Sidreria Muros – Nueva de Llanes – Spanien

Sidreria Muros – Nueva de Llanes – Spanien

Während der Deckenventilator langsam seine Runden dreht und die im Raum umherschwirrenden Fliegen immer wieder aufscheucht, läuft im an der Wand hängenden Fernseher gerade eine Sendung „Vorher hässlich – hinterher schön“, welche nur ab und zu von Eilmeldungen unterbrochen wird.

Jeder der schon einmal in Spanien in einer typischen Sidreria essen war, kennt diese oder ähnliche Szenen. Der Speiseraum ist voller Gäste und alle bestellen fleißig ihr Menü, reden ohne Unterlass und nippen bereits mittags ordentlich an ihren Wein- oder Sidragläsern. Der Nachbartisch gibt netterweise Speiseempfehlungen und so hält man sich aus eigener Unkenntnis und voller Vorfreude an diese Vorgaben, bestellt Patatas Bravas mit Cabrales Sauce (Asturischer Edelschimmelkäse) und eine Chuleta de Buey. Die Patatas Bravas kommen leider wie meistens aus der Tiefkühltruhe und haben außer ihrem goldenen Rand nicht wirklich viel zu bieten. Die Käsesauce peppt das ganze ganz gut auf, ist ohne Frage aber auch ganz schön mächtig.

Der besondere Tipp, die Chuleta de Buey, gehört dann allerdings wirklich zu einem außergewöhnlichen Genussmoment. Der Eigentümer der Sidreria Muros züchtet die Ochsen eingehändigt und jeder der einmal Stiere, Ochsen und Kühe glücklich auf den großen, weiten Grünflächen und Ausläufern der Picos de Europa hat weiden sehen weiß, dass diese Tiere bis zu ihrem Gang zum Schafott ein glückliches Leben geführt haben.

Da der Grillmeister hier auch sein Handwerk versteht, schmeckt man dies auch dem Stück Fleisch formidabel an. Auf den Punkt gegrillt, am Limit grobkörnig gesalzen und sehr gut im Biss. Dann macht es auch einmal Sinn, ein Stück Fleisch zu essen.

Die Nachbarn an den Tischen nicken anerkennend, freuen sich, dass ihr Tipp gut mundet und schauen dann wieder auf den Bildschirm des Fernsehers an der Wand, wo aus einem frustrierten, depressiven Entlein ein stolzer, glücklicher und schöner Schwan geworden ist. Viva Espana!

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Bar Sidreria Muros
La Blanca, S/N
33592 Nueva de Llanes (Asturien)
Telefon: +34 985 410 178
www.sidreriamuros.com

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2025

Weißwein · Rioja Alavesa · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca Rioja Alavesa Labastida Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 200 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2025 ist ein reinsortiger Rioja-Weißwein von kalkreichem Hang in Labastida – klar und elegant, mit reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, getragen von innerer Dichte, mineralischer Spannung und ordentlich Druck im Abgang.


Chiguita – Garnacha Blanca vom Kalk in Labastida

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser Garnacha Blanca stammt aus einem kalkreichen Hangweinberg in Labastida in der Rioja Alavesa – einer der spannendsten Zonen für präzise und mineralisch geprägte Weißweine aus Rioja. Die Reben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden, die den Trauben Struktur, Frische und eine klare aromatische Definition verleihen.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2025 zeigt den Chiguita klar und elegant, mit reifer heller Frucht und lebendiger Frische. Der kalkreiche Hang und der Ausbau auf der Feinhefe geben dem Wein Tiefe und mineralische Spannung, ohne seine Präzision zu verlieren.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2025, trocken.

Nach der Handlese in kleinen Kisten werden die Trauben als ganze Trauben schonend gepresst. Die Gärung erfolgt in einem 500-Liter-Fass aus französischer Eiche, anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe, wodurch er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität gewinnt, ohne seine Frische zu verlieren. Gesamtproduktion: 200 Flaschen.

Im Glas

Klar und elegant, mit feinen Aromen von reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, begleitet von subtilen floralen Noten, einem Hauch Fenchel und einer feinen mineralischen Würze. Der dezente Holzeinsatz verleiht Struktur und eine leichte cremige Note. Am Gaumen voller innerer Dichte und Spannung, facettenreich und mit ordentlich Druck im Abgang gesegnet.

Voller innerer Dichte und Spannung – facettenreich, mit ordentlich Druck im Abgang.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Labastida (Spanien); kalkreicher Hangweinberg, kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 200 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Ganztraubenpressung, Gärung im 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2022

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2022 8,50 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2022 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2022 – Saar

2022 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der durch ausreichende Niederschläge zur richtigen Zeit balanciert wurde. Es entstanden reife, dennoch klar konturierte Rieslinge. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem Schiefer der Lage.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2022, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,50 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Frankreich

Château Pontet-Canet Paulliac 2009

Rotwein · Pauillac · Cabernet Sauvignon · Grand Cru Classé

Château Pontet-Canet Pauillac zählt zu den bekanntesten Médoc-Weinen aus Pauillac – ein Grand Cru Classé am linken Ufer der Gironde, direkt benachbart zu Mouton Rothschild. Das Weingut ist ein Pionier des biodynamischen Weinbaus im Bordeaux. Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas rubinrot bis fast schwarz, kraftvoll und elegant.


