Sukaldean Aitor Santamaría – Donostia-San Sebastián – Spanien

Sukaldean – Sushi und ein Grill im Keller

Das Hotel Zenit in Donostia-San Sebastián ist erst kurz vor der Corona Pandemie eröffnet worden. Der Empfang und die Bar befinden sich direkt hinter dem Eingang und sind in einer alten Kapelle untergebracht. Hier in der Bar können sich die Gäste schon einmal mit einem kleinen Aperitif und einer Tapa stärken, bevor sie sich in das Restaurant im Untergeschoss begeben. Hier kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Verschiedene Kochstationen, ein großer baskischer Grill und eine warme, freundliche Innenausstattung laden zum Verweilen ein. Typische Fisch- und Fleischspezialitäten der Region landen dann nach einer herzlichen Begrüßung und der schnellen Bestellaufnahme auf dem Grill. Alternativ gibt es hier aber auch vortreffliche Sushi und Sashimi Kreationen. Das ganze Restaurant ist ein bunter kulinarischer Cross Over Trip, den man hier nicht erwartet hat, und dies schon einmal gar nicht in der Güteklasse der gebotenen Qualitäten. Ein neues Gastronomie Konzept, welches man so auch in einer der großen Metropolen dieser Welt entdecken könnte.

Feige und Gänselebercreme, Gilda Maki.
Auster mit Mango.
Bellota.
Txuleta Nigiri, Aal Nigiri, Nigiri mit Lachs und Miso.
Avocado, Piquillo Maki.
Krebsfleisch Maki.
Maki mit Jacobsmuschel und Idiazabál Käse.
Maki aus Tintenfischsaucen Reis, Tintenfisch und karamellisierten Zwiebeln.
Brownie mit Vanilleeis.
Käsekuchen.
Petit Fours.

Sukaldean Aitor Santamaría, San Martin Kalea, 45, 20007 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 56 39 02, http://sukaldeanaitorsantamaria.com/es

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Rebsorten

Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021

Weißwein · Rheingau · Riesling

100 % Riesling Rauenthal Nonnenberg · Monopol tiefgründiger Phyllit Reben teils über 70 Jahre Spontangärung · großes Holzfass trocken 2021

Der Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021 stammt aus der Monopollage des Guts in Rauenthal. Auf tiefgründigen Phyllitböden und mit teils über 70 Jahre alten Reben, spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut, entsteht ein kraftvoller, klar strukturierter trockener Riesling – in einem kühlen Jahrgang, der ihm Spannung statt Fülle gibt.


Rauenthal Nonnenberg – die Monopollage

Rauenthal liegt im östlichen Rheingau, oberhalb von Eltville, und ist einer der höchstgelegenen Weinorte der Region. Die Höhe und die Nähe zu den Taunuswäldern machen die Lagen kühler als die Uferlagen am Rhein: Die Reife verläuft langsamer, die Säure bleibt höher. Rauenthaler Rieslinge gelten deshalb traditionell als die würzigsten und langlebigsten des Rheingaus.

Der Nonnenberg ist die Monopollage des Weinguts Georg Breuer – der gesamte Weinberg gehört dem Gut. Er ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem Phyllit, einem schiefrigen, glimmerhaltigen Gestein des Taunus. Phyllit verwittert zu einem durchlässigen, steinigen Boden, der die Wurzeln in die Tiefe zwingt und dem Wein eine karge, würzige Mineralität gibt. Die teils über 70 Jahre alten Reben tragen wenig und reagieren gelassen auf Trockenstress – das Rebalter erklärt die Kraft dieses Weins mehr als jeder Kellerschritt.

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim gehört zu den prägenden Gütern des Rheingaus und war früh einer der Wegbereiter des trockenen Lagen-Rieslings. Heute führen Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén den Betrieb; der Stil setzt auf Handarbeit in den Steillagen, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der Jahrgang 2021 war im Rheingau ein kühles Jahr, wie es die Region seit Längerem nicht erlebt hatte. Ein kaltes Frühjahr verzögerte Austrieb und Blüte, der Sommer blieb feucht, und der Druck durch Falschen Mehltau verlangte viel Arbeit im Weinberg. Die Erträge fielen vielerorts geringer aus.

Ein trockener, sonniger Herbst rettete das Jahr: Die Trauben konnten lange hängen und reiften langsam aus, gelesen wurde spät, bis weit in den Oktober. Das Ergebnis sind Rieslinge mit ausgeprägter Säure, moderatem Alkohol und klarer, feingliedriger Struktur – ein klassischer Rheingau-Jahrgang, der Zeit in der Flasche braucht. Für eine kühle Lage wie Rauenthal bedeutet das: viel Spannung, wenig Fett.

