DiverXO – Madrid – Spanien

Genussreise am Limit der Aromen.

Madrid im Dezember 2022. Während in Deutschland mit der beginnenden Dunkelheit die Leuchtreklamen abgeschaltet werden und die Heizungen in den Innenräumen auf ein Mindestmaß an Wärmeempfinden hinunter gedimmt sind, scheint in der spanischen Hauptstadt Madrid ein komplett anderes Bild vorzuherrschen. An allen Ecken und Enden wird der Beginn der Vorweihnachtszeit mit Schmuck, Prunk, blinckenden Illuminationen und stark erwärmten Innenräumen gefeiert. Die Straßen, Restaurants, Bars und Plätze sind bis tief in die Nacht mit feiernden, wohlgelaunten Menschen bevölkert und man hat hier nicht wirklich den Eindruck, als ob irgend jemand tiefgreifende weltliche oder persönliche Probleme wälzt. Vielleicht werden hier in Madrid Schwierigkeiten auch einfach nur weggefeiert. Sicherlich ein probateres, in jedem Fall vergnüglicheres Mittel gegen Alltagsfrust und Depressionsgefahr als unsere deutsche, medial befeuerte Dauerkrisen-Selbstmitleids-Heulstrategie.

Wie dem auch sei, durch eine glückliche, fast göttliche Fügung, konnte man diese geballte, positive, spanische Energie noch einmal kurz aufsaugen, bevor es in das Restaurant DiverXO ging.

Ein Essen im Madrider Restaurant DiverXO vom enfant terrible der Gastroszene Dabiz Muñoz ist immer wieder ein absolutes Mega Ereignis. Hier wird immer auf so einem hohen kreativen Niveau gekocht, dass erst nach ein paar Stunden und Tagen die ganze Tragweite des Dargereichten erfasst werden kann. Wenn noch, wie an diesem denkwürdigen Abend, herausragende Flüssigkeiten in atemberaubender Qualität und auch Menge hinzu kommen, dann ist es sogar unmöglich, die passenden Worte direkt zu finden.

Ob einem das provokante Restaurant Ambiente oder das schrille, bis ans Limit gewürzte Essen gefällt und schmeckt oder abschreckt, das muss letztendlich jeder, der einmal in den Genuss dieser Kreativhappen gekommen ist, selber entscheiden. Unbeschritten ist aber, dass hier auf einem erfinderischen Niveau Kompositionen ausgeklügelt werden, die ihresgleichen suchen und in der Welt von Gewürzen, Aromen und in Zusammenspiel mit ihren perfekten Zutaten unvergleichlich sind. Das provoziert, das schmeckt obendrein sau gut und lässt die große Frage offen, woher kommen nur diese ganzen Geistesblitze von Dabis Muñoz und seinem Team. Das ist aber letztendlich auch vollkommen schnuppe und egal. Es war wieder einmal eines der besten Menüs überhaupt, und das DiverXO bleibt die Referenzlokaliät für eine Genussreise am Limit der Aromen. Danke für diese erneute geniale Grenzerfahrung des Machbaren und einen Abend, der immer in den Gehirnrinden verewigt sein wird.

Es werden in der dunklen Madrider Abendnacht noch schnell ein paar Lose für die alte, ehrwürdige spanische Weihnachtslotterie gekauft und mit den Losen in den Taschen und gutgelaunt, wird die Hoffnung auf das große Glückslos der Lotterie, und somit einem erneuten, baldigen Besuch im DiverXO, untrennbar voneinander in die Madrider Nacht getragen.

