Der Klassiker Tarte Tatin

Der Klassiker Tarte Tatin

Im Herbst ist wieder Zeit für Apfelkuchen… diese Tarte Tatin ist schnell zubereitet und sehr köstlich mit gutem Imkerhonig und sauren Boskop Äpfeln.

tarte_tatin_1Zutaten: 3-4 Boskop Äpfel geschält und geachtelt, je 3 EL Butter und Honig, 3 aufgetaute Blätterteigplatten, Zucker.

tarte_tatin_2Die Butter und den Honig in einer großen beschichteten und ofenfesten Pfanne zerlassen.

tarte_tatin_4Die Äpfel darin verteilen und die Pfanne noch auf der Herdplatte stehen lassen.

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tarte_tatin_6Den Blätterteig zuschneiden und gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen; dabei am Rand den Teig etwas nach innen eindrücken. Mit der Gabel einstechen. Mit Zucker bestreuen.

tarte_tatin_8Bei knapp 200°C im Ofen backen bis der Teig schön braun ist, ca. 30 Minuten. Dann sofort auf einen großen flachen Teller stürzen. Damit die Äpfel sich vom Pfannenboden lösen, die Pfanne hin und her bewegen. Die Tarte evtl. mit Puderzucker bestäuben und mit Schmand geniessen.

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Schaumweine

Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut

Der Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut verbindet Weißburgunder und weiß gekelterten Spätburgunder – daher „Blanc et Noir“. Die Zahl 1215 erinnert an den Dezember 2015, als Michael und Thomas Andres im elterlichen Weingut einstiegen.

Im Glas

Goldgelb, mit feiner, eleganter Perlage. Im Duft Apfel und Birne, etwas Zitrus, Brioche von der Hefe und eine leise rotbeerige Note, die der Spätburgunder beisteuert. Im Mund frisch, gut gebaut und cremig, mit trockenem, zupackendem Abgang.

Mach was draus

Zu Flammkuchen, Pfälzer Saumagen, gebratenen Pilzen, Fisch, Geflügel oder mildem Käse. Auch als Aperitif sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm ein paar Minuten Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„1215 ist mein Tipp für Pfälzer Küche. Zu Flammkuchen einfach perfekt.“

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Kurz gefragt

Warum Weißburgunder und Spätburgunder? Weißburgunder bringt eine frische Zitrusnote, der weiß gekelterte Spätburgunder Körper und einen Hauch roter Beeren.

Wer steht dahinter? Thomas und Michael Andres, zwei Brüder aus Deidesheim. Der eine studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn, der andere Weinbau in Geisenheim. Ende 2015 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit wilden Hefen im großen Holzfass, dann klassische Flaschengärung und Reife auf der Hefe. Dosiert als brut.

Weißburgunder, Spätburgunder (weiß gekeltert) · Deidesheim, Mittelhaardt · Löss, Buntsandsteinverwitterung · Grundwein spontan im großen Fass vergoren · Flaschengärung · brut · Weingut Andres, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Izadi Crianza

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Izadi Crianza ist ein reinsortiger Tempranillo aus der Rioja Alavesa. Aus alten Reben, 14 Monate im Eichenfass gereift – butterweich und mit viel Schmelz, mit Noten von Sahne, Karamell und edlem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.


Rioja Alavesa

Bodegas Izadi liegt in Villabuena de Álava im Herzen der Rioja Alavesa. Die Trauben stammen aus dem „Triángulo" zwischen Villabuena, Samaniego und Ábalos – aus alten Reben (im Schnitt rund 45 Jahre) auf Ton-Kalk-Böden. „Izadi" heißt auf Baskisch „Natur".

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Wein 14 Monate im Eichenfass – überwiegend amerikanische, ergänzt um französische Eiche (rund 20 % neue Fässer). Der Crianza-Ausbau gibt ihm cremige Fülle und feine Holzwürze, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Glänzendes Rubinrot. In der Nase Sahne, Karamell und edle Holznoten, dazu rote Frucht, Lakritz und Gewürze. Am Gaumen butterweich und mit viel Schmelz, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gut eingebundenem Holz. Samtiger, lang anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: gegrilltes rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte, Hülsenfrüchte und Manchego.


Lage: Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); D.O.Ca. Rioja
Klassifikation: Crianza – Tempranillo, Rotwein (trocken)
Ausbau: 14 Monate im Eichenfass (überwiegend amerikanische, dazu französische Eiche)

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Weine

Battenfeld Spanier Riesling Kirchenstück GG 2022 BIO

Weißwein · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Kirchenstück VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen Kalk und Lehm Reben Ø ~35 Jahre BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Kirchenstück Riesling GG 2022 stammt aus H. O. Spaniers Heimatlage in Hohen-Sülzen. Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling von kräftigen Kalk- und Lehmböden.


Kirchenstück – Heimatlage in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Kirchenstück ist eine VDP.Große Lage auf rund 150 Metern, mit etwa 15 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Lehm; die klassifizierte Fläche misst 6,71 Hektar.

