Landa – Mendaro – Spanien

Landa – ein mystischer OrtLanda – Mendaro – Spanien

Der Eingang des Restaurants Landa ist eigentlich kaum einsehbar. Irgendwo in der baskischen Ortschaft Mendaro gelegen weißt lediglich ein Schild über der Tür mit der Aufschrift „Landa Erretegia“ und ein paar Aufkleber, welche Kreditkarten hier akzeptiert werden, überhaupt darauf hin, dass hier seit über 35 Jahren ein Restaurant existiert.

Nachdem der Gast die Eingangstür passiert hat gelangt er in einen kleinen Barbereich, wo es dann direkt geradeaus durch eine weitere Tür in den kleinen Speiseraum geht. Auf kleinstem Raum sind hier sieben Tische untergebracht, an denen sage und schreibe bis zu 25 Gäste Platz finden können. Hier sitzt der Gast nun in einem recht hellen Raum. Wände, Decken und auch die Tischdecken strahlen allesamt in weiß und werden in einem Raum ohne Fenster leicht gelb illuminiert.

Der nette Service bringt souverän und schnell die Getränke, um dann in Torpedo Geschwindigkeit die aktuell frischen Gerichte aufzuzählen, die es außerhalb der Karte noch so alle gibt. Die Qual der Wahl fällt schwer und so werden Spezialitäten zusammen mit Hilfe der Kellnerin gewählt.

Bei dem ersten Gang handelt es sich um ein Salpicon von der Languste. Also kleingeschnittene Langustenteile, die in einer sauleckeren Essig/Ölmarinade mit Zwiebeln und Paprika serviert wurden. Eine Qualität und ein Geschmackserlebnis sonder gleichen. Die folgenden Venusmuscheln wurden kurz gegrillt, dann mit Öl, Salz und Petersilie abgeschmeckt und perfekt temperiert serviert. Nur das Produkt in Form der Muscheln ist hier der Star, und so gut wie im Landa findet man dieses selten gewordene Genusshighlight kaum.

Der persönliche Höhepunkt folgte dann mit den Steinpilzen, der Entenleber und dem pochierten Landei. Intensivste Geschmackswellen durchfahren hier nach jedem Bissen den ganzen Körper. Sogar noch Stunden später ist das Zusammenspiel der Aromen dieser Kreation immer noch im Mund mannigfaltig schmeckbar. Brachial und ursprünglich gut. Ohne Fehl und Tadel folgte der sehr gut gegrillte Steinbutt. Das Dessert in Form eines Schokoladeneises fiel leider ziemlich „normal“ aus. Einem aufmerksamen Nebentisch schien die Nichtbegeisterung über die Nachspeise allerdings sofort aufzufallen, und so wurde noch schnell ein Stück gebrannte Milch mit Zimt und Zucker an unseren Tisch herrüber geschoben. Dieses Dessert räumte dann alle Zweifel darüber aus, dass es hier im Landa auch sehr gute Desserts zu entdecken gibt.

Insgesamt kann hier nur von einem mystischen Ort gesprochen werden. Perfekte Zutaten der Saison, genial gekocht und gegrillt. Großes Kino für alle, die einmal richtig lecker essen wollen und sämtliches Chichi drumherum wirklich nicht brauchen.

Salpicon von der Languste.
Venusmuscheln.
Steinpilze, Entenleber, pochiertes Ei.
Steinbutt.
Hausgemachter Apfelkuchen.
Schokoladeneis.

Landa – Garagartza Kalea 32 – 20850 Mendaro – Spanien – Telefon: +34 943 75 60 28

  • Punkte
291

Unsere Wertung: 291 von 365 Punkten *

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Rebsorten

Domaine Michel Niellon Chassagne Montrachet Les Chaumées 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Côte de Beaune 2023 Les Chaumées · alte Reben

Der Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chaumées 2023 der Domaine Michel Niellon ist ein cremiger, vielschichtiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Appellation – eine Symphonie aus Frische und Fülle, getragen von altem Rebbestand und kalkreichem Terroir.


