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19. Februar 2018

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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Weine

Dönnhoff Roxheimer Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025

Trockener Weißwein · Nahe, Roxheim · Riesling VDP.Großes Gewächs

VDP.Große Lage Rotliegendes Reben 30–40 Jahre ca. 40 hl/ha großes Eichenholzfass 8 Monate Hefelager Jahrgang 2025

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025 ist der neunte Jahrgang dieses Großen Gewächses. Die Trauben stammen aus dem Mittelteil des Roxheimer Höllenpfads, wo die ältesten Rieslingstöcke des Guts auf verwittertem rotem Sandstein stehen. 2025 brachte an der Nahe die früheste Lese, die es je gab, und kleine, dickschalige Beeren mit hoher Konzentration.


Höllenpfad im Mühlenberg – Rotliegendes über Roxheim

Roxheim liegt nordwestlich von Bad Kreuznach in einem Seitental der Nahe, abseits des Flusses und im Windschatten von Soonwald und Pfälzer Bergland. Der Höllenpfad ist ein nach Süden gewandter Steilhang zwischen etwa 150 und 200 Metern Höhe. Der Name verweist auf die Steilheit des Geländes und auf die Hitze, die sich im Sommer am Hang staut.

Der Untergrund gehört zum Rotliegenden, Sedimenten aus dem Perm, die vor rund 290 Millionen Jahren abgelagert wurden. An der Oberfläche verwittert das Gestein zu einem kargen, rot gefärbten Boden mit viel Fels und wenig Feinerde. Die dunkle Farbe nimmt Sonnenwärme auf und gibt sie nachts an die Rebzone ab; die geringe Wasserhaltefähigkeit hält die Erträge dagegen von selbst klein.

Innerhalb der Ersten Lage Höllenpfad ist der Mittelteil mit der steilsten Neigung, zwischen 30 und 50 Prozent, und den ältesten Stöcken das Kernstück. Diese Gewanne wurde unter ihrem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg“ in die Weinbergsrolle eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Seit dem Jahrgang 2017 liest Dönnhoff die Parzelle getrennt und baut sie als eigenes Großes Gewächs aus. Unter den Dönnhoff-Lagen ist sie die einzige auf Sandstein; Hermannshöhle, Felsenberg und Brücke stehen auf Schiefer und vulkanischem Gestein.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann mit ausreichendem Niederschlag und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen. Spätfrost blieb in den meisten Lagen aus, lokal gab es Hagel. Ein warmer, trockener August hielt die Trauben gesund und trieb die Zuckerreife schnell voran; Anfang September stiegen die Mostgewichte deutlich, teils in den dreistelligen Oechslebereich.

Die VDP-Betriebe an der Nahe begannen Anfang September zu lesen und waren Ende September oder Anfang Oktober fertig – der früheste Leseschluss, der für das Gebiet je verzeichnet wurde. Trotz der schnellen Reife blieb die Säure erhalten, ein Muster, das die Winzer mit 2015 vergleichen. Der Riesling wurde über einen längeren Zeitraum geerntet als die Burgundersorten. Mit dem Starkregen am 23. und 24. September musste in den Rieslinglagen streng selektiert werden.

Die Erntemenge der Nahe lag mit rund 246.000 Hektolitern drei Prozent unter dem Vorjahr und gut 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Grund waren kleine Beeren mit wenig Saft. Für den Mühlenberg beschreibt Dönnhoff genau dieses Bild: kleinbeerige Trauben, dicke Schalen, hohe innere Konzentration.

Handlese in Durchgängen und acht Monate Hefe

Die 30 bis 40 Jahre alten Reben lieferten rund 40 Hektoliter je Hektar. Gelesen wurde ausschließlich von Hand und in mehreren Durchgängen, damit nur gesunde, voll ausgereifte Trauben in den Keller kamen. Nach schonender Pressung gärte der Most im großen Eichenholzfass, in dem der Wein auch ausgebaut wurde.

