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15. September 2019

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2019

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheimer Berg Rottland Georg Breuer · Rüdesheim Steillage Schiefer · Sandstein · Lösslehm trocken · großes Holzfass nur 3.019 Flaschen 2019

Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2019 stammt aus einer der bekanntesten Steillagen des Rüdesheimer Bergs, wo bereits 1074 die ersten Weinberge angelegt wurden. Mit teils aprikosenartigen Aromen zählen die Weine des Berg Rottland zu den subtilsten des Rüdesheimer Bergs.


Rüdesheimer Berg Rottland – subtile Steillage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Im Berg Rottland wurden erstmals 1074 Weinberge angelegt. Die nahe dem Ort gelegene Lage ist teils von tiefgründigem Lösslehm geprägt, sonst eher flachgründig, steinig und grusig, entstanden aus Schiefer und Sandstein. Mit ihren teils aprikosenartigen Aromen zählen die Weine hier zu den subtilsten des Rüdesheimer Bergs.

Jahrgang 2019 – Rheingau

2019 gilt im Rheingau als sehr guter Jahrgang mit reifer, konzentrierter Frucht und markanter, präziser Säure. Die frühe Lese und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – Konzentration und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Schiefer, Sandstein und Lösslehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg. Nur 3.019 Flaschen.

Im Glas

Ein mineralischer Riesling mit subtiler Kraft, Fluss und Tiefe: eine prägnante, exotische Nase mit reifer Ananas, am Gaumen reife Südfrüchte und Anflüge von grünem Tee über einer schiefrig-mineralischen Prägung. Vollfruchtig, ohne dicht zu sein, mit lebendiger Säure und – schon jetzt – spürbarer Länge und Spannung.

Prägnante exotische Nase mit reifer Ananas, dazu reife Südfrüchte und ein Anflug grünem Tee – mineralisch, mit subtiler Kraft, Fluss und Tiefe, vollfruchtig ohne dicht zu sein, mit Länge und Spannung.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau; ortsnahe Steillage, teils tiefgründiger Lösslehm, sonst flachgründig, steinig und grusig aus Schiefer und Sandstein
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg; 3.019 Flaschen

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Rebsorten

Josef Dockner Rosé Selektion J.D.

Roséwein · Kremstal, Niederösterreich · Zweigelt & Pinot Noir

Höbenbach · Göttweiger Berg Qualitätswein Niederösterreich Löss & Lehm mit Kalkanteil Stahltank trocken 10–12 °C

Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.


Höbenbach am Göttweiger Berg

Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.

Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.

Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.

Im Glas

Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.

Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.


Herkunft Höbenbach, Kremstal, Niederösterreich
Lage Weingärten am Göttweiger Berg
Klassifikation Qualitätswein Niederösterreich
Boden Löss und Lehm mit Kalkanteil
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Geschmack trocken
Trinktemperatur 10–12 °C

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Whisky

Octomore Edition 07.01_208 Progressive Hebridean Distillers

Whisky · Single Malt · Islay · Octomore

Octomore Edition 07.1_208 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 208 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Brennerei- und Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt ist mit 208 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbon- bzw. American-Whiskey-Fässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke.

Im Glas

Helles Strohgold in natürlicher Farbe. In der Nase Seeluft, Toffee und Zitrus, dann dichter Torfrauch mit Pfirsich, Vanille, Nuss und Tabak. Am Gaumen samtig-weich, mit viel Torf und eleganter Süße, Honig, Vanille und Leder. Der Abgang ist sehr lang, rauchig und salzig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur sehr vorsichtig zugeben. Ein Whisky für erfahrene Liebhaber rauchiger Islay-Malts.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Super-stark getorfter Islay Single Malt, 208 ppm
Reifung: 5 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Weine

Schenk-Siebert Grauer Burgunder BIO

Weißwein · Deutscher Qualitätswein trocken · Bio

Grauer Burgunder Grünstadt-Sausenheim, Pfalz 2025 Sand und Muschelkalk Bio · DE-ÖKO-022 trocken

Grauer Burgunder aus dem Norden der Pfalz: Der 2025er von Schenk-Siebert wächst in Grünstadt-Sausenheim auf Sand über Muschelkalk, im Regenschatten der Haardt. Der Jahrgang brachte kleine, gesunde Beeren und eine Lese, die Ende August begann und schon am 23. September abgeschlossen war. Im Glas reife Birne, saftiger Apfel und eine feine Kalkwürze – Frucht vor Wucht, trocken ausgebaut.


