augen, keltert. Getrunken haben ihn wohl nur wenige Menschen, schließlich gibt es nicht gerade viele Flaschen und mit sieben grünen Scheinen aufwärts geht der Wein auch schnell ins Geld. Clos Mogador, irgendwas mit Martinet und dann ist da noch der Wein von dem Typ, der singt, genau: Cims de Porrera. Wer mehr kennt und mehr weiß ist schon ein absoluter Insider.

Rings um das Priorat, der Ring ist fast komplett geschlossen, gibt es eine weitere Weinbauregion. In früherer Zeit nannte sie sich Tarragona – Zona Falset, aufgrund nachhaltiger Absatzbewegungen wurde daraus die D.O. Montsant. Priorat und Montsant unterscheiden sich durch die Gesteinsform: Priorat ist Schiefer, wenn auch durchaus unterschiedlich, während Montsant aus mehr oder weniger kalkhaltigem Sandstein besteht, mit einer meist relativ dicken Lehmkrume. Nimmt man Terroir ernst – osos alemanes tun dies – so ist diese Abgrenzung schon in Ordnung.

Der spannende Teil beginnt jetzt! Denn das Priorat besteht nicht aus neun ?, sondern aus genau neun Orten: Bellmunt, El Lloar, Gratallops, Porrera, Torroja del Priorat, La Vilella Baixa, La Vilella Alta, Poboleda sowie La Morera de Montsant, dazu kommen noch Teile der Gemeindegebiete von Falset und El Molar. Alles Schiefer. Verdammt einfach zu verstehen…. Verdammt falsch.

Es ist noch nicht so lange her, da zog der oso alemán mit einer Horde Weinimporteure durch das Priorat – von Dorf zu Dorf, sozusagen. Und in fast jedem Dorf machten wir Station und verkosteten die Weine der Weingüter des Ortes. Da die Produktion der Bodegas in der Regel klein ist, achtzig der etwa einhundert Bodegas füllen weniger als 20.000 Flaschen pro Jahr und da fast alle Weingüter ihre Rebanlagen in den Orten stehen haben, in denen auch ihre Bodega steht, kann man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten durchaus herausschmecken. Die Importeure jedenfalls waren bass erstaunt über die Vielfalt der Weine, aber auch über die klare Unterscheidbarkeit. Poboleda ist nun einmal kalt, das merkt man auch den Weinen an. Bellmunt, ganz im Südwesten der Region gelegen, ist eine Art großer Bratofen, die Weine sind in der Regel alkoholstark und nur bedingt elegant.

Über all die neun Orte, deren Terroirgegebenheiten und die Auswirkungen eben dieser auf die Weine zu sprechen, würde viele Rahmen sprengen. Daher beschränken wir uns auf drei Orte, vielleicht die drei wichtigsten Orte der Region: Gratallops, Torroja del Priorat und Porrera. Auch wenn Porrera und Gratallops gerade einmal zwanzig Kilometer auseinanderliegen, Torroja trifft man auf halbem Wege, so sollte man schon eine Stunde einkalkulieren, um von P nach G zu kommen, kurvenarme Straßen gibt es im Priorat nicht!

Schon die Lage der Orte deutet an, wohin die Reise geht: Gratallops liegt oben auf einer kleinen Anhöhe, die Weinberge befinden sich an den Hängen, die in alle vier Himmelsrichtungen abfallen. Torroja liegt am Hang, Weinberge gibt es auf beiden Seiten; Porrera schließlich befindet sich tief unten in einem eher engen Kessel, Reben findet man an den Steilhängen rings um den Ort.

Gratallops ist Frucht. Für Priorat-Verhältnisse sind die Weine eher elegant, Garnacha dominiert. Je nach Hangausrichtung sind die Weine eher schwerer oder nicht ganz so heftig, es sind wohl die Weine des Priorat, mit denen auch Nichteingeweihte am ehesten klarkommen.

Porrera ist das komplette Gegenteil! Dominiert Garnacha in Gratallops, so ist Porrera Cariñenaland! Die Weine, zumindest solange CabMeSy außen vor bleiben, sind betont stoffig, gelegentlich wuchtig, so nebenbei eine Flasche wegsüffeln ist ein eher gefährliches Unterfangen. Es gibt aber kaum einen Ort, der die Charakteristik der Cariñena-Traube besser darstellt als Porrera.

