Quinta do Mouro Zagalos Reserva 2016 – Alentejo – Portugal

Quinta do Mouro Zagalos Reserva 2016 – Alentejo – Portugal

Cuvee aus den Rebsorten Alvarinho, Arinto, Gouveiro und Verdelho, welche von einem der bekanntesten und besten Weinmachern der Region Alentejo noch für ein paar Monate in kleine Barriquefässer gelegt wurde. Duft nach Birnen, frisch gefallenem Schnee, Honigmelone und reifem Apfel. Geschmacklich verbinden sich hier Frucht und Holz zu einer gelungenen Melange. Mittelkräftig am Gaumen und durch seine durchaus präsente Säure langanhaltend im Abgang ohne plump oder breit zu wirken. Zitronenmelisse und ein leichter Hauch nach frischer Bourbon Vanille runden das leckere und harmonische Geschmacksbild perfekt ab.

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165

Unsere Wertung: 165 von 365 Punkten *

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Tributo

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Gran Reserva

Caliterra Tributo Carménère ist ein kraftvoller, vollmundiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Für die Tributo-Linie werden die besten Trauben des Weinguts verwendet – ein Tribut an die hochwertigen Lagen. Der feurige, kräftige Carménère reift 14 Monate im Eichenfass. Im Glas ein violettroter Wein voller dunkler Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz in sonnenexponierten Lagen. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr Tiefe und Würze gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in besten Eichenfässern, die ihm Würze, Struktur und eine feine Süße verleihen, ohne die dunkle Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettrot. In der Nase viel dunkle Frucht, dazu Würze und eine feine Süße aus dem Fassausbau. Am Gaumen vollmundig und kräftig, mit reifem Tannin und satter Frucht. Der Abgang ist lang und nachhaltig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: kräftige Fleischgerichte, gegrilltes Rind, würzige Gerichte und gereifter Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Gran Reserva (Tributo)
Ausbau: 14 Monate Eichenfass

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Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner 1,00 Liter

Wein · Weißwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner in der praktischen 1-Liter-Flasche ist ein typischer Grüner Veltliner aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. Duftig und fruchtig in der Nase, am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein unkomplizierter Wein für jeden Tag.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die wärmespeichernden Lössböden der Region bringen fruchtbetonte, saftige Weißweine hervor. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs und steht für klare Frucht mit feinem Pfefferl.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um Frische und sortentypische Würze zu bewahren. Abgefüllt in der praktischen 1-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase duftig und fruchtig, mit grünem Apfel und Zitrusnoten. Am Gaumen saftig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und unkompliziertem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als süffiger Alltagswein, zur Jause oder zum Essen.

Passt zu: Schnitzel, Geflügel, Fisch, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)
Füllmenge: 1,0 Liter

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2007

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2007

Der Feuerheerd's Colheita 2007 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2007 – Douro

Trotz eines trockenen Januars war der Winter relativ feucht und befeuchtete die ausgetrockneten Böden wieder. Der Frühling blieb trotz einzelner Fröste feucht, was Fäulnis förderte; ein warmer März und April brachten einen frühen Austrieb, ein launischer Mai störte die Blüte und verringerte die Erträge. Die feuchten Bedingungen im Juni und Juli ließen die Sorge um Mehltau wachsen.

Ein warmer August und September trockneten die Trauben und brachten sie rechtzeitig zur phenolischen Reife; die Lese endete Ende Oktober. Die Weine von 2007 sind oft atemberaubend – reich und reif, mit ausgeglichener Säure und komplexer Aromatik.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2007.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Only Bubbles

Huré Frères Champagne Invitation Extra Brut

Der Huré Frères L'Invitation Extra Brut ist die klassische Cuvée des Hauses und der beste Einstieg in den Stil von Huré. Pinot Noir und Meunier zu je 40 %, dazu 20 % Chardonnay. Die Trauben kommen aus Ludes und Villedommange (Montagne de Reims) sowie aus Vavray-le-Grand im Vitryat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft reife Früchte, vor allem Mirabelle, dazu etwas geröstetes Brot. Im Mund rund, harmonisch und charmant, mit sanfter Frische. Ein feiner, eleganter Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Ein Champagner für viele Gelegenheiten: zum Aperitif, zu Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel oder einer feinen Vorspeise. Auch zu Gougères oder einem milden Käse sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Invitation ist genau das, was der Name sagt: eine Einladung. Mein Tipp für jeden Abend mit Freunden.“

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Kurz gefragt

Was ist das Besondere? Die Reserveweine stammen aus einer Solera nach spanischem Vorbild. Das sorgt Jahr für Jahr für einen gleichbleibenden Stil.

Wie lange reift er? Zweieinhalb bis drei Jahre Hefelager in der Flasche. Mit 4 g/l Zucker in der Dosage ist er ein Extra Brut.

