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28. Juni 2017

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Rebsorten

Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Majano (Neive) Piero Busso Holzfässer · ca. 1 Jahr 2023

Der Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023 ist ein vollmundiger, fruchtbetonter Barbera aus den Weinbergen von Neive – mit intensivem, weinigem Bukett und nur dezentem Holz, das die saftige Struktur unterstreicht. Fruchtig und elegant zugleich.


Majano – Barbera aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco, besonders für die Lagen rund um Neive. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet. Neben dem Barbaresco gehört der Barbera ein fester Platz im Sortiment.

Der Barbera d'Alba Majano entsteht auf tonhaltig-lehmigen Böden in den Weinbergen von Neive. Die Reben wachsen auf einer Höhe von 180 Metern über dem Meeresspiegel, sind südwestlich ausgerichtet und werden nach dem Guyot-System erzogen. Boden und Erziehung fördern gemeinsam die Entwicklung eines Weins mit vollem, fruchtigem Charakter.

Jahrgang 2023 – Barbera d'Alba

Der Jahrgang 2023 bringt im Majano einen saftigen, fruchtbetonten Barbera mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die typische Frische und der vollmundige Charakter der Sorte kommen hier unverfälscht zum Ausdruck – ein zugänglicher, vielseitiger Rotwein mit Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Barbera aus dem Jahrgang 2023, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Vinifikation umfasst Fermentation und Mazeration in Stahltanks. Der Ausbau erfolgt über etwa ein Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größen, gefolgt von einer Flaschenreifung von rund sechs Monaten. Das Holz bleibt dabei bewusst dezent.

Im Glas

In der Jugend zeigt sich der Barbera d'Alba in einem intensiven Rubinrot, das sich mit der Reifung ins Granatrot wandelt. Sein Bukett ist intensiv, charakteristisch und von einer weinigen Fruchtigkeit geprägt. Das Holz ist nur dezent präsent und unterstreicht die fruchtige, vollmundige Struktur – ein Wein, der sowohl fruchtig als auch elegant ist.

Fruchtig und elegant zugleich – mit weiniger Fruchtigkeit und nur dezentem Holz.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Salumi und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse – ein vielseitiger Essensbegleiter.


Lage: Barbera d'Alba DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-lehmige Böden, ~180 m, Südwest-Exposition
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: 100 % Barbera; Gärung/Mazeration im Stahltank, ca. 1 Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größe, ca. 6 Monate Flaschenreife

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USA

Sine Qua Non 11 Confessions Grenache 2019

Rotwein · Sta. Rita Hills · Grenache

Grenache-Cuvée Eleven Confessions Sta. Rita Hills (USA) 2019 16,00 % vol

Der Sine Qua Non Eleven Confessions Grenache 2019 ist ein kalifornischer Kult-Grenache von Manfred und Elaine Krankl aus der estate-eigenen Einzellage Eleven Confessions in den Sta. Rita Hills – tief, breit und samtig, ein vollreifer Grenache, der laut Krankl selbst Skeptiker zur Sorte bekehrt.


Eleven Confessions – Sta. Rita Hills

Die Einzellage Eleven Confessions liegt in den Sta. Rita Hills im Santa Barbara County – eine kühle, vom Pazifik geprägte Appellation, die für ausdrucksstarke, präzise Rhône-Sorten bekannt ist. Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura aus estate-eigenen Weinbergen.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett.

Jahrgang 2019 – Sta. Rita Hills

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener Jahrgang mit guter Frische.

In den kühl gelegenen Sta. Rita Hills ein idealer Rahmen für vollreifen, tief konzentrierten und zugleich balancierten Grenache.

Cuvée und Ausbau

Eine Grenache-dominierte Cuvée: 89,4 % Grenache, 5,5 % Syrah, 4,1 % Petite Sirah und 1,0 % weißer Muskat (Gelber Muskateller).

Rund 35 % der Trauben wurden mit Ganztrauben, also mit den Stielen vergoren, der Rest entrappt. Voll ausgereifte Stiele machen den Wein laut Krankl weicher, breiter und geschmeidiger und verleihen ihm eine herzhafte Qualität. Ausgebaut zu 50,3 % in neuen französischen Eichenfässern, überwiegend in größeren Gebinden statt klassischer Barriques.