Das Kirchenstück liegt auf einer Ebene zwischen zwei Kirchen und überblickt H. O. Spaniers Heimatort Hohen-Sülzen. Hier liegt sein ältester, in den 1960er Jahren gepflanzter Weingarten. Ausgehend von diesem Herzstück stammen die Weine heute aus den besten Parzellen des gesamten Kirchenstücks mit seinen kräftigen Böden; die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 35 Jahren.

Jahrgang 2022 – Rheinhessen

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kräftigen Kalk- und Lehmböden und die alten Reben sicherten reifes, fruchtbetontes Lesegut, während die Struktur des Kalks für Frische und Tiefe sorgte – Frucht und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Kirchenstück, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Kalk und Lehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Frucht, Tiefe und die kräftige Kalk-Lehm-Prägung ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling: reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine kalkig-mineralische Ader. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuterwürze und kalkig-mineralischer Ader – saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein fruchtbetonter, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Kirchenstück (VDP.Große Lage), Hohen-Sülzen, Rheinhessen; ~150 m, ~15 % Neigung; Kalk und Lehm; Reben Ø ~35 Jahre; klassifizierte Fläche 6,71 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Santa Maria La Nave Calmarossa Etna DOC Rosso BIO

Rotwein · Etna DOC · Nerello Mascalese

85 % Nerello Mascalese 15 % Nerello Cappuccio Etna DOC Rosso Monte Ilice · Südostflanke wurzelechte Altreben · > 800 m Santa Maria La Nave Bio (IT-BIO-015) nur 4.130 Flaschen

Der Santa Maria La Nave Calmarossa Etna Rosso stammt aus einem alten, wurzelechten Weinberg an der steilen Südostflanke des Ätna, in über 800 Metern Höhe. Ein außergewöhnlicher Vulkan-Rotwein: einerseits federleicht, transparent und frisch, andererseits facettenreich, lang und intensiv.


Calmarossa – Altreben am Krater Monte Ilice

Santa Maria La Nave ist ein gefeiertes Boutique-Gut am Ätna. Sonia Spadaro Mulone führt die 1954 begründete Familientradition fort und keltert nummerierte Einzellagenweine aus autochthonen Sorten – mit großer Sorgfalt, ohne Pestizide, biologisch zertifiziert (IT-BIO-015). Der Calmarossa entsteht am Krater Monte Ilice an der Südostflanke des Vulkans, aus einem über Jahrzehnte von Don Alfio gepflegten Altreben-Weinberg mit prä-phylloxerischem Kern.

Die Reben wachsen auf mineralreichen, vulkanischen Sandböden (feine schwarze Asche) in über 800 Metern Höhe, an einem extrem steilen Hang. Das Klima mit heißen Sommertagen, kühlen Nächten und kräftigen Winden verleiht den Trauben eine einzigartige Komplexität.

Etna Rosso – Höhe und Vulkan

Die extreme Höhenlage und die vulkanischen Sandböden des Monte Ilice prägen den Calmarossa: heiße Tage und kühle Nächte sorgen für langsame Reife, klare Frucht, lebendige Säure und eine ausgeprägte Mineralität – die Handschrift großer Ätna-Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Nerello Mascalese und 15 % Nerello Cappuccio, Etna DOC Rosso, trocken.

Die Trauben werden in der ersten Oktoberhälfte sorgfältig von Hand gelesen und sofort in die Kellerei transportiert. Nach sanfter Entrappung und Maischung erfolgt die Gärung mit einheimischen Hefen bei kontrollierten 26 °C in Edelstahltanks. Die Maischestandzeit beträgt etwa drei Wochen, bevor der Wein von den Schalen getrennt wird. Anschließend reift er mindestens 9 Monate in französischen Eichenbarriques und erfährt eine zusätzliche Flaschenreife von mindestens 6 Monaten.

Im Glas

Der Calmarossa zeigt sich in brillantem Rubinrot mit zarten purpurnen Reflexen. Das Bouquet ist vielschichtig und elegant, mit intensiven Aromen von wilden Veilchen, Rosen, Kirschen und Himbeeren; würzige Nuancen von Zimt, Unterholz, Graphit, Kakao und Lakritze verleihen Tiefe, feine ätherische Anklänge runden die Komplexität ab. Am Gaumen vollmundig, warm und geschmeidig, mit einer feinen Säure, die die vulkanische Intensität perfekt ausbalanciert. Die eleganten, seidigen Tannine sorgen für beeindruckende Struktur und einen langen, harmonischen Abgang.

