Gut Purbach – Purbach – Österreich

Gut Purbach – Innereien & Co.

Bevor der erste Blick in die Speisekarte des Restaurant Purbach in der gleichnamigen Ortschaft am Neusiedlersee im Burgenland getätigt werden konnte, gibt der Nachbartisch beim äußerst zuvorkommenden Kellner schon seine Order auf. „Bittschön … einmal den Frosch, einmal das Pferd, zweimal das Hirn, da‘ no das Herz und zweimal die Schweinsringerl“. Verblüfft schaut man zunächst auf die adrett und zivilisiert ausschauende große Familie am Nebentisch, die in diesem Restaurant an diesem Sonntag mit Großeltern, Kind und Kegel wohl nicht zum ersten Mal aufgeschlagen ist, um dann besorgt einen ersten Blick in die in einem Briefumschlag versteckte Speisenkarte zu wagen.

Dieser Mittagsbesuch im Gut Purbach erfolgte spontan und ohne Vorkenntnisse über die hier angebotenen Speisen; und erst in der nachträglichen Recherche stellte sich heraus, dass der in Slowenien geborene und in Salzburg aufgewachsene Koch Max Stiegl seit dreizehn Jahren dafür bekannt ist, ganze Tiere zu verarbeiten und komplett zu verkochen. Im großen und ganzen dreht sich hier alles um die klassische K&K Küche. Regionales von vor Ort, aber auch einmal ein paar Frösche aus Bosnien werden hier nach alten Rezepten modern aufgetischt; dieser Landstrich gehörte ja schließlich auch einmal zum alten Kaiserreich.

Die Speisekarte besteht aus den beiden Menüs „Mein Pannonien“ und „Sommer am See“, aus denen sich der Gast ein vier, fünf, sechs- oder gar sieben Gang Menü individuell zusammenstellen kann. Jedes Gericht kann aber auch a la carte bestellt werden. Eine große Weinauswahl aus größten Teil leckeren, heimischen österreichischen Tropfen runden das Sortiment formidabel ab.

Die in weiß getünchten Wände werden von moderner Kunst geziert, die Atmosphäre ist ländlich locker und man spürt, dass das hier agierende Team Spaß an der Sache hat.

Es ist im besten Sinne des Wortes ein waschechtes Wirtshaus wie in alten Zeiten, wo die Saucen noch über Tage eingekocht werden, das ganze Tier respektvoll zu schmackhaften Gerichten verarbeitet wird und das Kochhandwerk aus dem „effeff“ beherrscht wird.

Am nächsten Abend geht es daher direkt noch einmal hier hin, um das von dem legendären französischen Koch Fernand Point entwickelte Rezept Poulard en vessie zu verkosten …, welches hier nach Vorbestellung über 24 Stunden hinweg zubereitet wird …

Zander kalt gebeizt. Gurkendressing, Pfifferlinge, Zucchini.
Pannonische Fischsuppe mit Safran, Speck, Ingwer, Belugalinsen, Milchner.
Grammelknödel. Tomaten und Ingwerkraut. Mangalitzagrammeln.
Bosnischer Frosch, Knoblauch, Erdäpfel.
Sonntagsbraten vom Mangalitza Schwein, Serviettenknödel.
Somlauer Nockerl, Mango-Pfirsich Eis und Waldbeeren.
Madeleines.

Gut Purbach – Hauptgasse 64 – 7083 Purbach am Neusiedler See – Österreich – +43 2683 56086 – https://www.gutpurbach.at/

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Rebsorten

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot 0,25

Wein · Rotwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Cabernet Sauvignon Merlot zeigt im Bukett elegante, komplexe Aromen von reifen schwarzen Früchten wie Johannisbeere, untermalt von würzigen Noten und Vanille. Sehr fruchtig und samtig im Nachhall – in der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Cabernet Sauvignon und Merlot sind die klassischen Bordeaux-Sorten, die hier bestens gedeihen. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Cabernet Sauvignon bringt Struktur und Cassisfrucht, Merlot Schmelz und samtige Fülle. Ein dezenter Holzeinsatz verleiht die feine Vanillenote. Abgefüllt in der 0,25-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere, würzige Noten und ein Hauch Vanille. Am Gaumen sehr fruchtig und samtig, mit weichen Tanninen und rundem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter, ideal portioniert für ein Glas.

