DSTAgE – Madrid – Spanien

DSTAgE – Madrid – Spanien

Der junge baskische Koch Diego Guerrero hat vor gut 2 1/2 Jahren in Madrid sein eigenes Restaurant eröffnet. Nach Stationen bei Martin Berasategui in Lasarte und über zehn Jahre als Chefkoch im Club Allard wurde das Restaurant DSTAgE von Anfang an zu einem der beliebtesten Restaurants in ganz Spanien. Die einzelnen Buchstaben in dem Namen stehen für D Day – S smell – T taste- A Amaze – g grow und E Enjoy. Das D und das G stehen zudem auch für die Anfangsbuchstaben des begnadeten Gastgebers und Koches Diego Guerrero.

Das Konzept im DSTAgE ist gänzlich anders als das was man aus der Hochküche sonst so kennt. In einem großen Raum, der lediglich aus Backsteinen, Stahl und blanken Holztischen und einer großen Küche zu bestehen scheint, ist das Zentrum allen Wirkens die Küche an sich. Fast alle Gäste können dem Treiben und Wirken zusehen und befinden sich somit Mitten im Geschehen.

Dass der Gast in diesem urbanen Loft Ambiente direkt abgeholt wird, macht schon der Aperitif in der Bar klar. Eine Schwertmuschel, die mit einem Sellerie Dashi, Mandelmilch und Café Nektar angemacht wurde, sieht gut aus und schmeckt hervorragend und erfrischend.

Nach diesem lustvollen Appetizer wird der nun hungrig gewordene Gast direkt in die offene Küche geleitet. Hier entsteht vor den Augen eine Carabinero Ceviche aller erster Güte, welche auch direkt mit den Händen weggeputzt wird. Die lockere Atmosphäre in dieser Halle wird durch laute Black Music, durchdringende Blues Klänge und dem ein oder anderen Rock- und sogar Punk Song unterlegt. Nach diesem zweiten genialen Happen geht es dann an den Tisch und hier wird in einer schnellen Abfolge ein Degustationsmenü der Superlative abgefackelt. Es sind wahre Geschmacksexplosionen, die hier die Sinne verführen. Alles wird dabei vom Personal mit einer Hingabe und Freude erklärt. Neben einer unerschöpflichen Kreativität bei den Gerichten wird im DSTAgE mit vielen für den europäischen Gaumen unbekannten Aromen und Zutaten gearbeitet. Diese wirken aber im Zusammenspiel mit bekannten Ingredienzen nicht fremd, sondern ergänzen sich zu reiner Poesie im Mundgefühl. Im DSTAgE wird ganz, ganz großes Geschmackskino ohne Allüren oder Show Heckmeck präsentiert. Kein Wunder, dass es fast unmöglich ist, hier einen Platz zu ergattern.

Ohne Außenwerbung und ohne Hausnummer. Das DSTAgE macht sich von außen ein wenig unsichtbar.

Der Barbereich.

Schwertmuscheln mit Sellerie Dashi, Mandelmilch und Café Nektar.

Carabinero Ceviche.

Pandanus amaryllifolius (würzige Blätter, welche in Südostasien als Würze verwendet werden). Hier in einer Tee Variante, Tailandische Art als eine Art Brot und mit geeistem Rettich (ohne Foto).

Getrüffeltes Ei. Das Ei dabei auf den Punkt gegart.

Gegrillte Avocado mit Mole.

Geflammter Pulpo mit Tomaten.

Ravioli gefüllt mit Bohnen aus Tolosa in einer Kohlreduktion.

Knuspriges Spanferkel in einem Brotmantel auf Schweineohren Chips.

Bacalao in einer Iberico Jus.

Dreifach gegartes Rinderfilet. Zuerst wird die Niedriggarmethode angewendet, dann wird das Filet, welches aus dem Rückenstück gewonnen wurde, kurz scharf angegrillt und dann reift es noch ein paar Minuten in einer Holzkiste und wird mit Whiskyaromen verfeinert.

Geeiste Begonie, Margarita und Apfel Sellerie. Wirkt wie ein Sorbet und reinigt den Gaumen. Einfach nur genial und lecker.

