Van Volxem Volz Riesling 2012 – Taufrisch

Van Volxem Volz Riesling 2012 – Mosel – Deutschland

Direkt neben dem Scharzhofberg, der berühmtesten und auch teuersten Weinbergslage der Saar und auch Deutschlands, liegt die Lage Wiltinger Braunfels. In diese Einzellage wurde im Jahr 1971 der bis dahin als Einzellage fungierende Wingert Volz integriert. Eine beeindruckende und mächtige Schiefersteillage, die durch Roman Niewodniczanski und seinem Weingut Van Volxem wieder in den Fokus, und letztendlich in die Gläser der Riesling Weinliebhaber, gekommen ist.

Der kürzlich mit viel Freude getrunkene 2012er Volz begeistert mit einer exemplarischen Frische und Klarheit. Dichtes und reifes Kernobst verwöhnen Nase und Mund, und wäre da nicht die immer noch knackige, rassige und mineralische Säure, würde dieser Riesling glatt als der perfekte Edeltraubensaft durchgehen. Mit Luftkontakt weicht diese Frucht einer immer „steiniger“ werdenden Ernsthaftigkeit. Nasses Schiefergestein, leichte Würznoten, jede Menge Finesse und Druck am Gaumen machen Freude und erhöhen die Trinklust Schluck auf Schluck.

Ein Riesling, der erst am Anfang seines Lebens zu sein scheint und der in diesem Stadium immer noch taufrisch über die Lippen geht und dann „in den Körper rollt“.

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191

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Spanien

Conde Pinel Tempranillo rosado

Roséwein · Tempranillo · Castilla · Spanien

Conde Pinel Tempranillo Rosado ist ein trockener Roséwein von Hammeken Cellars aus dem Herzen Spaniens. Reinsortig aus Tempranillo gekeltert, gehört er zur modernen Conde-Pinel-Linie – fruchtbetont, klar und trocken.


Castilla

Die Conde-Pinel-Linie stammt vom Önologenteam um David Tofterup bei Hammeken Cellars (Jávea/Alicante) und umfasst einen Weiß-, einen Rosé- und einen Rotwein. Der Rosado trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die handgelesenen Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren; anschließend ruht der Wein rund zwei Monate auf der Feinhefe, was ihm Aroma und Textur verleiht.

Im Glas

Kräftiges Rosa. In der Nase rote und dunkle Frucht – Pflaume, Kirsche und Brombeere. Am Gaumen elegant trocken, fruchtbetont und frisch, mit angenehmer Säure und leichtem, animierendem Körper.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Tapas, Lachs, Pasta mit Tomatensauce und Sommerküche.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, ~2 Monate auf der Feinhefe

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Feinkost

Il Caruggiu Bruschetta

Feinkost · Bruschetta · Antipasti · Italien

Il Caruggiu Bruschetta ist eine italienische Tomaten-Spezialität zum Belegen von geröstetem Brot, vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die fruchtige Zubereitung aus Tomaten, Olivenöl und Kräutern bringt das klassische Bruschetta-Aroma direkt aufs Brot. Eine unkomplizierte Vorspeise und ein Klassiker zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Olivenöl und feine italienische Spezialitäten herstellt. Das hauseigene Olivenöl prägt auch diese Bruschetta-Zubereitung.

Anbau und Verarbeitung

Für die Bruschetta werden Tomaten mit Olivenöl und Kräutern zu einer aromatischen, streichfähigen Auflage verarbeitet. So lässt sich der Klassiker ohne Aufwand zubereiten – einfach auf geröstetes Brot geben.

Geschmack

Fruchtig-würzig nach reifen Tomaten, abgerundet von Olivenöl und Kräutern. Mediterran und unkompliziert im Geschmack.