Grünstadt-Sausenheim – Sand über Muschelkalk im Leiningerland

Sausenheim gehört zu Grünstadt und liegt am nördlichen Ende der Deutschen Weinstraße, dort wo die Rheinebene in die Hügel des Leiningerlands übergeht. Die Familien Schenk und Siebert bewirtschaften hier 37 Hektar auf Sand- und Muschelkalkböden – zwei Untergründe, die im selben Wein zwei verschiedene Dinge tun.

Der Sand erwärmt sich früh, treibt Austrieb und Reife voran und liefert die weiche, fruchtige Seite. Der Muschelkalk darunter hält Wasser in den Mergelbändern und gibt dem Wein den salzig-trockenen Zug im Abgang. Dazu kommt das Klima: Der Pfälzerwald hält die Regenfronten aus Westen ab, die nördliche Pfalz zählt zu den trockensten und wärmsten Weinbauregionen Deutschlands. Das Ergebnis sind kleine Beeren mit dicker Schale und klarer Aromatik statt breiter Fülle.

Die Sieberts zählen zu den ältesten Winzerfamilien in Grünstadt, die Schenks bauen seit dem 18. Jahrhundert Wein an. Betriebsleiter ist Gerhard Siebert, im Keller arbeitet Christoph Siebert. Die Flächen für diesen Wein werden ökologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-022).

Jahrgang 2025 – Pfalz

Das Jahr verlief in der Pfalz warm und über weite Strecken trocken. Entscheidend war die Trockenphase während der Zellteilung nach der Blüte: Die Beeren blieben klein, das Verhältnis von Schale zu Saft verschob sich, die Aromen konzentrierten sich. In der Reifephase reichte die Wasserversorgung aus, hohe Temperaturen trieben die Reife dann rasch voran. Erst Mitte September setzte Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem ein Großteil der Weißweintrauben bereits im Keller war. Der Gesundheitszustand der Trauben war entsprechend gut, der Krankheitsdruck gering.

Frühe Sorten erreichten schon Mitte August Mostgewichte auf Qualitätsweinniveau, viele Betriebe begannen Ende August mit der Lese. Weil praktisch alle Rebsorten gleichzeitig reif wurden, presste sich die gesamte Ernte in einen Sprint von rund drei Wochen; am 23. September war die Lese beendet – so früh wie selten. Die Menge blieb klein: Die Pfalz erntete rund 1,85 Millionen Hektoliter, etwa 17 Prozent unter 2024 und 18 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Wenig Wein, aber mit reifer Frucht bei erhaltener Säurestruktur – ein Jahrgang, der bei Burgundersorten Klarheit statt Opulenz bringt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauer Burgunder aus ökologischem Anbau, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Das früh und schnell gelesene Traubenmaterial kam gesund in den Keller, entsprechend sauber und fruchtbetont fällt der Wein aus.

Der Ausbau verzichtet auf Holz – keine Röst- oder Vanillenote überlagert die Frucht. Bei bleibt der Wein schlank genug, um die Birnen- und Apfelaromatik im Vordergrund zu halten, statt sie mit Alkohol zu unterlegen. Die Verarbeitung erfolgt vegan, ohne tierische Klärhilfsmittel.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dazu saftiger, frisch aufgeschnittener Apfel und ein Hauch Mandel. Am Gaumen zeigt der Wein Kraft und zugleich feine Textur: fruchtbetont, zart, mit klarer Kontur statt Breite. Der Muschelkalk meldet sich als salzige Würze im Mittelteil, das Finish läuft weich und ohne Kanten aus.

Ein Grauer Burgunder, der seine Kraft aus kleinen Beeren zieht, nicht aus Alkohol – Birne und Apfel vorn, Kalkwürze hinten.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, nicht kälter, sonst verschwindet die Birne. Aus dem großen Glas gewinnt der Wein nach zehn Minuten an Fülle. Der Jahrgang 2025 ist jung schon zugänglich und hält dank seiner Säurestruktur bis etwa 2029.

Am Tisch

Der klassische Allrounder für mittelschwere Küche: Pouletbrust mit Rahmsauce, Kalbsschnitzel, Schweinerücken mit Pilzen, Kürbisrisotto, gebratener Zander, Flammkuchen mit Ziegenkäse. Auch zu leicht gewürzten asiatischen Gerichten trägt die Frucht. Solo funktioniert er ebenso – ein Wein für den Abend, an dem nichts Bestimmtes auf dem Tisch steht.