Im Glas

Eine großartige Farbe, wie sie der beste Pinot Noir zeigen sollte. Tiefe, breite und reiche Nase mit etwas Rosmarin über einer Art exotischem Obst-Cobbler, dazu nasse Steine. Am Gaumen samtig bis seidig, mundfüllend breit und üppig. Über drei Tage offen verkostet öffnete sich der Wein zunehmend und gewann an Üppigkeit – ein Hinweis auf große Langlebigkeit und Lohn fürs Dekantieren. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Wenn Grenache bisher nicht Ihr Ding war, wird dieser Ihre Einstellung ändern.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Eleven Confessions Vineyard, Sta. Rita Hills, Santa Barbara County, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Sta. Rita Hills AVA, Grenache (trocken)
Ausbau: Grenache-Cuvée; ±35 % Ganztrauben-Vergärung; 50,3 % neue französische Eiche (überwiegend Großgebinde); 16,00 % vol

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Spanien

Gran Dominio Crianza Rioja

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Crianza · Spanien

Bodegas LAN Gran Dominio Crianza ist ein hervorragender Rotwein aus der Rioja, hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Ein voller, kräftiger Wein mit reichem Bouquet. Im Glas Cassis, Kirsche und ein Hauch Vanille.


Rioja

Bodegas LAN ist ein renommiertes Weingut in der Rioja im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen ausdrucksstarke Tempranillo-Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Als Crianza reift der Wein zwölf Monate in amerikanischen Eichenholzfässern und anschließend fünfzehn Monate in der Flasche, was ihm Fülle, Kraft und ein reiches Bouquet verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase eine verführerische Mischung aus schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und einem Hauch Vanille. Am Gaumen fruchtig und kräftig, kraftvoll und zugleich trinkreif. Der Abgang ist von milden Tanninen geprägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Crianza
Ausbau: Tempranillo mit Garnacha, 12 Monate amerikanische Eiche, 15 Monate Flasche

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Riesling Liter

Weißwein · Riesling · Literwein · Pfalz

Ellermann-Spiegel Riesling ist ein fruchtiger Riesling-Literwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. In der praktischen 1-Liter-Flasche – mit Anklängen von weißem Pfirsich, klarer Struktur und einer harmonisch eingebundenen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Riesling-Literwein ist der unkomplizierte Alltagswein des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Als Literwein ist er auf unkomplizierten, frischen Genuss ausgelegt – auch als Schorle.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Anklänge von weißem Pfirsich. Am Gaumen fruchtig mit klarer Struktur und einer für Riesling harmonischen Mineralität, die gut in die Frucht eingebunden ist. Frischer, animierender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, zu leichter Küche oder als Schorle für gesellige Runden.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Spargel, Vespern und leichte Küche.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Riesling (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 1-Liter-Flasche

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Weine

Von Winning Marmar Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Marmar (Fassselektion) Forster Ungeheuer von Winning · Deidesheim kalkreiche, kühle Parzelle trocken im Holz ausgebaut 2021

Der von Winning Marmar Riesling 2021 ist eine expressive, kraft- und druckvolle Selektion der allerbesten Fässer aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der Einzellage Forster Ungeheuer. Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert, intensiv und mit unglaublicher Länge.


Marmar – Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Marmar ist eine besondere Selektion der allerbesten Fässer.

Die Trauben stammen aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der berühmten Einzellage Forster Ungeheuer. Der hohe Kalkanteil und die kühle Ausrichtung dieser Parzelle verleihen dem Wein trotz seiner Kraft und Konzentration Frische, Spannung und eine markante Mineralität.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Die kalkreiche, kühle Parzelle im Ungeheuer und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Frische und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkreichem Boden.

Für den Marmar werden die allerbesten Fässer selektiert. Wie bei von Winning üblich, reift der Wein im Holz lange auf der Feinhefe – das verleiht ihm Schmelz, Tiefe und Struktur, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert und intensiv: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine rauchige Zitrusaromatik und feine Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität. Am Gaumen kraft- und druckvoll, dabei frisch und rassig; der Abgang hat Spiel und eine unglaubliche Länge.

Kraft- und druckvoll, konzentriert und intensiv – rauchige Zitrusaromatik und Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität, mit Spiel und unglaublicher Länge im Abgang.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Lagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalkreiche, kühle Parzelle im Forster Ungeheuer, Forst, Pfalz; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, Ausbau im Holz auf der Feinhefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Bota 55

Likörwein · Manzanilla Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla 55 ist eine herausragende, ungeschönte Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Einzelabfüllung (Saca November 2014) aus der Bodega Sánchez Ayala, rund sieben Jahre biologisch unter Flor gereift – tiefgründig, salzig und vielschichtig.


