Nagaya – Düsseldorf – Deutschland

Nagaya – Düsseldorf – Deutschland

In Düsseldorf immer eine sichere Wahl ist ein Besuch im Restaurant Nagaya. Ohne jede Frage die besten Sushis der ganzen Stadt und wahrscheinlich auch noch weit darüber hinaus.

Hier ist mit Yoshizumi Nagaya ein wahrer Meister seines Faches am Werk, der Tradition mit der Moderne scheinbar spielerisch verschmelzen lässt. Der Gaumen erlebt hier immer wieder spannende Wendungen und tolle Überraschungen und die Leichtigkeit der Speisen wirken engelsgleich und schwebend.

Nagaya
Klosterstraße 42
40211 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 8639636
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Weine

Santa Maria La Nave Calmarossa Etna DOC Rosso BIO

Rotwein · Etna DOC · Nerello Mascalese

85 % Nerello Mascalese 15 % Nerello Cappuccio Etna DOC Rosso Monte Ilice · Südostflanke wurzelechte Altreben · > 800 m Santa Maria La Nave Bio (IT-BIO-015) nur 4.130 Flaschen

Der Santa Maria La Nave Calmarossa Etna Rosso stammt aus einem alten, wurzelechten Weinberg an der steilen Südostflanke des Ätna, in über 800 Metern Höhe. Ein außergewöhnlicher Vulkan-Rotwein: einerseits federleicht, transparent und frisch, andererseits facettenreich, lang und intensiv.


Calmarossa – Altreben am Krater Monte Ilice

Santa Maria La Nave ist ein gefeiertes Boutique-Gut am Ätna. Sonia Spadaro Mulone führt die 1954 begründete Familientradition fort und keltert nummerierte Einzellagenweine aus autochthonen Sorten – mit großer Sorgfalt, ohne Pestizide, biologisch zertifiziert (IT-BIO-015). Der Calmarossa entsteht am Krater Monte Ilice an der Südostflanke des Vulkans, aus einem über Jahrzehnte von Don Alfio gepflegten Altreben-Weinberg mit prä-phylloxerischem Kern.

Die Reben wachsen auf mineralreichen, vulkanischen Sandböden (feine schwarze Asche) in über 800 Metern Höhe, an einem extrem steilen Hang. Das Klima mit heißen Sommertagen, kühlen Nächten und kräftigen Winden verleiht den Trauben eine einzigartige Komplexität.

Etna Rosso – Höhe und Vulkan

Die extreme Höhenlage und die vulkanischen Sandböden des Monte Ilice prägen den Calmarossa: heiße Tage und kühle Nächte sorgen für langsame Reife, klare Frucht, lebendige Säure und eine ausgeprägte Mineralität – die Handschrift großer Ätna-Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Nerello Mascalese und 15 % Nerello Cappuccio, Etna DOC Rosso, trocken.

Die Trauben werden in der ersten Oktoberhälfte sorgfältig von Hand gelesen und sofort in die Kellerei transportiert. Nach sanfter Entrappung und Maischung erfolgt die Gärung mit einheimischen Hefen bei kontrollierten 26 °C in Edelstahltanks. Die Maischestandzeit beträgt etwa drei Wochen, bevor der Wein von den Schalen getrennt wird. Anschließend reift er mindestens 9 Monate in französischen Eichenbarriques und erfährt eine zusätzliche Flaschenreife von mindestens 6 Monaten.

Im Glas

Der Calmarossa zeigt sich in brillantem Rubinrot mit zarten purpurnen Reflexen. Das Bouquet ist vielschichtig und elegant, mit intensiven Aromen von wilden Veilchen, Rosen, Kirschen und Himbeeren; würzige Nuancen von Zimt, Unterholz, Graphit, Kakao und Lakritze verleihen Tiefe, feine ätherische Anklänge runden die Komplexität ab. Am Gaumen vollmundig, warm und geschmeidig, mit einer feinen Säure, die die vulkanische Intensität perfekt ausbalanciert. Die eleganten, seidigen Tannine sorgen für beeindruckende Struktur und einen langen, harmonischen Abgang.

