Blick hinter die Kulissen – Präsentation des Primeur Jahrgangs 2018 aus und in Bordeaux.
Es gibt in der Weinwelt diese kleinen Geheimnisse und diese legendären Bordeaux Weine, die jeder in seinem Leben schon einmal im Glas gehabt haben möchte. Latour, Lafite, Mouton, Haut-Brion, Margaux, Petrus, Ausone, Cheval Blanc und wie sie noch alle heißen. Weine, die teilweise über Dekaden gelagert werden müssen, um ihre ganzen Stärken ausspielen zu können, soweit sie überhaupt welche haben. Tropfen, die schon Berühmtheiten wie Thomas Jefferson, Bismarck, Churchill und auch der eine oder andere bekannte Despot seinen Lieblingstropfen nannte.
Jedes Jahr wird so hinter verschlossenen Türen und nur für einen erlauchten Kreis von Insidern und wichtigen Persönlichkeiten der Weinbranche der neue Bordeaux Jahrgang als Primeur Verkostung getestet, probiert, fast immer als Jahrhundertjahrgang gefeiert und sprichwörtlich gehuldigt und zelebriert.
Stets geht nach diesen Verkostungen ein großes Raunen durch die Reihen von Millionen von Weinliebhabern, sobald die stets euphorischen Bewertungen in Form von hohen Punktzahlen, die bis zu 100 Punkten reichen können, das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Auch das einzige noch lebende Weinkulturerbe gehört natürlich zu der glücklichen Schar der akkreditierten Conaisseurs, die an dieser Jahrgangsverkostung teilnehmen.
Nun hat das Weinkulturerbe erstmalig einen wahren Blick hinter die stets verschlossenen Türen der Bordeaux Verkostung zugelassen und über die tatsächlichen Probierpraktiken berichtet.
„Die ganze Primeur Verkostung ist eine wahre Party“ … „Entweder spielen die Stones, Rammstein oder U2 die Begleitmusik im großen Festsaal“ … „es wird immer bis zum Anschlag aus den Flaschen gesoffen und hier werden auch die großformatigen Flaschenformen bevorzugt.“ … „die getrunkenen Weine kommen alle aus Südamerika, diese schmecken nicht nur besser, sondern sind auch wesentlich günstiger in der Anschaffung und es lässt sich einfach viel mehr Geld mit diesen verdienen.“ … „die bekannten Punkte der noch bekannteren Weinkritiker werden allesamt in Form einer großen Auktion von den jeweiligen Weingütern ersteigert“ … „gelacht, getanzt wird hier immer bis in die frühen Morgenstunden als ob es kein Morgen mehr gebe“ … diese und weitere Geständnisse haben die Weinbranche nun nachhaltig erschüttert. Auch die Aussage „Bordeaux ist so wie Bielefeld, es wird gefeiert bis der Arzt kommt, obwohl es real eigentlich gar nicht existiert“, sorgten für ein großes Raunen in der vor Panik befallenen Branche.
Das einzige noch lebende Weinkulturerbe hat bereits angekündigt, demnächst auch einen Insiderbericht in Form eines Podcastes über den italienischen Weinbau auf den Markt zu bringen. Einigen bekannten und berühmten Weinhäusern aus Nord- und Süditalien sollen angeblich vor Angst schon die Beine schlottern.