Passt zu: rotem Fleisch, Geflügel, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz
Füllmenge: 0,25 Liter

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Spirituosen

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica

Spirituose · Grappa · Nebbiolo · Italien

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont (Italien); Valverde
Art: Grappa (fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (sortenrein)
Reifung: in slawonischen Eichenfässern

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Weine

Christian Ottenbreit Scheu To The World Scheurebe

Weingut Ottenbreit · Obernbreit, Franken

Jahrgang 2025 Scheurebe trocken Muschelkalk Lange Maischestandzeit 10 Monate Eichenholzfass Ohne Schönung

Der Ottenbreit „Scheu to the world" 2025 bringt die Scheurebe als trockenen, maischevergorenen Weißwein vom fränkischen Main ins Glas. Das Weingut Ottenbreit in Obernbreit arbeitet mit handgelesenen Trauben, langer Maischestandzeit und einem Ausbau im Eichenholzfass. Das Ergebnis ist ein kräuterbetonter, würziger Weißwein mit fester Struktur, der weit von der parfümierten Seite der Rebsorte entfernt steht.


Muschelkalk am Main

Die Reben wachsen auf Muschelkalkböden rund um Obernbreit im fränkischen Maintal. Der kalkgeprägte Untergrund liefert Wärme und eine salzig-mineralische Anlage, die im fertigen Wein erkennbar bleibt. Klassifiziert ist der Wein als Deutscher Landwein Main – bewusst außerhalb der Qualitätsweinkategorie, was dem Winzer Spielraum im Ausbau lässt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus Scheurebe, handgelesen. Nach langer Maischestandzeit vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift. Die Füllung erfolgt ohne Schönung, der Wein steht trocken bei 13 % Vol. Der lange Maischekontakt prägt Struktur und Würze stärker als die typische Scheurebe-Aromatik.

Im Glas

In der Nase kühl und kräuterbetont: gelbe Früchte, nussige und angedeutet speckige Noten, etwas Würze und eine Spur dunkler Beeren. Am Gaumen klar und fest gewirkt, mit Anklängen von Paprika und Fenchel, einem Hauch Wacholder sowie Verbene und Zitruszesten. Eine straffe, präsente Säure trägt den Wein, dahinter nussiges Holz und salzige Töne. Der Abgang ist lang und leicht wärmend.

Maischevergorene Scheurebe mit Kräutern, Wacholder und salziger Würze – fränkischer Landwein abseits der Norm.

Am Tisch

Trinkreif ab sofort, mit Reservepotenzial bis etwa 2030. Vor dem Servieren rund 30 Minuten karaffieren, damit sich Würze und Holz öffnen. Trinktemperatur 11–13 °C.

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, geschmorter Schweinebauch, würzige Currys und Pilzgerichte. Die feste Säure und die kräuterige Würze halten auch kräftiger Küche stand.


Ausbau: über zehn Monate im Eichenholzfass, ungeschönt

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Spanien

Monteabellon Finca La Blanquera 2019

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Finca La Blanquera 2019 ist ein Spitzen-Einzellagenwein von extrem kalkhaltigen Höhenböden gegenüber Nava de Roa. Kraftvoll, wild und von immenser Dichte und Intensität, mit Tabaknoten, dunklen Fruchtaromen und einem langen Abgang – ein neuer Topwein des Guts.


Ribera del Duero / Nava de Roa

Die Einzellage Finca La Blanquera wurde vor über zehn Jahren von der Familia García auf extrem kalkhaltigen Böden in Höhenlage gegenüber dem Örtchen Nava de Roa in der Ribera del Duero bepflanzt – ein Terroir, das für Spitzenweine prädestiniert ist. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón.

Rebsorte und Ausbau

Geprägt von Tinta del País (Tempranillo). Der über dreijährige Ausbau in französischen Barriques hat die enorme Wucht des Weines leicht gemildert, ohne ihm seine kraftvolle, wilde Art zu nehmen. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase dunkle Fruchtaromen, Tabak und eine ausgeprägte Fassnote. Am Gaumen kraftvoll, dicht und intensiv, zügellos und wild, mit enormer Konzentration, festen Tanninen und sehr langem Abgang. Ein Wein für die Zukunft.

Am Tisch

Aktuell mindestens sechs Stunden dekantieren – oder noch einige Jahre im Keller reifen lassen, damit er sein ganzes Aromenspektrum entfaltet. Bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Lamm, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero, Einzellage Finca La Blanquera, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Rebsorte: Tinta del País (Tempranillo), trocken
Ausbau: über 3 Jahre in französischen Barriques
Jahrgang: 2019

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Frankreich

Dujac Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2023

Rotwein · Vosne-Romanée Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Beaux Monts · 1er Cru Vosne-Romanée Côte de Nuits 2023

Der Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage an der Grenze zu Echézeaux. Elegant und ausbalanciert, mit roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze – im Stil dieser Ikone der Côte de Nuits.