Am Tisch

Klassisch auf geröstetem Weißbrot oder Ciabatta als Bruschetta, ebenso zu Antipasti, als Dip zum Aperitif oder als Topping für Pasta und gegrilltes Gemüse.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Bruschetta (Tomaten-Brotauflage)
Art: Tomatenzubereitung mit Olivenöl und Kräutern
Herkunft: Italien (Hersteller in Ligurien)
Verarbeitung: Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 26.08.2027

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Weine

Ulacia Izaro Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Baskenland Parral · Südlagen Parzellenselektion Feinhefe mit Bâtonnage

Ulacia Izaro ist der Txakoli, den die Familie Ulacia in Getaria 2008 erstmals auf den Markt brachte: 100 % Hondarrabi Zuri aus den besten Weingärten des Guts, im Tank auf der aufgerührten Feinhefe gereift. Wo der klassische Txakoli des Hauses jung und leicht bleibt, gewinnt Izaro durch die Bâtonnage Textur und Schmelz, ohne die salzige Frische der Küstenlagen zu verlieren.


Getaria – Parral-Lagen nach Süden über der Biskaya

Die Familie Ulacia keltert Txakoli in dritter Generation. Die Weingärten liegen überwiegend in Getaria, dem Ort, der der D.O. Getariako Txakolina ihren Namen gibt. Die Herkunftsbezeichnung wurde 1989 als erste Txakoli-D.O. anerkannt. Das Klima ist atlantisch und feucht, mit Jahresniederschlägen, die in den Küstenlagen des Baskenlands bis an 1.600 Millimeter heranreichen.

Ulacias Reben sind 5 bis 60 Jahre alt, nach Süden ausgerichtet und im Parral erzogen, der traditionellen Pergola der baskischen Küste. Die Trauben hängen dabei hoch über dem feuchten Boden unter dem Laubdach, der Wind vom Meer zieht durch die Anlage und trocknet sie nach Regen rasch ab. Das senkt den Krankheitsdruck in einem der niederschlagsreichsten Weinbaugebiete Europas.

Für Izaro liest die Familie nicht den gesamten Bestand, sondern selektiert Hondarrabi Zuri aus ihren besten Weingärten in Getaria. Der klassische Ulacia-Txakoli dagegen ist eine Cuvée aus 95 % Hondarrabi Zuri und 5 % Hondarrabi Beltza.

Bâtonnage im Tank

Grundlage ist reinsortige Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweinsorte der baskischen Küste. Die Trauben werden mit pneumatischen Pressen schonend gekeltert, der Most gärt temperaturkontrolliert im Edelstahltank. So bleiben die Frucht- und Blütennoten der Sorte erhalten. Die Familie arbeitet seit 2009 in einem neu gebauten, modern ausgestatteten Keller.

Der Unterschied zum klassischen Txakoli liegt in der Reifung: Bei Izaro wird die Feinhefe im Gärtank per Bâtonnage immer wieder aufgerührt und im Wein in Schwebe gehalten. Das gibt ihm Schmelz und Volumen am Gaumen, ohne ihn schwer zu machen – die Säure der Hondarrabi Zuri bleibt der tragende Rahmen.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Rand und feiner Kohlensäure aus der eigenen Gärung. In der Nase Ananas und weißer Pfirsich, dazu Blüten und ein Hauch Zitrusschale. Am Gaumen frischer, floraler Auftakt, dann eine von der Hefe getragene, cremige Mitte. Der Abgang ist trocken, salzig grundiert und ausgewogen.

Selektierte Hondarrabi Zuri aus Südlagen im Parral, Bâtonnage im Tank: Txakoli mit Schmelz, ohne die salzige Frische Getarias zu verlieren.

Bei 8–10 °C servieren. Aus mittlerer Höhe eingeschenkt, entfalten sich Aromen und feine Perlage. Trinkreif ab Füllung, mit ein bis zwei Jahren Flaschenlager gewinnt die Hefenote an Tiefe.