Torroja del Priorat ist so halb und halb. Die besseren Weine des Ortes bestehen vor allem aus Cariñena, wobei insgesamt wohl Garnacha dominiert. Anders als Porrera ist Torroja eben kein Kessel, sondern Hanglage. Und zwar auf beiden Seiten des Hanges. Cariñena ist gezähmt, während Garnacha etwas dichter, stoffiger, komplexer daherkommt als in Gratallops.

Gratallops und Porrera sind die bekannteren Orte, keine Frage! Torroja del Priorat ist eigentlich erst präsent, seitdem ein Südbayer (Dominik Huber) begann, hier Weine zu keltern. Natürlich gab es auch zuvor schon das eine oder andere Weingut, dessen Weine man problemlos trinken kann (das gilt bei weitem nicht für alle Weingüter der Region), sie hatten und haben jedoch nun einmal nicht den Ruf eines Álvaro, René, José Luis, Carlos oder wer auch immer.

Es gibt kein Qualitätsranking, es gibt auch keine besseren Lagen in genau einem der drei Orte. Viel hängt vom Alter der Rebstöcke, von der Hangausrichtung, von der Art der Weinbergsarbeit ab. Teure Weine gibt es in allen drei Orten, wobei das absolute Preisniveau, vom L’Ermita einmal abgesehen, so grottig nicht ist.

Nebenbei bemerkt: es gibt auch in den anderen sechs Orten die eine oder andere gute Bodega. Und es gibt auch in jedem der drei Orte Weingüter, die eher grenzwertige Weine auf den Markt werfen. Über den dicken Daumen gepeilt, ist man bei Bodegas aus diesen drei Orten aber eher auf der sicheren Seite.

Es gibt jedoch ein gravierendes Problem? Woher soll der wein- und wissensbegierige Konsument wissen, was in der Flasche ist? Da steht Priorat auf dem Etikett, den Ortsnamen muss man mit der Lupe suchen. Bücher, die einem die Dinge erklären, gibt es nicht, die meisten Blogs und andere im Internet auftreibbare Texte betrachten die Welt nur bedingt vorurteilsfrei.

Und da hatten Álvaro (der schon wieder) und René Senior eine Idee. Na ja, sie hatten keine wirkliche Idee, sie kopierten nur das, was man in Deutschland oder auch im Burgund oder in Barolo als Lagenklassifikation kennt. Inzwischen gibt es Ortsweine (vi de vila – man spricht natürlich catalán) und auch waschechte Lagenweine (vi de finca), in nicht allzu ferner Zukunft soll es auch noch eine Kategorie namens vi de partida, so etwas wie ein Großlagenwein, geben. Vi de finca ist nicht wirklich ausgegoren, da es sich eben nicht um Lagen im mitteleuropäischen Sinne handelt, sondern um konkrete Parzellen, etwa mit Monopollaen vergleichbar. Es ist somit nur bedingt möglich, Wein des gleichen „finca“ von verschiedenen Erzeugern zu finden. Der vi de vila hingegen beginnt, sich durchzusetzen. Das wird noch ein paar Jahre brauchen, der Pfad zumindest ist markiert. Und, das hat man durchaus klug gelöst: die Ortsweingrenzen sind nicht identisch zu den Gemeindegrenzen. Denn die Grenzziehung im Priorat ist schon arg kompliziert, Porrera etwa endet fünf Meter vor der Kirche von Gratallops. Man hat stattdessen die Grenzen so gelegt, dass in sich geschlossene Gebiete entstehen, Terroir schlägt Verwaltung! Text: El oso alemán.

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Frankreich

Michel Lafarge Volnay Mitans 1er Cru 2014

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Mitans Volnay 1er Cru (Frankreich) 2014 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Les Mitans 1er Cru 2014 ist ein konzentrierter, überraschend tanninstarker Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – aus einem klassischen Jahrgang, gebaut für lange Reife, mit der für das Haus typischen Eleganz und Mineralität.


