Lese für Federweißen 2017 hat begonnen

Lese für Federweißen 2017 hat begonnen

Am 16. August 2017 wurde in Neustadt an der Weinstraße die Weinlese für den Federweißen in Deutschland offiziell eröffnet. Auch in anderen Anbaugebieten, wie etwa in Rheinhessen, Württemberg oder im Rheingau wurden in diesen Tagen die ersten Trauben frühreifer Sorten wie etwa Solaris oder Ortega gelesen.

Die Hauptlese von Sorten wie Müller-Thurgau für die Weinbereitung beginnt voraussichtlich bereits Anfang September.

Dieser vergleichsweise frühe Erntebeginn hatte sich schon nach der frühzeitigen Rebblüte angekündigt, die in diesem Jahr schon Anfang Mai einsetzte. Denn erfahrungsgemäß sind die Trauben etwa 100 Tage nach der Blüte lesereif. Derzeit haben die Reben einen Entwicklungsvorsprung von etwa acht bis zehn Tagen gegenüber dem langjährigen Mittel und bieten beste Voraussetzungen für gute Qualitäten.

Die kalten Nächte Ende April haben in allen Anbaugebieten im Westen Deutschlands zu teilweise erheblichen Frostschäden geführt. Die damit verbundenen Ertragseinbußen fallen regional und einzelbetrieblich sehr unterschiedlich aus. Erste Schätzungen, die sich jedoch je nach weiterem Witterungs­verlauf noch ändern können, gehen davon aus, dass die bundesweit zu erwartende Erntemenge etwa zehn Prozent unter dem langjährigen Durchschnittsertrag von neun Millionen Hektolitern liegen wird.

Für die kommenden Wochen wünschen sich die Winzer möglichst sonniges und trockenes Herbstwetter. Das wären die besten Bedingungen für einen guten Weinjahrgang 2017. Quelle: www.deutscheweine.de

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Weine

Piollot Champagne Champs Rayés 2018 Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Piollot Champs Rayés Brut Nature ist ein reiner Chardonnay-Champagner (Blanc de Blancs) von feiner Eleganz. Die Reben stehen in der westexponierten Parzelle Noé-les-Mallets und sind rund 17 Jahre alt. Ohne Dosage hergestellt, gewinnt er durch den Ausbau in Tank und Eichenfass besondere Tiefe und Komplexität. Im Glas elegant und mineralisch.


Côte des Bar

Die Reben stehen in der Parzelle Noé-les-Mallets an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die westliche Ausrichtung schafft ideale Bedingungen für die Reifung der Trauben, die kalkgeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralische Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau erfolgt sowohl im Tank als auch im Eichenfass, was ihm Tiefe und Komplexität gibt. Nach fünf Jahren Hefelager wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase intensive Aromen von Zitrusfrüchten und exotischen Früchten. Am Gaumen fein und elegant, mit Tiefe und mineralischer Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Noé-les-Mallets, Côte des Bar (Champagne); Westlage, Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Tank + Eichenfass, 5 Jahre Hefelager, ohne Dosage

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Weine

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 stammt aus der bekanntesten und einer der ältesten Lagen des Zellertals. Er besticht durch herrliche Weißfrüchte, mineralische Kalknoten und eine kräftige Würze, die in einem wahrlich druckvollen Abgang münden – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Schwarzer Herrgott ist die bekannteste und eine der ältesten Lagen des Zellertals. Das Zellertal hat die höchsten Berge der Pfalz; die Reben tun sich an der Oberfläche schwer und suchen sich den Weg tief in die Erde, wo sie auf Tonmergel- und Kalkschichten stoßen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Durch eine lange Feinhefelagerung und die Selektion der besten Trauben besitzt dieser Riesling ein sehr langes Lagerpotenzial und entwickelt sein volles Potenzial erst nach mehreren Jahren. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase herrliche Weißfrüchte und mineralische Kalknoten. Am Gaumen mineralisch und kräftig gewürzt, mit klarer Frucht, feiner Struktur und einem druckvollen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und gereiftem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Feinhefelagerung, Traubenselektion; Tonmergel und Kalk; langes Lagerpotenzial
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

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Rebsorten

Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2015

Rotwein · Toscana IGT · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Toscana IGT Collezione De Marchi Barberino Val d'Elsa Chianti-Classico-Zone 24 Monate Barrique 2015 14,50 % vol

Der Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2015 ist ein reinsortiger Spitzen-Cabernet aus der Toskana – aus der Reihe Collezione De Marchi, von Paolo De Marchi in einem großen, warmen Jahrgang erzeugt. Kraftvoll und zugleich von feiner Eleganz.


Isole e Olena – Cabernet aus der Collezione De Marchi

Isole e Olena, 1956 durch Zusammenlegung der Nachbargüter Isole und Olena entstanden, liegt im westlichen Teil der Chianti-Classico-Zone bei Barberino Val d'Elsa. Paolo De Marchi prägte das Gut seit den 1970er Jahren und zählt zu den Pionieren der Qualitätsrenaissance des Chianti Classico – berühmt vor allem für den reinsortigen Sangiovese Cepparello. Der Jahrgang 2015 entstand noch unter seiner Hand.

