Nicolas Potel Charmes-Chambertin Grand Cru 1999 – Burgund – Frankreich

Nicolas Potel Charmes-Chambertin Grand Cru 1999 – Burgund – Frankreich

Nicolas Potels Charmes-Chambertin aus dem Jahrgang 1999 ist eine wunderbar gelungene Synthese aus Kraft und Struktur sowie Eleganz und Finesse.

Die Duftnoten nach reifen Rosinen sprechen für sehr reifes bis überreifes Lesegut der bei diesem Grand Cru verarbeiteten Pinot Noir Trauben. Hinzu gesellen sich Aromen von Keller, Staub, Rumtopf, reifen Erdbeeren, etwas Leder und Tabak. Geschmacklich wird dieser morbide und fragil wirkende Charmes-Chambertin von einer eleganten und zupackenden Säurestruktur getragen. Der recht hohe Alkoholgehalt von 13,50 % vol. und die Überreife umspielen die Säure mit ausreichend Frucht und Substanz. Erdige Attribute wie Pilze, Herbstlaub und dunkle Schokolade runden das Geschmacksbild dann noch genial ab. Das Finish ist lang, vibrierend und begeistert mit seinen sich verändernden Aromen Schluck auf Schluck. Einfach ein großer Wein, der begeistert!

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 BIO

Weißwein · Königsbach (Pfalz) · Riesling

Riesling Königsbacher Ölberg (Einzellage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres sehr kühl · hoher Kalkanteil trocken · spontan vergoren großes Holzfass (Pfälzer Eiche) BIO · 2023

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer sehr kühlen Lage mit besonders hohem Kalkanteil. Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, mit purer Mineralik am Gaumen – ein ganz großer, trockener Riesling.


Königsbacher Ölberg – Riesling vom Kalk

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Königsbacher Ölberg separat ab.

Die Lage ist eine sehr kühle mit besonders hohem Kalkanteil. Diese Kombination aus kühlem Kleinklima und kalkreichem Boden bringt einen Riesling von großer Mineralität, spürbarem Druck und lebendiger, salziger Frische hervor.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die sehr kühle, kalkreiche Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom kalkreichen Boden.

Der Riesling wird spontan vergoren und anschließend im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle, kalkgeprägte Herkunft und verleiht dem Wein Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, und am Gaumen ist die pure Mineralik spürbar. Steinfruchtaromen in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Reife Frucht, fast ölig-kräftig, mit purer Mineralik – Steinfrucht in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Ein kraftvoller, kalkgeprägter Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Königsbacher Ölberg, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); sehr kühle Lage mit besonders hohem Kalkanteil
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Von Winning Ozyetra Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2021

Der von Winning Ozyetra Riesling 2021 entsteht ausschließlich aus den erlesensten Fässern des Pechstein-Weinbergs. Ein Riesling von faszinierender Komplexität und beeindruckender Konzentration – mit innerer Spannung und eleganter Feinheit.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, trockene Rieslinge im Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Ozyetra ist – als Pendant zum Marmar aus dem Ungeheuer – die Selektion der allerbesten Fässer aus dem Pechstein.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Spannung und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein eine subtile, stützende Holznote, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Noten von frischen Limetten, Bergamotte und Apfel prägen den Auftakt, ergänzt um eine rauchig-basaltige Mineralität. Im Geschmack zeigt er sich wild, würzig und äußerst kraftvoll, mit deutlichem Druck und einer subtilen, stützenden Präsenz von feinem Holz aus dem langen Barrique-Ausbau. Das verleiht ihm eine sagenhafte Länge und ein riesiges Potenzial.

Limette, Bergamotte und Apfel über rauchig-basaltiger Mineralität – wild, würzig und kraftvoll, mit deutlichem Druck, feinem Holz und sagenhafter Länge.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Whisky

Gordon & MacPhail Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice

Whisky · Speyside Single Malt · Connoisseurs Choice · Schottland

Mosstowie Distilled 1979 Connoisseurs Choice ist ein rarer Speyside Single Malt Scotch Whisky, abgefüllt von Gordon & MacPhail. „Mosstowie" stammt von den heute entfernten Lomond-Stills der Miltonduff-Destillerie – eine gesuchte Rarität mit Noten von Vanille, Butterscotch und gekochten Äpfeln.


Herkunft

Mosstowie ist keine eigene Brennerei, sondern der Name des Single Malt, der zwischen 1964 und 1981 auf Lomond-Stills in der Miltonduff-Destillerie (Speyside) gebrannt wurde. Die Stills wurden 1981 entfernt; eine Originalabfüllung gab es nie. Gordon & MacPhail aus Elgin ist einer der renommiertesten unabhängigen Abfüller der Welt.

Destillation und Reifung

Destilliert 1979 auf den charakteristischen Lomond-Stills, deren verstellbare Rektifizierböden ein eigenständiges, weiches Brennprofil ergaben. Gereift in Eichenfässern und abgefüllt in der Connoisseurs-Choice-Reihe von Gordon & MacPhail.