Zuckerwatte mit Vanilleeis und geflammten Maiskörnern. Die Zuckerwatte wird mit den Händen um das Eis gewickelt und dann auch mit den Händen gegessen. Eine kleine Sauerei, die sich aber geschmacklich lohnt.

Eine moderne Art Crema Catalana auf der verschiedene Gewürze verteilt sind. Einzelnd probieren und dann auch zum vermischen. Curry, Zimt, Harissa … ziemlich genial.

Lila Knoblauch. Ein ziemlich fluffiger Baiser, der ein wenig nach Knoblauch schmeckt. Erscheint merkwürdig, schmeckt aber sehr gut und ist leichter und passender als noch ein Kilo Schokolade am Ende so eines genialen Menüs!

DSTAgE
Calle de Regueros, 8
28004 Madrid
Spanien
Telefon: +34 917 02 15 86
www.dstageconcept.com

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Sauvignon Blanc II von Winning · Deidesheim Pfalz (Mittelhaardt) trocken Stachelbeere · Limette kernige Mineralität 2024

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2024 ist ein klassischer Sauvignon Blanc mit sortentypischen Aromen von Stachelbeere und Limette. Im Geschmack grasige Nuancen, verbunden mit einer kernigen Mineralität.


Sauvignon Blanc II – der Gutswein von von Winning

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen Rieslingen ist von Winning für seine fassvinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – eine in der Pfalz seltene Spezialität. Der Sauvignon Blanc II ist der Einstieg in diese Reihe.

Die Trauben stammen von den Lagen der Mittelhaardt mit ihren Böden aus Buntsandstein, Kalk und Lösslehm. Diese Herkunft gibt dem Wein neben der sortentypischen Frucht seine kernige, mineralische Prägung.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrte die sortentypische Aromatik und die kernige Mineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc von der Pfalz, Jahrgang 2024; 100 % Sauvignon Blanc.

Der Wein wird im typischen Stil des Guts schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von sortentypischer Frucht, grasiger Frische und mineralischer Struktur ausgerichtet.

Im Glas

Ein klassischer Sauvignon Blanc mit sortentypischen Aromen von Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrus und Holunderblüte. Im Geschmack grasige Nuancen, verbunden mit einer kernigen Mineralität; am Gaumen frisch und knackig, mit lebendiger Säure und klarem, mineralischem Nachhall.

Sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und ein Hauch Holunderblüte – frisch und knackig, mit lebendiger Säure und kerniger Mineralität.

Ein frischer, animierender Sauvignon Blanc. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Herkunft: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation im Stil des Guts

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USA

Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018

Rotwein · Walla Walla Valley · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Walla Walla Valley Estate Washington State Todd Alexander 2018 15,00 % vol

Der Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018 ist ein magischer, kraftvoller und zugleich eleganter Kult-Cabernet aus Washington State – tiefdunkel, opulent und vielschichtig, mit blauer Frucht, Cassis, Veilchen und Bleistiftmine. Der Debütjahrgang dieser Estate-Lage.


Force Majeure – Kult aus dem Walla Walla Valley

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut im Walla Walla Valley (Washington State), spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete und an der Seite von Größen wie David Abreu und Michel Rolland arbeitete. Gearbeitet wird kompromisslos: Spontangärung mit eigenen Hefen, unfiltriert und ungeschönt.

Neben dem ursprünglichen Estate auf der berühmten Red Mountain AVA kamen zuletzt Lagen im Walla Walla Valley hinzu. Die an die Kellerei angrenzende Estate-Lage wurde Ende der 1990er Jahre bepflanzt; ihre tiefgründigen, lehmigen Böden sind durchsetzt von kleinen Gesteinsbrocken aus zerbrochenem Basalt, verfestigter Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. 2018 markiert den ersten Jahrgang dieses Cabernet.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Force Majeure gelang hier ein außergewöhnlicher Cabernet, der Kraft und Opulenz mit bemerkenswerter Eleganz verbindet – einer der gefeiertsten Weine des Jahrgangs.