Sanlúcar de Barrameda

Equipo Navazos (Jesús Barquín und Eduardo Ojeda) wählt außergewöhnliche Sherry-Fässer (botas) aus und füllt sie nummeriert ab. Diese Manzanilla stammt aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala im Barrio Bajo von Sanlúcar de Barrameda, wo das feuchte Atlantikklima die Flor besonders kräftig gedeihen lässt. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Trocken ausgebaut und leicht aufgespritet, reifte der Wein rund sieben Jahre biologisch unter dem Flor (velo de flor) in der Solera – aus derselben Solera wie frühere Abfüllungen der „Bota"-Reihe (Nr. 4, 8, 16, 22, 32, 42). Die biologische Reifung bringt die typischen, intensiven Hefe- und Acetaldehyd-Noten. Saca November 2014, auf 5.000 Flaschen limitiert.

Im Glas

Tiefes Gelb. In der Nase intensiv und maritim: Algen und Meeresbrise, dazu vegetale Noten von Aubergine und Gurke, Irish Moss, gegerbtes Leder und altes Holz. In Schüben treten immer neue Nussaromen hervor. Am Gaumen warm und nussig, vielschichtig; nach etwas Belüftung zeigen sich feste Säure und salzige Frische. Der Abgang ist enorm lang, mit feinen Salzkristallen, die minutenlang nachklingen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–9 °C im Weißweinglas servieren – ideal als Aperitif und zu salzig-maritimer Küche. Nach etwas Luft zeigt der Wein noch mehr Tiefe.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Sardellen, Meeresfrüchten, Jamón und gereiftem Käse.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega Miguel Sánchez Ayala
Klassifikation: Manzanilla (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 55"
Ausbau: ~7 Jahre biologische Reifung unter Flor (Solera); Saca November 2014, 5.000 Flaschen

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Länder/Regionen

Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023 ist ein eleganter, finessenreicher Chardonnay aus einem der kleinsten Premier Crus der Appellation – expressiv, mineralisch und mit großer Persistenz.


La Truffière – der kleinste 1er Cru von Puligny

Mit knapp 2,5 Hektar ist La Truffière einer der kleinsten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Den Namen verdankt die Lage dem burgundischen Trüffel, der hier früher kultiviert wurde und einst den Tisch der französischen Könige zierte. Der eher flache Boden ist rötlich gefärbt und durchzogen von zahllosen kleinen Kieselsteinen, die nachts die gespeicherte Sonnenwärme zurückgeben.

So reifen die Trauben gut aus – obwohl La Truffière in einer für Premier-Cru-Lagen ungewöhnlichen Höhe von rund 300 bis 330 Metern liegt, am oberen, südlichen Rand der Appellation Richtung Saint-Aubin. Kalksteingeprägtes Terroir und kühlere Höhenluft geben dem Wein seine feine Mineralität und feste Struktur.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen, Reife auf sehr feiner Hefe ohne übermäßige Bâtonnage in Fässern von 228 und 350 Litern mit nur rund 20 % neuem Holz; anschließend Lagerung im Tank und Abfüllung nach 16 bis 18 Monaten. Schwefel wird im strikten Minimum und nie während der Gärung eingesetzt – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Ein expressiver, schon in der Jugend hochparfümierter Puligny mit Anklängen von reifer Ananas und Mandelcreme. Am Gaumen elegant und finessenreich, mit klarer Mineralität, fester Struktur und guter Persistenz – ein Wein, der alle Merkmale eines großen Burgunders besitzt.

Finesse, Mineralität und Länge – La Truffière vereint die Eleganz von Puligny mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer oder Languste, zu Jakobsmuscheln, zu gegrilltem oder gebratenem Meeresfisch, zu Bresse-Geflügel in Sauce sowie zu mildem Ziegenkäse oder Reblochon.


Lage: Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière, Côte de Beaune (Frankreich); ~2,5 ha, ~300–330 m Höhe, rote, kieselige Kalksteinböden
Klassifikation: Puligny-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, Fässer 228/350 L, 16–18 Monate, Feinhefe ohne übermäßige Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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