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2. Februar 2020

Allgemein

Engelswein Manifest Präsentation

Liebe Weinfreunde, das Wuppertaler Engels Jahr 2020 hat begonnen und wir möchten Ihnen am Mittwoch, den 19.02.2020 um 18°° Uhr in unserem Ladengeschäft den Friedrich

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne L´ambitieuse Grand Assemblage Grand Cru

Die Pertois-Lebrun L’Ambitieuse Grand Cru Extra Brut verbindet zwei Welten: zur Hälfte den aktuellen Jahrgang, zur Hälfte eine fortlaufende Reserve aus vielen älteren Jahren. Der Chardonnay stammt aus vier Grand-Cru-Dörfern: Cramant, Oiry, Chouilly und Le Mesnil.

Im Glas

Helles Gold, sanfte, cremige Perlen. Zuerst Zitrus und Kreide, mit Luft dann Gebäck, Mandel, frische Butter und geröstete Nüsse. Im Mund weit und klar, mit schöner Spannung zwischen Zitrus und Kalk. Lang, harmonisch und mit einem Hauch Salz im Abgang.

Mach was draus

Jakobsmuscheln in Nussbutter, Seezunge, Hummer, Kalbsbries oder ein reifer Comté. Er hat genug Tiefe für den Hauptgang und bleibt doch frisch. Ideal für ein festliches Abendessen oder einen Jahrestag. Servier ihn bei 8 bis 10 °C in einem großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L’Ambitieuse zeigt, was eine Reserve kann: Tiefe und Nuss, ohne die Frische zu verlieren. Gib ihm ein paar Minuten im Glas.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist eine fortlaufende Reserve? Ein Wein, zu dem jedes Jahr ein Teil des neuen Jahrgangs kommt. So reichen viele ältere Jahre bis in die Flasche.

Wie lange reift er? Der Grundwein ruht zehn Monate in Stahl und Eichenfass, danach liegt die Flasche vier Jahre auf der Hefe.

100 % Chardonnay · vier Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs · nur erste Pressung · 50 % Jahrgang, 50 % fortlaufende Reserve · biologischer Säureabbau · 10 Monate Feinhefe in Stahl und Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 4 Jahre Hefelager · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Mari Mayans Hierbas Kräuterlikör

Likör · Hierbas · Ibiza · Spanien

Mari Mayans Hierbas Kräuterlikör ist ein traditioneller Kräuterlikör von der Insel Ibiza („hierbas" ist spanisch für Kräuter). Er vereint Extrakte verschiedenster mediterraner Kräuter mit Anis. Mari Mayans zählt zu den bekanntesten Brennereien Ibizas – aromatisch, mild-süß und vielschichtig.


Ibiza

Hierbas Ibicencas ist die traditionelle Kräuterlikör-Spezialität der Baleareninsel Ibiza. Die mediterrane Kräutervielfalt der Insel bildet die Grundlage des Likörs. Mari Mayans ist ein traditionsreicher Erzeuger aus Ibiza.

Kräuter und Herstellung

Der Likör enthält Extrakte aus verschiedensten mediterranen Kräutern sowie Anis. Die Kräuter werden mazeriert und mit Anis zu einem aromatischen, mild-süßen Likör vereint.

Im Glas

Leicht goldgelb bis grünlich. In der Nase Anis und ein vielschichtiges Bukett mediterraner Kräuter wie Fenchel, Thymian und Rosmarin. Am Gaumen aromatisch und mild-süß, mit der typischen Anisnote und kräutriger Tiefe. Langer, würziger Abgang.

Zum Genuss

Gut gekühlt, auf Eis oder pur als Digestif genießen. Auch als aromatische Zutat in Cocktails geeignet.

Klassisch solo: als Digestif, zu Gebäck oder Kaffee.


Herkunft: Ibiza (Spanien)
Art: Kräuterlikör (Hierbas Ibicencas), Anis-basiert
Herstellung: Mazeration mediterraner Kräuter mit Anis

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Spanien

Protos Reserva 2020 tinto

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo · Reserva

Protos Reserva stammt aus der Ribera del Duero, wo das Weingut in Peñafiel zu den Gründern der Appellation zählt. Er wird ausschließlich aus Tempranillo gekeltert, in Spanien hier Tinta del País genannt, und verbindet dunkle Frucht mit der Würze langer Fassreife. Die Trauben stammen von südexponierten, teils über 50 Jahre alten Reben in Höhenlagen um 750 bis 900 Meter. Das Resultat ist ein kraftvoller, klar strukturierter Rotwein mit langem Abgang.


