DiverXO – Madrid – Spanien

Genussreise am Limit der Aromen.

Madrid im Dezember 2022. Während in Deutschland mit der beginnenden Dunkelheit die Leuchtreklamen abgeschaltet werden und die Heizungen in den Innenräumen auf ein Mindestmaß an Wärmeempfinden hinunter gedimmt sind, scheint in der spanischen Hauptstadt Madrid ein komplett anderes Bild vorzuherrschen. An allen Ecken und Enden wird der Beginn der Vorweihnachtszeit mit Schmuck, Prunk, blinckenden Illuminationen und stark erwärmten Innenräumen gefeiert. Die Straßen, Restaurants, Bars und Plätze sind bis tief in die Nacht mit feiernden, wohlgelaunten Menschen bevölkert und man hat hier nicht wirklich den Eindruck, als ob irgend jemand tiefgreifende weltliche oder persönliche Probleme wälzt. Vielleicht werden hier in Madrid Schwierigkeiten auch einfach nur weggefeiert. Sicherlich ein probateres, in jedem Fall vergnüglicheres Mittel gegen Alltagsfrust und Depressionsgefahr als unsere deutsche, medial befeuerte Dauerkrisen-Selbstmitleids-Heulstrategie.

Wie dem auch sei, durch eine glückliche, fast göttliche Fügung, konnte man diese geballte, positive, spanische Energie noch einmal kurz aufsaugen, bevor es in das Restaurant DiverXO ging.

Ein Essen im Madrider Restaurant DiverXO vom enfant terrible der Gastroszene Dabiz Muñoz ist immer wieder ein absolutes Mega Ereignis. Hier wird immer auf so einem hohen kreativen Niveau gekocht, dass erst nach ein paar Stunden und Tagen die ganze Tragweite des Dargereichten erfasst werden kann. Wenn noch, wie an diesem denkwürdigen Abend, herausragende Flüssigkeiten in atemberaubender Qualität und auch Menge hinzu kommen, dann ist es sogar unmöglich, die passenden Worte direkt zu finden.

Ob einem das provokante Restaurant Ambiente oder das schrille, bis ans Limit gewürzte Essen gefällt und schmeckt oder abschreckt, das muss letztendlich jeder, der einmal in den Genuss dieser Kreativhappen gekommen ist, selber entscheiden. Unbeschritten ist aber, dass hier auf einem erfinderischen Niveau Kompositionen ausgeklügelt werden, die ihresgleichen suchen und in der Welt von Gewürzen, Aromen und in Zusammenspiel mit ihren perfekten Zutaten unvergleichlich sind. Das provoziert, das schmeckt obendrein sau gut und lässt die große Frage offen, woher kommen nur diese ganzen Geistesblitze von Dabis Muñoz und seinem Team. Das ist aber letztendlich auch vollkommen schnuppe und egal. Es war wieder einmal eines der besten Menüs überhaupt, und das DiverXO bleibt die Referenzlokaliät für eine Genussreise am Limit der Aromen. Danke für diese erneute geniale Grenzerfahrung des Machbaren und einen Abend, der immer in den Gehirnrinden verewigt sein wird.

Es werden in der dunklen Madrider Abendnacht noch schnell ein paar Lose für die alte, ehrwürdige spanische Weihnachtslotterie gekauft und mit den Losen in den Taschen und gutgelaunt, wird die Hoffnung auf das große Glückslos der Lotterie, und somit einem erneuten, baldigen Besuch im DiverXO, untrennbar voneinander in die Madrider Nacht getragen.