Les Chaumées – höchste Lage über Vergers und Chenevottes

Les Chaumées liegt am Rand von Chassagne-Montrachet und ist der höchstgelegene Weinberg, direkt über den Premier-Cru-Lagen Les Vergers und Les Chenevottes. Ton- und Kalkschichten bilden hier den Boden, in dem alte Chardonnay-Reben wurzeln.

Genau dieses Terroir verleiht dem Wein seinen unverwechselbaren Charakter und seine bemerkenswerte Vielschichtigkeit.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – saftige, zugleich präzise Weißweine mit breitem Trinkfenster.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Drei Generationen bewirtschaften das Gut in lutte raisonnée. Niellon liest bewusst früh, um die Säure zu erhalten – oft als einer der Ersten im Dorf. Es folgen Spontangärung und rund zwölf Monate Ausbau auf der Feinhefe im Fass; der Anteil neuen Holzes liegt je nach Cuvée bei etwa 20–30 %. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt.

Im Glas

Das Bouquet offenbart fruchtige Aromen, zarte Blütennoten und eine subtile, reduktive Nuance; geröstete Nüsse geben eine zusätzliche Dimension, eine cremige Textur vollendet das Gaumenerlebnis. Ein Chardonnay aus Frische und Fülle, Kraft und Reichhaltigkeit – mit eleganter Struktur und aromatischer Fülle, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Eine Symphonie aus Frische und Fülle, Kraft und Reichhaltigkeit.

Jung schon zugänglich, gewinnt aber mit Reife; Trinkfenster etwa 2026–2034. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce oder gereifter Hartkäse. Die cremige Fülle trägt auch kräftigere Gerichte.


Lage: Chassagne-Montrachet „Les Chaumées" (Côte de Beaune); höchstgelegen über Vergers und Chenevottes, Ton-Kalk-Boden, alte Reben
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate Feinhefe im Fass, ca. 20–30 % neues Holz, unfiltriert und ungeschönt · lutte raisonnée

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Spirituosen

Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Dry Gin · Schwarzwald · 47 Botanicals

47 Botanicals Wacholderbetont Schwarzwald Steingut-gereift 47 % vol

Der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin ist ein komplexer, aber milder Gin aus dem Schwarzwald – wacholdergeprägt, mit Aromen von Zitrone und fruchtigen Noten wie Holunder und Preiselbeere. 47 handverlesene Botanicals und die Reifung in Steingutfässern geben ihm seine typische Würze, Pfeffernote und herbe Frucht.


Schwarzwald – Black Forest Distillers

Monkey 47 entsteht bei den Black Forest Distillers im Schwarzwald, gegründet von Alexander Stein und Christoph Keller; die erste Abfüllung erfolgte 2010. Die Gründungslegende rankt sich um Wing Commander „Monty" Collins und den Affen „Max", dessen wiederentdecktes Rezept den Anstoß gab.

Der Gin vereint britische Gin-Tradition, die Gewürze Indiens und die Flora des Schwarzwaldes – getragen von besonders weichem regionalem Quellwasser.

47 Botanicals

Namensgebend sind die 47 sorgfältig ausgewählten, handverlesenen Botanicals. Neben dem Wacholder gelten rund 15 weitere als Hauptzutaten – darunter Zitrone, Preiselbeere, Holunder, Schlehe, Fichte und Brombeerblätter, viele davon aus den Wäldern der Region.

Zitrusschalen kommen frisch hinzu; die Vielfalt der Zutaten verleiht dem Gin seine außergewöhnliche Komplexität und Balance.

Destillation und Reifung

Auf Basis eines Melasse-Spirituose werden die Botanicals in Quellwasser und Alkohol mazeriert und anschließend doppelt destilliert; der Dry Gin kommt ohne Zuckerzusatz aus und wird ungefiltert abgefüllt.

Vor der Abfüllung reift das Destillat rund drei Monate (etwa 100 Tage) in traditionellen Steingutfässern, deren Wände leicht atmen können. Mit weichem Quellwasser wird der Gin auf 47 % vol eingestellt.

Im Glas

Komplex und zugleich mild: ein wacholdergeprägter Auftakt, ergänzt um Zitrone und fruchtige Noten von Holunder und Preiselbeere, dazu harzige Fichten- und Kräuternuancen. Am Gaumen Würze, eine feine Pfeffernote und herbe Frucht, getragen von der Tiefe der vielen Botanicals und einem langen, aromatischen Nachhall.

