Der Jahrgang 2019 bei Büsser-Paukner in Rheinhessen

Andreas Paukners Jahrgangsbericht 2019

Die Lese des 2019er Jahrgangs ging im Gegensatz zu den beiden vorherigen Jahrgängen für uns Winzer fast schon entspannt los. Erst in der 2. Septemberwoche haben wir mit der Traubenlese begonnen und hatten damit ausreichend Zeit, um Keller und Weinberge gut vorzubereiten. In den Jahren 2017/18 mussten wir schon Ende August starten.

Aufgrund des guten sonnigen Wetters in den letzten August- und den ersten Septemberwochen, hatten die Trauben bereits eine gute Reife erlangt, die Trauben waren gesund. Lediglich die Kirchessigfliege musste bei einer St. Laurentanlage im Auge behalten werden. Nach einer Negativvorlese konnten wir auch dort gute und gesunde Trauben ernten. Der Bilderbuchherbst hatte aber dann in der letzten Septemberwoche sein Ende. Ab dann wurde das Wetter in Deutschland von Tiefdruckgebieten dominiert. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir zum Glück den Großteil aller Weinberge geerntet. Die letzten Riesling- / Spätburgunder- und Scheurebeanlagen haben wir dann am letzten Septemberwochenende geerntet.

Qualitativ sind wir mit dem Jahrgang zufrieden. Quantitativ eher weniger. Die heißen Sonnentage Ende Juni mit Temperaturen von über 40 Grad haben zu erheblichen Sonnenbrandschäden geführt. Teilweise haben wir dadurch in unseren Anlagen bis zu 40 Prozent Ausfall. Weiterhin hat der zweite sehr trockene Sommer in Folge seine Spuren in den Trauben hinterlassen. Diese waren kleinbeerig und haben nur wenig Saft enthalten.

Alles in allem sind wir aber mit dem Jahrgang zufrieden. Text: Andreas Paukner.

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Daunia IGT · Cuvée

Sangiovese & Merlot Daunia IGT Nordapulien Fantini by Farnese Ausbau im Stahltank trocken

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik. Ausgebaut im Stahltank, ohne Holz.


Daunia – der Norden Apuliens

Die Daunia ist der nördlichste Teil Apuliens, benannt nach den Daunern, einem der drei antiken Stämme der Region. Sie umfasst die Provinz Foggia mit dem Tavoliere delle Puglie, der nach der Po-Ebene zweitgrößten Ebene Italiens, und reicht im Westen bis an die Ausläufer des Apennin, im Osten bis an den Gargano.

Das Klima ist mediterran mit kontinentalem Einschlag: heiße, trockene Sommer, wenig Niederschlag, dazu der Wind, der von der Adria über die offene Ebene streicht und die Trauben nach Regen schnell abtrocknet. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den Sommer. Reife Trauben sind hier die Regel; die Aufgabe im Keller besteht eher darin, Frische zu erhalten, als Reife zu erreichen.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Das Haus stammt aus den Abruzzen und arbeitet mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen – daher auch der Name Ortonese, der auf die abruzzische Küstenstadt Ortona verweist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Säure, Kirschfrucht und Saftigkeit, der Merlot weiche Gerbstoffe und Fülle – eine Kombination, die die kantige Seite des Sangiovese abpuffert, ohne ihm die Frische zu nehmen.

Der Ausbau erfolgt im Stahltank, ohne Holz. Das ist bei diesem Weintyp die richtige Entscheidung: Fassaromen würden die klare Primäraromatik überdecken, auf der die Cuvée beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht, dazu rote Beeren und ein Hauch Pflaume. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit weichem Tannin und unkompliziertem Trinkfluss.