Pauillac

Pauillac ist die Heimat einiger der berühmtesten Weine des Médoc. Château Pontet-Canet liegt auf einem Kiesplateau in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mouton Rothschild. Die kiesgeprägten Böden verleihen dem Wein Struktur und Terroir-Präsenz. Das Gut wird konsequent biodynamisch bewirtschaftet und ist ein Cinquième Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Der Ausbau erfolgt im Barrique sowie zum Teil in Beton-Amphoren (Dolia), was Frucht und Terroir besonders rein zum Ausdruck bringt.

Im Glas

Rubinrot, fast schwarz. In der Nase ein charakteristisches Bouquet aus schwarzen Beeren, vor allem Cassis, dazu Lakritz, Pflaume, Feige, Zeder und Kakao. Am Gaumen verbinden sich Kraft, Eleganz und Dichte mit einer sehr feinen Tanninstruktur und großer Terroir-Präsenz. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über Jahrzehnte.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pauillac, Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Pauillac AOC – Cinquième Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barrique + Beton-Amphoren; biodynamischer Weinbau

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Weine

Agerre Txakoli

Weißwein · Txakoli · Baskenland

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria · Baskenland trocken leicht prickelnd ~11 % vol. 100.000 Flaschen

Der Agerre Txakoli ist ein leichter, trockener Weißwein aus dem baskischen Fischerdorf Getaria, erzeugt von Elizabeth und Emilio Ostolaza Manterola aus der Rebsorte Hondarrabi Zuri. Die Weinberge sind in kleinste Parzellen geteilt und liegen an welligen Hängen nahe dem Atlantik. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein, daher das typische leichte Prickeln. Sehr trocken, grün und säurebetont – ein klassischer Txakoli für Tapas.


Getaria – D.O. Getariako Txakolina, Baskenland

Bodega Agerre liegt auf einer Anhöhe zwischen den Weilern San Prudentzio und Askizu bei Getaria, rund einen Kilometer vom Kantabrischen Meer. Die Familie kultiviert hier seit Generationen Txakoli; in den 1980er-Jahren entstand die heutige Marke. Elizabeth und Emilio Ostolaza Manterola bewirtschaften zahlreiche kleine Parzellen auf kalkhaltigen Böden. Das kühle, atlantisch geprägte Klima verleiht dem Wein seinen grünen, säurefrischen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Erzeugt aus Hondarrabi Zuri, der wichtigsten Rebsorte der D.O. Getariako Txakolina. Vergoren wird im Edelstahltank, ohne Holz; ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt erhalten und gibt dem Wein sein leichtes Prickeln. Der Txakoli ist sehr trocken und mit rund 11 % vol. niedrig im Alkohol. Traditionell schenkt man ihn aus mindestens 50 cm Höhe ins Glas, damit er „bricht" und sein Aroma freisetzt.

Im Glas

Helle, grünlich schimmernde Farbe mit leichtem Prickeln. Im Duft grün und frisch, mit Noten von grünem Apfel, Zitrus und einer kühlen, fast schneeartigen Frische. Am Gaumen sehr trocken und säurebetont, mit salziger Mineralität und einem grünen, knackigen Kern. Ein Wein voller Spannung, dessen Suchtfaktor sich erst nach den ersten Schlucken erschließt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: baskische Tapas und Pintxos, frische Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Sushi und Anchovis. Ein Aperitif-Wein, gut gekühlt zu servieren. Txakoli trinkt man jung, am besten innerhalb eines Jahres nach der Füllung. Serviertemperatur 6–8 °C, aus der Höhe ins Glas geschenkt.


Lage Getaria, Gipuzkoa · Baskenland (Spanien)
Klassifikation D.O.P. Getariako Txakolina
Ausbau Edelstahltank, mit erhaltener Gärungskohlensäure

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Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Beerenauslese 2015

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Kiedrich Gräfenberg Beerenauslese edelsüß 2015

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Beerenauslese 2015 ist eine edelste Beerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr elegant, mit faszinierendem Säure-Süße-Spiel. Ein Wein für die Ewigkeit aus einer der größten Lagen des Rheingaus.


Kiedrich Gräfenberg – Weltklasse-Lage des Rheingaus

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für Riesling – und ist berühmt für seine edelsüßen Raritäten, die zu den begehrtesten Weinen der Welt gehören. Höchste Präzision im Weinberg und kompromisslose Selektion bei der Lese sind die Grundlagen dieser Qualität.

