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11. Februar 2017

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Feinkost

Frantoi Cutrera Primo Olio Extra Vergine Olivenöl

Feinkost · Natives Olivenöl extra · Sizilien

Frantoi Cutrera Primo ist ein natives Olivenöl extra aus Sizilien – ein Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea, DOP Monti Iblei. Sehr fruchtbetont, mit Anklängen von grüner Tomate und mediterranen Kräutern, lang und würzig am Gaumen. Eines der meistausgezeichneten Öle Italiens.


Herkunft

Frantoi Cutrera produziert seit 1906 in Chiaramonte Gulfi (Ragusa) auf den Monti Iblei im Südosten Siziliens. Die Oliven der autochthonen Sorte Tonda Iblea wachsen hier auf 350–450 Metern Höhe in jahrhundertealten, DOP-zertifizierten Hainen.

Gewinnung und Herstellung

Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea aus früher, grüner Ernte. Die Oliven werden von Hand gelesen und innerhalb von sechs Stunden kalt gepresst (mechanisch, unter 27 °C). Das bewahrt Aromen und Polyphenole. Herkunft: DOP Monti Iblei.

Geschmack

Leuchtend grün mit goldenen Reflexen. Intensiv fruchtig, mit ausgeprägten Noten von grüner Tomate, frisch gemähtem Gras und aromatischen Kräutern, dazu süße Mandel. Am Gaumen ausgewogen bitter und pikant, lang und würzig.

In der Küche

Am besten roh als Finish: über gegrilltes Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salate und Gemüse geträufelt. Die intensive Würze kommt unerhitzt am besten zur Geltung.

Passt zu: gegrilltem Fleisch und Fisch, Bruschetta, Suppen, Salaten und Gemüse.


Hersteller: Frantoi Cutrera (Chiaramonte Gulfi, Sizilien)
Produkt: Natives Olivenöl extra (Primo)
Sorte: Monocultivar 100 % Tonda Iblea
Herkunft: DOP Monti Iblei, Sizilien (Italien)
Verarbeitung: handgelesen, innerhalb von 6 Stunden kalt gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2012

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 9 % Shiraz · 3 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2012

Der Noon Eclipse 2012 gehört zu den absoluten Old-School-Weinen – seit jeher handgemacht, von uralten Grenache-Buschreben aus McLaren Vale. Enorm zugänglich und weich, am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie man es vom Eclipse kennt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat – ehrliche, ungeschminkte Weine.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano. Ab dem Jahrgang 2012 wird der Eclipse vollständig aus den eigenen Estate-Weinbergen in McLaren Vale erzeugt.

Jahrgang 2012 – McLaren Vale

2012 kühlte es in McLaren Vale ab Februar deutlich ab und blieb bis zur Lese kühl – das ergab einen etwas helleren, zugänglicheren und feiner gezeichneten Eclipse als in manch wärmeren Vorjahren. Schon jung weich und charmant, zeigt er mit Luft die gewohnte Vielschichtigkeit und Würze.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 9 % Shiraz und 3 % Graciano, Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Heller als in den Vorjahren. Enorm zugänglich, weich und mit einer feinen vanilligen Note, wie man sie so gar nicht vom Eclipse kennt. In der Nase reife rote Frucht – Johannisbeergelee, Himbeere, getrocknete Maulbeere – mit Anklängen von Gewürzkuchen, Pfeffer, Kardamom und Eukalyptus. Am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, üppig fruchtig, getragen von samtigen Tanninen und belebender Frische.

Old school, handgemacht – mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie immer.

Profitiert deutlich vom Dekantieren (mindestens eine halbe Stunde). Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Großartig zur Ente, zu Wild und kräftigem rotem Fleisch, zu reich gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 9 % Shiraz, 3 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre); ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rotfruchtig

Jörg Geiger Rotfruchtig ist die dunkelste der alkoholfreien Cuvées aus Schlat: Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere und Holunderbeere, dazu Quitte und Limette. Kräftig, fruchtig und mit feiner Kohlensäure – eine echte Alternative, wenn es mal ohne Alkohol sein soll.

