Die Mauer steht

Die Mauer steht

Man muss sie einfach mögen, diese putzige, nicht wirklich große Stadt. Egal wann man sich ihr nähert, sie leuchtet immer, sie sieht majestätisch aus. Fast egal von wo man kommt, sie zieht einen in ihren Bann. Widerstand zwecklos. Es ist, nebenbei bemerkt, auch die Stadt, die mit dazu beitrug, dass aus dem Obärfranken der Oso alemán wurde. Ein ganzes Jahr lebte das Tier dort in einer Höhle, verschlang eimerweise imposante Scheiben kalbenen Fleisches, viele Monde ist das nun her.

Natürlich kann man meckernd einwerfen, dass sich die Stadt vertouristet hat, rings um die Kathedrale trifft man auf Heerscharen, himmlisch sind sie in der Regel nicht, von  durchaus irdische Autobusse ausgekippt, um sie dann drei oder vier Stunden später wieder einzusammeln. Egal ob Russen, Chinesen, Japaner oder Koreaner, Deutsche treten eher individuell auf, sind aber nicht weniger nervig, alles muss photographiert werden, gefilmt werden, dokumentiert werden: ICH! WAR!! DA!!! Manch genervter Ladenbesitzer stellt schon Photographierverbotsschilder auf, denn, klar, gekauft wird natürlich nichts. Wie auch? Wenn man den Kurztrip „sechsunddreißig spanische Städte in sechs Tagen“ bucht, kann man schlecht von überall etwas einsacken.

Früh morgens hingegen haben, Mann, Frau, Bär, „ihre“ Stadt für sich alleine. Wenn die Sonne beginnt, um die Mauerecken zu lugen, wenn die nicht gar so weit entfernte Sierra in gleißendem Licht erstrahlt, dann ist der Ort noch magischer als man es je für möglich gehalten hat. Gut, an jenem siebzehnten August, mehr als fünfzehn Winter ist das nun schon her, zeigte der Ort ein ganz anderes Gesicht. Als der Bär zum Auto trottete, staunte er nicht schlecht, um dann den Schaber zu suchen, mit dem man die Scheiben vom Eis befreien konnte, welches sich über Nacht dort angesammelt hat. Mitten im August! Aber schon fünf Stunden später war alles wie immer: Reisende aus Madrid, andere Kulturen zog es damals noch nicht so sehr in diese Stadt, saßen auf einer der vielen Plazas, um Ternera in sich hineinzustopfen. Und um Bier zu trinken. Und Rioja, Ribera eher weniger. Eine eigene Weinbauregion hatte die Stadt damals noch nicht. Eine wirkliche Esskultur auch nicht, strikte Gourmetisten meiden die Stadt, so weit es denn geht. Zwar gibt es das „El Almacén“, vor Jahrzehnten mal eine der besten Restaurants in Spanien, heute noch immer sehr gut, mit mehr oder weniger den gleichen Gerichten, dem gleichen Chef, der gleichen Köchin, dem gleichen Saalchef und zumindest zwei Kellnern, die dort auch schon mehr als zwanzig Jahre Teller jonglieren, bepackt mit Gutem aus der nahen oder nicht so nahen Region. 

Alle Versuche indes, moderne Küche in den Ort zu tragen, scheiterten, manche kläglich. Man sollte meinen, dass dort, wo dickes Kalb an dickem Knochen gut verkauft wird, auch innovative Gerichte funktionieren könnten. Typischer Fall von Fehleinschätzung: moderne Küche haben die Madrilenen zuhause zuhauf, da braucht es keinen Wochenendausflug; die Busladungen werden, verpackt in ihren Fahrzeugen, gen irgendwo gekarrt, und wenn sie bleiben dürfen, dann für eine Menü, für das der Tour-Operateur zehn Euro abdrückt. Wer gut ist, Geduld und Geld zur Genüge hat, hält vielleicht vier Jahre durch, manche sind schon nach vier Monaten wieder verschwunden. Da war selbst die barfuß Laufende schon weiter: Wenn Buße, dann Buße; wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn!“

Und nun hat diese Stadt also ihre eigene Weinbauregion. Gut, die Reben stehen etwas weiter im Süden, an steilen Hängen und welligen Hügeln, auf Granit, aber auch auf Schiefer. Lange hat man für diese Region gestritten, auch war eine Makroweinregion im Gespräch, die es dann, glücklicherweise, doch nicht gab.