Im Glas

Dunkles Gold. In der Nase Vanille, Butterscotch und gekochte Äpfel, dazu reife Pfirsiche, Pflaume und ein Hauch Limette. Am Gaumen öliger Körper mit roten Beeren, Pfirsich und Vanille, untermalt von dunkler Schokolade und schwarzem Pfeffer. Trocken ausklingend, mit Anis und schwarzem Tee im Abgang.

Pur genießen

Als rare Sammler- und Genießerabfüllung am besten pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas verkosten; einige Tropfen Wasser öffnen die Aromen. Ohne Eis, um die feinen Nuancen zu bewahren.

Klassisch solo: pur oder mit wenigen Tropfen Wasser.


Herkunft: Speyside, Schottland
Art: Speyside Single Malt Scotch Whisky (Mosstowie, Miltonduff-Destillerie)
Destillation: 1979, auf Lomond-Stills
Abfüller: Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice

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Weine

Domaine Bretaudeau Ornate Merlot 2023 BIO

Rotwein · Loire · Merlot

Merlot Loire (Vin de France) Granit- & Quarzböden 2023 · Bio (FR-BIO-01) 14 Monate Holzfass & Tank

Der Ornaté Merlot 2023 Bio der Domaine Bretaudeau zeigt, dass großer Merlot nicht nur aus Pomerol oder Übersee kommt. An der Loire erzeugt Jérôme Bretaudeau aus dieser Sorte einen ausdrucksstarken, lagerfähigen und vielschichtigen Rotwein – biodynamisch, von Granit- und Quarzböden.


Loire – Merlot auf Granit und Quarz

Der Ornaté Rouge wächst an der Loire auf einer seltenen Bodenkombination aus Granit sowie weißem und rosafarbenem Quarz. Diese Böden geben dem Wein seine Energie und innere Spannung sowie die markante, granitische Mineralität.

Jérôme Bretaudeau arbeitet konsequent biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Merlot ist an der Loire ungewöhnlich – der Wein wird daher als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die roten Weine steht 2023 für reife Frucht bei tragender Säure – eine gute Grundlage für die Frische und Spannung dieses Merlots.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Merlot aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Die Trauben werden vollständig entrappt und zwölf Tage auf der Maische vergoren. Anschließend reift der Wein vierzehn Monate in großen Holzfässern und Edelstahltanks – ein Ausbau, der Frucht und Mineralität in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche, Himbeere und Preiselbeere, dazu feine Noten von Lorbeer und Kräutern. Am Gaumen geschmeidig und elegant, mit feiner Textur, sehr guter Länge und einer markanten, granitischen Mineralität.

Kirsche, Himbeere und Lorbeer über einer markanten, granitischen Mineralität – ein Loire-Merlot von Eleganz und Spannung.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Schweinebraten, gegrilltes Fleisch, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Loire; Granit-, Weiß- und Rosaquarzböden
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Merlot; 12 Tage Maischegärung, 14 Monate Holzfass & Edelstahl

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Rebsorten

Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne (Chassagne-Montrachet) Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023 ist ein brillanter Bourgogne Blanc aus 100 % Chardonnay, der durch seinen feinen Ausbau in Barriques Tiefe und Struktur erhält.


Herkunft – aus dem Herzen von Chassagne

Die Domaine Thomas Morey liegt im Herzen von Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune. Thomas Morey, zehnte Generation einer seit 1643 dort verwurzelten Winzerfamilie, gründete sein eigenes Gut 2006/07 und bewirtschaftet die Reben (seit 2017); den volleren, holzbetonten Stil seines Vaters Bernard hat er bewusst zugunsten von Eleganz und Präzision verlassen.

Der Bourgogne Chardonnay stammt aus zwei gleich großen Parzellen innerhalb von Chassagne-Montrachet. Die erste wurde 1989 von Thomas' Vater Bernard mit einer Massalselektion der ältesten Reben des Guts bepflanzt, auf flachem, braunem Lehmboden; die zweite, 2004 gepflanzte Parzelle steht auf steinigem, leicht abfallendem Boden. In der Cuvée verbinden sich beide zu einem subtilen, vielschichtigen Burgunder.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage. Nur rund 20 % neues Holz und minimaler Schwefeleinsatz geben dem Wein Raum, sich zu entwickeln – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von Butter, reifen Äpfeln, getoastetem Brot und feinen Gewürzen, dezent unterlegt von edlem Holz. Am Gaumen klar, elegant und mit wunderschöner Textur, mittel bis vollmundig, präzise und zugleich saftig; die feine Säurestruktur sorgt für Frische und perfekte Balance, der Abgang ist harmonisch und anhaltend.