Die Weinberge liegen auf 350–450 m über galestro und mergeligem Schiefer. Der Cabernet Sauvignon wurde ab 1984 gepflanzt – die ersten Reben auf altes Canaiolo gepfropft; heute stehen rund fünf Hektar der Sorte auf dem Gut. Unter dem Namen Collezione De Marchi (auch Collezione Privata) erscheint daraus ein reinsortiger Cabernet als Toscana IGT.

Jahrgang 2015 – Toskana

2015 gilt als einer der großen toskanischen Jahrgänge: ein warmes, sonniges Jahr mit vollreifem, gesundem Lesegut. Es brachte kraftvolle, dichte Rotweine mit reifer Frucht, satter Struktur und gut ausgereiften Tanninen – beim Cabernet Sauvignon die ideale Grundlage für Tiefe und langes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2015, 14,50 % vol.

Nach Entrappung und sanfter Pressung Maischestandzeit und Gärung über rund vier Wochen bei kontrollierter Temperatur. Anschließend etwa 24 Monate Reife in Barriques, überwiegend französische Eiche (rund zwei Fünftel neu), ein kleiner Teil amerikanische Eiche. Nach der Abfüllung reift der Wein noch mehrere Jahre im Flaschenlager, bevor er in den Verkauf kommt. Lagerpotenzial: rund 10 bis 25 Jahre.

Im Glas

Tiefes Dunkelrot. In der Nase reine Cassis- und Brombeerfrucht, dazu Kirsche, etwas Tabak, Wildkräuter und ein Hauch Eukalyptus, untermalt von feinen, würzigen Holznoten. Am Gaumen kraftvoll und fokussiert, mit einer dichten, fein gewobenen Tanninstruktur, klarer schwarzer Frucht und der frischen, höhenlagengeprägten Spannung, die für Isole e Olena typisch ist.

Ein Spitzen-Cabernet aus der Toskana – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Schon zugänglich, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu dunklem Fleisch und deftigen Wildgerichten, zu Terrinen und Pasteten, zu Braten vom Rind sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Isole e Olena, Barberino Val d'Elsa, Chianti-Classico-Zone (Italien); 350–450 m, galestro und mergeliger Schiefer
Klassifikation: Toscana IGT, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; ~24 Monate Barrique (überwiegend franz. Eiche, ~2/5 neu), mehrjährige Flaschenreife vor Verkauf

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Weine

Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Bouquinardières Gabbro-Böden 2022 · Bio (FR-BIO-01) 18 Monate Vollhefe

Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2022 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.


Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais

Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.

Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine de Bellevue von Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2022 – Pays Nantais

2022 brachte im Pays Nantais ideale Bedingungen. Ein feuchtes Frühjahr sorgte für gesunde Reben, ein trockener, sonniger Sommer für eine optimale Reife der Trauben.

Für den Muscadet steht 2022 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2022, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.

Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Bouquinardières, Pays Nantais (Loire); tonhaltige Gabbro-Böden, Reben über 30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; über 18 Monate auf der Vollhefe (Untergrundtank), Spontangärung

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Weine

Al Oeste Albariño 2024

Wein · Weißwein · Rías Baixas · Spanien

Monteabellón Al Oeste Albariño 2024 stammt aus dem Valle del Salnés, einer der renommiertesten Subzonen der D.O. Rías Baixas. Ein Weißwein von typischer Frische, Klarheit und Eleganz, geprägt von der Nähe zum Atlantik und den granitreichen Böden.


Rías Baixas / Valle del Salnés

Das Valle del Salnés gilt als Wiege des Albariño und als eine der besten Subzonen der D.O. Rías Baixas in Galicien. Die unmittelbare Nähe zum Atlantik und die granitreichen Böden verleihen den Weinen ihre salzige Frische und Mineralität. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 war wetterbedingt herausfordernd – ein warmer, feuchter Winter und ein nasses Frühjahr führten bei unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeit zu geringeren Erträgen, dafür aber zu hoher Konzentration in den Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Albariño. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Aromatik, die markante Frische und die mineralische Prägung der Atlantikküste. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase feine Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und reifer weißer Frucht. Am Gaumen klar, gut strukturiert und sehr ausgewogen; die präsente, hervorragend integrierte Säure sorgt für Frische und eine ausgeprägte Länge im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Meeresfrüchten (Muscheln, Garnelen, Austern), weißem Fisch, Geflügel, frischen Salaten, milden Käsesorten sowie Sushi und Sashimi.


Lage: D.O. Rías Baixas, Valle del Salnés (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Rías Baixas – 100 % Albariño, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrend, auf granitreichen Böden
Jahrgang: 2024

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Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2018

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kraftvollen, tiefgründigen Riesling, dessen reife Statur von der kühlen, salzig-mineralischen Prägung der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2018; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Rebsorten

Kaiserberghof Kast Albus Grauer Burgunder

Saftiger Burgunder, Honigmelone- und Karamellnuancen verwöhnen den Gaumen, mineralisch mit Aromen von Apfel und Birnen im Finish.

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