Sangiovese für die Säure, Merlot für die Rundung, Stahl statt Holz für die Frucht – mehr braucht dieser Wein nicht.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes. Ebenso zu Tomatensaucen aller Art, Salami, gefülltem Gemüse und mittelaltem Pecorino – der Wein ist für den Alltagstisch gemacht, nicht für das Menü.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte Sangiovese und Merlot
Lage Daunia, Provinz Foggia, Nordapulien · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Daunia IGT · trocken
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Länder/Regionen

Le Moine Echezeaux Grand Cru 2021

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Echézeaux Grand Cru 2021 ist ein floral-eleganter Pinot Noir aus der Côte de Nuits – luftig, rein und vielschichtig, mit würziger Breite über sehr frischer roter Frucht. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Echézeaux – Grand Cru oberhalb des Clos de Vougeot

Echézeaux ist ein Grand-Cru-Weinberg an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot, in der Gemeinde Flagey-Échézeaux nördlich von Vosne-Romanée. Mit über 37 Hektar ist das fragmentierte Climat deutlich größer als die meisten Grands Crus und in elf Lieux-dits sowie rund 80 Eigentümer unterteilt. Echézeaux-Weine entstehen ausschließlich aus Pinot Noir und liegen am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, gutes Tannin und Lagerfähigkeit. Als beste Terroirs gelten die steinigen, gut dränierten Lieux-dits am oberen Mittelhang wie Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders feiner, herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und florale Eleganz, ohne die würzige Tiefe der Lage zu verdecken.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In Echézeaux ergibt das einen besonders eleganten, luftigen Pinot Noir mit floralem Charme und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Echézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Ein Pinot Noir vom vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums, vom kühlen Jahrgang 2021 in elegante Bahnen gelenkt: rote Beeren und Kirsche, florale Anklänge und die für Echézeaux typische Würze von Unterholz und feinem Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz geben dem Wein eine feine Röstwürze und eine seidige Textur. Am Gaumen mittelgewichtig und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, kühler Frische und langem, präzisem Nachhall.

Rote Beeren, florale Würze und Unterholz – seidig, feinkörnig und kühl, mit langem, präzisem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Echézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hänge oberhalb des Clos de Vougeot, nördlich von Vosne-Romanée; über 37 ha, fragmentiertes Climat
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

Le Moine Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Premiers Crus von Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – ein eleganter, fein gezeichneter Pinot Noir mit kühler Frische. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Lavaut Saint-Jacques – Eleganz am Eingang der Combe

Lavaut Saint-Jacques (auch Lavaux-Saint-Jacques) ist eine 9,5 Hektar große Premier-Cru-Lage westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – einem kleinen Tal, das in die Côte d'Or einschneidet. Sie zählt zu den besten Premiers Crus der Gemeinde und liegt direkt unterhalb des berühmten Clos Saint-Jacques, mit dem sie die Bodenstruktur teilt.

Die Combe bringt kühle Westwinde in die Reben: Das verlangsamt die Reife, sorgt für große Tag-Nacht-Schwankungen und einen etwas schlankeren, frischen Stil. Die flachen, steinigen Böden mit hohem Kalkstein-Ton-Anteil und gute Drainage begrenzen den Ertrag und lenken die Energie in hochwertige Trauben – die Basis komplexer, frischer Pinot Noirs.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kühlen, frischen Lage wie Lavaut Saint-Jacques ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kühlen Mesoklima der Combe und den kalk-tonigen Steinböden lebt dieser Gevrey: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn schlank, fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, florale und würzige Tiefe – schlank, seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9,5 ha am Eingang der Combe de Lavaux, unterhalb Clos Saint-Jacques; flache, steinige Kalkstein-Ton-Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2018

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige, reife Statur von der klaren, mineralischen Säure der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2018, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Spanien

Barbadillo Sherry Fino

Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.

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Rebsorten

La Baume Chardonnay les Vignes de Madame

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Les Vignes de Madame Chardonnay ist ein Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Mit feinem, leuchtend goldgelbem Farbspiel zeigt er sich frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Im Glas exotische Frucht und feine Tiefe.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, aromatische Weißweine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Chardonnay. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm elegante Vanillenoten, Volumen und eine cremige Struktur.

Im Glas

Feines, leuchtendes Goldgelb. In der Nase rosa Grapefruit, Litschi und Passionsfrucht, mit einer Spur von Nüssen und Artischocken. Am Gaumen frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Weich und kräftig im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Chardonnay
Ausbau: Chardonnay, Holzfassreife

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Spanien

Imperial Gran Reserva 2014

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Imperial Gran Reserva 2014 stammt aus einem kühlen, regenreichen Jahrgang – und zeigt den Rioja-Klassiker von seiner feinen, geradlinigen Seite: fokussiert, frisch und mit lebendiger Säure. Den Imperial Gran Reserva keltert das Haus CVNE aus Haro nur in besonderen Jahren.


