Blog

11. März 2018

Michelin Star

El Serbal – Santander – Spanien

El Serbal – Santander – Spanien Braune klobige Servierwagen, wie aus längst vergangenen Zeiten, werden im Restaurant El Serbal von freundlich lächelnden Kellnern von Tisch

Weiterlesen »

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Caliterra Cabernet Sauvignon Tributo Gran Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Cabernet Sauvignon · Gran Reserva

Cabernet Sauvignon DO Valle de Colchagua Gran Reserva 14 Monate Barrique Spontangärung

Caliterra Tributo Cabernet Sauvignon Gran Reserva ist ein kraftvoller, klar strukturierter Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Die Tributo-Linie steht über der Reserva und ist den besten Lagen des Weinguts gewidmet. Der Wein basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon. Im Glas ein reifer Cabernet mit schwarzer Johannisbeere, Schokolade und einem Hauch Paprika.


Colchagua Valley – Ton, Granit und Quarz

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz, in nach Nordosten ausgerichteten, sonnenexponierten Lagen. Das fördert reife, komplexe Aromen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile weiterer Sorten. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm Tiefe und feine Würze gibt.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere und Cassis, Schokolade und ein Hauch Paprika, dazu Gewürze und Tabak. Am Gaumen satt und fruchtbetont, die Tannine zeigen sich erst beim Nachschmecken. Der Abgang ist lang und harmonisch.

Nordost-Hänge auf Granit und Quarz, 14 Monate Barrique: reifer Cassis mit einem Hauch Paprika, Tannin erst im Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Steak, kräftige Fleischgerichte, Lamm und gereifter Hartkäse.


Produzent Viña Caliterra, Colchagua Valley
Rebsorte Cabernet Sauvignon, kleine Anteile weiterer Sorten
Lage Colchagua Valley, Valle Central, Chile · Ton mit Granit und Quarz · Nordost-Exposition
Klassifikation DO Valle de Colchagua · Gran Reserva
Vinifikation Spontangärung mit Wildhefen
Ausbau 14 Monate Barrique · amerikanische und französische Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Les Houillères 2023 BIO

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet Les Houillères Côte de Beaune Morey-Coffinet Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2023

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet „Les Houillères" 2023 stammt aus einer winzigen, biodynamisch bewirtschafteten Parzelle mit alten Reben – ein komplexer, gehaltvoller Chardonnay mit großer Finesse und langem Nachhall. Großes Gaumenkino mit viel Potenzial.


Les Houillères – kleine Parzelle, großes Potenzial

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (FR-BIO-01). Seine Weißweine treffen die Essenz von Chassagne: duftige Aromatik, getragen von kraftvoller Mineralität.

Die Parzelle „Les Houillères" ist eine kleine, rund 0,50 Hektar große Weinparzelle, die biodynamisch bewirtschaftet wird. Sie wurde in den 1950er Jahren mit Chardonnay-Reben angelegt und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Premiers Crus Encégnières und Vide-Bourse. Es handelt sich zwar nicht um einen offiziellen Premier Cru, doch die Qualität dieser Parzelle steht dem in nichts nach. Die kalkreichen Böden im Norden von Chassagne bringen einige der angesehensten Chardonnays der Welt hervor.

Jahrgang 2023 – Chassagne-Montrachet

2023 brachte an der Côte de Beaune eine gesunde, großzügige Weißwein-Ernte mit reifer, klar definierter Frucht und animierender Frische. Im Les Houillères ergibt das einen Chardonnay mit Gehalt, Balance und feiner mineralischer Spannung – schon zugänglich, aber mit Potenzial zur Reife.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Nach händischer, selektiver Lese reift der Wein über ein Jahr in 228- und 350-Liter-Fässern aus bester französischer Eiche, wobei sowohl neue als auch ältere Barriques zum Einsatz kommen. Biodynamischer Anbau, FR-BIO-01.