Im Glas

Feines Prickeln. In der Nase dichte dunkle Beeren und Kirsche, dazu eine frische Spur Limette. Im Mund voll und saftig, die Quitte bringt eine leicht herbe Note, die Limette hält alles lebendig. Ein Getränk mit Kraft, das nicht süßlich wirkt.

Mach was draus

Rote Grütze mit Vanilleeis, Schwarzwälder Kirschtorte, ein Beerenkuchen oder ein Teller mit dunkler Schokolade. Auch solo als alkoholfreier Aperitif macht er Freude. Ideal für Familienfeste, den Brunch oder alle, die abends noch fahren müssen. Gut gekühlt servieren, am besten im Weinglas. So kommt der Duft der Beeren viel besser zur Geltung als im Becher oder in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zur roten Grütze ist er für mich unschlagbar. Die Säure der Sauerkirsche passt perfekt zur Sahne.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er wirklich alkoholfrei? Ja. Rotfruchtig ist ein alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk aus Streuobst und Beeren.

Was gibt ihm die herbe Note? Die Quitte. Sie schmeckt leicht herb und bremst die Süße der Beeren.

Johannisbeere (schwarz), Sauerkirsche, Holunder, Limette, Quitte · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Basarin 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Basarin (Neive) alte Reben Sottimano bis zu 3 Monate Maische nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Basarin 2021 stammt aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben in Neive – ein präziser, vielschichtiger Cru-Nebbiolo mit kühler, wilder Frucht, floraler Struktur und langen, seidig-kreidigen Tanninen. Aus einem von Andrea Sottimano hochgeschätzten Jahrgang.


Basarin – Cru aus Neive

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im großen Holzfass, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Basarin stammt aus der renommierten Gemeinde Neive. Die Trauben kommen aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben auf hellen, weißen Böden – ein Terroir, das dem Wein seine kühle Frucht, mineralische Präzision und florale Eleganz verleiht.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

Der Jahrgang 2021 gilt für Andrea Sottimano als einer der besten seiner Laufbahn: Ein schneereicher Winter sorgte für ausgezeichnete Wasserreserven, der Sommer verlief moderat mit kühlen Nächten, und die späte Lese bis fast Ende Oktober ermöglichte eine langsame, gleichmäßige Reifung der Nebbiolo-Trauben. Die Produktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Die Vinifikation erfolgt konsequent traditionell. Nach sorgfältiger Selektion setzt die alkoholische Gärung spontan ein. Es folgen sehr lange Maischestandzeiten mit bis zu drei Monaten unter getauchtem Tresterhut. Der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern, in denen auch die malolaktische Gärung abgeschlossen wird. Eine zusätzliche Flaschenreife von rund einem Jahr verleiht dem Wein seine Ausdruckstiefe und Balance.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Barbaresco Basarin präzise und vielschichtig, mit balsamischen Kräutern, feinen Gewürznoten sowie Anklängen von Cassis, Blutorange, Lakritz und zerstoßenem Stein. Am Gaumen verbindet sich eine kühle, wilde Frucht mit einer intensiven floralen Struktur. Die langen, kreidigen Tannine wirken zugleich seidig und tragend und verleihen dem Wein Eleganz, Spannung und einen bemerkenswert langen, fein mineralischen Nachhall.

