Element Pinot Noir 2014 – pure Magie eines Grenzgängers

Element Pinot Noir 2014 – Finger Lakes – U.S.A.

Pinot Noir in Reinkultur ungeschminkt, faszinierend, voller innerer Tiefe, präzise und erschreckend real. So muss man den 2014er Element Pinot Noir aus den amerikanischen Finger Lakes in kurzen Worten umschreiben. Ein Rotwein ohne Kompromisse, welcher zunächst nach Apfelmost, Sauerkraut, eingemaischten Erdbeeren, Wald und Flieder duftet. Das erste Geschmackserlebnis ist dann nahezu brutal am Gaumen zu spüren und der geneigte Trinker muss sich sogar die Frage stellen, ob die prägnante Säure gar schon einen kleinen Essigstich aufweist. Aber dieses Teufelszeug bekommt doch noch die Kurve und versprüht dann Schluck auf Schluck einen gigantischen Trinkfluss, ist würzig sauer und balanciert final am Gaumen einen spannungsgeladenen Geschmacksrausch mit sehr langem Finish. Ein besonderes Trinkerlebnis und ein besonderes Getränk. Element steht hier für pure Natur in flüssiger Pinot Noir Form. Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art!

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett 2023 #03

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2023

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2023 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2023 – Graach (Mosel)

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Blau- und Grauschieferböden und das windgeschützte Mikroklima der Domprobst bewahrten Frische, klare Frucht und feine Schiefermineralität – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Mauro 2022

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée VT Castilla y León Tudela de Duero · Traspinedo 16 Monate Eiche 2022 14,50 % vol

Der Mauro 2022 ist die klassische Cuvée des Guts von Mariano García – überwiegend Tempranillo, geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, mit langem, präzisem Abgang.


Mauro – Mariano García in Tudela de Duero

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der 30 Jahre lang technischer Leiter von Vega Sicilia war. Seit 1978 entstehen hier in Tudela de Duero bei Valladolid kleine Mengen großer, lagerfähiger Rotweine, getragen von der Identität des Terroirs und einem präzisen Ausbau. Der namensgebende Mauro ist die Visitenkarte des Guts – ein Wein, der seinen unverwechselbaren Stil über die Jahrgänge geprägt hat.

Da der Ort knapp außerhalb der DO Ribera del Duero liegt, führt Mauro die Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León – ein reines Etiketten-Detail, keine Frage der Qualität. Die Trauben stammen aus Tudela de Duero und Traspinedo, von tonig-kalkigen Böden im rauen Kontinentalklima des Duero-Tals; bewirtschaftet wird ökologisch, ohne Herbizide.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein herausfordernder, sehr trockener und heißer Jahrgang mit ausgeprägter Sommerhitze. Das zeigt sich in der reifen, ausdrucksvollen Frucht des Weins. Sorgfältige Weinbergsarbeit und perfekte Lese bewahren dennoch Balance und Frische – ein konzentrierter, aber zugänglicher und harmonischer Mauro.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 85 % Tempranillo sowie Syrah und Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2022, 14,50 % vol.

Reife über 16 Monate in Foudres und Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche, neu und gebraucht; Abfüllung im April 2024. Ein Tinto modernen Zuschnitts, der dennoch die Identität des Terroirs und die Tradition des Hauses widerspiegelt. Ökologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, spiegelt der Mauro wieder einmal die Eigenheiten der Bodega wider. Lang anhaltender Abgang mit frischen, präzisen Tanninen.

Opulent, weich und ausdrucksstark – ein Tinto, der die Handschrift von Mauro über die Jahrgänge trägt.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten, zu rotem Fleisch und Lamm vom Grill, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Tudela de Duero und Traspinedo (Spanien); tonig-kalkige Böden, raues Kontinentalklima
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo-Cuvée (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée (85 % Tempranillo, Syrah, Cabernet Sauvignon); 16 Monate Foudres/Barriques franz. und amerik. Eiche; ökologisch bewirtschaftet

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Weine

Strauch Blanc Pur Schäumendes entalkoholisiertes Getränk

Entalkoholisiert · Schäumend · Riesling · Rheinhessen

Strauch Blanc Pur ist ein schäumendes, entalkoholisiertes Getränk aus Bio-Wein – eine alkoholfreie Sekt-Alternative von der KvD Strauch Sektmanufaktur aus Rheinhessen. Reinsortiger Riesling mit feiner Perlage, typischen Aromen von weißem Pfirsich und Apfel, geschmacklich nahe an einem Brut. 100 % vegan.


