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24. Oktober 2021

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Schaumweine

Krug Champagner Grande Cuvée Brut ED 173

Champagner · Krug · Multi-Vintage Brut

44 % Pinot Noir · 34 % Chardonnay · 22 % Meunier Über 250 Parzellen der Champagne 173ème Édition Basisjahrgang 2017 150 Weine · 13 Jahrgänge 31 % Reserveweine Brut · 4 g/l

Der Krug Grande Cuvée 173ème Édition Brut ist die aktuelle Auflage der Cuvée, mit der Joseph Krug 1843 sein Haus begründete: ein Champagner, der nicht vom Jahrgang abhängen soll. Die 173. Édition versammelt 150 einzeln vinifizierte Weine aus 13 Jahrgängen um den Basisjahrgang 2017, der älteste Reservewein stammt aus 2001. Gerade dieser schwierige Basisjahrgang macht die Édition zum Lehrstück über den Sinn einer Reserveweinbibliothek.


Über 250 Parzellen – die Champagne als Mosaik

Krug arbeitet nicht mit einer Einzellage, sondern mit einem Bestand von über 250 Parzellen quer durch die Champagne. Jede wird getrennt gelesen und getrennt vergoren, jede bleibt bis zur Assemblage ein eigener Wein. Die Basis liefern die Kreideböden der Côte des Blancs mit ihrer Belemnitenkreide für Chardonnay, die kalkreichen Hänge der Montagne de Reims für Pinot Noir und die schwereren Ton- und Mergelböden des Marnetals für Meunier. Etwa ein Fünftel der Trauben stammt aus eigenen Weinbergen, den Rest liefern rund 100 Partnerwinzer, viele davon seit mehreren Generationen.

Zum Eigenbesitz gehören zwei ummauerte Parzellen, die sonst als eigenständige Champagner gefüllt werden: der Clos du Mesnil mit 1,84 Hektar Chardonnay in Le Mesnil-sur-Oger und der Clos d'Ambonnay mit 0,68 Hektar Pinot Noir. Ihre Existenz erklärt die Betriebslogik: Krug beurteilt Wein grundsätzlich parzellengenau, nicht dorf- oder rebsortenweise – die Grande Cuvée ist deshalb keine Verschnittware, sondern die bewusst gebaute Summe aus vielen kleinen, einzeln bewerteten Herkünften.

Diese Struktur ist der Grund, warum das Haus überhaupt jahrgangsunabhängig arbeiten kann. Aus jeder Ernte werden mehrere Hundert Grundweine gewonnen; was nicht in die aktuelle Assemblage geht, wandert in die Reservebibliothek von rund 150 Weinen aus zehn bis fünfzehn Jahrgängen. Diese Bibliothek ist das eigentliche Kapital des Hauses – ein Vorrat an fertigen Bausteinen für Jahre, in denen die Ernte allein nicht ausreicht.

Basisjahrgang 2017 – Champagne

Auf einen milden, ungewöhnlich trockenen Winter folgte ein früher Austrieb – und darauf die Aprilfröste, die in der Champagne rund 22.000 Hektar trafen. Warme Wochen im Mai und Juni holten den Vegetationsvorsprung zurück und ließen eine frühe Lese erwarten. Dann kippte das Wetter: Der Juli brachte die höchsten Niederschläge seit 2001, der Regen setzte sich in den September fort. Auf den durchnässten Böden baute sich massiver Fäulnisdruck auf, der Pinot Noir und Meunier härter traf als Chardonnay.

Die Lese begann außergewöhnlich früh, in Montgueux bereits am 26. August, und wurde für jeden Betrieb zur Abwägung zwischen weiterer Reife und fortschreitender Fäulnis. Entscheidend war die Triage. Bei Krug wurden nach Angaben des Hauses rund 20 Prozent der Ernte ausgesondert und aus der Cuvée genommen, weil sie den eigenen Maßstäben nicht genügten. Was blieb, war gesund, aber im Ansatz rustikal und strukturell knapp – ein Jahr, das für sich allein keinen Krug ergeben hätte. Genau dafür existiert die Reserve: Pinot Noirs aus den frühen 2000er Jahren steuern Reife und Gewicht bei, Chardonnays aus 2008 und 2014 die Feinzeichnung. Der Anteil der Reserveweine liegt in dieser Édition bei 31 Prozent.