Spontangärung und langer Ausbau im großen Holzfass

Trockener Lagen-Riesling aus der Monopollage Rauenthal Nonnenberg, Jahrgang 2021, 100 % Riesling. Gelesen wird selektiv von Hand, anschließend gärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen – langsamer und unberechenbarer als mit Reinzuchthefe, dafür mit mehr Vielschichtigkeit.

Der Ausbau erfolgt lange im großen Holzfass. Bei dieser Fassgröße gibt das Holz praktisch kein Aroma ab, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure rundet und die Textur öffnet. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen – die Lage soll sprechen, nicht die Technik.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Rand. In der Nase roter Apfel und Zitrusfrucht, dazu eine würzige, steinige Note und ein leicht exotischer Anflug. Am Gaumen kraftvoll und straff gebaut, mit saftiger Zitrusfrucht, spürbarem Zug und einer feinen Schärfe, die aus dem Phyllit zu kommen scheint. Die Säure des kühlen Jahrgangs gibt Länge; der Abgang ist mineralisch und anhaltend.

Phyllit, siebzig Jahre alte Reben und ein kühles Jahr: Rauenthal zeigt hier, warum seine Rieslinge Zeit brauchen – und bekommen sollten.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter. Ein langlebiger Steillagen-Riesling, der in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse. Die Säure des Jahrgangs trägt auch Fettes – Zander in Beurre blanc, Schweinebauch, Rheingauer Spundekäs.


Produzent Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rauenthal Nonnenberg, Monopollage · südlich ausgerichtete Steillage · tiefgründiger Phyllit
Klassifikation Lagen-Riesling · Rheingau · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation selektive Handlese · Spontangärung
Ausbau langer Ausbau im großen Holzfass
Rebenalter teils über 70 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2036

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Weine

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d´Aix en Provence Rosé BIO

Roséwein · Coteaux d'Aix-en-Provence · Provence · Bio

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d'Aix-en-Provence Rosé ist eine sommerlich-beerige Bio-Rosé-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault aus der Provence. Hellrosa in der Farbe, besticht er durch Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen. Frucht und Mineralität vereinen sich harmonisch.


Coteaux d'Aix-en-Provence

Die Coteaux d'Aix-en-Provence in Südfrankreich bietet beste klimatische Voraussetzungen für ausgewogene, feine Rosés. Das mediterrane Klima und die kalkgeprägten Böden lassen Frucht und Mineralität harmonisch zusammenfinden. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Cinsault. Der Ausbau bewahrt die frische, beerige Frucht und die feine Mineralität des Weins.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase und am Gaumen Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen, abgerundet von leichten Zitrus- und Cassisnoten. Frisch, fein und ausgewogen, mit harmonischem Frucht-Mineralität-Spiel.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal als sommerlicher Apéritif oder Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: mediterrane Gerichte, Salate, Fisch und Gegrilltes.


Lage: Coteaux d'Aix-en-Provence, Provence (Frankreich)
Klassifikation: Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – Rosé
Ausbau: Grenache/Syrah/Cinsault, fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN blanco 2024 BIO

Weißwein · Rioja Alavesa · Feldblend (Rojal · Malvasía · Viura)

Rojal · Malvasía · Viura Nahikun blanco (Feldblend) Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Parzellen karge Kalkböden alte Buschreben · kleinste Erträge gebrauchtes Barrique · Feinhefe BIO (ES-ECO-026-VAS) · 2024

Der Sierra de Toloño Nahikun blanco 2024 stammt von fünf kleinen Parzellen oberhalb des Rioja-Dorfes Villabuena de Álava. Gewonnen aus Rojal, Malvasía und Viura, ist dieser Weißwein ein Paradebeispiel dafür, wie ein Terroirwein der neuen Schule aus der Rioja schmecken kann und sollte – ein kleiner Frischebrunnen.


Nahikun blanco – Feldblend alter Weißreben

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Basis des Nahikun blanco bilden fünf verschiedene kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava. Gewachsen auf kargen Kalkböden, von alten Reben, die hier in Buscherziehung gedeihen und mit kleinsten Erträgen bewirtschaftet werden, entspringt hier ein kleiner Frischebrunnen. Die alten, teils fast hundertjährigen Weißreben – Rojal, Malvasía und Viura – ergeben einen Feldblend von großer Spannung und mineralischer Prägung.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Die karg-kalkigen Höhenböden und das kühle, atlantisch beeinflusste Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño bewahren Frische, rassige Säure und aromatische Präzision. Zusammen mit den geringen Erträgen der alten Reben ergibt der Jahrgang 2024 einen klaren, salzig-mineralischen Weißwein – Frische und Tiefgang im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura, Jahrgang 2024, trocken; von alten Buschreben auf kargem Kalkboden.

