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11. Februar 2019

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2017

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2017 ist ein unverwechselbarer Syrah voller Kraft und Finesse: saftige dunkle Frucht, Olivenpaste, schwarzer Pfeffer und Charcuterie, dazu Veilchen und Lavendel – vollmundig und fest gebaut, getragen von feinem Tannin und felsiger Mineralität.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2017. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase saftige dunkle Früchte, eingerahmt von Olivenpaste, schwarzem Pfeffer, Charcuterie und Räucherfleisch, dazu Veilchen, Lavendel und getrocknete Erdbeere. Am Gaumen vollmundig und fest strukturiert, mit Schichten von Komplexität und Eleganz, cremigen, feinkörnigen Tanninen und felsiger Mineralität. Langer, sich stetig entwickelnder Nachhall.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2017
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Rebsorten

Shaw and Smith Shiraz 2018

Wein · Rotwein · Adelaide Hills · Australien

Shaw + Smith Shiraz ist ein eleganter Cool-Climate-Shiraz aus den Adelaide Hills. Rote Früchte und süße asiatische Gewürze schweben aus dem Glas; am Gaumen geht es um feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel mit dezentem, ausgesprochen langem Finale.


Adelaide Hills / South Australia

Shaw + Smith zählt zu den renommiertesten Weingütern der Adelaide Hills in South Australia. Das kühle Höhenklima dieser Cool-Climate-Region bringt Shiraz mit Eleganz, Würze und feiner Tanninstruktur hervor – ein Gegenentwurf zu den wuchtigen, warmen Shiraz-Stilen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Shiraz. Die kühle Lage bewahrt Frische, feine Würze und eine elegante, feingliedrige Tanninstruktur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rote Früchte und süße asiatische Gewürze. Am Gaumen feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel – vom Antrunk bis zu einem dezenten, aber sehr langen Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Adelaide Hills, South Australia (Australien); Shaw + Smith
Klassifikation: 100 % Shiraz, trocken
Ausbau: kühl-elegante Cool-Climate-Stilistik

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Weißduftig

Jörg Geiger Weißduftig ist die helle, kräuterwürzige Cuvée aus Schlat: Apfel, Traube und Pfirsich treffen auf frische Kräuter wie Ananassalbei, Rosmarin und Zitronenverbene. Alkoholfrei, duftig und mit feinem Prickeln.

Im Glas

Helle Farbe, feine Perlen. In der Nase reifer Apfel und Holunderblüte, dahinter Thymian und andere Kräuter. Am Gaumen Apfel, Traube und Pfirsich mit einer leichten Süße, die von der würzigen Apfelsäure gut ausbalanciert wird. Im Nachhall bleibt Holunder lange stehen.

Mach was draus

Ziegenfrischkäse mit Rosmarin, Desserts mit Holunderblüte, Mango oder Passionsfrucht. Als Apéro gut gekühlt oder auf Eis – etwa mit einer Scheibe Gurke und einem Zweig Minze für eine alkoholfreie Sommerschorle. Schön für Gartenfeste, Picknick oder den Nachmittag auf der Terrasse. Und wer am Tisch nicht auf ein elegantes Glas verzichten will, ist hier richtig.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Für mich der beste alkoholfreie Aperitif aus Schlat. Auf Eis mit einem Kräuterzweig wird er zum Sommerdrink.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Kräuter stecken drin? Ananassalbei, Bergbohnenkraut, Eberraute, Rosmarin und Zitronenverbene. Sie geben dem Getränk seine würzige Frische.

Kann ich ihn auf Eis trinken? Ja. Weißduftig schmeckt gut gekühlt oder auf Eis, besonders an warmen Tagen.

Pfirsich, Apfel, Traube · fünf frische Kräuter, u. a. Verbene und Rosmarin · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2022 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese. Das ergibt im Pian del Ciampolo einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und etwas mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation seine Saftigkeit und Balance bewahrt – samtig und sehr trinkfreudig.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Spirituosen

Nardini Bitter Aperitivo 1,00 Liter

Bitter · Aperitivo · Italien · Venetien

Nardini Bitter Aperitivo ist ein eleganter Bitterlikör des Traditionshauses Nardini aus Bassano del Grappa in Venetien. Weich und fein präsentiert er sich mit Zitrusfrucht sowie kräutrigen und bitteren Noten. Ausgewogen und aromatisch. Perfekt im Spritz.


Herkunft

Die Distilleria Nardini wurde 1779 in Bassano del Grappa in Venetien gegründet und zählt zu den ältesten Destillerien Italiens. Der Bitter Aperitivo steht in dieser langen Tradition.

Herstellung und Reifung

Ein Bitterlikör aus einer Komposition von Kräutern und Zitrusfrüchten. Die Rezeptur verbindet weiche Eleganz mit feiner Bitterkeit – aromatisch ausbalanciert.