Sechs Monate lag der junge Riesling auf der Vollhefe, danach weitere zwei Monate auf der Feinhefe. Das große, gebrauchte Holz gibt keinen Holzgeschmack ab, erlaubt aber einen langsamen Sauerstoffaustausch; das lange Hefelager baut Textur und Tiefe auf. Wie bei allen Großen Gewächsen des VDP kommt der Wein erst im Herbst nach der Lese in den Verkauf, hier ab September 2026.

Im Glas – Steinobst, Pfeffer und rotes Gestein

Der warme Sandstein und die frühe Reife sprechen für reifes Steinobst im Duft, gelber und roter Pfirsich, dazu Quitte und Zitrusschale. Typisch für den Höllenpfad ist eine würzige Seite, die an weißen Pfeffer und sonnenwarmen, trockenen Stein erinnert – ein Gegenpol zur kühleren, rauchigen Art der Dönnhoff-Weine von Schiefer und Vulkangestein.

Am Gaumen bringen die kleinen, dickschaligen Beeren Dichte und Extrakt, ohne den Wein schwer zu machen: Die im Jahrgang erhaltene Säure zieht eine klare Linie durch die Frucht. Die acht Monate auf der Hefe geben dem Riesling eine runde, fast cremige Mitte, das große Holz hält ihn offen und frei von Holzaromen. Im Nachhall kehren Pfirsichkern, Zitruszeste und eine leicht salzige, steinige Note zurück.

Die einzige Dönnhoff-Lage auf Sandstein: Wärme aus dem roten Fels, Spannung aus der Säure eines Jahrgangs mit der frühesten Lese der Nahe.

Am Tisch – Riesling GG zu Kalb, Geflügel und Fluss­fisch

Die Kombination aus Fruchtdichte und würziger Note verlangt nach Gerichten mit Substanz. Gut passen Kalbsbries oder Kalbsrücken mit brauner Butter, Perlhuhn mit Pfifferlingen, Zander auf Rahmsauerkraut oder Schweinebauch mit Quitte. Auch zu milden Currys mit Kokos und zu gereiftem Bergkäse hält der Wein mit.

Jung profitiert das Große Gewächs von einer Stunde in der Karaffe; Trinktemperatur 10 bis 12 °C, im weiten Weißweinglas. Seine volle Tiefe zeigt der Mühlenberg nach einigen Jahren Flaschenreife.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen/Nahe

Rebsorte Riesling

Lage Höllenpfad im Mühlenberg, Roxheim; Rotliegendes (roter Sandstein, Perm)

Klassifikation VDP.Große Lage, VDP.Großes Gewächs, Qualitätswein Nahe

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese in mehreren Durchgängen, schonende Pressung, Gärung im großen Eichenholzfass

Ausbau Großes Eichenholzfass, 6 Monate Vollhefe, 2 Monate Feinhefe

Trinkreife 2028–2040

Rebenalter 30–40 Jahre

Ertrag ca. 40 hl/ha

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Whisky

Ardbeg Supernova

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay über 100 ppm Torf Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered Stellar Release 2009 (limitiert)

Der Ardbeg Supernova ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg und einer der am stärksten getorften Whiskys ihrer Geschichte. Das Malz ist auf über 100 ppm Phenol getorft – rund das Doppelte des Ardbeg 10. Gereift überwiegend in ehemaligen Bourbon-Fässern und non chill-filtered abgefüllt, zeigt er kompromisslosen Torfrauch mit voller Kraft. Der Name spielt auf die kosmische Wucht dieser Rauchexplosion an; diese Abfüllung entspricht dem Stellar Release von 2009.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys – im Supernova in Reinform.