Am Tisch

Der klassische Partner ist Fisch vom Holzkohlegrill, wie ihn Getaria bekannt gemacht hat: Steinbutt, Wolfsbarsch, Sardinen. Ebenso gut zu Austern, Anchovis, Bacalao al pil-pil und gebratenen Jakobsmuscheln. Durch den Hefeausbau trägt Izaro auch kräftigere Begleiter wie Tempura, gegrillten Oktopus mit Kartoffel oder jungen Ziegenkäse. Als Aperitif zu Pintxos funktioniert er ohnehin.


Produzent Bodega Ulacia, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Beste Weingärten der Familie in Getaria, Baskenland · Südexposition · Parral
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Parzellenselektion · pneumatische Pressung · temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · Feinhefelager mit Bâtonnage
Rebenalter 5–60 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Weine

Legrand Latour Lutetien Brut Nature BIO

Der Legrand-Latour Lutétien Brut Nature wächst auf dem Boden, der auch im Keller steckt: fossilreicher Kalksand aus dem Lutetium, rund 45 Millionen Jahre alt. Pinot Noir und Chardonnay aus Vandières, ohne Zucker abgefüllt – der salzigste der vier.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Weiße Blüten, Zitrus und ein Hauch Meeresluft. Im Mund gerade, salzig und genau, mit trockenem, elegantem Finale und langem, mineralischem Nachhall. Ein Champagner, der zeigt, wie stark der Boden einen Wein prägen kann.

Mach was draus

Austern, Sashimi, Langustinen, Ceviche oder einfach pur. Er ist ein Aperitif für alle, die es präzise und ohne Schnörkel mögen. Schön für den Beginn eines Fischmenüs oder einen Abend an der Austernbar. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Lutétien und Austern – das ist für mich eine der schönsten Kombinationen, die Champagner zu bieten hat.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woraus besteht er? Etwas mehr Pinot Noir (55 Prozent) als Chardonnay (45 Prozent).

Was ist das Lutetium? Eine Stufe des Eozäns vor etwa 45 Millionen Jahren. Aus dieser Zeit stammen der Kalksand in Vandières und die Fossilien im Keller der Familie.

55 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay · Vandières · fossilreicher Kalksand · Jahrgang 2021 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Legrand-Latour, Fleury-la-Rivière · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021

Weißwein · Rheingau · Riesling

100 % Riesling Rauenthal Nonnenberg · Monopol tiefgründiger Phyllit Reben teils über 70 Jahre Spontangärung · großes Holzfass trocken 2021

Der Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021 stammt aus der Monopollage des Guts in Rauenthal. Auf tiefgründigen Phyllitböden und mit teils über 70 Jahre alten Reben, spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut, entsteht ein kraftvoller, klar strukturierter trockener Riesling – in einem kühlen Jahrgang, der ihm Spannung statt Fülle gibt.


Rauenthal Nonnenberg – die Monopollage

Rauenthal liegt im östlichen Rheingau, oberhalb von Eltville, und ist einer der höchstgelegenen Weinorte der Region. Die Höhe und die Nähe zu den Taunuswäldern machen die Lagen kühler als die Uferlagen am Rhein: Die Reife verläuft langsamer, die Säure bleibt höher. Rauenthaler Rieslinge gelten deshalb traditionell als die würzigsten und langlebigsten des Rheingaus.

Der Nonnenberg ist die Monopollage des Weinguts Georg Breuer – der gesamte Weinberg gehört dem Gut. Er ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem Phyllit, einem schiefrigen, glimmerhaltigen Gestein des Taunus. Phyllit verwittert zu einem durchlässigen, steinigen Boden, der die Wurzeln in die Tiefe zwingt und dem Wein eine karge, würzige Mineralität gibt. Die teils über 70 Jahre alten Reben tragen wenig und reagieren gelassen auf Trockenstress – das Rebalter erklärt die Kraft dieses Weins mehr als jeder Kellerschritt.