Im Glas

Komplexität, gehaltvoller Charakter, große Finesse und ein langer Nachhall mit viel Potenzial sind beim „Les Houillères" die Garanten für ein großes Gaumenkino. Ein Chardonnay, der die duftige Aromatik und kraftvolle Mineralität von Chassagne-Montrachet auf Villages-Ebene mustergültig verkörpert – mit Tiefe, Spannung und Länge.

Komplexität, große Finesse und ein langer Nachhall – großes Gaumenkino mit viel Potenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet, Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); ~0,50 ha, kalkreiche Böden, nahe den 1ers Encégnières und Vide-Bourse; Reben aus den 1950ern
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Villages), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, über 1 Jahr in 228- und 350-l-Fässern (franz. Eiche, neu und gebraucht); biodynamisch, FR-BIO-01

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.398 Flaschen · 2019

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2019 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2019 – Rioja

2019 war an der Rioja ein trockener, hochwertiger Jahrgang, der konzentrierte, zugleich frische und fein strukturierte Weine hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2019, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.398 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.398 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits St. Georges Clos de la Marechale 1er Cru 2022

Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Maréchale · 1er Cru (Monopol) Nuits-Saint-Georges größte Monopol-Lage der Côte d'Or · 9 ha 2022

Der Nuits-Saint-Georges Clos de la Maréchale 1er Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der größten Monopol-Lage der Côte d'Or. Floral und sinnlich – Iris, weißer Flieder und Himbeere – mit großer Kraft und Langlebigkeit; einer der feinsten Nuits-Saint-Georges überhaupt.


Clos de la Maréchale – die große Monopol-Lage

Der Clos de la Maréchale – früher „Clos des Fourches", dann „Clos Maréchal" – erstreckt sich heute über 9 Hektar und ist damit die größte Monopol-Weinlage der Côte d'Or. Die Domaine J.-F. Mugnier, seit 1902 in Familienhand, erweiterte ihr Gut im November 2003 von 4 auf 14 Hektar und bewirtschaftet die Lage seither selbst. Die Pinot-Noir-Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt.

Der Boden ist eine Mischung aus Ton und Steinen über Kalkuntergrund; dieselbe geologische Schicht taucht weiter südlich in Le Montrachet wieder auf und verleiht den Weinen Kraft und Langlebigkeit. Die Domaine zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der Kraft und Langlebigkeit des Clos de la Maréchale schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet. Idealerweise reift er 5 bis 10 Jahre in der Flasche, um seinen floralen Charakter voll zu entfalten.

Im Glas

Ein bemerkenswertes, anhaltendes Bouquet aus Irisblüte, Himbeeren und einer intensiven Note von weißem Flieder. Komplex und sinnlich, mit einem märchenhaften, langen Abgang.

Iris, weißer Flieder und Himbeere – komplex, sinnlich und mit einem märchenhaft langen Abgang.

Idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen; das Potenzial reicht weit darüber hinaus. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Maréchale (1er Cru, Monopol), Nuits-Saint-Georges (Côte de Nuits); Ton und Steine über Kalk, 9 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Nuits-Saint-Georges Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Künstler Hochheimer Hölle Riesling Beerenauslese 1998

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hochheimer Hölle Beerenauslese edelsüß 0,375 l 1998

Die Künstler Hochheimer Hölle Riesling Beerenauslese 1998 ist ein gereifter, edelsüßer Klassiker aus einer der großen Hochheimer Lagen – monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich, mit über 25 Jahren Flaschenreife veredelt. Eine seltene Schatzkammer in der 0,375-Liter-Flasche.


Hochheimer Hölle – Lage und Boden

„Hölle" leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Halde(a) = steiler Berg" ab. Diese Südlage mit 15 Prozent Neigung zieht sich östlich der Hochheimer Altstadt auf den Main zu. Der Tonmergelboden besteht aus feinsten Tonpartikeln und reichlich Kalk – ein mineralisches Kraftpaket. Durch den darüber liegenden, lockeren, braunen Lösslehm erhält die Rebe reichlich Wasser und Luft zum Gedeihen.