Volnay Les Mitans – die Lage

Les Mitans liegt unterhalb des Dorfes Volnay auf rund 250 Metern, an einem sanften, nach Südosten gerichteten Hang. Lafarges Parzelle umfasst 0,39 Hektar mit alten Reben der Jahrgänge 1952 und 1976. Der Boden ist ein tiefer, dichter brauner Lehm über Kalkstein, durchsetzt mit rund 20 % kleinen Kalksteinen – ein Terroir, das seidige, zugleich strukturierte Volnays mit salzig-mineralischem Abgang prägt.

Volnay ist für elegante, feingliedrige Pinot Noirs bekannt. Die Domaine Michel Lafarge zählt hier zu den großen Adressen; Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter).

Jahrgang 2014 – Volnay

2014 gilt an der Côte de Beaune als sehr guter, klassischer Rotweinjahrgang mit Frische und Präzision.

Der Mitans zeigt sich in diesem Jahr ungewöhnlich konzentriert und tanninbetont – ein muskulöser, langlebiger Volnay aus einem herausragenden Terroir.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2014, 13,00 % vol.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte in Fässern mit nur rund 15 % Neuholzanteil, kaum geschwefelt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Ein feines, florales Bouquet aus Kirsche, Himbeere und Rosenduft, dazu Veilchen, Gewürze und eine sich entwickelnde mineralische Note. Am Gaumen seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und kraftvoll, mit dicht gewobenem, reifem Tanningerüst, lebendiger Frische und salzig-mineralischem, langem Abgang.

Seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und muskulös – ein Volnay für die lange Reife.

Jung noch straff, profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, Rind, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Mitans, Volnay 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); brauner Lehm über Kalkstein, alte Reben (1952/1976)
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; ca. 15 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos Las Chicas de Oro tinto Rioja 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo · Garnacha · Graciano

Tempranillo · Garnacha · Graciano Los Corrillos „Las Chicas de Oro" Ganztraubenvergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 70–100 J. Reben gebrauchtes Barrique nur 510 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos „Las Chicas de Oro" tinto 2020 bricht bewusst mit dem klassischen Rioja-System und versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Aus Tempranillo, Garnacha und Graciano von knorrigen alten Reben – ein Solitär zum Verlieben in nur 510 Flaschen.


Los Corrillos – Terroir statt System

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit den Los-Corrillos-Weinen bricht er bewusst mit dem klassischen Rioja-System und stellt den Terroir-Gedanken in den Mittelpunkt.

Die Trauben für „Las Chicas de Oro" gedeihen auf den Weinfeldern Pieza Naya, El Pino und La Quemada. Auf sandigen Kalkböden wachsen hier die siebzig bis hundert Jahre alten, knorrigen Reben – die Grundlage für eine frische Mineralität mit immensem Tiefgang.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Die Trauben werden mit ihren natürlichen Hefen zusammen mit Stielen und Stängeln (Ganztraube) im großen offenen Fass vergoren, bevor der Wein weitere neun Monate in gebrauchten Barriquefässern ruht. Diese kompromisslos natürliche Machart sichert frische Mineralität und Tiefgang. Gesamtproduktion: nur 510 Flaschen.

Im Glas

Der Los Corrillos versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Die Frucht ist reif, satt, ungestüm und wild; nach genug Luftkontakt ist er jedoch von seidiger Struktur, und die mineralischen Aspekte lassen sich mit jedem Atemzug riechen und mit jedem Schluck auch schmecken. Ein Solitär zum Verlieben!

Reife, satte, ungestüm-wilde Frucht, nach genug Luft von seidiger Struktur – die mineralischen Aspekte mit jedem Atemzug und jedem Schluck spürbar. Ein Solitär zum Verlieben!

Unbedingt großzügig dekantieren – er braucht Luft, um seine seidige Seite zu zeigen. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, El Pino und La Quemada, Rioja Alavesa (Spanien); sandige Kalkböden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung mit natürlichen Hefen im großen offenen Fass, ~9 Monate in gebrauchten Barriquefässern; 510 Flaschen

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014 14,50 % vol

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Feinkost

Crêperolles Mini-Crêpe gefüllt mit Cheddarfüllung

Feinkost · Aperitif-Gebäck · Frankreich

Gavottes Crêperolles Cheddar sind kleine, knusprig gefüllte Mini-Crêpes aus Frankreich – ein herzhaftes Aperitif-Gebäck mit hauchdünner, blättriger Hülle und cremiger Cheddar-Füllung.