Eine Woche mit Palo Cortado Sherry mazeriertes kaltes Täubchen …
… mit Palo Cortado Makkaroni, Plankton, Kaviar und gegrilltem, embryonalen Eigelb. Auf einer fermentierten Chili Creme mit Salz und Sauerklee.
Über 45 Tage gereifte Nigiris aus dem Ökosystem der Pyrenäen. Gedämfte Gnocchi aus gewaschenem Sushi Reis und frischem Wasabi. Trockener und fritierter Sushi Reis, der wie Couscous angerichtet ist und mit Kiefern Öl verfeinert wurde. Bauchstück von der über 45 Tagen gereiften und dann gedämpften Pyrenäen Forelle und einem Forellen/Kiefern/Trüffel Spieß.
Chupe (südamerikanischer Eintopf) mit einem Flusskrebs aus den Pyrenäen, mit frischen Trüffeln.
Inspirationen aus Süd-Ost Asien. // Thaipirinha: Weißer Thai Rum mit Ingwer Likör und Zitronengras. Zitrone, Litschi, Pfefferminze, Gurke und Basilikum.
Grünes Curry: Frische, junge Erbsen aus dem Baskenland, welche 8 Sekunden im Wok „gestreichelt“ werden. Grünes Curry mit Matcha Tee, Jalapenos Chili, Finger Lime, emulsierte Butter und frische Kräuter.
Laksa Singapur: Laksa (südostasiatische Suppe mit Kokos und Chili) auf Hühnerbrühen Basis mit BBQ Bacon und Forellen Kaviar.
Die umgedrehte Welt (der Salat als Hauptdarsteller und der Steinbutt als Beilage): Eisgekühlter, gefrosteter Salat mit maritimen Einschlägen. Als Basis sind hier Tomatenherzen in Szene gesetzt, dazu wird ein süß-saures, sehr cremiges Oliven/Gewürz Dressing gereicht. Gedämpfte Edame, Ur-Rucola und geeiste Salatblätter mit einer Emulsion von oxidiertem Salat und einem pikanten Sherry Essig, Salatknospen, Eichenlaub und Sauerklee komplettieren diesen besten Gang des Menüs. Hier wird mit unterschiedlichen Texturen, Kälte und Wärme und intensivsten, besten Lebensmittel endgeil gespielt.
Steinbutt mit einer Emulsion seiner eigenen Gräten und Piment aus Java. Der Steinbutt wurde nur auf seiner Haut und noch komplett auf der Gräte gegrillt, So kommen die beiden unterschiedlichen Texturen des Steinbuttes besser zur Geltung. Kross die Haut, weich und zart das Fischfleisch. Bis zur Grenze eindringlich in seiner eigenen Aromatik. Perfekt!
Drei Sekunden auf dem Wok geschwenke Glasaale, welche dann mit einem Manzanilla Pasada Sherry abgelöscht werden. Geschmorter Tintenfisch, welcher in einer süßsauren Orangen/Rotbarben Sauce angerichtet ist und dann mit einer Büffelmozzarella Emulsion verfeinert wird. Plus Papas arrugadas von den Kanaren.
Iberico Sandwich mit weißem Trüffel, Pecorino Käse, gepöckeltem Schweinefleisch, gewürzt mit verschiedenen Pfeffersorten.
Leber aus Land und Meer. Gegrillte Entenleber, Seeigel, Gazpacho von grünen Tomaten, Hochland Chili, schwarzer Sesam, Meerrettich, Kürbiskernen und Sansho Pfeffer Öl.
Zungen aus dem Meer und vom Land. Glasierte Entenzungen, Sauce von Seeigel Zungen. Seeigel Bottarga. Grüne Limette.
Roter Thunfisch mit Tomate: Bauchstück vom rotem Thunfisch in einer hausgemachten Tomaten Consommé mariniert. Thunfisch mit Ume-Frucht und halbgetrockneten Tomaten. Marmitako (Fischeintopf) aus Thunfisch, gelben Tomaten mit Calamondinorange und gelber Chili.
Hummer aus Galizien, der langsam in Tandoori geschmort wurde, Büffelmozzarella Milchhaut mit frischen Blüten, Masala Butter mit getrockneten Tomaten, Tomaten Chutney und Sushi Reis.
Süppchen vom Hummer Kopf mit Huacatay (mexikanisches Küchenkraut, welches als Würzmittel eingesetzt wird).
Pani Puri (frittiertes Brot, welches als Straßen Snack in Indien, Pakistan und Nepal gegessen wird) gefüllt mit Salmorejo (kalte Knoblauch-, Brot-, Tomatensuppe) mit ausgelöster gegrillter Hummerschere.
Duo vom Ochsen: Wagyu mit dem höchsten Fettgehalt aus Kagoshima. Halbgegart mit marinierten Chili und einer Paste aus fermentierten Würzmitteln. Galizischer Ochse, der in einer Schimmelpilzkruste reifte. Im Horn dann noch ein saure Suppe vom galizischem Ochsen mit Ochsenfleisch Einlage.
Butter Risotto (man könnte es auch Milchreis nennen) mit frischem schwarzen Trüffel. Weißer Pfeffer, Muskatnuss und Roter Bete. Aceto Balsamico aus Modena, der mit Rhabarber aromatisiert wurde, Rhabarber Creme und Spaghetti aus altem Madeira Wein.
Japanische Mochi: Weiche Biskuit Mochi mit Croissant und schwarzem Kaffee.
Käse Mochi aus 36 Monate gereiftem alten Parmesan und einem kleinen Stilton Anteil und einer Cabernet Sauvignon Reduktion.
Mochi mit Veilchen, Brombeeren, Zitronen Macaron und Mangostane (Frucht aus Südostasien).
Sacher Mochi mit wilder Aprikose Marmelade, Limette.