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim gehört zu den prägenden Gütern des Rheingaus und war früh einer der Wegbereiter des trockenen Lagen-Rieslings. Heute führen Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén den Betrieb; der Stil setzt auf Handarbeit in den Steillagen, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der Jahrgang 2021 war im Rheingau ein kühles Jahr, wie es die Region seit Längerem nicht erlebt hatte. Ein kaltes Frühjahr verzögerte Austrieb und Blüte, der Sommer blieb feucht, und der Druck durch Falschen Mehltau verlangte viel Arbeit im Weinberg. Die Erträge fielen vielerorts geringer aus.

Ein trockener, sonniger Herbst rettete das Jahr: Die Trauben konnten lange hängen und reiften langsam aus, gelesen wurde spät, bis weit in den Oktober. Das Ergebnis sind Rieslinge mit ausgeprägter Säure, moderatem Alkohol und klarer, feingliedriger Struktur – ein klassischer Rheingau-Jahrgang, der Zeit in der Flasche braucht. Für eine kühle Lage wie Rauenthal bedeutet das: viel Spannung, wenig Fett.

Spontangärung und langer Ausbau im großen Holzfass

Trockener Lagen-Riesling aus der Monopollage Rauenthal Nonnenberg, Jahrgang 2021, 100 % Riesling. Gelesen wird selektiv von Hand, anschließend gärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen – langsamer und unberechenbarer als mit Reinzuchthefe, dafür mit mehr Vielschichtigkeit.

Der Ausbau erfolgt lange im großen Holzfass. Bei dieser Fassgröße gibt das Holz praktisch kein Aroma ab, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure rundet und die Textur öffnet. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen – die Lage soll sprechen, nicht die Technik.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Rand. In der Nase roter Apfel und Zitrusfrucht, dazu eine würzige, steinige Note und ein leicht exotischer Anflug. Am Gaumen kraftvoll und straff gebaut, mit saftiger Zitrusfrucht, spürbarem Zug und einer feinen Schärfe, die aus dem Phyllit zu kommen scheint. Die Säure des kühlen Jahrgangs gibt Länge; der Abgang ist mineralisch und anhaltend.

Phyllit, siebzig Jahre alte Reben und ein kühles Jahr: Rauenthal zeigt hier, warum seine Rieslinge Zeit brauchen – und bekommen sollten.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter. Ein langlebiger Steillagen-Riesling, der in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse. Die Säure des Jahrgangs trägt auch Fettes – Zander in Beurre blanc, Schweinebauch, Rheingauer Spundekäs.


Produzent Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rauenthal Nonnenberg, Monopollage · südlich ausgerichtete Steillage · tiefgründiger Phyllit
Klassifikation Lagen-Riesling · Rheingau · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation selektive Handlese · Spontangärung
Ausbau langer Ausbau im großen Holzfass
Rebenalter teils über 70 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2036

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Schaumweine

Champagne Chartogne-Taillet Hors-Série 2020

Der Chartogne-Taillet Hors-Série 2020 Extra Brut ist der Wein außer der Reihe: Zum ersten Mal verlässt Alexandre Chartogne sein Dorf Merfy. Der Chardonnay kommt komplett aus Avize, dem Grand Cru der Côte des Blancs, in dem er bei Anselme Selosse gelernt hat.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zitrus, Brioche, Pfirsich, Apfel und ein wenig Kräuter, dazu Haselnuss vom Fass. Im Mund kraftvoll und gebaut, mit Steinobst, Zitrus und viel Kreide. Die Säure ist präsent, aber ausgewogen, das Finale salzig und frisch.

Mach was draus

Jakobsmuscheln in brauner Butter, Bresse-Huhn mit Rahmsoße, Kalbsbries oder ein alter Comté. Auch Austern und Steinbutt passen. Ein Champagner für ein festliches Essen, bei dem du Gästen eine Geschichte erzählen willst: ein Grand Cru, gelesen von einem Winzer aus Merfy. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nicht in die Flöte. Nach einer Viertelstunde im großen Glas kommen Nuss und Gebäck dazu, dann wird er richtig spannend.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus sieben Parzellen in Avize – manche unten im flachen Teil, andere weiter oben am kühleren Hang. Die Kreide dort bringt Säure und Salz.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2035.