Assemblage und Ausbau

Die 173ème Édition besteht aus 44 % Pinot Noir, 34 % Chardonnay und 22 % Meunier, assembliert aus 150 Weinen aus 13 Jahrgängen mit Basis 2017 und einem ältesten Bestandteil aus 2001. Die erste Gärung läuft parzellenweise in kleinen 205-Liter-Eichenfässern, die durchweg gebraucht und im Schnitt über zwei Jahrzehnte alt sind: Sie liefern keine Holznoten, sondern einen kontrollierten, minimalen Sauerstoffzutritt. Nach wenigen Monaten wechseln die Weine in Edelstahl, wo die Reserven kühl und geschützt weiterlagern.

Nach der zweiten Gärung in der Flasche reift die Cuvée rund sieben Jahre auf der Hefe in den Kellern von Reims. Degorgiert wurde diese Auflage im Januar 2025, die Dosage liegt bei 4 g/l und damit im unteren Brut-Bereich – bei diesem Reifegrad genügt sie, um die Säure zu fassen, ohne Süße beizusteuern. Vor der Freigabe ruht der Champagner noch einige Monate im Keller. Vom ältesten Reservewein bis zur Auslieferung liegen damit über zwanzig Jahre. Die sechsstellige Krug iD auf dem Rückenetikett erschließt Degorgierdatum und Zusammensetzung der jeweiligen Flasche.

Im Glas

Helles Strohgold mit feiner, ausdauernder Perlage. Die Nase ist druckvoll und breit gefächert: Toast und Brioche, Steinobst, Zitronencreme, Vanille, dazu Verbene, geröstete Nüsse und ein Anflug von Karamell. Am Gaumen cremig und geschichtet, mit Pfirsich in Sirup und reifer Zitrusfrucht im Kern, getragen von einer salzig-kreidigen Ader, die den Abgang lang und zugleich straff hält.

31 Prozent Reserveweine sind hier keine Stilfrage, sondern die Antwort auf einen Jahrgang, der allein nicht getragen hätte.

Trinkfertig ab sofort und über viele Jahre haltbar; Rückstellungen früherer Éditionen zeigen, dass sich der Charakter nach zehn bis fünfzehn Jahren Flaschenreife von Patisserie in Richtung Nuss, Trockenfrucht und Pilz verschiebt. Bei 9–12 °C in großen Weißweingläsern servieren, nicht in der Flöte und nicht zu kalt – bei 6 °C bleibt die Aromatik verschlossen. Der Champagner entwickelt sich im Glas über eine halbe Stunde deutlich weiter.

Am Tisch

Als Aperitif ohne Begleitung, oder zu Kaviar, Austern, Langustinen und Jakobsmuscheln. Zu gebratenem Steinbutt mit Beurre blanc, zu Bresse-Poularde mit Rahmsauce, zu Risotto mit weißem Trüffel. Ebenso zu gereiftem Comté oder altem Gouda, deren Kristalle die Hefereife aufgreifen. Wer ihn zum Essen stellt, sollte ihn wie einen Weißwein behandeln – dafür hat er Körper genug.