Ein Burgunder mit Rückgrat und erhabener Ernsthaftigkeit, der mit etwas Flaschenreife noch an Komplexität gewinnt.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial von einigen Jahren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch (Seeteufel, Steinbutt), zu Geflügel in Rahmsauce, zu Jakobsmuscheln sowie zu mittelreifem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Bourgogne, Chassagne-Montrachet, Côte de Beaune (Frankreich); zwei Parzellen (1989/2004), lehmig-braune und steinige Böden
Klassifikation: Bourgogne AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, Feinhefe ohne Bâtonnage

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Länder/Regionen

Angerville Volnay Fremiet 1er Cru 2019

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

100 % Pinot Noir · Pinot d'Angerville Volnay 1er Cru Fremiet 1,57 ha · steilster Hangabschnitt flachgründig über Mergel 15–18 Monate Fass · höchstens 20 % neu 2019

Der Volnay Fremiet 1er Cru 2019 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus einer der steilsten Lagen von Volnay, am Übergang Richtung Pommard. Kraftvoll und zugleich fein gezeichnet: tiefe, dunkle Frucht, getragen von salziger Mineralität – aus einem warmen, trockenen Jahr mit kleinen Erträgen.


Fremiet – steiler, erodierter Hang Richtung Pommard

Volnay steht für die feingliedrigste Form des Pinot Noir in der Côte de Beaune. Fremiet liegt im nördlichen Teil der Gemeinde, Richtung Pommard, und bringt etwas von dessen Kraft mit: Die Weine sind dunkler in der Frucht und fester im Gerüst als die der Lagen weiter südlich – und bleiben dennoch unverkennbar Volnay.

Angervilles 1,57 Hektar liegen im steilsten Abschnitt der Lage, unterhalb von Clos des Ducs und Pitures, oberhalb des Clos des Angles. Die Erosion hat den Boden hier fast abgetragen: Stellenweise liegen nur rund 30 Zentimeter Erde über verwitterndem Mergelgestein. Die Reben müssen sich in den Fels arbeiten, um an Wasser zu kommen. Das begrenzt den Ertrag und gibt dem Wein zugleich Kraft und eine straffe, salzige Kontur.

Die Domaine pflanzt auf ihren Parzellen den Pinot d'Angerville, eine hauseigene Selektion alter Reben mit kleinen, lockerbeerigen Trauben – ertragsarm und konzentriert.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

Der Jahrgang 2019 brachte in Burgund Frost, Hitze und Trockenheit. Anfang April beschädigten Frostnächte die jungen Triebe; die Blüte im Juni verlief kühl und windig, viele Blüten setzten keine Beeren an. Ende Juni und Ende Juli folgten Hitzewellen mit Rekordtemperaturen, der Sommer blieb sehr trocken. Die Beeren blieben klein, die Erträge fielen deutlich unter das übliche Maß.

Gelesen wurde in der ersten Septemberhälfte. Die Trauben waren gesund, reif und konzentriert, und trotz der Hitze blieb die Säure erstaunlich gut erhalten. Die Rotweine des Jahrgangs verbinden dichte Frucht mit Frische; auf dem flachgründigen, steilen Boden von Fremiet kam dazu die Spannung, die solche Lagen in heißen Jahren liefern.

Entrappt, ohne Nachmazeration, zurückhaltendes Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, vom Pinot d'Angerville. Die Trauben werden vollständig entrappt. Nach dem Ende der Gärung verzichtet das Gut auf eine Nachmazeration – der Wein kommt direkt ins Fass, statt noch Tage auf den Schalen zu liegen. Das hält die Gerbstoffe fein und die Frucht klar.

Der Ausbau dauert 15 bis 18 Monate, mit höchstens 20 % neuem Holz. Bei einer Frucht dieser Dichte reicht das, um Struktur zu geben, ohne dass das Fass hervortritt.

Im Glas

Tiefes Purpur. In der Nase getrocknete Blüten und Rose, dunkle Beeren und Pflaume, dazu Orangenschale, ein Hauch Kakao und Gewürz. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig und straff gebaut, mit saftiger Kirsche, Cranberry und einer Würze, die an weißen Pfeffer und Nelke erinnert. Das Tannin ist fest, aber fein; der Abgang lang und salzig.

Dreißig Zentimeter Erde über Mergel, ein heißes, knappes Jahr: Volnay mit der Kraft von Pommard und der Feinheit von Volnay.

Vorab dekantieren und bei 16 °C servieren. Auf lange Reife gebaut; das Trinkfenster reicht etwa bis 2034.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifem Weichkäse. Besonders gut zu Taube, Rehrücken mit Kirschen und Époisses.


Produzent Domaine Marquis d'Angerville, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir (Selektion Pinot d'Angerville)
Lage Fremiet, Volnay, Côte de Beaune · steiler, erodierter Hang unterhalb von Clos des Ducs und Pitures · rund 30 cm Boden über verwitterndem Mergel · 1,57 ha
Klassifikation Volnay Premier Cru AOC · trocken
Jahrgang 2019
Vinifikation vollständig entrappt · keine Nachmazeration
Ausbau 15–18 Monate im Fass · höchstens 20 % neues Holz
Trinkempfehlung jetzt bis 2034

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