Die Lage Hölle hat monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich; ihre Weine zeigen enorme Länge und Fülle. Sie ist die kraftvollste der Hochheimer Lagen – eine ideale Basis für eine konzentrierte, langlebige Beerenauslese.

Jahrgang 1998 – Rheingau

1998 brachte im Rheingau einen guten Herbst mit reifer Botrytis, der edelsüße Prädikatsweine von schöner Substanz ermöglichte. Mit über einem Vierteljahrhundert Flaschenreife zeigt die Beerenauslese heute ihre ganze Tiefe: Die ungestüme Süße der Jugend ist gereifter, vielschichtiger Tertiäraromatik gewichen, getragen von der für die Hölle typischen Kraft.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 1998, Prädikat Beerenauslese, edelsüß, 0,375 l.

Selektive Lese überreifer, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge und der langen Reife eine echte Rarität.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Bernsteingold. In der Nase ein vielschichtiges Reifebukett von kandierter Aprikose und Quitte, Honig und Karamell, Dörrfrüchten (Feige, Rosine, Dattel), Orangenmarmelade und feinen würzigen Noten, untermalt von der typischen Botrytis-Würze und mineralischer Tiefe. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit reifer, schmelziger Süße, die von einer lebendigen, gut erhaltenen Säure getragen und ausbalanciert wird – kraftvoll und elegant zugleich.

Monumentale Kraft und mineralische Eleganz – mit über 25 Jahren Reife zur vollen Größe gewachsen.

Auf der Höhe seiner Reife, mit weiterem Potenzial über viele Jahre; vorsichtig öffnen und kühl genießen. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hochheimer Hölle (Deutschland); Südlage mit 15 % Neigung zum Main, Tonmergel mit Kalk unter lockerem braunem Lösslehm
Klassifikation: Rheingau, Riesling Beerenauslese (Prädikatswein), edelsüß; 0,375 l
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Jose Gil San Vicente Labastida Village Wine 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (~70 %) mit ~30 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil alte Reben (45–100 J.) 2023

Der José Gil Viñedos en Labastida 2023 begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein harmonischer Village-Wein aus 45 bis 100 Jahre alten Reben, der die Geschichte seines einzigartigen Terroirs erzählt. Ein Wein mit Seele.


Viñedos en Labastida – Ortswein mit Seele

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der neue Ortswein aus Labastida begeistert im dritten Jahrgang mit Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit. Gewonnen aus zwei Weinbergen mit 45 bis 100 Jahre alten Reben in Labastida, Rioja Alavesa, erzählt dieser Wein die Geschichte seines einzigartigen Terroirs.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen tiefen, eleganten Village-Wein mit kraftvoller Frucht und faszinierender Frische. Gesamtproduktion: 5.500 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Harmonische Cuvée aus knapp 70 % Tempranillo und knapp 30 % Garnacha, ergänzt durch die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Tempranillo gibt mit seiner kraftvollen Frucht den Ton an, Garnacha sorgt für charmante Fülle und samtige Struktur; Viura und Palomino bringen Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Der Ausbau erfolgt in sorgfältig ausgewählten, gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, die dem Wein eine elegante Struktur verleihen, die feinkörnigen Gerbstoffe veredeln und ihn mit faszinierender Ernsthaftigkeit abrunden.

Im Glas

Ein Village-Wein mit Tiefe und Persönlichkeit: kraftvolle, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, dazu die charmante Fülle und samtige Struktur der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und faszinierender Ernsthaftigkeit – ein Wein mit Seele.

Tiefe, Eleganz und Persönlichkeit – ein Wein mit Seele, der Tradition, Terroir und Handwerkskunst vereint.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); zwei Weinberge mit Reben von 45 bis 100 Jahren
Klassifikation: Rioja DOCa, ~70 % Tempranillo, ~30 % Garnacha, mit Viura und Palomino (trocken); 5.500 Flaschen
Ausbau: Ausbau in gebrauchten 300- und 500-l-Fässern aus französischer Eiche; organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

Mehr erfahren ...