40 % Pinot Noir, 40 % Meunier, 20 % Chardonnay · Ludes, Villedommange (Montagne de Reims), Vavray-le-Grand (Vitryat) · Reserveweine aus der Solera · Hefelager 30–36 Monate · Extra Brut (4 g/l) · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

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Weine

Domaine Trapet Schoenenbourg Riesling Grand Cru 2014 BIO

Weißwein · Alsace Grand Cru · Riesling

Riesling Alsace Grand Cru Schoenenbourg Riquewihr / Zellenberg Biodynamie (Demeter) 2014

Der Domaine Trapet Schoenenbourg Riesling Grand Cru 2014 ist ein außergewöhnlicher, gereifter Elsässer Riesling – noch jugendlich frisch, vollmundig, mit mineralischer Präzision, feiner Würze und beeindruckender Spannung.


Schoenenbourg – Grand Cru über Riquewihr

Die Grand-Cru-Lage Schoenenbourg zieht sich über die sonnenverwöhnten Südhänge oberhalb von Riquewihr und Zellenberg und steigt steil von 265 auf 380 Meter über dem Meeresspiegel an. Mit fast 54 Hektar zählt sie zu den größeren der 51 Grand-Cru-Lagen des Elsass. Die südliche Ausrichtung beschert den Reben Sonne über den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag – ideal für optimale Reife.

Die Böden sind vielfältig und prägen den Charakter der Weine: vorherrschend Mergel (lokal Keuper), oft von einer feinen Sandschicht überzogen, durchzogen von Gips – ein Relikt aus der Zeit, als die Region vor über 150 Millionen Jahren vom Meer bedeckt war. Dieser Mix sorgt für die besondere mineralische Note und eine hohe Wasserspeicherfähigkeit. Das kontinentale Klima mit geringen Niederschlägen und dem Schutz der Vogesen macht die Sommer hier zu den trockensten und wärmsten Nordfrankreichs.

Jahrgang 2014 – Elsass

2014 war im Elsass ein kühlerer Jahrgang: nach einem wechselhaften, regnerischen Sommer brachte ein sonniger, trockener Herbst mit kühlen Nächten die Rettung. Gerade beim Riesling entstanden so rassige, präzise Weine mit lebhafter Säure, klarer Frucht und ausgeprägter Mineralität.

Solche Jahrgänge gelten beim Riesling als besonders langlebig. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt der Schoenenbourg seine ganze Tiefe – die jugendliche Frische ist erhalten, ergänzt um reife, vielschichtige Aromen.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Sorgfältige Parzellen-Selektion, langsame Spontangärung mit indigenen Hefen ohne Zusätze, Reife in alten Foudres auf der Feinhefe. Reduzierter Schwefeleinsatz für einen möglichst reinen Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Biodynamie (Demeter), FR-BIO-01.

Im Glas

Trotz seiner elf Jahre noch jugendlich frisch und vollmundig, mit dezenten Reifenoten und einem Hauch Honig. Eine offene, einladende Nase von beeindruckender Intensität: gelbe Zitrone und Orange treffen auf duftende weiße Blüten, mit Luft dazu kandierte Ananas und eine feine, rauchig-mineralische Note. Am Gaumen seidig und fast cremig, getragen von kompakter Säure und einer zarten Fruchtrestsüße, die den Wein umspielt, ohne ihn süß wirken zu lassen – er bleibt trocken.

Ein perfekt ausbalancierter Riesling mit Tiefe, Finesse und einem außergewöhnlichen Ausdruck seines Terroirs.

Der lange Abgang ist von mineralischer Präzision und Energie geprägt; die feinen, lagentypischen Bitterstoffe fügen sich harmonisch ein und schaffen beeindruckende Spannung. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu gebratenem Fisch mit feiner Sauce, zu Geflügel oder Kalb mit Pilzen sowie zu mittelreifem Munster oder gereiftem Comté.


Lage: Alsace Grand Cru Schoenenbourg, Riquewihr/Zellenberg (Frankreich); Südhang, 265–380 m Höhe, Keupermergel mit Sand und Gips
Klassifikation: Alsace Grand Cru AOC, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit indigenen Hefen, alte Foudres, Feinhefe, reduzierter Schwefel; Biodynamie (Demeter)

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Länder/Regionen

Penfolds Grange Bin 95 2010

Rotwein · South Australia · Shiraz

Shiraz (96 %) Cabernet Sauvignon (4 %) South Australia Grange Bin 95 100 % neue amerik. Eiche 2010

Der Penfolds Grange Bin 95 2010 ist der Shiraz aus Down Under – Australiens berühmtester Wein. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich hier die Klinke in die Hand. Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.


Penfolds Grange – Australiens Ikone

Penfolds erzeugt seit 1844 Weine in South Australia und prägte die Entwicklung des australischen Spitzenweins wie kein zweites Haus. Kellermeister Max Schubert schuf ab 1951 mit dem Grange den ersten australischen Wein von wahrhaft internationalem Format – inspiriert von Bordeaux, aber kompromisslos australisch, geprägt von Shiraz und der charakteristischen Würze amerikanischer Eiche. Heute zählt Grange zu den begehrtesten Sammlerweinen der Welt.