Assemblage und Ausbau

Grundlage des Supernova ist speziell sehr stark getorftes Malz mit über 100 ppm Phenolgehalt – weit mehr als beim Ardbeg-Kernsortiment. Gereift ist der Whisky überwiegend in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche, ohne Altersangabe. Abgefüllt wird er in hoher Stärke und ohne Kältefiltration, damit Öle und Raucharomen vollständig erhalten bleiben.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase eine Welle aus Torfrauch, Teer, Ruß und Kreosot, dazu Zitrone, Meeresbrise und ein medizinischer, jodiger Ton. Am Gaumen massiv und ölig: Rauch und Asche treffen auf Vanille, dunkle Schokolade, Espresso, Anis und schwarzen Pfeffer, getragen von der hohen Stärke. Der Nachhall ist sehr lang, rauchig und pfeffrig-würzig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; wegen der hohen Stärke öffnen einige Tropfen Wasser die Aromen deutlich. Passt zu geräuchertem Fleisch, kräftigem Blauschimmelkäse, Austern und dunkler Schokolade. Ein Whisky für ausgesprochene Torf- und Rauchliebhaber.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, Supernova Stellar Release 2009)
Ausbau: überwiegend ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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Spanien

Fernandez de Pierola Vitium 2015

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Vitium 2015 stammt aus einem sehr kleinen Wingert, dessen Reben die Reblauskatastrophe überlebt haben – die Stöcke sind 87 bis 109 Jahre alt. Auf reinsten Unterkalkböden entsteht ein Tempranillo mit expressivem, kühlem Mineralton, komplexer Fruchtaromatik sowie einer Finesse und Rasse, wie sie heute selten zu finden ist.


Rioja Alavesa

Der Vitium wird aus einem winzigen Wingert mit 87 bis 109 Jahre alten, wurzelechten Reben in der Rioja Alavesa gewonnen. Die reinen Unterkalkböden verleihen dem Wein seinen expressiven, kühlen Mineralton. Erzeuger ist Bodega Fernández de Piérola – dies ist ihr großer Lagen- und Spitzenwein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo von Altreben. Der Wein mazerierte über 30 Tage auf den Schalen und erlangte so enorme Farbdichte und größtmögliche Aromenbildung. Der 15-monatige Ausbau in neuen Holzfässern wird von der Fruchtkonzentration locker getragen, sodass der Barriqueton nur unterstützend zur Geltung kommt. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Dichtes, tiefes Rot. In der Nase komplexe rote und dunkle Frucht, kühle Mineralität, feine Würze und dezentes Holz. Am Gaumen saftig und omnipräsent, mit geschliffenen Tanninen, Finesse und Rasse sowie einem verspielten, sehr langen Abgang – ein „Grande" mit Zukunft.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa, Altreben-Einzellage auf Unterkalk (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Rebsorte: 100 % Tempranillo (wurzelechte Altreben, 87–109 Jahre), trocken
Ausbau: über 30 Tage Maischestandzeit; 15 Monate in neuen Holzfässern
Jahrgang: 2015

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Spanien

Matsu El Recio

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Reben rund 90 Jahre 22 Tage Maischestandzeit 14 Monate neue französische Eiche unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Recio – „der Starke" – ist der mittlere Wein der Matsu-Reihe aus Toro: reinsortiger Tinta de Toro von rund 90 Jahre alten Reben, 22 Tage auf der Maische, 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, Vanille, Toffee und Zedernholz; dicht, vollmundig und mit langem Abgang.


Neunzig Jahre alte Reben auf Sand und Granit

Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe erzeugt in der DO Toro drei Weine, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen – und deren Reben von Wein zu Wein älter werden. El Recio steht in der Mitte der Reihe; das Etikett zeigt einen Mann mittleren Alters. Die Trauben stammen von rund 90 Jahre alten Stöcken.

Reben dieses Alters sind in Toro keine Seltenheit, und das hat einen Grund im Boden. Die Weinberge stehen auf Sand mit hohem Granitanteil. In solchen Böden fand die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle europäischen Weinberge zerstörte, kaum Halt; viele Anlagen in Toro stehen deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln. Alte Stöcke tragen nur wenige Trauben, wurzeln tief und überstehen die extrem trockenen Sommer der kastilischen Hochebene besser als junge.

Die DO liegt in der Provinz Zamora am Duero, zwischen rund 620 und 750 Metern. Heiße Tage und kühle Nächte lassen Tinta de Toro – den lokalen Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren – voll ausreifen, ohne dass die Säure verloren geht. Aus der Kombination von altem Holz und dicker Schale kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die den Namen „der Starke" erklären.

