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12. März 2017

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2022

Weißwein · Niederhausen (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Nahe schwarzgrauer Schiefer · Vulkanisches Reben bis 70 J. · ~35 hl/ha trocken · 2022

Der Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2022 stammt aus der seit über 100 Jahren höchstbewerteten Lage der Nahe. Ein großer, trockener Riesling von nobler Eleganz – konzentriert, tiefmineralisch, kraftvoll und elegant zugleich.


Niederhäuser Hermannshöhle – die Spitzenlage der Nahe

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Hermannshöhle gilt seit über 100 Jahren als die höchstbewertete Lage der gesamten Region – ein legendärer, aristokratischer Weinberg.

Die Lage ist ein perfekter, steiler Südhang mit extrem mineralreichen Böden aus schwarzgrauem Schiefer und vulkanischen Elementen. Die Reben sind bis zu 70 Jahre alt, der Ertrag liegt bei rund 35 hl/ha – die Grundlage für einen besonders konzentrierten, tiefmineralischen Wein.

Jahrgang 2022 – Nahe

2022 war an der Nahe ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der Schieferboden, die alten Reben und die geringen Erträge bewahrten Konzentration, tiefe Mineralität und Spannung – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Niederhäuser Hermannshöhle, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von schwarzgrauem Schiefer mit vulkanischen Elementen.

Nach 100 % selektiver Handlese erfolgen Vergärung und Reife in Edelstahl und klassischen Eichenholzfässern. So verbindet der Wein klare, präzise Frucht mit Struktur und Tiefe.

Im Glas

Ein komplexer, aristokratischer Riesling: reife gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine tiefe, rauchig-salzige Schiefermineralität. Am Gaumen konzentriert und reich, zugleich präzise und elegant, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und tiefer, rauchig-salziger Schiefermineralität – konzentriert und reich, zugleich präzise und elegant, mit sehr langem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niederhäuser Hermannshöhle (VDP.Große Lage), Nahe; steiler Südhang; schwarzgrauer Schiefer mit vulkanischen Elementen; Reben bis 70 Jahre, ~35 hl/ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl und klassischen Eichenholzfässern

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2021 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2021 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2021 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – passend zur nervigen, präzisen Art dieses Aligoté.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2021, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein mustergültiger Aligoté, der die unterschiedlichen Terroirs von Bouzeron im Glas zeigt.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts Domaine Pierre Vincent Reben von 1949 · 0,15 ha Kalkmergel (argilo-calcaire) ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Referts" 2024 stammt aus einer winzigen Parzelle uralter Reben, gepflanzt 1949. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt dieses große Terroir in einen präzisen, tiefen und zugleich fülligen Puligny.


Les Referts – 1er Cru an der Grenze zu Meursault

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der biodynamisch arbeitenden Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut von rund 5,7 Hektar über etwa zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biodynamischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Die Lage Les Referts ist ein Premier Cru von Puligny-Montrachet, der direkt an Meursault grenzt und daher als einer der fülligeren, runderen Puligny-Crus gilt. Auf kalkmergeligem Boden (argilo-calcaire) bewirtschaftet Vincent hier nur 0,15 Hektar – eine Parzelle, die bereits 1949 bepflanzt wurde. „Der Unterschied sind die alten Reben im Weinberg", sagt Vincent; ihr geringer Ertrag und ihre tiefe Verwurzelung schenken dem Wein Konzentration, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet 1er Cru aus der Lage Les Referts, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von 1949 gepflanzten Reben.

Im Sinne seines minimalistischen Ansatzes lässt Pierre Vincent Frucht und Terroir sprechen: schonende Pressung, Vergärung mit den eigenen Hefen und ein Ausbau von rund zwölf Monaten im Fass mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von etwa sechs Monaten im Tank zur Reife vor der Füllung. Die Reben werden biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Puligny von großer Klarheit und zugleich fülliger Textur: Aromen von Zitrus und Pomelo, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, aber nie schwer – präzise und energiegeladen, getragen von einer lebendigen Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, Pomelo und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht, aber nie schwer, präzise und energiegeladen, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger 1er Cru mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Les Referts, Puligny-Montrachet 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); an der Grenze zu Meursault, Kalkmergel (argilo-calcaire); Parzelle 0,15 ha, Reben von 1949
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, ~12 Monate im Fass (zurückhaltendes Neuholz), danach ~6 Monate im Tank; biodynamische Bewirtschaftung

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Länder/Regionen

Dietrich C. & Co.