Ribera del Duero

Die Ribera del Duero zieht sich entlang des Duero durch Kastilien-León, im Zentrum die Stadt Peñafiel. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten erzeugt große Temperaturunterschiede und eine langsame, gleichmäßige Reife der Trauben. Die Lagen für den Reserva liegen auf kalkhaltigen, steinigen Böden in der Provinz Burgos, nach Süden ausgerichtet und auf 750 bis 900 Metern Höhe.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tempranillo. Nach der Handlese und der Maischegärung im Edelstahl reift er 18 Monate in Barriques aus französischer (80 %) und amerikanischer (20 %) Eiche, gefolgt von mehrjähriger Flaschenreife vor der Freigabe. Die Eiche steuert Würze und Struktur bei, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase reife, dunkle Beerenfrucht, dazu Sandelholz, Kokos und ein Hauch Karamell aus dem Fassausbau. Am Gaumen kraftvoll und klar konturiert, mit reifem Tannin und tragender Säure, die Frucht und Holz im Gleichgewicht hält. Der Abgang ist lang und würzig.

Am Tisch

Trinkreif, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter; bei guter Lagerung trägt er weitere acht bis zehn Jahre. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Lammbraten, geschmortes Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero (Peñafiel/Burgos), Südlagen, 750–900 m
Klassifikation: Ribera del Duero DO – Reserva
Ausbau: 18 Monate französische/amerikanische Eiche, anschließend Flaschenreife

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN 3er Terroir Paket

Rotwein-Paket · Ribera del Duero · Tempranillo (3 Einzellagen)

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero 3 Einzellagen Torrubio · Los Cantillos · Valdehernando je 18 Monate franz. Eiche Juan Manuel Burgos

Drei x Tempranillo, drei x der identische Produktionsprozess, aber drei x unterschiedliche Böden, auf denen die Reben wachsen. Das AVAN 3er Terroir-Paket lädt ein, das unterschiedliche Terroir der einzelnen Weine zu entdecken – und zu schmecken, welche Auswirkungen Klima und Boden auf den Geschmack haben können.


AVAN – das Terroir-Projekt von Juan Manuel Burgos

Das Terroir-Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos aus der Ribera del Duero macht den Boden zum eigentlichen Hauptdarsteller: drei Weine aus derselben Rebsorte (Tempranillo, hier Tinta del País bzw. Tinto Fino), nach identischem Verfahren erzeugt und je 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut – und doch grundverschieden, weil jeder von einem anderen Bodentyp stammt. Ein lehrreiches und genussvolles Nebeneinander, das die Idee des Terroirs unmittelbar erfahrbar macht.

Torrubio – Lehmboden (gepflanzt 1943)

Das Terroir des Torrubio besteht aus Lehm – einer Mischung aus Sand, Schlamm und Ton, die durch jahrzehntelange Verwitterung entstanden ist. Die lockere, fruchtbare, gut durchlüftete Lehmschicht speichert Niederschlag gut, sodass die Reben in den obersten Schichten wurzeln; der Boden erwärmt sich schnell. Das Ergebnis: ein sehr fruchtiger, frischer und saftiger Wein, in dem die klare Beerenfrucht der Tinta del País regiert – Himbeere und Brombeere dominieren. Mächtig und powervoll am Gaumen, zugleich mit der richtigen Säurebalance, damit er nicht breit wirkt; die klare Beerenfrucht trägt auch den langen, anhaltenden Abgang. Der Weinberg Torrubio wurde bereits 1943 gepflanzt; Ausbau über 18 Monate in französischen Eichenfässern.

Los Cantillos – Kalkgestein (Reben 75+ Jahre)

Das Terroir des Los Cantillos besteht aus reinem Kalkgestein; der Weinberg liegt in bis zu 800 Metern Höhe, die Tinto-Fino-Reben sind über 75 Jahre alt. Der Kalkboden nimmt Regenwasser schnell auf, kann es aber nicht lange speichern – die Reben wurzeln daher tief, um dauerhaft an Wasser zu gelangen, und entnehmen der Kalkschicht wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Das verleiht dem Wein eine kühle Aromatik und lässt ihn elegant und fein schmecken. Die Fruchtnoten kommen klar, aber zurückhaltender heraus. Ausbau über 18 Monate in französischen Barriquefässern. Der frischeste und knackigste der drei Terroir-Weine.

Valdehernando – Sandboden (Reben 90+ Jahre)

Das Terroir der Einzellage Valdehernando besteht aus besten Sandböden mit sehr tief darunter liegendem Kalkgestein. Wegen des hohen Sandanteils speichert der Boden an der Oberfläche nur wenig Wasser, sodass die über 90 Jahre alten Tinta-del-País-Reben bis zu zehn Meter tief wurzeln, um Wasser und Mineralien zu erschließen. Das zeigt sich in Dichte und Komplexität: Es dominieren würzige Noten wie Lakritze und Schokolade, während die beerigen Noten eher hintergründig bleiben. Langer, verspielter Abgang mit vielschichtigem Nachgeschmack, untermalt von feiner Fruchttextur und reifer Säure – jede Menge Trinkspaß und große Ernsthaftigkeit zugleich. Ausbau über 18 Monate in Barriquefässern aus französischer Eiche.