DiverXO, NH Eurobuilding, Calle de Padre Damián, 23, 28036 Madrid, Spanien, Telefon: +34 915 70 07 66, https://diverxo.com/en/

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345

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Frankreich

Dujac Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2022

Rotwein · Vosne-Romanée Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Beaux Monts · 1er Cru Vosne-Romanée Côte de Nuits 2022

Der Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage an der Grenze zu Echézeaux. Elegant und ausbalanciert, mit roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze – im Stil dieser Ikone der Côte de Nuits.


Les Beaux Monts – Premier Cru in Vosne-Romanée

Les Beaux Monts (gelegentlich „Beaumonts") erstreckt sich über rund 11,4 Hektar als Flickenteppich über die Gemeindegrenzen von Vosne-Romanée und Flagey-Echézeaux. Der untere Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und erreicht durchweg ein sehr hohes Niveau; der etwas kühlere obere Teil liefert gute Premier-Cru-Weine. Im Süden grenzt der Premier Cru Aux Brûlées.

Vosne-Romanée gilt als Inbegriff fein ausbalancierter Pinots und beherbergt sechs Grand Crus, darunter Romanée-Conti und La Tâche. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Eleganz des Beaux Monts mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht nach Kirsche und Himbeere, ergänzt um Veilchen, Waldboden, Lakritz und rauchige Anklänge. Am Gaumen elegant und ausbalanciert, mit Fülle, feiner Struktur und langem Abgang.

Kirsche und Himbeere mit Veilchen, Waldboden und Lakritz – ein elegant ausbalancierter Vosne-Romanée Premier Cru.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Beaux Monts (1er Cru), Vosne-Romanée / Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); Mittelhang, rund 11,4 ha
Klassifikation: Vosne-Romanée Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2019

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden 21 Monate · 79 % neue Eiche 2019

Der Saxum James Berry Vineyard 2019 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith, im Stil großer Châteauneuf-du-Pape. Rein, vielschichtig und elegant, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, reinen und vielschichtigen Wein, der Kraft und Fülle mit Finesse, mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro (Mourvèdre), 6 % Syrah, 6 % Graciano und 3 % Counoise, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Counoise floralen Lift. Der Ausbau dauert 21 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern – insgesamt mit einem hohen Neuholzanteil von 79 % französischer Eiche, der dem Wein Würze und Tiefe verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Reinheit und Tiefe: rote Frucht wie Himbeere und Brombeere, dazu gemahlener Pfeffer, florale Anklänge von Weihrauch und Veilchen, süße Gewürze und eine erdig-lehmige, mineralische Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und ultrafein, mit einer nahtlosen Textur, die sich mit Luft entfaltet, reifem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische – Kraft und Eleganz zugleich, mit langem, präzisem Nachhall.