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich C. & Co. ist eine hochspannende Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir. Dichter Farbmantel, feiner Duft nach frisch geernteten schwarzen Johannisbeeren, etwas Veilchen, reifer Pflaume und dunkler Würze. Vollfruchtig im Geschmack, dabei elegant und nachhaltig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima sind die Grundlage für ausdrucksstarke, trocken ausgebaute Rotweine. Geführt wird das Gut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir. Cabernet Dorsa bringt Farbe, Struktur und dunkle Würze, Merlot Schmelz und reife Frucht, Pinot Noir Eleganz und Finesse. Der Ausbau betont die vollfruchtige, elegante Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes, tiefes Rot. In der Nase schwarze Johannisbeere, etwas Veilchen, reife Pflaume und dunkle Würze. Am Gaumen vollfruchtig und elegant, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und einem nachhaltigen, langen Abgang mit viel Schmelz.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter, vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot & Pinot Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetont und elegant

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Weine

Billecart-Salmon Le Reserve Brut Doppelmagnum

Champagner · Marne · Brut

Der Billecart-Salmon Brut Réserve ist die jahrgangslose Standardcuvée des 1818 gegründeten Champagnerhauses Billecart-Salmon aus Mareuil-sur-Aÿ – hier in der Doppelmagnum (3 Liter). Die Assemblage vereint die drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier aus den besten Lagen der Marne, ergänzt um einen hohen Anteil Reserveweine. Als Brut ausgebaut, zeigt er sich frisch, klar und mineralisch. Eine feine, elegante Perlage trägt Noten von Zitrus, Nuss und Stein.


Marne – Mareuil-sur-Aÿ

Das Haus Billecart-Salmon hat seinen Sitz in Mareuil-sur-Aÿ in der Champagne und wird seit 1818 in Familienhand über sieben Generationen geführt. Die Trauben für den Brut Réserve stammen aus den besten Terroirs der Marne – aus der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und dem Vallée de la Marne. Stilprägend ist die kühle, langsame Gärung, für die das Haus bekannt ist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier mit einem hohen Anteil von rund 50–60 % Reserveweinen. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur im Edelstahltank, ergänzt um burgundische Holzfässer; anschließend reift der Champagner deutlich länger auf der Hefe, als es die Appellation vorschreibt. Dosiert wird als Brut (rund 8 g/l). Enthält Sulfite.

Im Glas

Zartgoldene Farbe mit feiner, langsam aufsteigender Perlage. In der Nase Zitrus, frische weiße Früchte, reife Birne und eine nussige Note. Am Gaumen klar und präzise, frisch und mineralisch. Der Abgang bleibt fein und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Als Aperitif ebenso geeignet wie zu einem ganzen Menü. Das Großformat Doppelmagnum eignet sich besonders für größere Runden und Feste. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Marne – Montagne de Reims, Côte des Blancs, Vallée de la Marne (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation Champagne (AOC), jahrgangslos
Ausbau Gärung bei niedriger Temperatur in Edelstahl und Holzfass, hoher Reserveweinanteil, längere Reife auf der Hefe

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Marguet Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature BIO

Champagner · Rosé · Ambonnay & Bouzy · Grand Cru · Bio

Marguet Shaman Rosé Grand Cru Brut Nature ist ein biodynamischer Rosé-Champagner aus den Grand-Cru-Terroirs von Ambonnay und Bouzy, komponiert aus 76 % Chardonnay und 24 % Pinot Noir. Ein charaktervoller Rosé mit genialer Spannung. Im Glas verspielt cremig, klar und kreidig.


Ambonnay & Bouzy

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Terroirs von Ambonnay und Bouzy in der Montagne de Reims. Die kalkreichen Böden verleihen dem Rosé seine kreidige Struktur und salzige Frische. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 76 % Chardonnay und 24 % Pinot Noir; die Roséfarbe entsteht durch die Assemblage. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. In der Nase rote Beeren, Gewürze, Orange und Anflüge getrockneter Blüten. Am Gaumen verspielt cremig und klar, mit pikanter Säure und kreidiger Struktur. Das Finale wirkt salzig, frisch und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.


Lage: Ambonnay & Bouzy (Grand Cru), Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Rosé Brut Nature
Ausbau: 76 % Chardonnay / 24 % Pinot Noir, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

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Christian Ottenbreit Obernbreiter Chardonnay O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Chardonnay Qualitätswein Obernbreit · Franken trocken · 12,5 % vol. spontan vergoren Barrique

Der Obernbreiter Chardonnay „O wie schön ist Franken" ist der spontan vergorene Chardonnay von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 wird selektiv gelesen und im kleinen Barriquefass ausgebaut. Stilistisch orientiert er sich am Burgund: kraftvoll und schmelzig, zugleich mineralisch und frisch. Trocken, mit nussigen Fasstönen und kreidig-salziger Mineralität.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus selektiver Lese. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, was dem Wein nussige und rauchige Fasstöne sowie eine schmelzige Textur gibt. 

Im Glas

In der Nase kühl und fein vegetabil, noch leicht hefig, mit Zitrus und Kernobst, dazu ein Hauch Pilze, gratinierte Auster und florale Spuren. Am Gaumen reife, geschliffene und saftige Frucht mit leichtem Schmelz, verhaltene nussige und rauchige Fasstöne, sehr feine Säure. Warme und kühle Elemente ohne Schwere, im Hintergrund kreidig-salzige Mineralität. Der Abgang ist lang und trägt einen klaren Zug.

Am Tisch

Klassische Begleitung: pochierter oder gebratener Fisch, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbraten, Hummer und gereifter Hartkäse. Die Fasstöne tragen auch cremige Risotti und Pilzgerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2029. Ein kurzes Schwenken im Glas öffnet das Bouquet. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, kleines Barriquefass

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