Federleicht, transparent und frisch – und zugleich facettenreich, lang und intensiv: die raue Kraft des Vulkans, fein und ausgewogen.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem Fleisch und Schmorgerichten, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit kräftigem Sugo sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Etna DOC, Südostflanke (Krater Monte Ilice, Viagrande; Sizilien, Italien); mineralreicher vulkanischer Sandboden, > 800 m, extrem steil; alte wurzelechte Reben mit prä-phylloxerischem Kern
Klassifikation: Etna DOC Rosso, 85 % Nerello Mascalese, 15 % Nerello Cappuccio (trocken); biologisch (IT-BIO-015); nur 4.130 Flaschen
Ausbau: Handlese, Entrappung, Spontangärung mit einheimischen Hefen bei 26 °C im Stahltank, ~3 Wochen Maische, ≥ 9 Monate franz. Barriques, ≥ 6 Monate Flaschenreife

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Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Feinkost

Jacques Gonidec Les Mouettes d'Arvor Jahrgangs Sardinen 2023

Jahrgangs Sardinen 2020 aus Frankreich. MHD: 31.12.2032

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Vieilles Vignes · 1,23 ha Reben ab 1920 2023

Der Gevrey-Chambertin Vieilles Vignes 2023 von Denis Bachelet stammt von sehr altem Rebland über 1,23 Hektar. Ein reinsortiger Pinot Noir, bei dem die Frucht die feinkörnigen Tannine trägt und dem Wein Tiefe und Eleganz gibt – ein Grand Vin aus einer kleinen, gesuchten Domaine.


Gevrey-Chambertin – alte Reben aus drei Lieux-dits

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Diese Cuvée ist ein Dorfwein aus drei alten Parzellen: La Burie (gepflanzt 1920), Champerriers (1930) und La Platière (1950), zusammen 1,23 Hektar.

Das hohe Rebalter sorgt für geringe Erträge und damit für Konzentration und Tiefe. Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus den alten Reben von La Burie, Champerriers und La Platière.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen dominiert die Frucht die feinkörnigen Tannine; der Wein zeigt Tiefe und Eleganz, getragen von frischer Säure und langem Abgang.

Die Frucht trägt die feinkörnigen Tannine – ein Gevrey-Chambertin von Tiefe und Eleganz aus sehr alten Reben.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin; Lieux-dits La Burie (1920), Champerriers (1930), La Platière (1950), 1,23 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Valmur Grand Cru 2023

Weißwein · Chablis Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Valmur · Grand Cru 2023 Einzelparzelle ~2 ha 15–18 Monate Feinhefe

Der Chablis Valmur Grand Cru 2023 der Domaine Bessin-Tremblay kommt von einer der sieben Grand-Cru-Lagen am rechten Ufer des Serein. Ein gewichtiger, kraftvoller Chardonnay mit dichter Frucht und kalkiger Mineralität. Der Jahrgang 2023 gibt ihm reife Substanz und tragende Säure zugleich.


Valmur – Grand Cru am rechten Serein-Ufer

Valmur gehört zu den sieben Grand-Cru-Klimaten von Chablis, die sich am südwestlich exponierten Hang am rechten Ufer des Serein über rund 100 Hektar verteilen – zwischen Vaudésir und Grenouilles im Norden und Les Clos im Süden. Der Boden ist kimmeridgisch geprägt: Kalkmergel mit hohem Anteil fossiler Austernschalen, der den Weinen Tiefe und Salzigkeit gibt.

Valmur bildet eine Combe mit zwei einander zugewandten Hängen, die Frucht und Struktur zusammenbringen. Die Domaine Bessin-Tremblay bewirtschaftet hier eine Parzelle von rund 2 Hektar in einem Stück – das Spitzenstück des Guts.

Grand-Cru-Status bedeutet strenge Begrenzung: maximal 45 Hektoliter pro Hektar, und die Grand Crus stellen nur etwa 5 % der Chablis-Produktion. Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain – zählt im Stilbild von Chablis zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer Frucht und tragender Säure – in den Grand Crus mit besonders viel Stoff und Länge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife der Grand-Cru-Trauben zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe, beim Grand Cru zu einem Teil im Holzfass für Struktur und Reifepotenzial. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase satte Honignoten, reifes Birnenchutney und eingelegtes Obst. Am Gaumen Limette und erneut Honig, getragen von einer präsenten, kalkig-frischen Unterlage. Kraftvoll und dicht, mit feiner Spannung und langem Abgang.

Ein gewichtiger Chablis: Honig und reife Birne über einer kalkigen, salzigen Unterlage – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Mit ein bis zwei Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein weiter an Klarheit; über mehrere Jahre lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren, eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, Steinbutt oder Seezunge in heller Sauce, Bresse-Poularde, Kalbsbries, gereifter Comté. Die Kraft des Weins trägt auch sahnige und buttrige Zubereitungen.