Chardonnay pur · sieben Parzellen im Grand Cru Avize · Spontangärung im Holz (Fassgrößen 228 bis 600 l) · biologischer Säureabbau · 4–5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2020 · Extra Brut · Champagne Chartogne-Taillet, Merfy · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Weingut Andres Deidesheimer Kieselberg Riesling 2021

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Kieselberg (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres kalkreicher Löss · Buntsandstein trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2021

Der Weingut Andres Deidesheimer Kieselberg Riesling trocken 2021 stammt vom Plateau des Kieselbergs über Deidesheim. Der kalkige, poröse Boden und die kühlen Luftströme des Pfälzerwaldes bringen einen sehr eleganten, feinen und salzigen Riesling hervor.


Deidesheimer Kieselberg – Riesling vom Plateau

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Kieselberg separat ab.

Über Deidesheim liegt das Plateau des Kieselbergs – eine Ebene, die durch eiszeitliche, kalkreiche Lössablagerungen geschaffen wurde. Die Kombination mit dem zusätzlich vorliegenden Buntsandstein prägt die Lage. Dieser kalkige, poröse Boden und die kühlen Luftströme des Pfälzerwaldes bringen sehr elegante, feine und salzige Weine hervor.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der kalkreiche, poröse Boden des Kieselbergs und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Eleganz – Feinheit und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Kieselberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkreichem Löss und Buntsandstein, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die elegante, salzige Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von feiner Eleganz: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine salzig-mineralische Note aus kalkreichem Löss und Buntsandstein. Am Gaumen fein, klar und präzise, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, mineralischen Nachhall mündet.

Kühles Steinobst und Zitrus über floralen Anklängen und salziger Kalkmineralität – fein, klar und präzise, mit lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein eleganter, salzig-mineralischer Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Kieselberg, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Plateaulage, kalkreicher Löss über Buntsandstein; kühle Luftströme des Pfälzerwaldes
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Etienne Sauzet Montrachet Grand Cru 2022 BIO

Weißwein · Montrachet Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Le Montrachet · Grand Cru Puligny-/Chassagne-Montrachet 255–270 m · SO-Lage 2022 · Bio (FR-BIO-01)

Der Montrachet Grand Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet stammt von Le Montrachet, einer der größten Weißweinlagen der Welt. Dieser Chardonnay vereint Intensität, Finesse und Komplexität – mit reifer Birne, Orangenöl, Minze, Muskatnuss und zarten Blüten. Ein rarer, kostbarer Wein.


Le Montrachet – der Gipfel des weißen Burgunds

Le Montrachet ist als Grand Cru klassifiziert und liegt in den Gemeinden Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune. Mit rund 8 Hektar ist die Appellation klein; ihre Größe wird durch die Qualität mehr als aufgewogen. Die südöstliche Ausrichtung und die Höhenlage zwischen 255 und 270 Metern sorgen für viel Sonne und gute Belüftung.

Le Montrachet gilt als Herkunft der größten trockenen Chardonnays der Welt. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903, ansässig in Puligny-Montrachet) bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Tiefe dieses Grand Cru trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Chardonnay von großer Intensität, Finesse und Komplexität. In der Nase reife Birnen, Orangenöl, frische Minze, Muskatnuss und zarte Blüten. Am Gaumen tief und vielschichtig, mit feinem Schmelz, klarer Säure und sehr langem Abgang.

Reife Birne, Orangenöl und Minze über tiefer, vielschichtiger Struktur – einer der größten weißen Burgunder.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Le Montrachet, Puligny-Montrachet / Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune); SO-Lage, 255–270 m, ~8 ha
Klassifikation: Montrachet Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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