Rheinhessen

Die KvD Strauch Sektmanufaktur in Osthofen (Rheinhessen) gilt als eine der ersten Bio-Sektmanufakturen Deutschlands. Die Basis des Blanc Pur bilden biologisch erzeugte Riesling-Trauben, von Hand geerntet und als Ganztrauben gepresst.

Ausbau und Entalkoholisierung

Der Grundwein reift im Edelstahltank. Anschließend wird er schonend und chemiefrei entalkoholisiert und verperlt – so entsteht ein nahezu alkoholfreies, schäumendes Getränk, das die typische Riesling-Aromatik bewahrt.

Im Glas

Helles Gelb mit feiner Perlage. In der Nase die typischen Riesling-Aromen von weißem Pfirsich und Apfel. Am Gaumen spritzig und elegant, mit klarer Frucht und einem halbtrockenen, Brut-nahen Charakter.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreier Aperitif, zum Anstoßen oder als stilvolle Begleitung leichter Gerichte.

Passt zu: Aperitif, Fingerfood, Fisch und leichten Vorspeisen.


Herkunft: Rheinhessen (Deutschland)
Art: entalkoholisiertes schäumendes Getränk (Riesling), halbtrocken
Ausbau: Ganztraubenpressung, Edelstahltank, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 28.02.2029

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Weine

Weingut Andres Old Skool Rosé BIO

Roséwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder Old Skool Rosé Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandsteinverwitterung · Löss trocken · natürliche Hefen BIO (DE-ÖKO-039) 2024

Der Weingut Andres Old Skool Rosé trocken 2024 ist ein unkomplizierter Roséwein aus Spätburgunder. Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – ein Pfälzer für den unbeschwerten Genuss.


Old Skool Rosé – Spätburgunder aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die Old-Skool-Linie steht für Weine ohne Schnickschnack – unkompliziert, ehrlich und herkunftstypisch.

Die Trauben stammen von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss. Diese Kombination gibt dem Rosé Frische und saftige Frucht – ein Spätburgunder-Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern in einer schönen Balance steht.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der auf Frische und Trinkfluss ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die saftige, dezente Frucht des Rosés – Erfrischung im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Rosé aus Spätburgunder, Jahrgang 2024; von Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss, Ertrag 65 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und schonend ausgebaut, ganz auf Frische und saftige Frucht ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein unkomplizierter Roséwein: feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten. Am Gaumen leicht und animierend, in schöner Balance – ein Rosé, der nicht die übertriebene Frucht sucht, sondern Trinkfluss und Frische in den Vordergrund stellt.

Feiner Duft, erfrischend, mit saftiger, dezenter Frucht nach reifen Sommerfrüchten – leicht, animierend und in schöner Balance.

Leicht gekühlt ideal zu Fingerfood und Sommersalaten. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fingerfood und Sommersalaten, zu leichten Vorspeisen, gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch sowie zu mildem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Buntsandsteinverwitterung und Löss
Klassifikation: Rosé, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder; 65 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, schonender Ausbau; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Frankreich

Etienne Sauzet Corton Charlemagne Grand Cru 2022

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne · Grand Cru Pernand- & Ladoix-Seite Côte de Beaune 2022

Der Corton-Charlemagne Grand Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet ist seit diesem Jahrgang neu im Portfolio. Ein reinsortiger Chardonnay aus zwei kleinen Parzellen – eine auf der Pernand-, eine auf der Ladoix-Seite – mit großer Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge: kraftvoll, flintig und zitrisch.


Corton-Charlemagne – der große weiße Hügel

Corton-Charlemagne liegt auf dem Corton-Hügel, einem großen Kalksteinausläufer am nördlichen Ende der Côte de Beaune, und umfasst rund 52 Hektar (Appellation seit 1937). Das Gebiet verteilt sich über Aloxe-Corton, den nordwestlich ausgerichteten Abschnitt En Charlemagne in Pernand-Vergelesses und die östlichen Climats in Ladoix. Der von der bewaldeten Hügelkuppe erodierte Boden hinterließ eine Kalkstein-Mergel-Mischung, die sich hervorragend für Chardonnay eignet.

Sauzet bezieht den Wein aus zwei kleinen Parzellen auf der Pernand- und der Ladoix-Seite. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds; Corton-Charlemagne ist seit dem Jahrgang 2022 neu im Sortiment.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Tiefe dieses Grand Cru trägt.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus zwei kleinen Parzellen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Große Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge. Die feine Reduktion lässt feuersteinhaltige Gesteinsnoten, Artischocke, Anis, reife Orange, Apfel und saftige Birne aufblitzen. Kraftvoll, flintig und zitrisch, von einem Brioche-Mantel und zischender Säure umhüllt, mündet der Wein in ein fulminantes Finale.