Federleicht, transparent und frisch – und zugleich facettenreich, lang und intensiv: die raue Kraft des Vulkans, fein und ausgewogen.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem Fleisch und Schmorgerichten, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit kräftigem Sugo sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Etna DOC, Südostflanke (Krater Monte Ilice, Viagrande; Sizilien, Italien); mineralreicher vulkanischer Sandboden, > 800 m, extrem steil; alte wurzelechte Reben mit prä-phylloxerischem Kern
Klassifikation: Etna DOC Rosso, 85 % Nerello Mascalese, 15 % Nerello Cappuccio (trocken); biologisch (IT-BIO-015); nur 4.130 Flaschen
Ausbau: Handlese, Entrappung, Spontangärung mit einheimischen Hefen bei 26 °C im Stahltank, ~3 Wochen Maische, ≥ 9 Monate franz. Barriques, ≥ 6 Monate Flaschenreife

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Rebsorten

Chateau La Fagnouse St. Emilion Grand Cru 2018

Rotwein · St-Émilion Grand Cru · Bordeaux · Frankreich

Château La Fagnouse St-Émilion Grand Cru ist ein reifer, voller Rotwein aus dem Bordeaux – eine Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Er bietet viel Extrakt bei großer Fruchtfülle und ist zugleich ein stattlicher Gaumenschmeichler. Warme, etwas erdige Töne prägen den Wein. So passt dieser St-Émilion Grand Cru perfekt zu Wildgerichten.


St-Émilion Grand Cru

St-Émilion liegt am rechten Ufer der Dordogne im Bordeaux. Die Appellation Grand Cru steht für gehaltvolle, Merlot- und Cabernet-Franc-geprägte Weine; die kalk- und lehmhaltigen Böden geben ihnen Struktur, Tiefe und Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Der Ausbau im Eichenfass verleiht dem Wein Struktur, feine Tannine und seine warmen, würzigen Noten – appellationstypisch für einen St-Émilion Grand Cru.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren und Pflaume, dazu würzige, etwas erdige Töne und feines Holz. Am Gaumen voll und extraktreich, mit großer Fruchtfülle, reifem Tannin und langem, warmem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Reh, Lamm, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: St-Émilion, Bordeaux (Frankreich)
Klassifikation: AOC St-Émilion Grand Cru
Ausbau: Cabernet Franc & Merlot, Eichenfass

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Frankreich

Bessin-Tremblay Chablis 2023

Weißwein · Chablis · Chardonnay

Chardonnay Chablis AOC 2023 Reben bis 80 Jahre dezenter Holzausbau

Der Chablis 2023 der Domaine Bessin-Tremblay ist ein saftiger, mineralischer Chardonnay aus dem nördlichen Burgund. Die Trauben stammen von einer Parzelle mit bis zu 80 Jahre alten Reben – das gibt dem Wein Dichte und Tiefe, die deutlich über das übliche Niveau dieser Appellation hinausgehen. Der Jahrgang 2023 bringt reife Frucht und straffe Säure zusammen.


Chablis – Chardonnay aus alten Reben am Serein

Chablis liegt im nördlichen Burgund im Arrondissement Auxerre, geformt vom Fluss Serein, und ist von Champagne, Sancerre und der Côte d'Or jeweils etwa gleich weit entfernt. Das kontinentale Klima mit kalten Wintern und das Risiko von Spätfrösten prägen den Charakter; angebaut wird ausschließlich Chardonnay, der durch die kühlen Bedingungen seine markante Säure und Langlebigkeit behält.

Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium – die Bodenformation, die den Chablis seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Frucht für diesen Wein kommt von einer Parzelle mit Reben von bis zu 80 Jahren; das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert konzentrierte, klar gezeichnete Trauben.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und zählt im Stilbild der Region zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer Frucht und tragender Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und selektiert.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau auf der Feinhefe mit nur dezentem Holzanteil, sodass Frucht und Mineralität im Vordergrund bleiben. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase gelbe und weiße Früchte, vor allem Zitrus, dazu eine feine Holznote im Hintergrund. Am Gaumen dicht, kristallklar und mineralisch, mit Zug und einem geradlinigen, salzigen Abgang.

Ein Chablis, der zeigt, wie wenig die guten Lagen mit Massenware desselben Namens zu tun haben: dicht, kristallklar, voller Energie.

Jung schon zugän

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Länder/Regionen

Jeff Carrel Vieille Mule blanc

Wein · Weißwein · Roussillon · Frankreich

Jeff Carrel Vieille Mule Blanc ist eine ausdrucksstarke Weißwein-Cuvée aus dem Roussillon, die die Aromen Südfrankreichs einfängt. Reife Honigmelone, Papaya und Kräuter der Provence wechseln sich harmonisch ab – würzig, feurig und vollmundig am Gaumen.


Roussillon / Südfrankreich

Das Roussillon im äußersten Süden Frankreichs, nahe den Pyrenäen, ist für kraftvolle, aromatische Weiße aus mediterranen Sorten bekannt. Die Reben für diesen Wein wachsen auf lehmhaltigen Kalkböden. Vinifiziert vom renommierten Önologen Jeff Carrel.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 50 % Macabeo, 30 % Grenache Blanc und 20 % Muscat. Macabeo bringt Frische und Struktur, Grenache Blanc Fülle und Schmelz, Muscat die blumig-würzige Aromatik. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, fruchtbetonte Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase reife Honigmelone, Papaya und Kräuter der Provence, dazu eine blumig-würzige Muskatnote. Am Gaumen würzig und vollmundig, mit reifer Frucht, mediterraner Würze und langem, feurigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als ausdrucksstarker Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: mediterraner Küche, gegrilltem Fisch, Geflügel, würzigen Gemüsegerichten und asiatischer Küche.


Lage: Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel

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