Herkunft

Die Crêperolles stammen von Gavottes, einer französischen Gebäckmarke aus der Bretagne. Sie gehört zur Traditionsbäckerei Traou Mad de Pont-Aven (gegründet 1920), heute Teil von Loc Maria Biscuits. Die kleinen Amuse-Bouches gibt es seit rund 60 Jahren.

Zutaten und Herstellung

Eine hauchdünne, blättrige Crêpe wird mit einer cremigen Käsefüllung gerollt. Die Füllung basiert auf aromatischem Cheddar. So entsteht ein knuspriges Gebäck mit herzhaftem Kern.

Geschmack

Außen knusprig und blättrig, innen cremig. Kräftiger, würziger Cheddar-Geschmack. Ein herzhafter, salziger Snack.

Zum Genießen

Der ideale Begleiter zum Apéro – zu Wein, Sekt, Bier, Wermut oder Gin Tonic. Eine raffinierte Alternative zu Chips, auch als Topping für Salate oder Suppen.

Passt zu: Wein, Sekt, Bier und als Aperitif-Snack.


Hersteller: Gavottes (Loc Maria / Traou Mad, Bretagne)
Produkt: gefülltes Aperitif-Gebäck (Mini-Crêpes)
Sorte: Cheddar (Crêperolles)
Herkunft: Frankreich (Bretagne)
Verarbeitung: hauchdünne Crêpe, gefüllt mit Käsecreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 22.09.2026

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Weine

Peter Jakob Kühn Riesling Doosberg 2021 GG BIO

Weißwein · Oestrich (Rheingau) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Oestricher Doosberg VDP.Großes Gewächs Peter Jakob Kühn Süd-West-Kuppe · windexponiert Lösslehm über Quarzit Ganztraubenpressung · 18 Mon. Vollhefe BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2021

Der Peter Jakob Kühn Doosberg Riesling GG 2021 ist ein Großes Gewächs von einer nach Süden und Westen geneigten, exponierten Kuppe. Der ständige Windeinfall hält die Trauben trocken und lange gesund – Idealbedingungen für einen ausgereiften, tiefen und trockenen Riesling.


Oestricher Doosberg – Großes Gewächs auf der Kuppe

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau in traditionellen Holzfässern mit langem Hefelager, der den Weinen Tiefe und Anmut verleiht.

„Doos" ist Rheingauer Dialekt für „Dachs". Die Lage Doosberg ist eine nach Süden und Westen geneigte, exponierte Kuppe mit ständigem Windeinfall, durch den die Trauben schnell trocknen und lange gesund bleiben – Idealbedingungen für ausgereifte, trockene Rieslinge. Im Boden herrscht toniger Lösslehm über grauem Quarzit vor.

Jahrgang 2021 – Rheingau

2021 war im Rheingau ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die windexponierte Kuppe und der lange Ausbau auf der Vollhefe bewahrten Tiefe, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Oestricher Doosberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Lösslehm über Quarzit.

100 % Handlese, schonende Ganztraubenpressung, spontane Gärung mit den natürlichen Hefen und 18 Monate Ausbau auf der Vollhefe im großen Holzfass. Dieser lange Hefeausbau verleiht dem Wein Schmelz, Tiefe und komplexe Struktur, ohne die Frucht zu überlagern. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefgründiges, ausgereiftes Großes Gewächs: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und steinig-mineralische Anklänge. Am Gaumen saftig, dicht und druckvoll, zugleich schwebend und klar, mit lebendiger Säure, salziger Mineralität und einem langen, energiegeladenen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über Zitrus, Kräuterwürze und steiniger Mineralität – saftig, dicht und druckvoll, zugleich schwebend und klar, mit salziger Mineralität und langem Nachhall.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Oestricher Doosberg (VDP.Große Lage), Rheingau; nach Süd-West geneigte, windexponierte Kuppe; toniger Lösslehm über grauem Quarzit
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung, 18 Monate auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Rebsorten