Eine Woche mit Palo Cortado Sherry mazeriertes kaltes Täubchen …
… mit Palo Cortado Makkaroni, Plankton, Kaviar und gegrilltem, embryonalen Eigelb. Auf einer fermentierten Chili Creme mit Salz und Sauerklee.
Über 45 Tage gereifte Nigiris aus dem Ökosystem der Pyrenäen. Gedämfte Gnocchi aus gewaschenem Sushi Reis und frischem Wasabi. Trockener und fritierter Sushi Reis, der wie Couscous angerichtet ist und mit Kiefern Öl verfeinert wurde. Bauchstück von der über 45 Tagen gereiften und dann gedämpften Pyrenäen Forelle und einem Forellen/Kiefern/Trüffel Spieß.
Chupe (südamerikanischer Eintopf) mit einem Flusskrebs aus den Pyrenäen, mit frischen Trüffeln.
Inspirationen aus Süd-Ost Asien. // Thaipirinha: Weißer Thai Rum mit Ingwer Likör und Zitronengras. Zitrone, Litschi, Pfefferminze, Gurke und Basilikum.
Grünes Curry: Frische, junge Erbsen aus dem Baskenland, welche 8 Sekunden im Wok „gestreichelt“ werden. Grünes Curry mit Matcha Tee, Jalapenos Chili, Finger Lime, emulsierte Butter und frische Kräuter.
Laksa Singapur: Laksa (südostasiatische Suppe mit Kokos und Chili) auf Hühnerbrühen Basis mit BBQ Bacon und Forellen Kaviar.
Die umgedrehte Welt (der Salat als Hauptdarsteller und der Steinbutt als Beilage): Eisgekühlter, gefrosteter Salat mit maritimen Einschlägen. Als Basis sind hier Tomatenherzen in Szene gesetzt, dazu wird ein süß-saures, sehr cremiges Oliven/Gewürz Dressing gereicht. Gedämpfte Edame, Ur-Rucola und geeiste Salatblätter mit einer Emulsion von oxidiertem Salat und einem pikanten Sherry Essig, Salatknospen, Eichenlaub und Sauerklee komplettieren diesen besten Gang des Menüs. Hier wird mit unterschiedlichen Texturen, Kälte und Wärme und intensivsten, besten Lebensmittel endgeil gespielt.
Steinbutt mit einer Emulsion seiner eigenen Gräten und Piment aus Java. Der Steinbutt wurde nur auf seiner Haut und noch komplett auf der Gräte gegrillt, So kommen die beiden unterschiedlichen Texturen des Steinbuttes besser zur Geltung. Kross die Haut, weich und zart das Fischfleisch. Bis zur Grenze eindringlich in seiner eigenen Aromatik. Perfekt!
Drei Sekunden auf dem Wok geschwenke Glasaale, welche dann mit einem Manzanilla Pasada Sherry abgelöscht werden. Geschmorter Tintenfisch, welcher in einer süßsauren Orangen/Rotbarben Sauce angerichtet ist und dann mit einer Büffelmozzarella Emulsion verfeinert wird. Plus Papas arrugadas von den Kanaren.
Iberico Sandwich mit weißem Trüffel, Pecorino Käse, gepöckeltem Schweinefleisch, gewürzt mit verschiedenen Pfeffersorten.
Leber aus Land und Meer. Gegrillte Entenleber, Seeigel, Gazpacho von grünen Tomaten, Hochland Chili, schwarzer Sesam, Meerrettich, Kürbiskernen und Sansho Pfeffer Öl.
Zungen aus dem Meer und vom Land. Glasierte Entenzungen, Sauce von Seeigel Zungen. Seeigel Bottarga. Grüne Limette.
Roter Thunfisch mit Tomate: Bauchstück vom rotem Thunfisch in einer hausgemachten Tomaten Consommé mariniert. Thunfisch mit Ume-Frucht und halbgetrockneten Tomaten. Marmitako (Fischeintopf) aus Thunfisch, gelben Tomaten mit Calamondinorange und gelber Chili.
Hummer aus Galizien, der langsam in Tandoori geschmort wurde, Büffelmozzarella Milchhaut mit frischen Blüten, Masala Butter mit getrockneten Tomaten, Tomaten Chutney und Sushi Reis.
Süppchen vom Hummer Kopf mit Huacatay (mexikanisches Küchenkraut, welches als Würzmittel eingesetzt wird).
Pani Puri (frittiertes Brot, welches als Straßen Snack in Indien, Pakistan und Nepal gegessen wird) gefüllt mit Salmorejo (kalte Knoblauch-, Brot-, Tomatensuppe) mit ausgelöster gegrillter Hummerschere.
Duo vom Ochsen: Wagyu mit dem höchsten Fettgehalt aus Kagoshima. Halbgegart mit marinierten Chili und einer Paste aus fermentierten Würzmitteln. Galizischer Ochse, der in einer Schimmelpilzkruste reifte. Im Horn dann noch ein saure Suppe vom galizischem Ochsen mit Ochsenfleisch Einlage.
Butter Risotto (man könnte es auch Milchreis nennen) mit frischem schwarzen Trüffel. Weißer Pfeffer, Muskatnuss und Roter Bete. Aceto Balsamico aus Modena, der mit Rhabarber aromatisiert wurde, Rhabarber Creme und Spaghetti aus altem Madeira Wein.
Japanische Mochi: Weiche Biskuit Mochi mit Croissant und schwarzem Kaffee.
Käse Mochi aus 36 Monate gereiftem alten Parmesan und einem kleinen Stilton Anteil und einer Cabernet Sauvignon Reduktion.
Mochi mit Veilchen, Brombeeren, Zitronen Macaron und Mangostane (Frucht aus Südostasien).
Sacher Mochi mit wilder Aprikose Marmelade, Limette.