Nach selektiver Handlese und schonender Gärung reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern. Diese Machart ohne prägenden Holzton verleiht ihm Textur, Mineralität und Spannung, während die Frucht klar und herkunftsgetreu bleibt. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS).

Im Glas

Die Mineralik plus der mehrmonatige Ausbau auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern lassen ihn klar und vor Spannung platzend riechen und schmecken. Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee sorgen hier für ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Klar und vor Spannung platzend: Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee – ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Ein rassig-frischer, mineralischer Terroir-Weißwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu gegrilltem Gemüse und Spargel, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu cremigen Käsen.


Lage: fünf kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); karge Kalkböden; alte Buschreben, kleinste Erträge
Klassifikation: DOCa Rioja (blanco); Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura (trocken)
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS

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Spirituosen

Brigadier Brandy 1,00 Liter

Spirituose · Brandy · Montilla-Moriles · Spanien

Pérez Barquero Brigadier ist ein weicher, vollmundiger Brandy aus Südspanien. Das traditionsreiche Haus Pérez Barquero aus Montilla-Moriles reift ihn nach dem klassischen Solera-System in Eichenfässern – mit feiner Vanillewürze und der für Andalusien typischen Tiefe.


Herkunft / Montilla-Moriles

Die Bodega Pérez Barquero wurde 1905 in Montilla (Provinz Córdoba) gegründet und zählt zu den führenden Häusern des andalusischen Anbaugebiets Montilla-Moriles. Bekannt für die ganze Bandbreite der Region – von trockenen Finos bis zum edelsüßen Pedro Ximénez – erzeugt das Haus auch Brandy nach den traditionellen Solera-Methoden der Region.

Herstellung und Reifung

Andalusischer Brandy, gereift nach dem Solera-System in Eichenfässern. Dabei werden jüngere und ältere Brände stufenweise von Fass zu Fass verschnitten, was dem Brigadier seine gleichbleibende Qualität, seine Weichheit und das lang anhaltende Vanillefinale verleiht.

Im Glas

Bernstein bis Mahagoni. In der Nase Eiche, Vanille, helle Kräuter und ein Hauch getrocknete Früchte. Am Gaumen weich und vollmundig, mit dezenter Süße, runder Fasswürze und einem langen, von Vanille getragenen Abgang.

Pur und im Drink

Pur bei Zimmertemperatur im Schwenker genießen – oder als Basis für Cocktails und Longdrinks.

Ideal: pur als Digestif, zu Schokolade und Dörrobst oder in Cocktails.


Herkunft: Montilla-Moriles, Córdoba (Andalusien, Spanien); Bodega Pérez Barquero
Art: Brandy (Brigadier)
Reifung: Solera-System in Eichenfässern
Füllmenge: 1,0 Liter

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Weine

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada 2019 BIO

Rotwein · Dolcetto d'Ovada · Piemont · Bio

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada ist ein Bio-Rotwein aus 100 % Dolcetto aus dem Piemont. Dolcetto gilt als der vielleicht typischste Rotwein der Region – meist süffig und früh zugänglich. Dieser hier verbindet die jugendliche rote Frucht mit Eleganz, Tiefe, fein ausbalancierter Säure und erdigen Noten. Ein lagerfähiger Dolcetto, der mit Reife noch gewinnt.


Dolcetto d'Ovada

Die Cascina Borgatta liegt in Tagliolo Monferrato im Alto Monferrato, nahe Ovada im südlichen Piemont. Auf den sandig-lehmigen Hängen stehen alte Dolcetto-Reben, die für strukturierte, lagerfähige Weine sorgen. Das Weingut arbeitet von Beginn an ökologisch und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle IT-BIO-006).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Dolcetto von alten Reben. Nach Handlese und Entrappung vergärt er spontan mit eigenen Hefen in Edelstahl- bzw. Zementtanks mit langer Maischestandzeit. Anschließend reift er in Zement, Stahl und gebrauchten Barriques; er bleibt ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und dunkle Frucht – Kirsche und reife Pflaume –, dazu Gewürze und erdige, mineralische Noten. Am Gaumen saftig und tief, mit fein ausbalancierter Säure und einer subtilen Länge. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C ein Genuss; jung zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Reife.

Klassische Begleitung: Pasta, Antipasti, Salami, helles Fleisch und mittelkräftiger Käse.