Le Moine Volnay Les Caillerets 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Les Caillerets Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Volnay Les Caillerets 1er Cru 2020 stammt aus dem feinsten Cru von Volnay – ein eleganter, mineralischer Pinot Noir mit delikater Frucht und steiniger Würze. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Volnay Les Caillerets – der feinste Cru von Volnay

Volnay bringt die elegantesten, feinsten Rotweine der Côte de Beaune hervor – reine Pinot Noirs von kalkreichen, gut dränierten Osthängen zwischen Pommard und Meursault, bekannt für Finesse statt Kraft. Les Caillerets gilt als der vornehmste Premier Cru der Appellation: Der hohe aktive Kalkanteil bei vergleichsweise wenig Ton verleiht den Weinen eine seidige Textur und mineralische Spannung, die oft mit Chambolle-Musigny verglichen wird.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer 1er Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Mineralität – kaum ein Winzer versteht es wie er, das gebündelte Terroir des Burgunds in die Flasche zu bringen. Jeder Wein ein Unikat, voller Eigenständigkeit und Mineralität, in nur kleiner Stückzahl.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 brachte an der Côte de Beaune reife, konzentrierte und zugleich frische Rotweine mit tiefer Frucht, feiner Säure und großer Energie. In einem feinen Cru wie Caillerets ergibt das einen dichten, jugendlich-kraftvollen und zugleich seidigen Volnay mit großem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Volnay Les Caillerets 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Der kalkreiche Caillerets-Hang prägt einen besonders feinen, eleganten Volnay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Nuancen und eine steinig-mineralische Würze. Aus dem warmen, reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur einbinden. Am Gaumen kraftvoll und doch fein gezeichnet, mit feinem Tannin, salziger Frische und einer luftigen, langen Linie.

Helle rote Frucht, florale und steinige Würze – seidig und fein, mit salziger Frische und luftiger Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Volnay Les Caillerets 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); kalkreicher Osthang zwischen Pommard und Meursault, gut dräniert
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Schäfer-Fröhlich Stromberg Riesling GG 2021

Weißwein · Bockenauer Stromberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Bockenauer Stromberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr-Steillage Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Bockenauer Stromberg Riesling GG 2021 stammt aus Tim Fröhlichs steilster Lage – einer südexponierten Vulkanporphyr-Steillage mit alten Reben. Ein würzig-rauchiger, kraftvoller und salzig-mineralischer Riesling von großer Präzision und Tiefe.


Bockenauer Stromberg – Vulkanporphyr in Steillage

Der Bockenauer Stromberg ist eine VDP.Große Lage an der Nahe und die steilste Lage des Weinguts – mit bis zu 70 % Hangneigung, südlich ausgerichtet, sodass die Handlese hier zwingend ist. Anders als die Schiefer- und Quarzitlagen des Guts (Felseneck, Halenberg) ist der Stromberg von verwittertem vulkanischem Porphyr (Vulkangestein) geprägt. Dieser Boden verleiht dem Riesling seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und kraftvolle Struktur.

Die alten Reben – ein Teil deutlich über sechzig Jahre alt – wurzeln tief im kargen Fels und liefern kleine, intensive Beeren mit niedrigem Ertrag. Das ist die Grundlage für einen vielschichtigen, langlebigen Großen-Gewächs-Riesling.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr des Stromberg ergibt das ein Großes Gewächs von straffer Spannung, salziger Mineralität und feiner Würze – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Bockenauer Stromberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Stromberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr der Steillage lebt dieses Große Gewächs: Zitrus wie Limette und Grapefruit, gelbe Steinobstnoten, dazu Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen ist der Wein konzentriert, straff und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer ausgeprägt salzigen Mineralität. Jung zeigt er sich steinig und verschlossen, mit Belüftung gewinnt er Tiefe und Länge – und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, gelbes Steinobst, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – straff, salzig und präzise, mit sehr langem mineralischem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bockenauer Stromberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage (bis ~70 % Neigung) auf verwittertem vulkanischem Porphyr; alte Reben
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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