Ausbau

Cabernet Sauvignon (mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot) aus dem Jahrgang 2018, 15,00 % vol.

Lange, warme Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei ausgewählten Partien, anschließend rund 22 Monate Reife in nahezu vollständig neuer französischer Eiche. Trotz des hohen Neuholzanteils bleibt der Wein perfekt ausbalanciert – das Holz tritt geschmacklich völlig in den Hintergrund.

Im Glas

Tiefes Purpur-Rubin. Aus dem Glas steigen blaue Frucht, Cassis, Veilchen, Bleistiftmine und Tabak – ergänzt um eine reiche, komplexe Erdigkeit, die sich mit Luft im Glas entfaltet. Am Gaumen vollmundig, tief und opulent, mit großer Eleganz, seidigen Tanninen, einem großartigen Mittelgaumen und einem beeindruckend langen Finale. Ein selten gelungenes Zusammenspiel von Fülle und Kraft.

Ein magischer, unglaublicher Cabernet Sauvignon – perfekt ausbalanciert, mit seidigen Tanninen und einem beeindruckenden Finale.

Schon jetzt ein Genuss, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Walla Walla Valley, Estate-Lage angrenzend an die Kellerei bei Milton-Freewater (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon (kl. Anteile Merlot/Petit Verdot); ~22 Monate nahezu komplett neue franz. Eiche; Spontangärung, unfiltriert/ungeschönt

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

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Spanien

La Mula de la Quietud 2020

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Einzellage · Spanien

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat geerntet und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel („la Mula") zur Lese erscheint. Aus über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden – eine Toro-Rotweinrakete von großer Zukunftsperspektive.


Toro

Toro im Nordwesten Spaniens ist für kräftige Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Die Einzellage La Mula weist – anders als die sonst eher sandig-tonigen Lehmböden der Region – einen höheren Kalkanteil auf; die Reben sind mindestens 80 Jahre alt. Diese Lage fiel schon immer durch ihre mineralischen Noten auf.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo) aus alten Reben. Erstmals wird diese Lage gesondert in besten französischen Eichenfässern ausgebaut, was ihre Mineralität und Tiefe unterstreicht.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von enormer Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Nach vielen Stunden Luft eine verschwenderische Mundfülle, hintergründige Kraft und eine außergewöhnliche Mineralität. Die Aromenvielfalt ist beeindruckend; ursprünglich und ehrlich, mit großer Reifeperspektive.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: La Mula (Einzellage), Toro, Castilla y León (Spanien); kalkreich, Altreben
Klassifikation: Toro DO – Rotwein (Einzellage)
Ausbau: Tinta de Toro, französisches Eichenfass

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Weine

Wittmann Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Morstein VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der ältesten und berühmtesten Einzellage Westhofens – ein großer, tiefgründiger Bio-Riesling mit elegantem, frischem Aroma nach gelben Früchten und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Morstein – die historische Grosse Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Der reine Südhang des Morstein zieht sich bis auf ein Hochplateau auf 280 Meter über NN hoch und ist die älteste in Westhofen erwähnte Einzellage (1282). Im Mittelstück des Hanges, zwischen 180 und 240 Metern über NN, liegt die VDP.Grosse Lage Morstein mit einer Hangneigung von 20 %. Hier findet man schwere Tonmergelböden mit Kalksteineinlagerungen in der oberen Schicht; der Untergrund wird von wasserführenden Kalksteinfelsschichten dominiert, die eine optimale Nähr- und Mineralstoffversorgung garantieren.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf den schweren Tonmergel-Kalkstein-Böden des Morstein ergibt das einen besonders tiefgründigen, dichten Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Größe und Spannung statt bloßer Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten, feine Kräuter und einen tiefen, kalkig-mineralischen Zug. Am Gaumen tiefgründig und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für den Morstein typischen klaren, leicht salzigen Mineralität – kraftvoll und zugleich elegant, mit großer Länge und Nachhall.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, entfaltet seine ganze Größe aber erst mit einigen Jahren Kellerreife – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Morstein (Deutschland); reiner Südhang, 180–240 m (Plateau bis 280 m), 20 % Neigung, schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagerungen über wasserführendem Kalksteinfels; älteste Einzellage Westhofens (1282); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Spirituosen

Andres Kirschwasser

Spirituose · Pfalz · Obstbrand (Kirschwasser)

Kirschwasser Obstbrand aus Kirschen Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert aromatisch

Das Andres Kirschwasser ist ein feiner Obstbrand von den Gebrüdern Andres aus der Pfalz – ein klarer, aromatischer Kirschbrand aus dem Hause des Deidesheimer Weinguts.