DiverXO, NH Eurobuilding, Calle de Padre Damián, 23, 28036 Madrid, Spanien, Telefon: +34 915 70 07 66, https://diverxo.com/en/

  • Punkte
345

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Weine

Domaine des Sénons Mons Paronis Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Yonne · Chardonnay

Chardonnay IGP Yonne Sénonais (Yonne) 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12,5% vol · minimaler Eingriff

Der Mons Paronis Chardonnay 2023 der Domaine des Sénons stammt aus dem Sénonais bei Sens im nördlichen Burgund (IGP Yonne). Mit minimalem Kellereingriff erzeugt, zeigt er weiße Blüten, knackigen Pfirsich und frische Brotkruste – mineralisch, straff und doch von einem fruchtigen Kern getragen.


Sénonais – ein wiederbelebtes Weinland bei Sens

Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne). Die Weinbaugeschichte der Region reicht bis in die Antike zurück; im Mittelalter genossen die Weine von Sens und seinen Dörfern – besonders Paron – an der Tafel der französischen Könige Berühmtheit. Im 19. Jahrhundert bedeckten die Weinberge über 400 Hektar; die Weine gelangten über Yonne und Seine bis in die Pariser Bistros.

Auf kalk- und tonhaltigen Böden belebt die Domaine dieses Erbe mit den burgundischen Sorten Chardonnay und Pinot Noir neu. Der Name „Mons Paronis" verweist auf das Dorf Paron. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Yonne

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die straffe, mineralische Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 12,5 % vol, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Die Eingriffe im Keller sind auf ein Minimum reduziert; im Fokus steht die Verarbeitung ausschließlich hochwertiger Trauben. Der Ausbau ist auf Erhalt von Frische, Mineralität und Fruchtkern ausgerichtet.

Im Glas

Aromen von weißen Blüten, ergänzt um die knackige Frische von Pfirsich und den Duft frisch gebackener Brotkruste. Mineralisch in der Textur, straff in der Art und doch von einem fruchtigen Kern getragen, der mit Kraft und Struktur im Nachhall glänzt.

Weiße Blüten, knackiger Pfirsich und Brotkruste über mineralisch-straffer Textur – ein Chardonnay mit Kraft im Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die straffe Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sénonais bei Sens (Yonne, nördliches Burgund); kalk- und tonhaltige Böden
Klassifikation: IGP Yonne; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; minimaler Kellereingriff

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Weine

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé

Roséwein · Cuvée · Dão · Portugal

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé ist ein trockener Roséwein aus dem Dão in Portugal. Er entsteht aus der Zusammenarbeit des galicischen Winzers Eulogio Pomares (Fento Wines) mit Álvaro Castro von der Quinta da Pellada – eine Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén, mineralisch und frisch.


Dão

Der Dão liegt im portugiesischen Landesinneren, geschützt durch die Serra da Estrela, mit kontinentalem Klima. Die Reben für La Galaxia stehen auf Granitböden mit Sand- und Lehmanteilen in rund 550 Metern Höhe und sind zwischen 30 und 65 Jahre alt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén. Die Trauben werden von Hand gelesen, nach dem Abbeeren direkt gepresst und im Edelstahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt auf der Vollhefe, was dem Rosé Körper und Tiefe verleiht; abgefüllt ohne Schönung und Filtration.