Produzent Weingut Schenk-Siebert, Grünstadt-Sausenheim, Pfalz
Rebsorte Grauer Burgunder
Lage Rebflächen um Grünstadt-Sausenheim, Leiningerland
Klassifikation Deutscher Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Boden Sand über Muschelkalk
Bewirtschaftung ökologisch · DE-ÖKO-022
Ausbau ohne Holz · vegan
Trinkempfehlung 2026–2029

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Weine

Odinstal Riesling 120 N.N. 2021 BIO

Unsere Interpretation der Pfalz! In unserer Monopollage Odinstal auf 350m ü. NN. sind die Weine alles andere als typisch für die Pfalz. Unser einziger Weinberg im „Rebenmeer“ der Pfalz wurde in den 1980er Jahren gepflanzt. Frucht, Leichtigkeit, Saftigkeit und großer Trinkfluss zeichnen den Wein aus. Text: Odinstal  Pfälzer Landwein. DE-ÖKO-022

 

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Weine

Domaine Bretaudeau Gaïa Muscadet blanc 2022 BIO

Der Gaïa blanc wird zu 100 % aus der Rebsorte Melon de Bourgogne hergestellt. Die über sechzig Jahre alten Reben wachsen auf einem kompakten, grobkörnigen magmatischen dunklen Gestein namens Gabbro. Wie alle Weine von Jérôme Bretaudeau wird der Gaïa biodynamisch ausgebaut. Die Trauben werden manuell und selektiv gelesen, und die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Anschließend ruht der Wein über zwei Jahre auf der Vollhefe in einem Betonei.

 

Der Gaïa blanc beeindruckt mit einer kraftvollen Nase, die rauchige und mentholhaltige Noten zeigt. Im Mund präsentiert er sich weich, mit einem sehr langen Nachgeschmack, der rauchige und salzige Mineralität aufweist. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich weiter und zeigt eine vibrierende Länge. Ein herausragender Weißwein mit enormem Entwicklungspotenzial. FR-BIO-01

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass unfiltriert Biodynamie (AT-BIO-402) 2022

Der Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Veltliner aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Saftig-frisch und straff-elegant im Abgang.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Grüne Veltliner durch die subtile Oxidation an bemerkenswerter Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2022 – Weinviertel

Der Jahrgang 2022 bringt im Horizont Grünen Veltliner einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Saftigkeit, Struktur und straffe Länge.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2022, trocken; ohne DAC, unfiltriert, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Unfiltriert abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Grüne Veltliner zeichnet sich durch seine feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen entfalten sich unerwartete Noten von getrockneten Kräutern und exotischen Früchten, begleitet von Aromen wie Mirabelle, Holunder und Apfel. Der Abgang begeistert mit einer saftigen Frische und straffen Eleganz.

Feine Gerbstoffe, getrocknete Kräuter und exotische Frucht – saftige Frische und straffe Eleganz im Abgang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zur würzigen asiatischen Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar), unfiltriert; biodynamisch

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Cépage Grand Cru

Reiner Pinot Noir aus Verzy, weiß gekeltert: Das ist der Adrien Renoir Le Cépage Grand Cru. Die Hänge des Ortes sind nach Norden geneigt, die Trauben reifen langsam und behalten Säure. Unter dem Boden liegt Kreide mit Feuerstein. Nach etwa drei Jahren Hefelager wird er mit sehr wenig Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold, sehr feine Perlage. Der Duft ist vielschichtig: gelber Pfirsich, Birne, kandierte Zitrone, Haselnuss und Brioche, dazu Blüten und Rauch. Am Gaumen dicht und trotzdem filigran – saftige Frucht, Salz und eine cremige Textur. Langer, frischer, leicht herber Abgang.

Mach was draus

Steinbutt, Bresse-Huhn in Rahm, Kalbsbries, Meeresfrüchte oder ein alter Comté. Als Aperitif möglich, aber am Tisch noch besser. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Cépage zeigt, was Pinot Noir in Verzy kann. Kraft mit Präzision – mein Tipp zu Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommt die rauchige Note? Vom Feuerstein im Boden von Verzy. Die Kreide darunter sorgt für Säure und Salzigkeit.

Wie trocken ist er? Extra Brut, der Restzucker liegt bei 1,6 g/l.

100 % Pinot Noir (Blanc de Noirs) · Verzy Grand Cru, Nordhänge · Kreide mit Silex · Hefelager etwa 3 Jahre · Dosage Extra Brut, Restzucker 1,6 g/l · Champagne Adrien Renoir, Verzy · Stand: Oktober 2026

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