Komplex, aber mild – Wacholder, Zitrus und herbe Schwarzwald-Frucht mit feiner Pfeffernote.

An der Bar

Klassisch als Gin & Tonic, das die fruchtig-würzige Komplexität betont, ebenso überzeugend im Martini, Gimlet oder Sling. Pur und gut gekühlt zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit der Botanicals.


Herkunft: Schwarzwald, Deutschland · Black Forest Distillers
Stil: Schwarzwald Dry Gin; 47 Botanicals, Melasse-Basis, doppelt destilliert, ungefiltert, ~3 Monate Steingut-Reifung
Alkoholgehalt: 47 % vol

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2014 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014 ist ein biodynamischer, fruchtig-floraler und mineralischer Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – feiner und eleganter als die maskulinere Sur-Echalas-Lage, aus Ganztrauben vinifiziert.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine, 2009 gepflanzte Syrah-Weinberg liegt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2014 – Walla Walla Valley

2014 war in Washington ein warmer, reifer Jahrgang mit vollreifen, gesunden Trauben. Horsepower bewahrt dennoch eine kühle Eleganz: Mit nur 13,00 % Alkohol bleibt der Wein frisch, fein und geradlinig.

Das Ergebnis ist eine besonders fruchtbetonte, florale Lesart des Tribe Vineyard – elegant und delikat statt schwer.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2014, 13,00 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach astrologischem Kalender und ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet; namensgebend sind die Zugpferde. Der 2014er wurde zu 100 % als Ganztraube vergoren und in neutralen Puncheons ausgebaut – schonend, ohne prägende Holznote.

Im Glas

Heller in der Farbe, aromatisch und ausdrucksstark: Brombeere und schwarze Kirsche treffen auf Veilchen, Rosenblätter, Pfeffer und Erde, dazu savory Noten von Lagerfeuer, schwarzer Oliventapenade, Meersalz, gepökeltem Fleisch, Nori und Umami. Am Gaumen weich, geschmeidig und fokussiert, mit feinem Tannin und saftiger Säure – alles auf Delikatesse angelegt, mit langem, salzigem Abgang.

Fruchtig-floral und doch savory – auf Delikatesse angelegt, mit feinem Tannin und salzigem Abgang.

Profitiert von etwas Luft oder Kellerung; heute trinkreif, mit weiterem Potenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu marokkanisch gewürztem Lamm, gegrilltem Fleisch, Spareribs oder gereiftem Hartkäse. Ein würziger, savory Begleiter für herzhafte Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard (gepflanzt 2009), Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde), 100 % Ganztrauben, neutrale Puncheons, 13,00 % vol

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Frankreich

Chateau Rozier Saint Emilion Grand Cru 2022 0,375 Liter

Rotwein · Saint-Émilion Grand Cru · Merlot · 0,375 l

Château Rozier Saint-Émilion Grand Cru ist ein aromatischer Bordeaux-Rotwein vom rechten Ufer der Gironde – hier in der praktischen 0,375-Liter-Flasche (halbe Flasche). Das Weingut liegt in der renommierten Appellation Saint-Émilion. Die Merlot-betonte Cuvée besticht mit dichter, purpurroter Farbe und viel Frucht. Im Glas vollmundig, fruchtbetont und mit seidigen Tanninen.


Saint-Émilion

Saint-Émilion ist eine der berühmtesten Appellationen am rechten Ufer der Gironde, bekannt für Merlot-dominierte Weine. Die kalk-, ton- und sandgeprägten Böden verleihen den Weinen Frucht, Fülle und Charme. Der Wein trägt die Klassifikation Saint-Émilion Grand Cru.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée ist Merlot-dominiert, ergänzt um Cabernet Franc (und einen Anteil Cabernet Sauvignon). Nach der Gärung reift der Wein im Barrique, das ihm Struktur, feine Würze und seidige Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. Im Bukett Pflaumen, reife Beeren, süßes Fruchtkompott und feines Lakritz. Am Gaumen sehr aromatisch, mit viel Frucht und Volumen, vollmundig und mit seidigen Tanninen im Nachhall. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut. Die 0,375-Liter-Flasche ist ideal für den Genuss zu zweit oder für ein einzelnes Glas.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton/Sand
Klassifikation: Saint-Émilion Grand Cru AOC
Ausbau: Merlot-dominiert mit Cabernet Franc, Barriqueausbau

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Weine

Von Winning Riesling Kirchenstück GG 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Kirchenstück VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Sandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2020

Der von Winning Forster Kirchenstück Riesling GG 2020 stammt aus Deutschlands wertvollstem Weinberg, geschützt am Rand von Forst. Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde.