Produzent Champagne Krug, Reims
Rebsorte 44 % Pinot Noir · 34 % Chardonnay · 22 % Meunier
Lage Über 250 Parzellen der Champagne; eigene Clos du Mesnil (1,84 ha) und Clos d'Ambonnay (0,68 ha)
Klassifikation AOC Champagne, Brut, Multi-Vintage
Jahrgang Basisjahrgang 2017 · Reserveweine zurück bis 2001
Vinifikation Parzellenweise Vinifikation · erste Gärung in gebrauchten 205-Liter-Eichenfässern
Ausbau Assemblage aus 150 Weinen aus 13 Jahrgängen · 31 % Reserveweine · rund 7 Jahre Hefelager
Dosage Brut · 4 g/l
Trinkreife 2026–2040
Édition 173ème Édition
Degorgierung Januar 2025
Rückverfolgung Krug iD auf dem Rückenetikett

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Champagner · Venteuil · Pinot Noir / Chardonnay / Meunier

Pinot Noir / Chardonnay / Meunier Champagne Venteuil Brut Nature Bio-Umstellung 2021 12,50 % vol

Der Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature ist ein ehrlicher, kompromissloser Winzerchampagner aus Venteuil – keine Dosage, kein Aufpolieren, nur Kreide, Holz und ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.


Domaine des Tuileries – Bryan Marx in Venteuil

Bryan Marx hat sich etwas getraut. Mit seinem Domaine des Tuileries in Venteuil hat er ein Projekt gestartet, das anders ist: persönlicher, konsequenter, ehrlicher. Keine Dosage, kein Aufpolieren – ein Winzerchampagner der neuen Generation, der Fragen stellt und die Antworten im Glas liefert.

Die Cuvée wächst auf rund 1,5 Hektar Kreide- und Lehmböden in Südlage. Die Reben sind im Schnitt 30 bis 40 Jahre alt, der Weinbau befindet sich seit 2019 in biologischer Umstellung. Der Les Crayères reift anschließend in der eigenen Kreidekellergrube des Guts.

Jahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne ein kühler, klassischer Jahrgang, der Weine mit ausgeprägter Frische, lebendiger Säure und klarer Mineralität hervorbrachte – genau die Spannung, die ein kompromissloser Brut Nature ohne jede Dosage braucht. Ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay und 10 % Meunier, Jahrgang 2021, Brut Nature, 12,50 % vol.

Vollständiger Ausbau im Eichenfass, anschließend Flaschenreife in der eigenen Kreidekellergrube des Guts. Ohne Dosage (Brut Nature) – der Wein wird nicht aufpoliert, sondern zeigt sich pur, getragen allein von Kreide und Holz.

Im Glas

In der Nase Zitrusschale, weißer Pfeffer und ein feines Toastaroma – komplex, aber nie überladen. Am Gaumen dann diese schöne Spannung: frisch, cremig, salzig, mit einem langen mineralischen Abgang, der noch bleibt, wenn das Glas schon lange leer ist.

Kein Champagner für jeden – aber für alle, die Champagner lieber verstehen als einfach nur trinken.

Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als ausdrucksstarker Aperitif, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Champagne, Venteuil (Frankreich); ~1,5 ha Kreide- und Lehmböden in Südlage, Reben im Schnitt 30–40 Jahre
Klassifikation: Champagne, Brut Nature (ohne Dosage); 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay, 10 % Meunier
Ausbau: vollständig im Eichenfass, Flaschenreife in eigener Kreidekellergrube; Weinbau seit 2019 in Bio-Umstellung

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Länder/Regionen

Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023 ist ein eleganter, finessenreicher Chardonnay aus einem der kleinsten Premier Crus der Appellation – expressiv, mineralisch und mit großer Persistenz.


La Truffière – der kleinste 1er Cru von Puligny

Mit knapp 2,5 Hektar ist La Truffière einer der kleinsten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Den Namen verdankt die Lage dem burgundischen Trüffel, der hier früher kultiviert wurde und einst den Tisch der französischen Könige zierte. Der eher flache Boden ist rötlich gefärbt und durchzogen von zahllosen kleinen Kieselsteinen, die nachts die gespeicherte Sonnenwärme zurückgeben.