Rioja Alta

CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) wurde 1879 von den Brüdern Real de Asúa im Bahnhofsviertel von Haro gegründet und ist bis heute in Familienhand. Das Lesegut für den Imperial Gran Reserva stammt von über 40 Jahre alten Weinbergen in Villalba, Briones und Torremontalbo. Die kargen Kalk-Ton-Böden und das kühle Klima der Rioja Alta verleihen dem Wein Eleganz und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo mit 10 % Graciano und 5 % Mazuelo. Die Trauben werden von Hand gelesen, nach doppelter Selektion per Schwerkraft in Holzgärbottiche geleitet; der biologische Säureabbau erfolgt im Beton. Danach reift der Wein rund zwei Jahre in französischer und amerikanischer Eiche und anschließend lange auf der Flasche in den historischen Kellern des Hauses. Der kühle Jahrgang 2014 brachte einen Wein mit viel Frische, Spannung und Präzision.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot. Ein duftiges Bukett von Kirsche, schwarzer Johannisbeere und Lakritz, dazu florale Noten, Vanille und ein Hauch Rauch. Am Gaumen saftige rote und dunkle Frucht, getragen von straffer Säure, mit Anklängen von Bitterschokolade und Gewürzen. Mittelgewichtig und feingliedrig, mit fein greifenden Tanninen und langem, präzisem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Stunde im Dekanter lohnt sich. Bereits zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Villalba, Briones, Torremontalbo, Rioja Alta (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Jahrgang: 2014 (kühles, regenreiches Jahr)
Rebsorten: Tempranillo, 10 % Graciano, 5 % Mazuelo
Ausbau: rund 2 Jahre französische und amerikanische Eiche, anschließend lange Flaschenreife

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Frankreich

Château Pontet-Canet Pauillac 2009

Rotwein · Pauillac · Bordeaux · 5ème Cru Classé

Château Pontet-Canet 2009 gilt als der größte Wein, den dieses Haus bis dahin erzeugt hat – Robert Parker vergab die perfekten 100 Punkte. Ein klassischer, vollmundiger Pauillac von außergewöhnlicher Reinheit und Präzision: Cassis, Graphit, Lakritz und Weihrauch, getragen von süßen, perfekt eingebundenen Tanninen.


Pauillac

Château Pontet-Canet ist ein 5ème Cru Classé von 1855 und liegt auf dem hohen Kiesplateau von Pauillac, direkt neben Mouton Rothschild. Die rund 81 Hektar Reben wurzeln in tiefem Kies über Lehm und Kalkstein. Seit 1975 gehört das Gut der Familie Tesseron; unter Alfred Tesseron wurden die Erträge konsequent gesenkt, die Selektion verschärft und die Weinberge teils wieder mit Pferden bearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc und 1 % Petit Verdot aus dem großen Jahrgang 2009. Rund 80 % der Ernte flossen in den Grand Vin. Der Wein reifte im Barrique aus französischer Eiche.

Im Glas

Tiefdunkles Purpur. In der Nase Weihrauch, Graphit, Rauch, Lakritz, Crème de Cassis und Brombeere, dazu Bleistiftspäne und feuchte Erde. Am Gaumen vollmundig, konzentriert und tief, mit enormer Fruchtfülle, laserartiger Präzision und großer Frische. Die Tannine sind hoch, aber süß und nahtlos eingebunden. Trotz seiner Wucht gleitet der Wein seidig über den Gaumen – ein Finale von großer Länge.

Am Tisch

Jetzt beginnt er, Nuancen und Komplexität zu zeigen, und hat noch Jahrzehnte vor sich. Zwei Stunden vorher dekantieren und bei 17–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lammrücken, Rinderfilet, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pauillac, Haut-Médoc (Bordeaux); Kiesplateau neben Mouton Rothschild
Klassifikation: AOC Pauillac – 5ème Grand Cru Classé 1855
Jahrgang: 2009
Ausbau: 65 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot; Barrique

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