Im Glas

Zartrosa. In der Nase knackige Kirsche, Fliederduft, Gewürznoten und ein Hauch unreife Johannisbeere. Am Gaumen weinig und mineralisch, mit gutem Körper, salziger Frische und animierendem Trinkfluss. Klares, frisches Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als Aperitif oder Speisenbegleiter. Ein vielseitiger Rosé mit Struktur.

Klassische Begleitung: Spargel, Salate, gegrillter Fisch und leichte Sommerküche.


Lage: Dão (Portugal), ~550 m
Klassifikation: Dão – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, Ausbau auf der Vollhefe

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2025

Weißwein · Rioja Alavesa · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca Rioja Alavesa Labastida Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 200 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2025 ist ein reinsortiger Rioja-Weißwein von kalkreichem Hang in Labastida – klar und elegant, mit reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, getragen von innerer Dichte, mineralischer Spannung und ordentlich Druck im Abgang.


Chiguita – Garnacha Blanca vom Kalk in Labastida

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser Garnacha Blanca stammt aus einem kalkreichen Hangweinberg in Labastida in der Rioja Alavesa – einer der spannendsten Zonen für präzise und mineralisch geprägte Weißweine aus Rioja. Die Reben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden, die den Trauben Struktur, Frische und eine klare aromatische Definition verleihen.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2025 zeigt den Chiguita klar und elegant, mit reifer heller Frucht und lebendiger Frische. Der kalkreiche Hang und der Ausbau auf der Feinhefe geben dem Wein Tiefe und mineralische Spannung, ohne seine Präzision zu verlieren.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2025, trocken.

Nach der Handlese in kleinen Kisten werden die Trauben als ganze Trauben schonend gepresst. Die Gärung erfolgt in einem 500-Liter-Fass aus französischer Eiche, anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe, wodurch er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität gewinnt, ohne seine Frische zu verlieren. Gesamtproduktion: 200 Flaschen.

Im Glas

Klar und elegant, mit feinen Aromen von reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, begleitet von subtilen floralen Noten, einem Hauch Fenchel und einer feinen mineralischen Würze. Der dezente Holzeinsatz verleiht Struktur und eine leichte cremige Note. Am Gaumen voller innerer Dichte und Spannung, facettenreich und mit ordentlich Druck im Abgang gesegnet.

Voller innerer Dichte und Spannung – facettenreich, mit ordentlich Druck im Abgang.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Labastida (Spanien); kalkreicher Hangweinberg, kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 200 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Ganztraubenpressung, Gärung im 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Länder/Regionen

The Schmidt McLaren Vale Shiraz

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

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Weine

Weingut Keth Aufspiel weiß BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Aufspiel weiß ist eine leichte, biozertifizierte Cuvée, die Frische, Frucht und feine Struktur harmonisch verbindet. Hell und einladend im Glas, am Gaumen unkompliziert, frisch und geradlinig – eine zugängliche Cuvée, die Leichtigkeit und Trinkfluss in den Mittelpunkt stellt.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Der „Aufspiel" steht für die zugängliche, trinkfreudige Seite des Guts – eine Cuvée für unkomplizierten Genuss.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Der Weißburgunder bringt typische Eleganz und saftige Apfelfrucht mit zarten Birnennoten, der Chardonnay Substanz und Schmelz mit gelbem Steinobst und Zitruszeste, der Sauvignon Blanc die aromatische Spitze mit Stachelbeere, Holunderblüte und knackiger Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hell und einladend. In der Nase saftige Apfelfrucht, zarte Birne, gelbes Steinobst und ein feiner Duft nach Stachelbeere und Holunderblüte. Am Gaumen frisch, geradlinig und trocken, mit toller Frucht, weicher Textur und knackiger, spannungsreicher Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal für die ersten Sonnenstrahlen oder zur leichten Küche.