So reifen die Trauben gut aus – obwohl La Truffière in einer für Premier-Cru-Lagen ungewöhnlichen Höhe von rund 300 bis 330 Metern liegt, am oberen, südlichen Rand der Appellation Richtung Saint-Aubin. Kalksteingeprägtes Terroir und kühlere Höhenluft geben dem Wein seine feine Mineralität und feste Struktur.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen, Reife auf sehr feiner Hefe ohne übermäßige Bâtonnage in Fässern von 228 und 350 Litern mit nur rund 20 % neuem Holz; anschließend Lagerung im Tank und Abfüllung nach 16 bis 18 Monaten. Schwefel wird im strikten Minimum und nie während der Gärung eingesetzt – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Ein expressiver, schon in der Jugend hochparfümierter Puligny mit Anklängen von reifer Ananas und Mandelcreme. Am Gaumen elegant und finessenreich, mit klarer Mineralität, fester Struktur und guter Persistenz – ein Wein, der alle Merkmale eines großen Burgunders besitzt.

Finesse, Mineralität und Länge – La Truffière vereint die Eleganz von Puligny mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer oder Languste, zu Jakobsmuscheln, zu gegrilltem oder gebratenem Meeresfisch, zu Bresse-Geflügel in Sauce sowie zu mildem Ziegenkäse oder Reblochon.


Lage: Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière, Côte de Beaune (Frankreich); ~2,5 ha, ~300–330 m Höhe, rote, kieselige Kalksteinböden
Klassifikation: Puligny-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, Fässer 228/350 L, 16–18 Monate, Feinhefe ohne übermäßige Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

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Spanien

Matsu El Picaro

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Pícaro („der Schelm") zeigt eine dichte, rubinrote Farbe und eine spektakuläre dunkle Beerenaromatik. Im Geschmack gesellen sich Teer, Lakritze und Mokkanoten hinzu. Für einen jungen Wein besitzt er eine ungezügelte Kraft, die seinem Namen alle Ehre macht – unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Pícaro ist der jüngste Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen jungen Mann, passend zu Charakter und Rebenalter. Die Trauben stammen von alten Reben auf sandigen Böden mit hohem Granitanteil, die biodynamisch und naturnah bewirtschaftet werden.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro, dem lokalen Tempranillo-Klon. Nach temperaturkontrollierter Gärung durchläuft der Wein die malolaktische Gärung im französischen Eichenfass und einen kurzen Ausbau von rund drei Monaten im Barrique. Anschließend wird er unfiltriert und ungeschönt abgefüllt, um seine natürliche, fruchtbetonte Art zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase spektakuläre dunkle Beerenaromatik von Brombeere und Heidelbeere. Im Geschmack gesellen sich Teer, Lakritze und Mokkanoten hinzu, getragen von einer ungezügelten, jugendlichen Kraft mit reifen Tanninen und mineralischem Grip. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern karaffieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Eintöpfen, würziger Küche und reifem Käse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken
Ausbau: ~3 Monate im französischen Barrique; unfiltriert und ungeschönt

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Weine

Delalot Pléiades Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Blanc de Noirs · Bio

Delalot Pléiades Extra Brut ist ein Bio-Champagner der Maison Jérôme Lefèvre, der unter der Marke Delalot erscheint. Er stammt aus dem Vallée de la Marne und ist eine Cuvée aus Pinot Noir und Meunier, ausgebaut als Blanc de Noirs. Die Trauben kommen von zwei benachbarten Parzellen im Dorf Charly-sur-Marne. Im Glas ein rassiger, straffer Champagner mit ursprünglichem Charakter.


Charly-sur-Marne

Charly-sur-Marne liegt im westlichen Vallée de la Marne, einer Champagne-Zone, die besonders für die Rebsorte Meunier bekannt ist. Die beiden Parzellen für diese Cuvée liegen direkt nebeneinander. Der Champagner wird nach den Grundsätzen des ökologischen Weinbaus erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Pinot Noir und Meunier und wird als Blanc de Noirs ausgebaut. Handlese, traditionelle Pressung in Holzfässern und spontane Gärung mit natürlichen Hefen prägen die Arbeit im Keller. Als Extra Brut erhält der Champagner nur eine sehr geringe Dosage, was seine straffe, klare Stilistik unterstreicht.