In der Stadt sind diese Weine noch nicht angekommen, und das wird auch noch ein wenig dauern, ein Jahrzehnt vielleicht, oder derer zwei. Spanier sind zwar in der Regel keine Bären, Gewohnheitstiere indes sind sie schon. Und wenn man nun einmal Rioja mag, dann ist das mit einer neuen Region so eine Sache. Wenn Rioja, dann Rioja, hätte T. Eres. A. gemurmelt.

Die Region hat es aber auch nicht leicht, kommt sie doch genau dann auf die Welt, wenn fast alle Weintrinkerinnen und Weintrinker nach frischen, fruchtigen Weinen mit eher niedrigem Alkohollevel fragen. Als Sechzehnender hat man es da nicht so leicht… Dabei ist die Jungregion durchaus spannend: diverse Weingüter aus den Nachbargegenden haben ihre Fühler ausgestreckt, um Weinberge zu ergattern. Das Potential ist riesig: über dreitausend Hektar Rebland, fast alles alte Rebstöcke. In der amtlichen Weinbauregion sind nur derer vierhundert registriert. Da geht also noch was! 

Die Großkonzerne der spanischen Weinindustrie haben die Region noch nicht auf dem Schirm, für sie ist das zu früh, sie brauchen einen bekannten Namen. Das ist die Chance der kleinen und kleinsten Betriebe, Bodegas, in denen gerade einmal eine Handvoll Flaschen gefüllt werden. Vorbei sind die Zeiten, in denen es nur gegroovtes Kaos, interne Umwälzungen, entrissene Regenmäntel und orthographisch modifizierte Wildscheine gab; alle Nase lang entsteht Neues. Nicht alles wird bleiben, viele Projekte basieren auf Illusion und Wunschdenken, gepaart mit viel Geld und wenig Marktkenntnis.  Aber all diese Projekte, seien sie aus dem Norden der Region, in der viele Dörfer mit „Nava-“ beginnen, oder aus der Hauptschleife, wo nicht nur fette Weine entstehen, zeigen, welches Potential hier zu heben ist. Man muss den Dingen nur Zeit geben: ein Jahrzehnt vielleicht, oder auch derer zwei. Dann wird das schon.

Ein paar erste ernstzunehmende Zeichen indes gibt es schon: eine in Weindingen durchaus nicht unbekannte Dreierbande, César, Flequi und Nacho, samt omnipräsentem Raúl, haben sich im Hauptdorf in der Lage Valle del Jorco eingenistet, um von dort drei Weine zu präsentieren, derzeit vielleicht die elegantesten Weine dieser Region. Unlängst, wissenden Bären ist das nicht entgangen, gab es eine Geheiminvasion in der Region: Außerirdische, man munkelt, es waren Affen, wurden in den Weinbergen gesehen, Terroir prüfend. Wie viele Affen es waren, ist nicht genau bekannt. Gerüchten zufolge sollen es vier gewesen sein.