Passt zu: Salaten, Fisch, Geflügel, Antipasti und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Weißwein – Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay & Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: leicht, frisch und fruchtbetont

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Italien

Cantina Angiuli Donato Nero di Troia Puglia Rosso

Rotwein · Nero di Troia · Apulien · autochthon

Nero di Troia Puglia ist ein eleganter Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. Nero di Troia, auch Uva di Troia genannt, ist eine autochthone Rebsorte der Region. Nach sorgfältiger Handlese zeigt der Wein ein schönes Bukett aus reifer Frucht und Gewürzen. Im Glas ein frischer, präsenter Süditaliener mit sanften Tanninen.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens, aus Weinbergen der Cantina Angiuli Donato in der Provinz Bari. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt reife, aromatische Trauben hervor. Nero di Troia gilt als eine der charaktervollsten autochthonen Sorten Apuliens; der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Nero di Troia. Nach der Handlese folgen schonende Pressung und eine Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was Frische und klare Frucht der Sorte bewahrt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase reife Frucht und Gewürze, dazu mediterrane Kräuter und ein Hauch Kaffee. Am Gaumen frisch und präsent, mit sanften, gut eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist elegant.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung gut trinkbar, eine kurze Belüftung empfiehlt sich.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, kräftige Pastagerichte, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Nero di Troia
Ausbau: Edelstahl

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Schaumweine

Franck Bonvillle Millésime Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Millésime 2018 ist ein eleganter, reifer Blanc de Blancs Grand Cru. Eine feine, frische Aromatik weißfleischiger Früchte trifft auf buttrige Nuancen, die der Nase Tiefe und Cremigkeit verleihen – ein Champagner, der mit subtiler Tiefe und strahlender Frische begeistert.


Champagne / Avize

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs, dem Herzstück des Chardonnay-Anbaus. Das kalkreiche Grand-Cru-Terroir verleiht den Weinen ihre salzige Mineralität und Finesse. Der Jahrgang 2018 war atypisch: Auf einen kühlen, regenreichen Winter und Frühling folgte ab Mitte August eine warme, stabile Wetterlage, die dem Jahrgang die nötige Reife und Balance schenkte – ungewöhnlicherweise wurde der Chardonnay erst nach den Pinots gelesen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen, als Millésime aus einem einzigen Jahrgang. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung mit langer Hefereife, die ihm seine reife, cremige Aromatik und Tiefe verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase weißfleischige Früchte, die sich um buttrige, cremige Nuancen entfalten. Am Gaumen zart und geschmeidig, mit samtiger Textur, weißem Pfirsich und reifer Aprikose sowie einem Hauch Brioche. Das Finale ist von kühler Frische, einem feinen Hauch Menthol und salziger Mineralität geprägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel und feiner Küche.


Lage: Champagne, Côte des Blancs, Avize (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs (Millésime), 100 % Chardonnay
Ausbau: klassische Flaschengärung, lange Hefereife
Jahrgang: 2018

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Feinkost

Conservas Rosara Minipaprika gefüllt mit Käse

Feinkost · Tapa · gefüllte Paprika · Spanien

Conservas Rosara Minipaprika gefüllt mit Käse ist eine spanische Tapa-Spezialität in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara. Kleine, milde Paprikaschoten werden mit einer cremigen Käsefüllung kombiniert – fertig zum Genuss, ideal für die schnelle Tapa.


Herkunft

Conservas Artesanas Rosara ist eine traditionsreiche Manufaktur aus Navarra im Norden Spaniens, bekannt für handwerklich hergestellte Gemüse- und Paprika-Spezialitäten. Die milden Minipaprika stammen aus dieser Tradition.

Anbau und Verarbeitung

Die kleinen, milden Paprikaschoten werden mit einer cremigen Käsefüllung gefüllt und schonend konserviert. Eine sorgfältige, handwerkliche Verarbeitung sorgt für die fertige Tapa.

Geschmack

Leuchtend rote Schoten mit heller Füllung. Mild-süße Paprika trifft auf eine cremige, milde Käsenote – ausgewogen und unkompliziert. Zart in der Textur.

Am Tisch

Direkt als Tapa servieren – pur, auf Brot oder als Teil einer Vorspeisenplatte.

Klassische Verwendung: Tapas, Antipasti, Apéro-Platten und Fingerfood.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Minipaprika gefüllt mit Käse
Art: gefüllte Paprika (Tapa)
Herkunft: Navarra (Spanien)
Verarbeitung: Manufakturqualität, gefüllt mit Käse
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2028

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