Lange Maischestandzeit und neues Holz

Reinsortig aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand, die Trauben werden anschließend selektiert. Danach bleibt der Most 22 Tage auf den Schalen – deutlich länger als beim jüngeren El Pícaro. In dieser Zeit gehen Farbe, Gerbstoffe und Aromen aus den Schalen in den Wein über, und die Gerbstoffe verbinden sich zu längeren, weicheren Ketten.

Die malolaktische Gärung läuft in neuen französischen Eichenfässern, in denen der Wein anschließend 14 Monate reift. Neues Holz gibt mehr Aroma ab als gebrauchtes – daher Vanille, Toffee und Zeder –, und die Konzentration dieser alten Reben braucht genau so viel Holz, damit es eingebunden wird statt zu dominieren. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein Depot ist normal. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, dazu Vanille, Toffee und Zedernholz aus dem neuen Fass. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem langen, würzigen Abgang.

Neunzig Jahre alte Reben, drei Wochen auf der Maische, vierzehn Monate neues Holz: El Recio trägt seinen Namen zu Recht.

Bei 16–18 °C servieren, eine bis zwei Stunden vorher karaffieren und dabei vom Depot trennen. Schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Passt zu kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Käse. In Toro steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Rinderrippe, Wildschweinragout und gereifter Manchego.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation Handlese und Traubenselektion · 22 Tage Maischestandzeit · malolaktische Gärung im neuen französischen Eichenfass
Ausbau 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern · unfiltriert und ungeschönt
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten zehn Jahre
Rebenalter rund 90 Jahre

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Spanien

Envinate Albahra tinto 2023

Rotwein · Almansa · Garnacha Tintorera & Moravia Agria

70 % Garnacha Tintorera 30 % Moravia Agria Almansa (Castilla-La Mancha) Envínate Beton & gebrauchte Barriques 2023

Der Envínate Albahra 2023 ist eine Cuvée aus 70 % Garnacha Tintorera und 30 % Moravia Agria aus Almansa – dank des rotfleischigen Alicante Bouschet von intensiver, üppiger Farbdichte. Mit reifer Kirsche, satter Brombeere, Holunderblüte und dunkler Schokolade: viel Kraft, Würze und Mineralität.


Albahra – Envínates Wein aus Almansa

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte und kontinentale Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Das Almansa-Projekt verantworten Laura Ramos und José Martínez. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese und minimalem Eingriff.

Der Albahra ist die regionale Cuvée aus Almansa im Südosten der Meseta. Das Besondere an der hier eingesetzten Garnacha Tintorera (auch Alicante Bouschet genannt): Sie gehört zu den seltenen Sorten mit rotem Fruchtfleisch – das verleiht dem Albahra seine intensive, sehr üppige Farbdichte. Die perfekt ausgereiften Trauben wurden sorgsam in der letzten Septemberwoche bis in den Oktober hinein per Hand selektiv gelesen.

Jahrgang 2023 – Almansa

Das kontinentale Höhenklima von Almansa – heiße Tage, kühle Nächte – bringt 2023 einen kraftvollen, zugleich frischen Rotwein mit reifer, dunkler Frucht, lebendiger Würze und mineralischer Spannung. Die rotfleischige Garnacha Tintorera sorgt für Dichte und Farbe, die Moravia Agria für Frische und Würze.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Garnacha Tintorera und 30 % Moravia Agria, aus dem Jahrgang 2023, Almansa, trocken.

Die Garnacha Tintorera wird komplett in Betontanks ausgebaut, während die Moravia Agria über mehrere Monate in gebrauchten Barriquefässern liegt. Im minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert.

Im Glas

In Duft und Geschmack brillieren reife Kirschen und satte Brombeeren; in Verbindung mit einer faszinierenden Holunderblüten-Aromatik ergibt sich ein tolles Fruchtspektrum. Gepaart mit einer respektablen Würze und dunklen Schokoladennoten, die vom Einsatz der Moravia Agria herrühren, ergibt sich ein wirklich geniales Potpourri. Viel Kraft, Würze, Mineralität und sehr gut eingebundene Gerbstoffe machen diesen Südspanier zum perfekten Rotwein für lange, kalte Kaminabende.