Bis all diese Weine in die magische Stadt kommen, wird es noch ein wenig brauchen, ein Jahrzehnt vielleicht, es kann auch derer zwei dauern. Denn aktuell landet alles in Madrid, oder in der Welt, regionale Märkte sind eher zweitrangig. Aber das macht nicht, denn wen die Stadt einmal in ihren Bann gezogen hat, der kommt wieder und wieder und wieder. Vielleicht trifft man dann auch den alten Oso alemán, der turnt ständig dort herum: Ávila macht schlicht und ergreifend süchtig. Text: Text: el oso alemán

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Weine

Weinreich Bechtheim Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Bechtheim Riesling trocken ist ein charaktervoller, biozertifizierter Ortswein, der goldgelb im Glas leuchtet. Er vereint Tiefe und Ausdruck mit reifer Frucht und delikater Würze: Am Gaumen treffen saftiger Pfirsich und frischer Apfel auf eine feine Mineralität und sorgen für eleganten Schmelz.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich liegt in Bechtheim in Rheinhessen. Die für die Bechtheimer Ortsweine selektierten Rieslinge stammen ausschließlich aus Spitzenlagen und stehen für Reife, Ausdruckskraft und eine klare Handschrift der Herkunft. Der Wein ist biozertifiziert (DE-ÖKO-022).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau als Ortswein betont die mineralische, fruchtbetonte und ausgewogene Stilistik der besten Bechtheimer Lagen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. In der Nase reife Frucht und delikate Würze. Am Gaumen saftiger Pfirsich und frischer Apfel, getragen von feiner Mineralität und elegantem Schmelz; mineralisch, fruchtbetont und wunderbar ausgewogen, mit langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Ortswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitäts- und fruchtbetont (selektierte Spitzenlagen)

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Spirituosen

Schwebebahn Gin

Spirituose · Gin · Wuppertal · Deutschland

Schwebebahn Gin ist ein super fruchtiger Gin im New Western Style. Zitrus, Grapefruit und Orange spielen mit floralen Noten von Rose und Veilchen; im Abgang sehr weich, mit einer leichten Anisnote.


Herkunft / Wuppertal

Der Schwebebahn Gin trägt das Wahrzeichen Wuppertals im Namen. Im New Western Style tritt der Wacholder etwas zurück und macht Platz für andere Botanicals – hier vor allem für eine ausgeprägt fruchtig-zitrische und florale Aromatik.

Botanicals und Destillation

Im New Western Style stehen Zitrusfrüchte (Grapefruit, Orange) und florale Botanicals (Rose, Veilchen) im Vordergrund, während der Wacholder dezent eingebunden ist. Eine leichte Anisnote rundet das Profil ab.

Im Glas

Klar. In der Nase fruchtig-zitrisch mit Grapefruit und Orange, dazu florale Noten von Rose und Veilchen. Am Gaumen sehr fruchtig und weich, mit floraler Eleganz und einer leichten Anisnote im sanften Abgang.

Pur und im Drink

Empfohlen wird ein klassisches, trockenes Tonic Water, das die fruchtig-florale Aromatik schön zur Geltung bringt.

Ideal: im Gin & Tonic mit trockenem Tonic Water, garniert mit Grapefruit- oder Orangenzeste.


Herkunft: Wuppertal (Deutschland); Weinhandlung Oellingrath
Art: Gin (New Western Style)
Botanicals: Wacholder, Zitrus (Grapefruit, Orange), Rose, Veilchen, Anis u. a.
Serviertipp: mit klassischem, trockenem Tonic Water

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Länder/Regionen

The Schmidt McLaren Vale Shiraz

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

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Deutsch

Smiley Lampe - Smiley® Bundle of Light PINK

Wohnaccessoire · LED-Leuchte · Smiley®

Smiley® Bundle of Light (Pink) ist ein Mini-Licht in Form des legendären Smiley®, das gute Laune in jedes Zuhause bringt. Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon und mit warmer LED-Leuchte – ideal für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Geschenk. Nimm dir Zeit zum Lächeln!


Herkunft / Mr. Maria

Mr. Maria ist ein Designlabel, das für seine charakteristischen, weich leuchtenden Figurenlampen der Bundle-of-Light-Serie bekannt ist. Diese Edition bringt das weltbekannte Smiley®-Motiv als stimmungsvolles Mini-Licht ins Zuhause.

