Landa – Mendaro – Spanien

Landa – ein mystischer OrtLanda – Mendaro – Spanien

Der Eingang des Restaurants Landa ist eigentlich kaum einsehbar. Irgendwo in der baskischen Ortschaft Mendaro gelegen weißt lediglich ein Schild über der Tür mit der Aufschrift „Landa Erretegia“ und ein paar Aufkleber, welche Kreditkarten hier akzeptiert werden, überhaupt darauf hin, dass hier seit über 35 Jahren ein Restaurant existiert.

Nachdem der Gast die Eingangstür passiert hat gelangt er in einen kleinen Barbereich, wo es dann direkt geradeaus durch eine weitere Tür in den kleinen Speiseraum geht. Auf kleinstem Raum sind hier sieben Tische untergebracht, an denen sage und schreibe bis zu 25 Gäste Platz finden können. Hier sitzt der Gast nun in einem recht hellen Raum. Wände, Decken und auch die Tischdecken strahlen allesamt in weiß und werden in einem Raum ohne Fenster leicht gelb illuminiert.

Der nette Service bringt souverän und schnell die Getränke, um dann in Torpedo Geschwindigkeit die aktuell frischen Gerichte aufzuzählen, die es außerhalb der Karte noch so alle gibt. Die Qual der Wahl fällt schwer und so werden Spezialitäten zusammen mit Hilfe der Kellnerin gewählt.

Bei dem ersten Gang handelt es sich um ein Salpicon von der Languste. Also kleingeschnittene Langustenteile, die in einer sauleckeren Essig/Ölmarinade mit Zwiebeln und Paprika serviert wurden. Eine Qualität und ein Geschmackserlebnis sonder gleichen. Die folgenden Venusmuscheln wurden kurz gegrillt, dann mit Öl, Salz und Petersilie abgeschmeckt und perfekt temperiert serviert. Nur das Produkt in Form der Muscheln ist hier der Star, und so gut wie im Landa findet man dieses selten gewordene Genusshighlight kaum.

Der persönliche Höhepunkt folgte dann mit den Steinpilzen, der Entenleber und dem pochierten Landei. Intensivste Geschmackswellen durchfahren hier nach jedem Bissen den ganzen Körper. Sogar noch Stunden später ist das Zusammenspiel der Aromen dieser Kreation immer noch im Mund mannigfaltig schmeckbar. Brachial und ursprünglich gut. Ohne Fehl und Tadel folgte der sehr gut gegrillte Steinbutt. Das Dessert in Form eines Schokoladeneises fiel leider ziemlich „normal“ aus. Einem aufmerksamen Nebentisch schien die Nichtbegeisterung über die Nachspeise allerdings sofort aufzufallen, und so wurde noch schnell ein Stück gebrannte Milch mit Zimt und Zucker an unseren Tisch herrüber geschoben. Dieses Dessert räumte dann alle Zweifel darüber aus, dass es hier im Landa auch sehr gute Desserts zu entdecken gibt.

Insgesamt kann hier nur von einem mystischen Ort gesprochen werden. Perfekte Zutaten der Saison, genial gekocht und gegrillt. Großes Kino für alle, die einmal richtig lecker essen wollen und sämtliches Chichi drumherum wirklich nicht brauchen.

Salpicon von der Languste.
Venusmuscheln.
Steinpilze, Entenleber, pochiertes Ei.
Steinbutt.
Hausgemachter Apfelkuchen.
Schokoladeneis.

Landa – Garagartza Kalea 32 – 20850 Mendaro – Spanien – Telefon: +34 943 75 60 28

  • Punkte
291

Unsere Wertung: 291 von 365 Punkten *

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Weine

Domaine Bretaudeau Statera 2023 BIO

Rotwein · Loire · Pinot Noir

Pinot Noir Loire (Vin de France) Quarzgranit-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) Eichenfass · 35 hl/ha

Der Statera 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist ein Pinot Noir der Sonderklasse – von der Loire. Die Reben wurzeln auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit, was dem Wein seine Frische und Mineralität gibt. Biodynamisch angebaut, fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge.


Loire – Pinot Noir auf Quarzgranit

Der Statera wächst an der Loire auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit. Diese mineralische Unterlage verleiht dem Pinot Noir seine Frische und seine klare mineralische Linie. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 18 Jahren, der Ertrag liegt bei niedrigen 35 Hektoliter pro Hektar.

Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Pinot Noir ist an der Loire ungewöhnlich – der Wein wird daher als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die roten Weine steht 2023 für reife Frucht bei tragender Säure – eine gute Grundlage für die Frische und Finesse dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und vollständig entrappt, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Ausbau erfolgt im Eichenfass. Der niedrige Ertrag von 35 Hektoliter pro Hektar sorgt für Konzentration, ohne die feine Linie zu überdecken.

Im Glas

Eine sehr blumige Nase mit Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeeren. Am Gaumen rote Früchte wie Kirsche und Himbeere; der Wein ist sehr fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge und einem langen Nachhall.

Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeere über roter Frucht – ein feiner, mineralischer Pinot Noir mit langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Loire; Böden aus weißem und rosa Quarzgranit
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt, Eichenfass; 35 hl/ha

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 676 Flaschen · 2022

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2022 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Ein Wein von Dichte, Eleganz und Feinheit – ein schlafender Riese, der schon heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock ist minimal und bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Rioja Alavesa

2022 brachte in der Rioja durchgängig warme Temperaturen und erforderte ein sensibles Gespür für die richtige Laubarbeit. Höhenlagen mit altem Rebbestand profitierten klar gegenüber den Tallagen; Tempranillo schnitt besonders in höheren Lagen sehr gut ab. Trotz der sengenden Sommerhitze und aller Besorgnis im Vorfeld übertreffen die Weine die Erwartungen bei Weitem – sie präsentieren sich in einer reifen, genussreifen Phase, hier bewahrt durch Höhe und altes Rebmaterial mit Frische und Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 676 Flaschen.

Im Glas

Der Wein zeichnet sich durch seine Dichte, Eleganz und Feinheit aus. Sehr feine dunkle, rote Früchte, ein Hauch von Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verschmelzen zu einem einheitlichen Kosmos. Rauchige Noten, Wildheit und harmonische Tannine runden das Profil ab. Eine spielerische, kräftige Säure verleiht Länge und erzeugt ein durstlöschendes Finale. Ein schlafender Riese, der bereits heute die Pracht und Größe eines großen Rotweins aus der Rioja Alavesa zeigt.

Dichte, Eleganz und Feinheit: feine dunkle und rote Früchte, ein Hauch Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchige Noten und harmonische Tannine – eine spielerische Säure verleiht Länge und ein durstlöschendes Finale.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 676 Flaschen

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Weine

1953 Martinez Gutierrez Gran Reserva

Generoso · sherryartig · trocken · Spanien

1953 Martínez Gutiérrez Gran Reserva ist ein sherryartig ausgebauter, trockener Altwein aus Spanien von Bodegas del Señorío. Bernsteinfarben und mit 17 % vol., eignet er sich als perfekter, trockener Apéritif. Er ist trinkfertig und entwickelt sich nicht mehr durch weitere Flaschenlagerung.


Spanien

Bodegas del Señorío erzeugt diesen Wein in Spanien im sherryartigen, oxidativen Stil. Die lange Reife prägt seinen Charakter als trockener, gereifter Generoso-Wein.

Herstellung und Reifung

Der Wein ist sherryartig (oxidativ) ausgebaut und über lange Zeit gereift, woraus seine bernsteinfarbene Tönung und der trockene, gereifte Charakter resultieren. Der Alkoholgehalt liegt bei 17 % vol. Er ist trinkfertig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase und am Gaumen trocken und gereift, mit nussigen, oxidativen Noten im sherryartigen Stil. Vollmundig und ausdrucksstark, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt servieren – ein perfekter, trockener Apéritif. Trinkfertig.

Klassische Begleitung: Tapas, Oliven, Mandeln, Schinken und gereifter Käse.


Herkunft: Spanien
Art: sherryartiger Generoso (trocken), 17 % vol.
Reifung: oxidativ, lange gereift (Gran Reserva)

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2018

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2018

Der Saxum James Berry Vineyard 2018 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, rein und vielschichtig, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins – aus einem herausragenden Jahrgang mit großem Reifepotenzial.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Reinheit, Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, vielschichtigen und langlebigen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großer Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro (Mourvèdre), 14 % Syrah und 6 % Carignan, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Frucht und Würze: rote und blaue Frucht wie Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, dazu florale Anklänge von Veilchen, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), Lakritz, frisches Leder und süße Gewürze, untermalt von einer rauchig-mineralischen Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und vielschichtig, mit einer geschliffenen, dichten Textur, feinem Tannin und einer lebendigen, mineralischen Frische, die in einen langen, präzisen Nachhall mündet.

Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, Veilchen, mediterrane Kräuter und Lakritz – reich und rein, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro, 14 % Syrah, 6 % Carignan (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2009

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache ist ein seltener, vielschichtiger Grenache aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA – oft genannt als einer der besten Grenache außerhalb Südfrankreichs. Er stammt aus dem Umfeld von Cayuse und Christophe Baron, der seine Lagen im Rocks District biodynamisch bewirtschaftet. Ein mittelkräftiger, fast burgundisch wirkender Grenache von Eleganz und Reinheit. Im Glas florale Noten, wilde Erdbeere und ein würziges Finish.


Walla Walla Valley

Der Wein stammt aus dem „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln, die den Weinen ihren würzig-rauchigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Reben biodynamisch.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Grenache. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die feine, florale Frucht und den würzigen Rocks-Charakter bewahren.