Im Glas

Feine Perlage. Am Gaumen rassig, wild und straff, zugleich fein und nahezu engelsgleich – ein Blanc de Noirs mit Anklängen an rote Frucht und klarer Struktur. Kraft und Eleganz halten sich die Waage. Der Abgang ist lang und ursprünglich.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas lässt die Aromatik besser zur Geltung kommen.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Geflügel, gereifter Käse und herzhafte Vorspeisen.


Lage: Charly-sur-Marne, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut, Blanc de Noirs
Ausbau: Pressung im Holzfass, Spontangärung, geringe Dosage

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Rebsorten

Kaiserberghof Kast Albus Grauer Burgunder

Saftiger Burgunder, Honigmelone- und Karamellnuancen verwöhnen den Gaumen, mineralisch mit Aromen von Apfel und Birnen im Finish.

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Feinkost

Sapori di Montagna Funghi Secchi Porcini Steinpilze getrocknet

Feinkost · Getrocknete Steinpilze · Italien

Sapori di Montagna Funghi Secchi Porcini sind getrocknete Steinpilze (Boletus edulis) – ein intensives Aroma-Konzentrat für die italienische Küche.


Herkunft

Steinpilze (italienisch porcini) wachsen wild in den Wäldern der Berg- und Hügelregionen. Durch das schonende Trocknen wird ihr Aroma konzentriert und haltbar gemacht – so steht der charakteristische Pilzgeschmack das ganze Jahr über zur Verfügung.

Zutaten und Herstellung

Bestehen aus 100 % Steinpilzen (Boletus edulis), in Scheiben geschnitten und schonend getrocknet – ohne Zusätze. Vor der Verwendung werden die Pilze in warmem Wasser eingeweicht; das aromatische Einweichwasser lässt sich gefiltert als Fond mitverwenden.

Geschmack

Intensives, erdig-nussiges Umami-Aroma – deutlich kräftiger und konzentrierter als frische Pilze. Schon eine kleine Menge verleiht Gerichten viel Tiefe.

In der Küche

Die Pilze rund 20–30 Minuten in warmem Wasser einweichen, abtropfen lassen und das gefilterte Einweichwasser als Fond nutzen. Anschließend in der Küche vielseitig einsetzbar.

Ideal für: Risotto, Pasta, Saucen, Schmorgerichte und Suppen.


Hersteller: Sapori di Montagna (Italien)
Produkt: getrocknete Steinpilze (Funghi Secchi Porcini)
Zutaten: 100 % Steinpilze (Boletus edulis)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 22.06.2027

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Weine

Weingut Andres Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres trocken · fruchtbetont Maracuja · Stachelbeere BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Sauvignon Blanc 2025 setzt gezielt auf Frucht: Neben grünen Noten schmeckt man auch reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere. So entsteht ein komplexer Sauvignon Blanc mit viel Druck – ein ausdrucksstarker, trockener Pfälzer aus biologischem Anbau.


Weingut Andres – Sauvignon Blanc aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Sauvignon Blanc ergänzt das burgunder- und rieslinggeprägte Sortiment um eine bewusst fruchtbetonte, ausdrucksstarke Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandstein bis Kalkmergel – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Sauvignon Blanc, der reife Fruchtfülle mit Spannung und Druck verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Sauvignon Blanc 2025 zeigt eine reife, ausdrucksstarke Frucht bei lebendiger Frische. Der auf Frucht ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die aromatische Vielfalt der Rebsorte – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Sauvignon Blanc, gezielt auf Frucht ausgerichtet.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der reifen, vielschichtigen Frucht und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein komplexer, fruchtbetonter Sauvignon Blanc: neben grünen Noten zeigen sich reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere, ergänzt um Anklänge von Zitrus und frischen Kräutern. Am Gaumen saftig und druckvoll, mit lebendiger Frische und guter Länge – aromatische Fülle und Spannung in Balance.

Grüne Noten treffen auf reife Maracuja und Stachelbeere – ein komplexer Sauvignon Blanc mit saftiger Frucht, lebendiger Frische und viel Druck.

Ein ausdrucksstarker, animierender Weißwein. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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