Reife Kirsche, satte Brombeere und Holunderblüte – viel Kraft, Würze, Mineralität und feine Gerbstoffe.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu reifem Käse – der perfekte Wein für kalte Kaminabende.


Lage: Almansa (Castilla-La Mancha, Spanien); kontinentales Höhenklima
Klassifikation: Almansa, 70 % Garnacha Tintorera, 30 % Moravia Agria (trocken)
Ausbau: Handlese; Garnacha Tintorera komplett im Betontank, Moravia Agria mehrere Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Rebsorten

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023 – auf dem Etikett als „S 23" gekennzeichnet – stammt aus dem Weingut Hp. Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. „Schulen" ist eine Parzellenbezeichnung des Guts im Markgräflerland. Konsequent minimale Eingriffe im Keller – keine Filtration, keine Schönung – prägen diesen präzisen Pinot Noir.


Markgräflerland / Jurakalk

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, direkt am Rhein, mit Blick auf das Elsass und die Nordwestschweiz. Die Weinberge der Lage Schulen stehen auf Jurakalk – kalkreich, gut drainiert, mineralisch geprägt. Diese Unterlage gibt dem Spätburgunder Rückgrat und eine kühle Säurestruktur, die ihn auch in warmen Jahrgängen in Balance hält. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Der Jahrgang 2023 brachte im Markgräflerland reife, konzentrierte Trauben bei erhaltener Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blauem Spätburgunder (Pinot Noir). Die handgelesenen Trauben wurden teilweise abgebeert und auf der Maische vergoren – mit einer sechswöchigen Maischestandzeit. Der Ausbau erfolgte über 20 Monate in traditionellen 225-Liter-Aßmann-Fässern (10 % neu, 90 % gebraucht). Abgefüllt ohne Filtration; ein kleines Depot ist produktionsbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase dominiert Schwarzkirsche, unterlegt von würzigen und erdigen Noten. Am Gaumen reife Tannine, die von einer frischen Säure getragen werden – präzise, ohne Schwere. Der Abgang ist mineralisch, mit anhaltendem Nachhall dunkler Frucht.

Am Tisch

Jetzt trinkfertig, Lagerpotenzial bis ca. 2030–2033. Kurzes Dekantieren von 30 Minuten öffnet den Wein; liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken und gereiftem Hartkäse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Schulen, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: 6 Wochen Maischestandzeit; 20 Monate in 225-l-Aßmann-Fässern (10 % neu), unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Frankreich

Dujac Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2023

Rotwein · Vosne-Romanée Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Beaux Monts · 1er Cru Vosne-Romanée Côte de Nuits 2023

Der Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage an der Grenze zu Echézeaux. Elegant und ausbalanciert, mit roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze – im Stil dieser Ikone der Côte de Nuits.


Les Beaux Monts – Premier Cru in Vosne-Romanée

Les Beaux Monts (gelegentlich „Beaumonts") erstreckt sich über rund 11,4 Hektar als Flickenteppich über die Gemeindegrenzen von Vosne-Romanée und Flagey-Echézeaux. Der untere Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und erreicht durchweg ein sehr hohes Niveau; der etwas kühlere obere Teil liefert gute Premier-Cru-Weine. Im Süden grenzt der Premier Cru Aux Brûlées.

Vosne-Romanée gilt als Inbegriff fein ausbalancierter Pinots und beherbergt sechs Grand Crus, darunter Romanée-Conti und La Tâche. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht nach Kirsche und Himbeere, ergänzt um Veilchen, Waldboden, Lakritz und rauchige Anklänge. Am Gaumen elegant und ausbalanciert, mit Fülle, feiner Struktur und langem Abgang.

Kirsche und Himbeere mit Veilchen, Waldboden und Lakritz – ein elegant ausbalancierter Vosne-Romanée Premier Cru.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Beaux Monts (1er Cru), Vosne-Romanée / Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); Mittelhang, rund 11,4 ha
Klassifikation: Vosne-Romanée Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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