Material und Technik

Gefertigt aus weichem, BPA-freiem Silikon, ausgestattet mit einer LED-Leuchte und austauschbarer CR2032-Knopfzellenbatterie. Der Ein-/Ausschalter sitzt an der Unterseite; ein 15-Minuten-Timer schont die Batterie (ein Dauerbetrieb ist nicht möglich). Die Leuchtdauer beträgt bis zu 30 Stunden (rund 120 Zyklen).

Licht und Wirkung

Die LED sorgt für ein warmes, sanftes Licht, das als dezentes Stimmungslicht wirkt. Das handliche Format passt auf jeden Nachttisch oder ins Regal – ein kleiner Smiley mit großer Wirkung.

Als Geschenk

Ein freundliches Licht zum Verschenken oder Selbstbehalten.

Ideal: für den Nachttisch, das Kinderzimmer oder als kleines Mitbringsel, das Freude schenkt.


Hersteller: Mr. Maria
Produkt: Smiley® Bundle of Light – Pink
Material: weiches, BPA-freies Silikon
Technik: LED, austauschbare CR2032-Knopfzelle, Ein-/Ausschalter an der Unterseite, 15-Minuten-Timer
Leuchtdauer: bis zu 30 Stunden (ca. 120 Zyklen)

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Schaumweine

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut

Champagner · Rosé · Chardonnay & Pinot Noir · Extra Brut

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut ist ein Rosé-Champagner aus überwiegend Chardonnay (92 %), ergänzt um einen kleinen Anteil Pinot Noir (8 %). Die Trauben stammen aus der Côte des Blancs und der Grande Vallée de la Marne. Die kalk- und tonhaltigen Böden sorgen für eine klare, mineralische Linie. Im Glas ein feinperliger, herber Rosé.


Côte des Blancs & Vallée de la Marne

Die Trauben stammen aus der Côte des Blancs sowie der Grande Vallée de la Marne in der Champagne. Dort prägen kalk- und tonhaltige Formationen die Böden und verleihen dem Wein seine klare, mineralische Linie und kreidige Frische.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint 92 % Chardonnay und 8 % Pinot Noir. Vergoren wird spontan; der Ausbau erfolgt zu 20 % im Holzfass und zu 80 % im Edelstahltank. Die Dosage liegt im Extra-Brut-Bereich.

Im Glas

Zartes Rosa mit feiner Perlage. In der Nase Rosenblätter, etwas Litschi, Orange und frische Erdbeeren. Am Gaumen herb, feinperlig und leicht würzig, mit Walderdbeere und frischem Pfeffer. Der Abgang ist seidig und salzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Vorspeisen, Fisch, Geflügel und Gerichte mit roten Früchten.


Lage: Côte des Blancs & Grande Vallée de la Marne (Champagne); Kalk/Ton
Klassifikation: Champagne AOC – Rosé Extra Brut
Ausbau: Spontangärung, 20 % Holzfass / 80 % Edelstahl

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Weine

Occhipinti PT Vino di Contrada Frappato 2019 BIO

Rotwein · Frappato · Sizilien

Frappato 100 % Terre Siciliane IGT Contrada Pettineo (Vittoria) alte Reben (60+ Jahre) biodynamisch · Bio (IT-BIO-014) Ausbau im Holzfass, ~22 Monate

Der Occhipinti PT Vino di Contrada 2019 ist ein reinsortiger Frappato aus der sizilianischen Contrada Pettineo bei Vittoria. „PT" steht für Pettineo – die älteste der drei Einzellagen von Arianna Occhipinti, mit über 60 Jahre alten Reben. Da Lagennamen auf sizilianischen Etiketten nicht zugelassen sind, kürzt sie die Contrada zu „PT" ab. Der Wein wächst auf tiefem Sand über Kalk, wird biodynamisch bewirtschaftet und in gebrauchten Holzfässern ausgebaut. 2.700 Flaschen.