Himbeere und Brombeere, gemahlener Pfeffer, Weihrauch und Veilchen über lehmiger Mineralität – rein, ultrafein und nahtlos, mit langem Finale.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro, 6 % Syrah, 6 % Graciano, 3 % Counoise (trocken)
Ausbau: 21 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern, 79 % neue französische Eiche; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne L´extravertie Grand Cru Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

Pertois-Lebrun L'Extravertie Grand Cru Extra Brut ist ein Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay, dessen Trauben aus sieben herausragenden Lagen der Côte des Blancs stammen – fünf Grand Crus und zwei Premier Crus. Die Weinberge werden biodynamisch bewirtschaftet. Im Glas ein heller, klarer Goldton mit feiner Perlage.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Dörfern Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant und Oger sowie den Premier Crus Cuis und Villeneuve in der Côte des Blancs. Die kreidegeprägten Böden verleihen dem Wein seine kalkige Mineralität und Frische. Die Bewirtschaftung folgt biodynamischen Grundsätzen mit organischen Düngern, mechanischer Bodenbearbeitung und pflanzlichen Präparaten.

Assemblage und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay und basiert überwiegend auf dem aktuellen Jahrgang, ergänzt um rund 15 % Reserveweine. Verwendet wird ausschließlich die erste Pressung. Nach der Gärung bei 17 °C und vollständiger malolaktischer Gärung reift er zehn Monate auf der Feinhefe, teils im Edelstahltank, teils im Eichenfass, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens zweieinhalb Jahren Hefelager mit 3,5 g/l als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Heller, klarer Goldton mit feinen Perlen. Der Duft erinnert zunächst an frisch gebackene Brioche, bevor sich Kreide, Grapefruit und grüne Äpfel entfalten. Am Gaumen frisch, saftig und zugleich cremig, mit fein integrierter Perlage; die zitronige Säure sorgt für Spannung, eine elegante, kalkige Mineralität trägt den Wein. Das Finale ist harmonisch, weich und präzise.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant, Oger (Grand Cru) sowie Cuis & Villeneuve (1er Cru), Côte des Blancs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, teils Edelstahl / teils Eichenfass, malolaktische Gärung, 10 Monate Feinhefe, mind. 2,5 Jahre Hefelager, 3,5 g/l

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Länder/Regionen

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône biodynamisch · naturnah 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet naturnah, biodynamisch und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, naturnah und biodynamisch bewirtschaftet. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; naturnah/biodynamisch, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Fixin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Fixin · Pinot Noir

Pinot Noir Fixin AOC Vieilles Vignes · Reben ~50 Jahre 0,75 ha · 4.500 Flaschen 2023

Der Fixin Vieilles Vignes 2023 von Denis Mortet ist eine reinsortige Pinot-Noir-Cuvée aus zwei gleich großen Parzellen im Norden der Côte de Nuits. Champs Pennebaut liefert Struktur und Fülle, Champs des Charmes Frucht und Eleganz – das Ergebnis ist ein strukturierter, fruchtiger Wein mit reifem Tannin.


Fixin – zwei Parzellen, ein Gleichgewicht

Fixin ist eine der nördlichen Gemeinden der Côte de Nuits und steht für kräftige, strukturierte Pinots. Champs Pennebaut im Norden der Appellation zeigt eine Zweiteilung: oben Kalksteinschutt, der die Reben tief wurzeln lässt (Tiefe und Komplexität), unten tonreichere Böden mit erdiger Note – das gibt Fülle und einen kräftigen, robusten Körper.

Champs des Charmes liegt im Süden nahe Gevrey-Chambertin am Fuß des Hangs. Die durchlässigen, kalksteinreichen Böden mit guter Drainage bringen gesunde Reife und konzentrierte Frucht – und damit Eleganz und Balance. Die Cuvée umfasst 0,75 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben; die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus den Parzellen Champs Pennebaut und Champs des Charmes mit rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Strukturiert und fruchtig, mit schön gereiften Tanninen. Dunkle Frucht trifft auf erdige Noten; am Gaumen ein Spiel aus kräftigen und zarten Elementen, das Fülle und Eleganz verbindet.