Feuerstein, reife Orange und Brioche, umhüllt von zischender Säure – kraftvoll, flintig und von großer Länge.

Schon jetzt groß, in einigen Jahren noch größer; mit langem Reifepotenzial. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Corton-Charlemagne, Corton-Hügel (Pernand-Vergelesses- & Ladoix-Seite, Côte de Beaune); Kalkstein-Mergel
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Quattro Conti Tre Forte Rosso Puglia

Rotwein · Cuvée · Puglia · Italien

Conti Zecca Tre Forte Rosso Puglia ist eine fruchtbetonte Rotwein-Cuvée aus dem sonnenverwöhnten Apulien im Süden Italiens. Sie vereint Primitivo, Negroamaro und Cabernet Sauvignon. Saftig, fruchtig und klar zeigt sich der Wein, trocken in seinen Aromen. Ein zugänglicher, vollmundiger Rotwein aus dem Salento.


Puglia

Apulien (Puglia) bildet den „Stiefelabsatz" Italiens. Das warme, sonnenreiche Mittelmeerklima und die Nähe zum Meer bringen reife, fruchtbetonte Rotweine hervor – allen voran aus den heimischen Sorten Primitivo und Negroamaro.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Primitivo, Negroamaro und Cabernet Sauvignon. Primitivo gibt Frucht und Fülle, Negroamaro Würze und Struktur, Cabernet Sauvignon Halt und Tiefe. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Art.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren, Kirsche und Pflaume, dazu mediterrane Würze. Am Gaumen saftig, fruchtig und trocken, mit weichem Tannin, klarer Frucht und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pasta mit kräftigen Saucen, gegrilltes Fleisch, Lamm, Pizza und mittelalter Käse.


Lage: Puglia / Salento (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Primitivo, Negroamaro & Cabernet Sauvignon

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Rebsorten

Lafarge Volnay Clos des Chenes 1er Cru 2023

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay · 1er Cru Clos des Chênes 0,9 ha (NE-Ecke) · Reben 1951/1971 biodynamisch · entrappt · sehr wenig neues Holz 2023

Der Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2023 der Domaine Michel Lafarge gilt als Primus des Sortiments. Betörend komplex, mit roten Beeren und Gewürzen – komplett, konzentriert und kraftvoll. Noch jung und unentwickelt, lässt er seine künftige Schönheit aber bereits erahnen: ein großer Wein in jeder Beziehung.


Clos des Chênes – Flaggschiff-Lage in Volnay

Clos des Chênes zählt zu den größten und besten Premier Crus von Volnay. Die Lage liegt am oberen Mittelhang auf flachgründigem, steinigem Kalkstein mit dünnem, braun-rotem Ton – das ergibt strukturierte, mineralische und langlebige Weine, die etwas fester ausfallen als ein typischer Volnay. Lafarges 0,9 Hektar liegen in der Nordost-Ecke, am Schnittpunkt der vier großen Volnay-1er-Crus (Caillerets, Taillepieds, Champans), mit Reben aus den Jahren 1951 und 1971.

Es ist die größte Volnay-1er-Cru-Parzelle des Guts und eines seiner Aushängeschilder – schon 1934 zählte Clos des Chênes zu den ersten Eigenabfüllungen. Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay und arbeitet biodynamisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, streng sortiert und überwiegend entrappt (mit etwas Ganztraube, wenn die Stiele reif sind); Spontangärung und sanfte Extraktion.

Der Ausbau erfolgt rund 14 bis 18 Monate in gebrauchten 228-Liter-Pièces, mit sehr wenig bis keinem neuen Holz und minimalem Abstich; biodynamisch (Ecocert/Demeter), unfiltriert bzw. nur leicht filtriert.

Im Glas

Betörend komplex: rote Kirsche, Kirschwasser, Cranberry und Pflaume, dazu Veilchen, Gewürze, ein Hauch Kakao und zerriebener Kalkstein. Am Gaumen konzentriert und kraftvoll, mit dichtem, puderigem Tannin und lebhafter Säure – fester als ein typischer Volnay, mit langem Abgang.

Rote Kirsche, Kirschwasser und zerriebener Kalkstein über dichtem, puderigem Tannin – konzentriert, kraftvoll und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft zwei Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos des Chênes (1er Cru), Volnay (Côte de Beaune); Oberhang, flachgründiger Kalkstein mit dünnem Ton; Lafarge 0,9 ha (Nordost-Ecke), Reben 1951/1971
Klassifikation: Volnay Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; 14–18 Monate gebrauchte 228-l-Pièces, sehr wenig/kein neues Holz; biodynamisch

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