Der Kiedrich Gräfenberg ist die berühmte Monopol-Toplage des Guts – eine steile Südlage auf phyllitischem Schiefergestein, die als VDP.Grosse Lage klassifiziert ist. Ihr besonderes Mikroklima begünstigt die Edelfäule (Botrytis) und schafft die idealen Voraussetzungen für große edelsüße Prädikatsweine von enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2015 – Rheingau

2015 gilt im Rheingau als herausragender Riesling-Jahrgang: ein warmer, sonnenreicher Sommer und ein optimaler Herbst brachten vollreifes, kerngesundes Lesegut mit großer Substanz und feiner Säure. Ideale Bedingungen für edelsüße Spitzenweine, in denen sich die Botrytis in ihrer reinsten, hochfeinsten Form zeigt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2015, Prädikat Beerenauslese, edelsüß.

Selektive Lese überreifer, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, in mehreren Durchgängen. Schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. In der Nase ein betörendes, hochfeines Bukett von kandierter Aprikose, Quitte und Mango, Honig und Akazienblüte, untermalt von der edlen, hochfeinen Botrytis-Würze und einem mineralischen Zug. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit konzentrierter, schmelziger Süße, die von einer rassigen, perfekt balancierten Säure getragen wird – ein faszinierendes Säure-Süße-Spiel von großer Eleganz.

Edelste Beerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr elegant, ein Wein für die Ewigkeit.

Der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Ein Wein mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose, Mango oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Kiedrich Gräfenberg (Deutschland); steile Südlage, phyllitisches Schiefergestein; VDP.Grosse Lage (Monopol)
Klassifikation: Rheingau, Riesling Beerenauslese (Prädikatswein), edelsüß
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Cinq Climats Volnay 1er Cru (Frankreich) 2021 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist eine rare Ausnahmecuvée: Erstmals in der Geschichte der Domaine assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen in einen einzigen Wein – ein „Greatest Hits" Volnays von nur elf Fässern.


Cinq Climats – fünf Lagen in einer Cuvée

Der frostbedingt winzige Ertrag 2021 reichte nicht aus, um die einzelnen Volnay-Premiers-Crus jeweils als eigenständige Abfüllung zu erzeugen. So entstand erstmals der Cinq Climats: eine Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, vereint in einer einzigen Cuvée. Frédéric Lafarge beschreibt sie als Wein, der zugleich die Generosität, die Mineralität und die Noblesse seiner großen Lagen in sich trägt.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2021 – Volnay

2021 war im Burgund ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang. Lafarge verlor rund 80 % der Ernte; die weit fortgeschrittenen Reben wurden von Schnee und anschließendem Frost getroffen.

Was blieb, kam gesund und ohne Fäulnis in den Keller – und ergab klassische, frische und präzise Weine mit der für die Domaine typischen Klarheit.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol. Insgesamt nur elf Fässer.

Alle fünf Lagen wurden gemeinsam in einem Tank vergoren, von Hand vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte mit nur rund 5 % Neuholz in überwiegend gebrauchten Fässern, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Mittleres Rubin, kein tiefes Schwarz. Ein schimmerndes Bouquet aus rotem Beeren- und Kirschobst, Brombeerranke, zerstoßenem Stein und einer feinen pfeffrigen Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frischer Säure und großer Harmonie – klassisch und präzise, mit saftigem, langem Abgang.

Erstmals alle fünf Volnay-Premiers-Crus in einer Cuvée – ein „Greatest Hits" von nur elf Fässern.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; von Hand vollständig entrappt; ca. 5 % Neuholz; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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Schaumweine

Martin Waßmer Pinot Chardonnay brut

Wein · Sekt · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Pinot & Chardonnay Brut ist ein saftiger, frischer Winzersekt aus Baden. Mit feinen Zitrusnoten, Limonenzeste und frisch gebackener Brioche, gutem Mousseux und cremigem Charakter zeigt er feine Eleganz.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Die kalk- und lössgeprägten Böden bieten den Burgundersorten und dem Chardonnay ideale Bedingungen für frische, mineralische Grundweine.

Assemblage und Herstellung

Eine Cuvée aus Pinot (Burgunder) und Chardonnay. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (méthode traditionnelle) und wird von Hand gerüttelt. In der Geschmacksrichtung herb (Brut) ausgebaut.

Im Glas

Helles Weißgold mit gutem, feinem Mousseux. In der Nase feine Zitrusnoten, Limonenzeste und frisch gebackene Brioche. Am Gaumen sehr saftig und frisch, mit cremigem Charakter, feinen mineralischen Noten und langem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Winzersekt – Cuvée Pinot (Burgunder) & Chardonnay, brut (herb)
Herstellung: klassische Flaschengärung (méthode traditionnelle), handgerüttelt

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