Struktur und Fülle aus Champs Pennebaut, Frucht und Eleganz aus Champs des Charmes – ein ausgewogener, fein gereifter Fixin.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein kräftiger, zugleich eleganter Begleiter.


Lage: Fixin (nördliche Côte de Nuits); Parzellen Champs Pennebaut & Champs des Charmes, Kalk/Ton, 0,75 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Fixin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2014

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2014

Der Feuerheerd's Colheita 2014 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2014 – Douro

Die Wachstumsperiode 2014 war von Schwierigkeiten wie extrem starken Regenfällen geprägt; entsprechend gaben nur wenige Häuser klassische Vintage Ports frei. Die meisten verwendeten die Ernte für Verschnitte oder Single-Quinta-Abfüllungen.

Die erzeugten Jahrgangsweine waren jedoch von guter Qualität – die Grundlage für einen ausgewogenen, fassgereiften Colheita.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2014.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Rebsorten

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017

Wein · Weißwein · Südsteiermark · Österreich

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017 stammt von einer der besten Einzellagen der Steiermark. Feine dunkle Mineralik, gelbe Steinobstnote, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig prägen den Wein – saftig, präzise und leichtfüßig, mit feinem Weingartenpfirsich im Nachhall und sicherem Reifepotenzial.


Südsteiermark / Ried Edelschuh

Die Lage Edelschuh ist bereits seit 1322 als eine der besten Einzellagen der Steiermark bekannt. Auf dieser warmen, hoch gelegenen Lage reifen Trauben mit besonders hohen Extraktwerten und zugleich einer sehr filigranen Säurestruktur. Der karge Schieferboden spiegelt sich stark im Wein wider. Wegen der extremen Steilheit kann die historische Lage nur von Hand oder teils per Seilwinde bewirtschaftet werden. Erzeuger ist das Weingut Wohlmuth.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau ist auf Präzision und Reinheit ausgerichtet und stellt die Mineralität des Schieferbodens sowie die feine Frucht in den Vordergrund. Trocken ausgebaut, mit sicherem Reifepotenzial.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase feine dunkle Mineralik, gelbes Steinobst, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig. Am Gaumen saftig und präzise, mit Nuancen von Ananas und Maracuja, eigenständiger Mineralik und ungemein leichtfüßiger, zugleich lang anhaftender Textur; feiner Weingartenpfirsich im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und der feinen Küche.


Lage: Südsteiermark, Ried Edelschuh (Österreich); Weingut Wohlmuth
Klassifikation: Südsteiermark – 100 % Riesling (Einzellage), trocken
Ausbau: präzisions- und mineralitätsbetonter Ausbau (Schiefer-Steillage)
Jahrgang: 2017

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Rebsorten

Henri Prudhon St. Aubin Cuvee Frisson D´Avril 1er Cru 2021

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Cuvée Frisson d'Avril Côte de Beaune · Kalk/Mergel 2021

Der Saint-Aubin Frisson d'Avril 1er Cru 2021 von Henri Prudhon ist ein Weißwein aus 100 % Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin (Côte de Beaune). Zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen, zeigt er sich fein, mineralisch und elegant.


Saint-Aubin – Côte de Beaune

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status. Die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnay-Weine hervor.

Die Domaine Henri Prudhon ist eine etablierte Familienadresse in Saint-Aubin und steht für präzise, terroirtreue Weißweine.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die mineralische Eleganz dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Nach burgundischer Tradition reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur, feine Würze und cremige Textur verleiht, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, Steinobst und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen fein und elegant, mit cremiger Textur und einer klaren, mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang und frisch.

Zitrus, weiße Blüten und Steinobst über cremiger Textur und mineralischer Spannung – fein, elegant und lang.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren; ein Burgunderglas betont die Aromatik.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die mineralische Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (1er Cru), Côte de Beaune (Burgund); Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru – Blanc
Ausbau: 100% Chardonnay, Holzfassreife

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