Lage: Tagliolo Monferrato (Ovada), Piemont; sandig-lehmige Hänge
Klassifikation: Dolcetto di Ovada DOC
Ausbau: Spontangärung, Zement/Stahl, gebrauchte Barriques, unfiltriert

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Feinkost

Olasagasti Seleccion Especial Filetes de Anchoa en Aceite de Oliva Anchovi in Olivenöl

Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien

Olasagasti Selección Especial Filetes de Anchoa sind feinste Sardellenfilets in Olivenöl – die Premium-Auswahl des Hauses. Besonders sorgfältig ausgesuchte Anchoa-Filets von ausgeprägter Würze und zarter Textur.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer; die Selección Especial steht für besonders große, sorgfältig ausgewählte Filets von höchster Qualität.

Zutaten und Herstellung

Die Sardellen werden traditionell in Salz gereift, anschließend von Hand filetiert, von Gräten befreit und in Olivenöl eingelegt. Für die Selección Especial werden die schönsten, gleichmäßigsten Filets ausgewählt.

Geschmack

Intensiv würzig und umami, mit der typisch salzig-meerigen Tiefe gereifter Anchoas. Die Textur ist zart und schmelzend, das Olivenöl rundet den kräftigen Geschmack ab.

In der Küche

Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Gildas, auf Pizza, in Pasta (z. B. Puttanesca), in Salaten (Caesar, Niçoise) oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Selección Especial Filetes de Anchoa – Sardellenfilets in Olivenöl
Zutaten: Sardellen (Anchoa), Olivenöl, Salz
Herkunft: Kantabrisches Meer / Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 06.07.2027

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Länder/Regionen

Dietrich C. & Co.

Rotwein · Pfalz · Cuvée

Cabernet Dorsa · Merlot · Pinot Noir Pfalz Großkarlbach trocken

Dietrich C. & Co. ist eine trockene Rotwein-Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach, Pfalz. Drei Sorten mit klar verteilten Rollen: Farbe und Würze, reife Frucht, Feinheit. Dichter Farbmantel, schwarze Johannisbeere, Veilchen und Pflaume, am Gaumen vollfruchtig und dabei elegant.


Großkarlbach – am Haardtrand der Nordpfalz

Der Weinhof Dietrich liegt in der historischen Weinbaugemeinde Großkarlbach im Norden der Pfalz, mit Blick auf den Haardtrand. Die 25 Hektar Rebfläche verteilen sich auf Lagen in Großkarlbach, Laumersheim, Weisenheim am Sand und Kirchheim. Der Haardtrand schirmt das Gebiet nach Westen gegen Wind und Regen ab. Mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr gedeihen hier Zypressen, Mandelbäume und Feigen – ein Klima, in dem auch spät reifende Rotweinsorten wie Merlot sicher ausreifen.

Die Familie baut seit rund 400 Jahren Wein an. Heute führen die Brüder Arnd und Gerrit Dietrich das Gut, ein Jurist und ein Weinbauingenieur, der Erfahrung in Südafrika und Kalifornien gesammelt hat. Rotwein hat im Haus Tradition: Die Merlot-Anlagen der Dietrichs zählen zu den ältesten Deutschlands.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir. Cabernet Dorsa ist eine Weinsberger Neuzüchtung aus Blaufränkisch und Dornfelder (Kreuzung 1971, zugelassen 2003). Sie bringt tiefe Farbe, Struktur und dunkle Würze, reift auch in deutschen Lagen zuverlässig und erreicht höhere Mostgewichte als Dornfelder oder Spätburgunder. Merlot aus den alten Anlagen des Guts liefert Schmelz und reife Pflaumenfrucht, Pinot Noir gibt der Cuvée Feinheit und Zug.

Der Ausbau stellt die Frucht in den Vordergrund. Der Wein ist trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes, tiefes Rot. In der Nase schwarze Johannisbeere, Veilchen, reife Pflaume und dunkle Würze. Am Gaumen vollfruchtig, mit feinen Tanninen und saftiger Struktur, im Abgang mit Schmelz und guter Länge.

Cabernet Dorsa für Farbe und Würze, Merlot für Schmelz, Pinot Noir für Feinheit: Pfälzer Rotwein mit klarer Arbeitsteilung.

Jung zugänglich. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild, Pasta mit kräftigen Saucen und mittelreifer Käse.


Produzent Weinhof Dietrich, Großkarlbach
Rebsorte Cabernet Dorsa, Merlot, Pinot Noir
Lage Großkarlbach, Laumersheim, Weisenheim am Sand, Kirchheim · Pfalz · Haardtrand
Klassifikation Pfalz · trocken
Ausbau fruchtbetont

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