Gemeinsamer Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País / Tinto Fino) aus drei Einzellagen, je 18 Monate in französischer Eiche. Gleicher Produktionsprozess für alle drei Weine – der einzige Unterschied liegt im Boden, sodass das Terroir umso klarer zutage tritt.

Am Tisch

Ideal als vergleichende Probe nebeneinander im Glas. Dazu passen gegrilltes und geschmortes rotes Fleisch, Lamm und Wild, kräftige Eintöpfe sowie gereifte Hartkäse. Bei 16–18 °C servieren.


Lage: Ribera del Duero (Spanien); drei Einzellagen – Torrubio (Lehm, 1943), Los Cantillos (Kalkgestein, bis 800 m, 75+ J.), Valdehernando (Sand über Kalk, 90+ J.)
Klassifikation: Ribera del Duero, Tempranillo (trocken); 3er-Terroir-Paket
Ausbau: je 18 Monate französische Eiche, identischer Produktionsprozess; Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos

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Frankreich

François Bertheau Chambolle Musigny 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny AOC Côte de Nuits Kreide-/Tonböden 2022

Der Chambolle-Musigny 2022 von François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der elegantesten Gemeinden der Côte de Nuits. Bertheau zählt zu den klassischen Adressen von Chambolle; sein Dorfwein steht für Eleganz, feine rote Frucht und seidiges Tannin.


Chambolle-Musigny – Inbegriff von Eleganz und Finesse

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits ist seit 1936 als AOC ausgezeichnet. Auf rund 150 Hektar mit Kreide- und Tonböden entstehen Weine, die als Inbegriff von Eleganz und Finesse gelten. Die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus sowie die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny; der Ertrag der Rotweine ist auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen, gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny und prägt den duftig-feinen Stil der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der den duftigen Stil von Chambolle schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Feine rote Frucht nach Himbeere und Kirsche, ergänzt um florale Noten. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und einem duftigen, klaren Abgang.

Feine rote Frucht und florale Noten über seidigem Tannin – Chambolle-Musigny in seiner eleganten Form.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Portugal

Niepoort Charme 2023

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Charme 2023 ist ein außergewöhnlicher Douro-Wein, der mit Eleganz, Tiefe und faszinierender Komplexität begeistert. Seine seidigen, fein verwobenen Tannine verleihen ihm eine umhüllende Geschmeidigkeit und bringen die kühlen, geschützten Weinberge von Vale de Mendiz im Herzen des Pinhão-Tals auf besondere Weise zum Ausdruck.


Douro / Vale de Mendiz

Der Charme stammt aus den kühlen, geschützten Weinbergen von Vale de Mendiz im Herzen des Pinhão-Tals (D.O.C. Douro). Für Dirk Niepoort ist er die ultimative Interpretation seiner tiefen Leidenschaft für das Burgund – ein Signature-Wein, einzigartig in seiner Art.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten von alten Reben. Charme ist der einzige Stillwein, der in der Kellerei von Vale de Mendiz in runden Granit-Lagares gekeltert wird – die Trauben werden dort traditionell sanft gestampft. Der zurückhaltende Ausbau bewahrt Finesse und Frische. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht, florale Noten, frische Kräuter und feine Würze. Am Gaumen elegant und tief, mit seidigen, fein verwobenen Tanninen, geschmeidiger Textur, klarer Struktur und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: geschmortem Lamm, Entenbrust, Wild und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro – Vale de Mendiz, Pinhão-Tal (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus autochthonen Douro-Sorten (alte Reben), trocken
Ausbau: Vinifikation in runden Granit-Lagares; zurückhaltende Reifung
Jahrgang: 2023

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Spanien

TX Txomin Etxaniz

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Gipuzkoa Reben über 80 Jahre 6 Monate Akazienfass eigene Hefen · Feinhefe

TX Txomin Etxaniz ist die Spitzenabfüllung der ältesten Kellerei der D.O. Getariako Txakolina. Die Familie Txueka-Etxaniz keltert ihn ausschließlich aus Hondarrabi Zuri von den über 80 Jahre alten Rebstöcken, die der Großvater Pedro Txueka über der Kantabrischen Küste gepflanzt hat. Vergoren mit eigenen Hefen und sechs Monate im Akazienfass gereift, verbindet TX die salzige Frische Getarias mit Rundung und Tiefe.