Contrada Pettineo

Pettineo liegt hinter dem Höhenzug Serra San Bartolo und gilt als eine der historischsten Lagen rund um Vittoria. Auf einer tiefen Schicht aus feinem Meeressand über porösem Kalkstein (Tufo) wurzeln über 60 Jahre alte Frappato-Reben, teils als Alberello (Buschreben) erzogen. Sand und darunterliegender Kalk treiben die Wurzeln in die Tiefe und prägen einen fruchtbetonten Stil mit präsenter Säurestruktur. Der Wein trägt die Klassifikation Terre Siciliane IGT.

Assemblage und Ausbau

Der Wein ist reinsortiger Frappato. Frappato ist eine autochthone, spätreifende sizilianische Rebsorte mit dünner Schale; entsprechend fällt die Tanninstruktur eher elegant als dicht aus. Sie gilt zudem als mit dem toskanischen Sangiovese verwandt. Nach der Handlese vergärt der Most spontan mit eigenen Hefen. Arianna Occhipinti baut ihre Lagenweine biodynamisch aus, rund 22 Monate in gebrauchten Holzfässern, anschließend ohne Schönung und Filtration auf die Flasche. Ihr Ziel: Rebsortentypizität und Terroir herauszuarbeiten.

Im Glas

Transparentes, dunkles Kirschrot. In der Nase ein Korb roter Früchte, dominiert von Brombeere und Schwarzkirsche. Am Gaumen elegant und vollmundig, begleitet von würzigen Noten nach Süßholz, Nelke und hellem Tabak. Weiche Tannine runden das Geschmacksbild ab, getragen von frischer Säure.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren. Klassische Begleitung: sizilianische Pasta, gegrilltes Gemüse, Geflügel, gebratener Fisch und süß-saure Gerichte wie Coniglio in agrodolce. Schon jetzt mit viel Trinkfluss, kann aber noch einige Jahre reifen.



Lage: Contrada Pettineo, Vittoria (Sizilien)
Klassifikation: Terre Siciliane IGT
Ausbau: rund 22 Monate im gebrauchten Holzfass, ohne Schönung/Filtration


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Weine

De Sousa Coteaux Champenois Blanc 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

De Sousa Coteaux Champenois Blanc ist ein stiller Chardonnay aus biologischem Anbau aus der Côte des Blancs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Dieser Wein spiegelt die kalkhaltigen Böden der Region eindrucksvoll wider und entstand aus nur einem einzigen Barrique – eine echte Rarität. Im Glas ein kühler, präziser und mineralischer Weißwein.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Diese kalkhaltige Mineralität prägt den Charakter des stillen Weins. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reift im Barrique – produziert wurde nur ein einziges Fass, was ihn zu einer seltenen Abfüllung macht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Reduktionsnoten, Zitrus, grüne Nüsse und kreidige Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und elegant, mit straffer Struktur und zarter Würze. Der Abgang ist klar und mineralisch.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Côte des Blancs (Champagne); Kreideböden
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: Chardonnay, ein einzelnes Barrique; stiller Wein

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Weine

Eimermann Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Eimermann Sauvignon Blanc setzt den Tropenhut auf: Mango, Maracuja und Stachelbeere, ergänzt durch frisch gemähtes Gras. Ein animierender, tropisch-fruchtbetonter Weißwein, bei dem das zweite Glas von ganz alleine läuft.


Rheinhessen / Roter Hang

Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Löss- und kalkhaltige Böden und ein sonniges Mikroklima bieten dem Sauvignon Blanc ideale Bedingungen für aromatische Vielfalt und Frische. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, tropisch-fruchtbetonte Aromatik mit knackiger Frische und klarer Struktur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Mango, Maracuja und Stachelbeere, ergänzt durch frisch gemähtes Gras. Am Gaumen frisch und saftig, mit knackiger Frucht, animierender Säure und einem klaren, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchten und Spargel – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen, Nierstein-Schwabsburg / Roter Hang (Deutschland); Weingut Eimermann
Klassifikation: 100 % Sauvignon Blanc, trocken (vegan)
Ausbau: aromabetont, frisch und tropisch

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