Les Beaux Monts – Premier Cru in Vosne-Romanée

Les Beaux Monts (gelegentlich „Beaumonts") erstreckt sich über rund 11,4 Hektar als Flickenteppich über die Gemeindegrenzen von Vosne-Romanée und Flagey-Echézeaux. Der untere Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und erreicht durchweg ein sehr hohes Niveau; der etwas kühlere obere Teil liefert gute Premier-Cru-Weine. Im Süden grenzt der Premier Cru Aux Brûlées.

Vosne-Romanée gilt als Inbegriff fein ausbalancierter Pinots und beherbergt sechs Grand Crus, darunter Romanée-Conti und La Tâche. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht nach Kirsche und Himbeere, ergänzt um Veilchen, Waldboden, Lakritz und rauchige Anklänge. Am Gaumen elegant und ausbalanciert, mit Fülle, feiner Struktur und langem Abgang.

Kirsche und Himbeere mit Veilchen, Waldboden und Lakritz – ein elegant ausbalancierter Vosne-Romanée Premier Cru.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Beaux Monts (1er Cru), Vosne-Romanée / Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); Mittelhang, rund 11,4 ha
Klassifikation: Vosne-Romanée Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Majano (Neive) Piero Busso Holzfässer · ca. 1 Jahr 2023

Der Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023 ist ein vollmundiger, fruchtbetonter Barbera aus den Weinbergen von Neive – mit intensivem, weinigem Bukett und nur dezentem Holz, das die saftige Struktur unterstreicht. Fruchtig und elegant zugleich.


Majano – Barbera aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco, besonders für die Lagen rund um Neive. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet. Neben dem Barbaresco gehört der Barbera ein fester Platz im Sortiment.

Der Barbera d'Alba Majano entsteht auf tonhaltig-lehmigen Böden in den Weinbergen von Neive. Die Reben wachsen auf einer Höhe von 180 Metern über dem Meeresspiegel, sind südwestlich ausgerichtet und werden nach dem Guyot-System erzogen. Boden und Erziehung fördern gemeinsam die Entwicklung eines Weins mit vollem, fruchtigem Charakter.

Jahrgang 2023 – Barbera d'Alba

Der Jahrgang 2023 bringt im Majano einen saftigen, fruchtbetonten Barbera mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die typische Frische und der vollmundige Charakter der Sorte kommen hier unverfälscht zum Ausdruck – ein zugänglicher, vielseitiger Rotwein mit Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Barbera aus dem Jahrgang 2023, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Vinifikation umfasst Fermentation und Mazeration in Stahltanks. Der Ausbau erfolgt über etwa ein Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größen, gefolgt von einer Flaschenreifung von rund sechs Monaten. Das Holz bleibt dabei bewusst dezent.

Im Glas

In der Jugend zeigt sich der Barbera d'Alba in einem intensiven Rubinrot, das sich mit der Reifung ins Granatrot wandelt. Sein Bukett ist intensiv, charakteristisch und von einer weinigen Fruchtigkeit geprägt. Das Holz ist nur dezent präsent und unterstreicht die fruchtige, vollmundige Struktur – ein Wein, der sowohl fruchtig als auch elegant ist.

Fruchtig und elegant zugleich – mit weiniger Fruchtigkeit und nur dezentem Holz.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Salumi und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse – ein vielseitiger Essensbegleiter.


Lage: Barbera d'Alba DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-lehmige Böden, ~180 m, Südwest-Exposition
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: 100 % Barbera; Gärung/Mazeration im Stahltank, ca. 1 Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größe, ca. 6 Monate Flaschenreife

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling GG 2021 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2021 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2021 – Roter Hang (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Frische und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2021; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Metzger Petit Blanc

Weißwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Petit Blanc vereint die Frische des Sauvignon Blanc, die Mineralität des Rieslings und die Eleganz des Chardonnays zu einer Cuvée mit ganz speziellem Geschmackserlebnis. Aus der Pfalz. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die Kalkböden verleihen dem Wein – besonders über den Riesling-Anteil – seine deutliche Mineralität und prägen seinen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay: Der Sauvignon Blanc bringt Frische und exotische Aromatik, der Riesling die kalkgeprägte Mineralität, der Chardonnay Eleganz und ein langanhaltendes Finish.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik. Am Gaumen sofort die deutliche Mineralität der Kalkböden, die der Riesling widerspiegelt; der Chardonnay verleiht ein elegantes, langanhaltendes Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein idealer Begleiter für laue Sommerabende, glänzt auch solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate, Geflügel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Sauvignon Blanc/Riesling/Chardonnay, fruchtbetont

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