Lage: Valmur, rechtes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Grand Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, teils Holzausbau; Handarbeit im Weinberg, reduzierter Pflanzenschutz

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Österreich

Josef Dockner Gemischter Satz

Wein · Weißwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Gemischter Satz ist ein junger, frisch-fruchtiger Gemischter Satz aus vier verschiedenen Weißweinsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller und Müller-Thurgau. Die Trauben wurden gemeinsam gelesen, gepresst und verarbeitet – daraus entsteht seine besondere, fruchtintensive Aromatik. Der ideale Wein für gesellige Stunden.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Der Gemischte Satz ist eine traditionsreiche österreichische Spezialität: Verschiedene Rebsorten stehen gemeinsam im Weingarten und werden zusammen geerntet und verarbeitet – ein lebendiges Stück Weinbaugeschichte.

Rebsorten und Ausbau

Feldblend aus Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller und Müller-Thurgau. Die Trauben werden gemeinsam gelesen, gepresst und vergoren; erst durch dieses Zusammenspiel der Sorten entsteht die typische, fruchtintensive Aromatik. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frisch und fruchtig, mit hellem Apfel, Zitrus und einem würzig-floralen Anklang des Gelben Muskatellers. Am Gaumen saftig, vielschichtig und unkompliziert, mit klarer Frische und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als geselliger Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Jause, Vorspeisen, Geflügel, Fisch und leichter Küche.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – Gemischter Satz aus Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller & Müller-Thurgau
Ausbau: gemeinsame Lese und Vergärung (Feldblend); Edelstahltank

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Frankreich

Ponsot Gevrey Chambertin En Ergot Cuvée du Mélèze 2019

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru En Ergot (Cuvée du Mélèze) Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Gevrey-Chambertin 1er Cru „En Ergot" Cuvée du Mélèze 2019 ist eine echte Rarität – ein kraftvoller, zugleich reiner Pinot Noir aus einer winzigen Premier-Cru-Enklave der Lage La Petite Chapelle, unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin.


En Ergot – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – weder reine Domaine noch klassisches Handelshaus, sondern beides zugleich, mit einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen; „Mélèze" ist das französische Wort für Lärche.

„En Ergot" ist ein als Premier Cru klassifizierter Climat, der wie eine Enklave aus der Lage La Petite Chapelle herausgeschnitten ist – am Hangfuß unterhalb des Grand Cru Chapelle-Chambertin. Eine Besonderheit für Kenner: Als eigenständiger Lagenname war „En Ergot" seit dem 19. Jahrhundert praktisch von den Etiketten verschwunden; Ponsot bewirtschaftet hier nur rund 0,42 Hektar – die abgefüllte Menge ist entsprechend winzig.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während kühle Nächte Spannung und Balance bewahrten. In der strukturbetonten Lage En Ergot ergibt das einen Wein mit fokussierter Kraft und feiner, mineralischer Textur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken, Gevrey-Chambertin 1er Cru.

Aus einer einzigen Parzelle von rund 0,42 Hektar, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Struktur der Lage in den Mittelpunkt stellt, ohne sie mit Holz zu überlagern.

Im Glas

Eher helles, stilvolles Rubinrot. In der Nase florale Anklänge über erdiger schwarzer Himbeere, mit einer Spitze von Kirsch (Kirschwasser) und feiner Würze. Am Gaumen mittelgewichtig, saftig und rund, mit einer betörenden Textur und mineralischen Anklängen; das Tannin ist hier etwas präsenter und straffer, der Abgang fokussiert, jugendlich-herb, aber nie rustikal.

Fokussierte Kraft und betörende Textur – eine wiederbelebte Premier-Cru-Rarität von großer Reinheit.

Schon jung zugänglich, aber vor allem ein Wein zum Reifen über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu rotem Fleisch in Sauce (klassisch zur Gevrey-Küche), zu Kalb und Ente sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin, Climat „En Ergot" (Enklave in La Petite Chapelle, unterhalb Chapelle-Chambertin), Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~0,42 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Einzelparzelle, klassischer Ausbau im Burgunderfass; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2023 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2023 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder – Chardonnay wie Aligoté – steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure und ausgewogenem Stil.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2023, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein Aligoté, der eine andere Geschmackswelt zeigt als der sonst dominierende Chardonnay.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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