Im Glas

Mittleres Rubin- bis Purpurrot. In der Nase Himbeere und wilde Erdbeere, dazu blumige Noten, gemahlener Pfeffer und Veilchen. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, opulent und zugleich ätherisch, mit reifem Tannin und einem tragenden Säuregerüst. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Reife; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Fleisch und würzige mediterrane Gerichte.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Rebsorten

Metzger Grauburgunder

Weißwein · Grauburgunder · Lagenwein · Pfalz

Metzger Grauburgunder Pastorenstück ist ein Grauburgunder aus der Pfalz, der die Lücke zwischen zugänglichem Alltagswein und ernsthaftem Lagencharakter schließt. Reduzierte Erträge und selektive Lese sorgen für Konzentration ohne Schwere. Der Wein reift im Edelstahl und bewahrt die aromatische Reinheit der Frucht.


Pastorenstück (Pfalz)

Die Lage Pastorenstück in der Pfalz ist von kalkhaltigen Böden geprägt, die dem Grauburgunder seine charakteristische Mineralität verleihen. Kalkböden fördern eine natürliche Frische und geben dem Wein seine klare, sortentypische Kontur.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Grauburgunder (Pinot Gris). Der Ausbau erfolgt vollständig im Edelstahltank – ohne Holzeinsatz –, was die volle Fruchtintegrität und aromatische Reinheit bewahrt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Birne, Apfel und Zitrus, ergänzt durch dezente Noten von weißem Weinbergspfirsich. Die Mineralität bleibt präsent, ohne die Frucht zu dominieren. Am Gaumen vollmundig, mit feiner Säure und einer würzigen Länge im Abgang.

Am Tisch

Jetzt trinkreif; bei kühler, dunkler Lagerung problemlos zwei bis vier Jahre haltbar. Bei 10–12 °C servieren, kein Dekantieren nötig.

Klassische Begleitung: gebratener Fisch, Pasta mit Sahnesauce, Geflügel, cremige Risotti und reifere Weichkäse.


Lage: Pastorenstück, Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Lagenwein (Grauburgunder)
Ausbau: 100 % Grauburgunder, Edelstahl, ohne Holz

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Weine

El Principe Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Principe Pasa Tinto ist ein Basis-Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura, gewonnen aus einer Selektion der besten Trauben des Guts. Die Cuvée vereint Tempranillo, Macabeo und die autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet – ähnlich dem italienischen Ripasso- oder Amarone-Prinzip –, was Zucker konzentriert und dem Wein Volumen gibt. Der Ausbau erfolgt allein im Stahltank, um die intensive Frucht zu bewahren.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Nach selektiver Lese wird ein Teil der Trauben angetrocknet, wodurch die Zuckerkonzentration steigt und der Wein mehr Alkohol und Volumen bildet. Der Ausbau erfolgt ausschließlich im Stahltank – ohne Holz, um die intensive Frucht zu erhalten. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle rote Früchte, Karamell, Kräuter und Schokolade. Am Gaumen weich und süffig, mit expressiv-fruchtiger Art. Mild und rund, mit dezenter Restsüße und einem feinen Rosinen-Touch im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: winterliche Schmorgerichte aller Art, dunkles Fleisch und reifer Käse. Durch seine fruchtige, weiche Art auch solo zu genießen. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, ein Teil der Trauben angetrocknet, Ausbau im Stahltank (ohne Holz)

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Weine

De Sousa Champagne Rosé BIO

Champagner · Rosé · Chardonnay & Pinot Noir · Bio

De Sousa Rosé Brut ist ein Bio-Rosé-Champagner aus 90 % Chardonnay und 10 % Pinot Noir. Der Chardonnay aus dem Premier-Cru-Dorf Grauves bringt Frische, Energie und Eleganz, der Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Aÿ feine Aromen kleiner roter Früchte. Im Glas ein zartes Orangerosa mit feiner Perlage.


Côte des Blancs & Aÿ

Der Chardonnay stammt aus dem Premier-Cru-Dorf Grauves in der Côte des Blancs, der Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Aÿ in der Vallée de la Marne. Die kalk- und kreidegeprägten Böden verleihen dem Champagner Frische und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 90 % Chardonnay und 10 % Pinot Noir. Die handgelesenen Trauben werden im Edelstahltank vergoren; der Champagner wird ohne Schönung und Filtration bereitet und mit 7 g/l Dosage als Brut abgefüllt.

Im Glas

Zartes Orangerosa mit feiner Perlage. In der Nase klare, fruchtbetonte Aromen von Apfel, Himbeere und reifer roter Frucht. Am Gaumen ausgewogen und frisch, die Frucht bleibt dezent im Hintergrund und schafft eine harmonische Balance zwischen Fülle und Finesse. Der Abgang ist fein.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, vielseitig als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: feine Vorspeisen, salzige Snacks und Desserts mit roten Früchten.


Lage: Grauves (1er Cru, Côte des Blancs) & Aÿ (Grand Cru), Champagne
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Brut
Ausbau: Edelstahl, ohne Filtration, 7 g/l Dosage

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