Präzise und vielschichtig – seidig-kreidige Tannine, Eleganz, Spannung und ein fein mineralischer Nachhall.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Basarin, Neive (Piemont, Italien); ~3 ha Einzellage, alte Reben, helle, weiße Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, bis zu 3 Monate Maische unter getauchtem Tresterhut, große Holzfässer (inkl. Malo), ~1 Jahr Flaschenreife; ungeschönt, ungefiltert

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Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Brunnenhäuschen VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein präziser, dichter Bio-Riesling von einer der hochwertigsten Lagen Rheinhessens – geprägt von Kalkstein und einer cremigen Mineralität, mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Brunnenhäuschen – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Wenngleich die Lage Brunnenhäuschen, östlich vom Morstein gelegen, rein nach Süden ausgerichtet ist, bringt sie doch sehr späte Reife. Das liegt an der hohen Lage bis 240 Meter über NN und der Exposition zum Westwind, der trotz intensivem Sonnenlicht die Temperatur immer kühl hält. Tonmergel mit Kalkstein sowie Kalksteinfelsen definieren den präzisen, dichten Charakter des Weines. Dazu kommen partielle Teile von Terra Rossa – rote Böden mit hohem Eisenoxidanteil –, die den Rieslingen eine cremige Mineralität verleihen.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der hohen, kühl belüfteten Lage Brunnenhäuschen mit ihrer späten Reife entsteht so ein besonders klarer, dichter und mineralischer Wein – Spannung und Tiefe statt bloßer Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein feines, klares Bukett von Zitrus (Grapefruit, Limette), weißem Pfirsich und Quitte, dazu weiße Blüten, Kräuter und ein deutlicher, kalkig-mineralischer Zug. Am Gaumen präzise und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für die Terra Rossa typischen cremigen Mineralität – fokussiert, salzig und sehr lang im Abgang.

Präziser, dichter Charakter vom Kalkstein – mit cremiger Mineralität und besonderem Reifepotenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Brunnenhäuschen (Deutschland); Südlage bis 240 m, westwindgekühlt, Tonmergel mit Kalkstein und Kalksteinfelsen, partiell Terra Rossa; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2020 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Mölsheim VDP.Aus Ersten Lagen Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen nackter Kalkfels · Schotterauflage großes Holzfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling 2020 stammt aus den kühlsten, kargsten Lagen des Guts im Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse. Rauchig-kühl mit Feuerstein, fein ziseliert und salzig-mineralisch.


Mölsheim – nackter Kalkfels im kühlen Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim ist als VDP.Aus Ersten Lagen klassifiziert; nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen fließen ein.

Die Weinberge um Mölsheim liegen höher und sind deutlich kühler als die Hohen-Sülzener Lagen: Das Zellertal verjüngt sich hier, sodass die kühlen Winde des Donnersbergmassivs wie durch eine Düse hindurchziehen. Die Reben wurzeln im nackten Kalkfels, der nur von einer dünnen Schotterauflage bedeckt ist – Jahr für Jahr müssen Kalksteine abgetragen werden. Diese Kargheit prägt den Wein: zurückgenommene Frucht, dafür filigrane Noten von Feuerstein und Kräutern.

Jahrgang 2020 – Zellertal (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der nackte Kalkfels und die kühlen Donnersberg-Winde bewahrten Kargheit, salzige Mineralität und die feine Feuerstein-Würze – Frische und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Mölsheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von nacktem Kalkfels mit dünner Schotterauflage.

Nach der Handlese wird der Wein herkunftsbetont im großen Holzfass ausgebaut, ganz auf Kargheit, salzige Mineralität und feine Feuerstein-Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein karger, kalkgeprägter Riesling: zurückgenommene Frucht, dafür saline Noten nach nassem Stein, deutlicher Feuerstein und feine nördliche Kräuter. Am Gaumen kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zurückgenommene Frucht über salinen Noten nach nassem Stein, deutlichem Feuerstein und feinen Kräutern – kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein kühler, karger Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential – jung dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Spargel, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Mölsheim (VDP.Aus Ersten Lagen), Zellertal, Rheinhessen; ~200 m, ~40 % Neigung; nackter Kalkfels mit dünner Schotterauflage; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, herkunftsbetonter Ausbau im großen Holzfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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