Forster Kirchenstück – Deutschlands wertvollster Weinberg

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Das Kirchenstück ist das Flaggschiff des Guts.

Die Lage liegt geschützt am Rand von Forst und gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg. Im Boden finden sich Sandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein seine große Kraft, Würde und Tiefe verleiht.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die geschützte Lage des Kirchenstücks und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Kirchenstück, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Sandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm Schmelz, Dichte und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Basaltanklang und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, tief und kraftvoll, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Monumental, mit großer Kraft und Würde – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Kirchenstück (VDP.Große Lage), Forst, Pfalz; Sandstein, Kalk und Basalt; gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2018

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah ist ein Kult-Syrah aus dem Walla Walla Valley im pazifischen Nordwesten der USA. Das von Christophe Baron gegründete Weingut Cayuse arbeitet biodynamisch auf den von Flusskieseln durchsetzten Böden des Rocks District. Die Einzellage En Chamberlin liefert einen mittelkräftigen bis kräftigen, eleganten Syrah. Im Glas dunkle Frucht, Würze und große Balance.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, genauer im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Syrahs ihren unverwechselbaren, würzig-erdigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Lagen biodynamisch. En Chamberlin ist eine seiner Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Syrah aus der Einzellage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die Frucht und den unverwechselbaren „Rocks"-Charakter unterstreichen, ohne ihn zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rauchige Erde, Tabak und kalter Kamin, mit Luft dazu wilde, gamey Noten, blutig-blaue Frucht, Eisen und pfeffriges Fleisch. Am Gaumen reich, mittelkräftig bis kräftig und konzentriert, mit feinen Tanninen, ohne harte Kanten. Der Abgang ist lang und elegant.

Am Tisch

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und Pilzgerichte.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Rebsorten

Von Winning Chardonnay Royale 2023

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Chardonnay Royale von Winning · Deidesheim Ruppertsberg · Pfalz trocken komplett im Holz vergoren & gereift Williamsbirne · Kräuter 2023

Der von Winning Chardonnay Royale 2023 wächst in der Ebene von Ruppertsberg und ist komplett im Holz vergoren und gereift. Ein konzentrierter, langer Wein bei großer Frische und viel Zug – elegant.


Chardonnay Royale – Burgundersorte aus Ruppertsberg

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Burgundersorten konsequent im Holz aus – der Chardonnay Royale ist dafür ein Paradebeispiel.

Die Trauben wachsen in der Ebene von Ruppertsberg. Zusammen mit dem kompromisslosen Holzausbau bildet diese Herkunft die Grundlage für einen konzentrierten, langen Chardonnay mit großer Frische und viel Zug.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der herkunftsbetonte Holzausbau bewahrte Konzentration, Frische und Zug – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay aus der Ebene von Ruppertsberg, Jahrgang 2023; 100 % Chardonnay.

Der Wein wird komplett im Holz vergoren und gereift. Dieser Ausbau verleiht ihm Konzentration, Länge und eine feine, elegante Textur, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Konzentriert und lang, bei großer Frische und viel Zug: Aromen von Williamsbirne, Kräutern und feinem Holz, dazu ein Hauch Zitrus und Haselnuss. Am Gaumen mit herzhafter Säure, feiner Struktur und elegantem, langem Nachhall.

Williamsbirne, Kräuter und feines Holz, konzentriert und lang – bei großer Frische, viel Zug und herzhafter Säure. Elegant!

Ein eleganter, holzgereifter Chardonnay mit gutem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Ebene von Ruppertsberg, Pfalz; Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: komplett im Holz vergoren und gereift

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