Grange ist ein Multi-Region-Blend aus South Australia: Der 2010er vereint Trauben aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und dem historischen Magill Estate. Aus diesen über die Weinregionen verteilten Spitzenlagen – viele mit sehr alten Reben – komponiert Penfolds Jahr für Jahr einen Wein von konstanter, monumentaler Größe.

Jahrgang 2010 – South Australia

2010 war in South Australia ein gemäßigter, relativ trockener Jahrgang, der einen der gefeiertsten Granges überhaupt hervorbrachte – von Kritikern in einer Reihe mit den legendären Jahrgängen 1952, 1955, 1971, 1996 und 2006 genannt. Tiefe Konzentration und Intensität treffen auf eine schlanke, klassische Eleganz: zugänglicher als mancher junge Grange, aber mit dem Stoff für Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96 % Shiraz und 4 % Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2010.

Ganz in der Tradition von Max Schubert beendet der Wein seine Gärung in der Fasslagerung und reift anschließend 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads. Die amerikanische Eiche setzt einen würzigen Akzent, wird aber von der enormen Fruchtkonzentration getragen, die ihre eigene kräuterige Würze mitbringt.

Im Glas

Sehr tiefes, purpurschwarzes Farbbild. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich die Klinke in die Hand – frische, jugendliche schwarze Frucht mit Anklängen von Blaubeere, dazu Kampfer, Anis, eine zedrige Würze und der typische Hauch amerikanischer Eiche. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, straff und fein gebaut, mit festen, gleichmäßigen Tanninen, großer Konzentration und wunderbarer Länge.

Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.

Ein Wein für die Ewigkeit: noch sehr jung, mit Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert von langem Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Wild (Rind, Reh), zu Schmorgerichten und Grillfleisch mit dunkler Würze sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: South Australia; Multi-Region-Blend aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und Magill Estate
Klassifikation: South Australia, Shiraz-Cuvée (Grange Bin 95), trocken
Ausbau: 96 % Shiraz, 4 % Cabernet Sauvignon; 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads

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Rebsorten

Ziereisen Hard Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Hard Chardonnay 2023 ist ein Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Handgelesene Trauben bilden die Basis; der Wein reifte 20 Monate auf der Hefe und wurde ohne Filtration abgefüllt – knochentrocken, straff und mineralisch.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland in Baden, zwischen Schwarzwald und Rhein. Die Böden wechseln zwischen Muschelkalk, Keuper und Lösslehm; das milde Klima am Dreiländereck D/F/CH sorgt für gleichmäßige Reife. Die Klassifikation Landwein Oberrhein gibt Ziereisen maximale Freiheit in Anbau und Ausbau.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Vergoren wurde zu 5 % in neuen und zu 95 % in gebrauchten 225-l-Aßmann-Holzgebinden, gefolgt von 20 Monaten Hefelager. Anschließend unfiltriert abgefüllt – ein kleines Depot oder leichte Trübung sind produktionstypisch. Knochentrocken ausgebaut.

Im Glas

Die Nase zeigt Feuerstein und Kreide, dazu verhaltene Birne und Quitte. Am Gaumen gelbe Früchte mit fest eingebundener, frischer Säure – kein Butterkaramell, keine Überreife. Das Holz ist nach 20 Monaten in gebrauchten Fässern vollständig integriert; der Abgang bleibt straff und mineralisch.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit; mit guter Kellerlagerung (12–14 °C, liegend) bis voraussichtlich 2030–2033 entwicklungsfähig. Kein Dekantieren nötig, Flasche vor dem Öffnen ruhig stellen.

Passt zu: gebratenem Süßwasserfisch, Jakobsmuscheln, Kalbsbries und Ziegenkäse – trägt auch kräftigere Gerichte mit Buttersauce oder weißem Trüffel.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: 5 % neues / 95 % gebrauchtes 225-l-Holz, 20 Monate Hefelager, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2017 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – im klassischen, kühleren Jahrgang 2017 von betörender floraler Aromatik, Frische und nahtloser Textur, die Jeb Dunnuck an einen Côte-Rôtie aus dem Lieu-dit Côte Blonde erinnert. 97 Punkte (Jeb Dunnuck).


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für floral-elegante Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein betont floraler, vielschichtiger Auftritt: rote und schwarze Himbeere, Tabak, Pflaumensauce und lehmige Erde, getragen von einer Fülle blumiger Noten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit bemerkenswerter Frische und tragender Struktur sowie einer nahtlosen, seidigen Textur – ein noch jugendlich verschlossener, klassisch nordrhôneartiger Syrah, den Jeb Dunnuck mit einem Côte-Rôtie aus der Côte Blonde vergleicht.

Floral, frisch und nahtlos – ein Côte-Rôtie-naher Rocks-District-Syrah aus dem klassischen Jahrgang 2017.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit zwei bis drei Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2038. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas

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