Getaria – die Altreben der Familie Txueka über dem Kantabrischen Meer

Die Geschichte des Hauses reicht bis zu Domingo de Echaniz im Jahr 1649 zurück. Heute führt die Familie Txueka-Etxaniz die Kellerei, die als älteste der D.O. Getariako Txakolina gilt und die Gründung der Herkunftsbezeichnung 1989 mitgetragen hat. Die Familie hat sich stets für den Erhalt der alten Hondarrabi-Reben eingesetzt und bewirtschaftet heute rund 70 Hektar an den Hängen um Getaria.

Das Anbaugebiet ist so eng mit dem Meer verbunden wie kaum ein anderes in Spanien: Der Großteil der Weinberge der D.O. liegt weniger als einen Kilometer von der Küste entfernt. Die Reben stehen an steilen, zum Kantabrischen Meer geneigten Hängen, erzogen am Drahtrahmen, und werden von Hand in kleinen Kisten gelesen. Die ständige Meeresbrise hält die Trauben gesund und hinterlässt im Wein eine feine salzige Note.

Für TX verwendet die Familie ausschließlich die ältesten Parzellen des Betriebs: Weinberge mit über 80 Jahre alten Stöcken, gepflanzt von Pedro Txueka und bis heute vollständig in Handarbeit gepflegt. Die alten Reben reifen ausgewogener und bringen etwas mehr Zuckergehalt als die jüngeren Anlagen. Aus ihnen schneidet die Familie auch das Pflanzmaterial für neue Weinberge – sie sind das genetische Archiv des Hauses.

Eigene Hefen und Akazienfass

TX ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube der baskischen Küste. Vergoren wird mit den eigenen Hefen und auf der eigenen Feinhefe – eine Arbeitsweise, die an historische Txakoli-Bereitung anknüpft.

Anschließend reift der Wein sechs Monate in Fässern aus französischer Akazie. Die Holzwahl ist das Ergebnis mehrjähriger Versuche: Die Familie testete Limousin-Eiche, amerikanische Eiche und Kastanie, bevor sie sich für Akazie entschied. Anders als Eiche gibt Akazie kaum Röst- oder Vanillenoten ab. Sie erhält die Feinheit, Frische und Frucht der Hondarrabi Zuri und verleiht dem Wein dennoch Rundung, Körper und bessere Haltbarkeit. Die feine, natürliche Kohlensäure bleibt erhalten.

Im Glas

Strohgelb mit feinem Perlen. In der Nase Weißdorn und Zitronenblüte, dazu Ananas, Passionsfrucht und eine steinige, salzige Ader. Am Gaumen rund und saftig, mit mehr Schmelz als klassischer Txakoli, getragen von der straffen Säure der Hondarrabi Zuri bis in den langen, leicht salzigen Abgang.

Über 80 Jahre alte Hondarrabi Zuri, eigene Hefen und sechs Monate Akazie: Txakoli mit Rundung und Tiefe, ohne die salzige Frische Getarias zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Anders als leichter Basis-Txakoli entwickelt sich TX über einige Jahre in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassisch zu Meeresfrüchten, Pintxos, Kokotxas und gebratenem Fisch wie Seehecht oder Steinbutt. Die Fasstextur trägt auch weißes Fleisch, Federwild, Pilzrisotto und würzige Küche.


Produzent Txomin Etxaniz, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Altreben-Parzellen der Familie Txueka, Getaria, Baskenland · Hanglagen über dem Kantabrischen Meer · Handarbeit
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung mit eigenen Hefen auf der Feinhefe
Ausbau 6 Monate im Fass aus französischer Akazie · natürliche Kohlensäure
Rebenalter über 80 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Ungarn

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2015

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2015

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2015 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Strahlendes Gelb, vollreife Frucht und süßer Honig, von moderater, zugänglicher Süße und feinem Finale.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2015 – Tokaj-Hegyalja

Der 3-Puttonyos-Aszú ist die leichteste, zugänglichste Stufe der Oremus-Aszú-Palette: Die moderate Süße lässt die reife Frucht und die lebendige Säure des Furmint klar in den Vordergrund treten. Das Ergebnis ist ein heller, frischer und delikater Dessertwein mit feinem Süße-Säure-Spiel.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2015, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

In der Farbe ein strahlendes Gelb; im Duft vollreife Früchte wie Pfirsich, Quitte und Birne. Im Mund gesellen sich süßer Honig, Vanille, Orangenschalen und reife Früchte hinzu. Das Finale des delikaten Dessertweins ist sehr fein.

Strahlendes Gelb, Pfirsich, Quitte und Birne – süßer Honig, Vanille und Orangenschale, mit sehr feinem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Pfirsich, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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