Im Glas

Leuchtendes Rot. In der Nase Zitrusfrucht und Kräuter. Am Gaumen weich und elegant, mit fein bitteren und kräutrigen Noten und einem ausgewogenen, leicht bitteren Abgang.

Zum Genuss

Auf Eis, im Spritz mit Prosecco und Soda oder in Cocktails wie dem Negroni.

Klassische Begleitung: als Aperitif im Spritz, zu Oliven, Antipasti und Käsegebäck.


Herkunft: Bassano del Grappa, Venetien (Italien)
Art: Bitter / Aperitivo.
Herstellung: Likör aus Kräutern und Zitrusfrüchten

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Spirituosen

Faude feine Brände Gurkengeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Gurkengeist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Die absolute Konzentration der „krummen Gurke" von der Insel Reichenau – knackig, frisch-grün und intensiv, wie der Biss in eine saftige Salatgurke.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die Gurken stammen von der Insel Reichenau im Bodensee, die dank ihres milden Mikroklimas im Untersee als traditionsreiches Gemüseanbaugebiet gilt.

Mazeration und Destillation

Da die Gurke zu wenig Zucker für eine Maische und Vergärung enthält, wird sie als Geist hergestellt: Das frische Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die klaren, sauberen Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv-grün, geradezu wie eine frisch aufgeschnittene Gurke. Am Gaumen knackig, klar und intensiv, mit saftig-grüner Frucht und feinem Nachhall – ein vielschichtiges, zugleich leichtfüßiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails – ein Geist, der in der gehobenen Bar-Szene zu Hause ist.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Gurkengeist (Gemüse-Geist), Gurken von der Insel Reichenau
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2017

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc · Petit Manseng James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2017

Der Saxum James Berry Vineyard White 2017 ist der erste Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: konzentriert, reich und doch wunderbar balanciert.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Im 2017er gesellen sich zum Kern aus Grenache Blanc und Roussanne noch Chenin Blanc und Petit Manseng.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der diesem ersten James Berry White einen konzentrierten, reicheren Stil verlieh. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc und 5 % Petit Manseng, Jahrgang 2017, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und lebendige Säure, Petit Manseng zusätzliche Intensität und Aromatik. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Mandarine, Quitte, gebackenem Apfel und reifer Birne, dazu Orangenblüte, Honig, geröstete Gewürze, Brioche und ein Hauch salzige Mandel. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, mineralischem Finale.

Karamellisierte Mandarine, Quitte und Birne über Orangenblüte, Brioche und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch fokussiert und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc, 5 % Petit Manseng (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Pajoré 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Pajoré (Treiso) alte Reben (40–50 J.) Sottimano sehr lange Maische nur 6.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Pajoré 2021 stammt aus der renommierten Treiso-Lage Pajoré – ein kühler, puristischer Cru-Nebbiolo, der weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Straff und spannungsvoll, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen.


Pajoré – kühle Strenge aus Treiso

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Die Trauben für diesen Barbaresco stammen aus der renommierten Lage Pajoré in Treiso. Die nur 1,5 Hektar große Parzelle ist von hellen, weißen Böden geprägt und mit 40 bis 50 Jahre alten Reben bestockt. Pajoré ist bekannt für seine eher kühle, strenge Stilistik, die weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Die Produktion ist auf rund 6.000 Flaschen begrenzt.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der hochgelegenen Lage Pajoré in Treiso ergibt das einen besonders straffen, mineralischen und langlebigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Selektion erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Der Wein verbringt außergewöhnlich lange Zeit auf der Maische, wobei die Gärung unter untergetauchtem Tresterhut bis zum 20. Januar 2022 andauerte – eine der längsten Maischestandzeiten des Weinguts. Anschließend reift der Wein im Holz, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Eine weitere Flaschenreife von etwa einem Jahr verleiht dem Barbaresco zusätzliche Tiefe und Ausdruck.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Wein klar und fokussiert, mit Noten von Gewürzen, Tabak und einer kühlen, steinigen Mineralität. Am Gaumen wirkt er straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und Frische sowie Nuancen von Sauerkirsche, Cassis, Pfeffer und Minze. Die Struktur ist fest und spannungsvoll, getragen von griffigen, exakt gezeichneten Tanninen. Der lange Abgang vereint fruchtige, balsamische und mineralische Anklänge und unterstreicht den puristischen, langlebigen Charakter dieses Barbaresco aus Treiso.

Straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen – puristisch und langlebig.

Benötigt etwas Reife, um sein volles Potenzial zu entfalten; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Pajoré, Treiso (Piemont, Italien); 1,5 ha Einzellage, helle, weiße Böden, Reben 40–50 Jahre
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 6.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, außergewöhnlich lange Maische unter getauchtem Tresterhut (bis 20.01.2022), Ausbau im Holz (inkl. Malo), ~1 Jahr Flaschenreife; ungeschönt, ungefiltert

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