Andres Kirschwasser – Obstbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieses feine Kirschwasser – ein klassischer Obstbrand aus der Pfalz.

Herstellung

Kirschwasser ist ein Obstbrand, der durch Vergärung und anschließende Destillation von Kirschen gewonnen wird. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das reine, fruchtbetonte Kirscharoma.

Im Glas

Klar und aromatisch, mit dem typischen, reinen Duft und Geschmack reifer Kirschen und einer feinen Note vom Kirschkern. Am Gaumen kräftig und dennoch fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und aromatisch – reines Kirscharoma mit feiner Kernnote, kräftig und dennoch fein, mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten leicht gekühlt bei 8–12 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als klassische Begleitung zu Schwarzwälder Kirschtorte und Schokoladendesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Kirschwasser (Obstbrand aus Kirschen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; leicht gekühlt servieren

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Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner

Wein · Roséwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Rosé Saigner ist ein farbintensiver, vollbeeriger und gaumenschmeichelnder Rosé aus der Pfalz – unkompliziert und zugänglich, für den lässigen Sommergenuss.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den roten Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc und Blaufränkisch. Der Rosé entsteht nach der Saignée-Methode: Nur der beste Saft wird aus den Gärbehältern entnommen, was dem Wein seine intensive Farbe und beerige Fülle verleiht.

Im Glas

Kräftiges, farbintensives Rosé. In der Nase vollbeerig, mit roten Beeren und Kirsche. Am Gaumen saftig und gaumenschmeichelnd, mit klarer Beerenfrucht und einem runden, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als unkomplizierter Sommer- und Terrassenwein, solo oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, gegrilltem Gemüse und Fleisch, mediterranen Vorspeisen und Fingerfood.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rosé (Saignée) – Cuvée aus Merlot, Syrah, Cabernet Franc & Blaufränkisch
Ausbau: Saignée-Methode; farbintensiv und fruchtbetont

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Schaumweine

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut

Champagner · Rosé · Chardonnay & Pinot Noir · Extra Brut

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut ist ein Rosé-Champagner aus überwiegend Chardonnay (92 %), ergänzt um einen kleinen Anteil Pinot Noir (8 %). Die Trauben stammen aus der Côte des Blancs und der Grande Vallée de la Marne. Die kalk- und tonhaltigen Böden sorgen für eine klare, mineralische Linie. Im Glas ein feinperliger, herber Rosé.


Côte des Blancs & Vallée de la Marne

Die Trauben stammen aus der Côte des Blancs sowie der Grande Vallée de la Marne in der Champagne. Dort prägen kalk- und tonhaltige Formationen die Böden und verleihen dem Wein seine klare, mineralische Linie und kreidige Frische.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 92 % Chardonnay und 8 % Pinot Noir. Vergoren wird spontan; der Ausbau erfolgt zu 20 % im Holzfass und zu 80 % im Edelstahltank. Die Dosage liegt im Extra-Brut-Bereich.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. In der Nase Rosenblätter, etwas Litschi, Orange und frische Erdbeeren. Am Gaumen herb, feinperlig und leicht würzig, mit Walderdbeere und frischem Pfeffer. Der Abgang ist seidig und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Vorspeisen, Fisch, Geflügel und Gerichte mit roten Früchten.


Lage: Côte des Blancs & Grande Vallée de la Marne (Champagne); Kalk/Ton
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Extra Brut
Ausbau: Spontangärung, 20 % Holzfass / 80 % Edelstahl

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