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24. Mai 2023

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Ama – Tolosa – Spanien

Essen als lokale Kunst Dass Essen eine Kunstform ist und Köche Künstler sein können, beweisen Javier Rivero und Gorka Rico erneut fabulös in ihrem Restaurant

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Rebsorten

Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019

Edelsüßer Weißwein · Escherndorfer Lump · Silvaner

Silvaner Trockenbeerenauslese Escherndorfer Lump Franken Horst Sauer Muschelkalk-Steillage edelsüß · Botrytis 2019

Der Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019 steht an der Spitze der edelsüßen Hierarchie: ein hochkonzentrierter, glockenreiner Wein mit exotischen Aromen, dicht und doch von einem feinen Säurekick getragen. Hier „zerfließt" nichts – alle Geschmackskomponenten bilden eine Einheit.


Escherndorfer Lump – Steillage an der Mainschleife

Der Escherndorfer Lump ist eine der berühmtesten Lagen Frankens – eine steile, nach Süden ausgerichtete Amphitheater-Lage an der Mainschleife bei Volkach. Auf Muschelkalk-Verwitterungsböden wurzeln die Reben in kargem, steinigem Untergrund; die steile Südausrichtung sorgt für maximale Sonneneinstrahlung, während der Kalk dem Wein seine mineralische Spannung und feste Säurestruktur verleiht. Der Silvaner gilt hier als Paradesorte, die das Terroir besonders klar widerspiegelt.

Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein bilden die Hierarchie der konzentrierten, edelsüßen Weine. Die Trockenbeerenauslese steht dabei an der Spitze: Nur einzeln verlesene, von Edelfäule (Botrytis cinerea) rosinierte Beeren ergeben diese extrem dichte, seltene Rarität.

Jahrgang 2019 – Franken

2019 brachte in Franken einen klassischen, ausgewogenen Jahrgang mit reifen, gesunden Trauben und schöner Säurestruktur. Wo im Escherndorfer Lump die Edelfäule sauber ansetzte, entstanden hochkonzentrierte, von feiner Säure getragene edelsüße Weine mit klarer, reiner Fruchtaromatik – ideale Voraussetzungen für eine Trockenbeerenauslese von großer Dichte und Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus dem Jahrgang 2019, Escherndorfer Lump, edelsüß (Prädikat Trockenbeerenauslese).

Die Basis bilden einzeln verlesene, edelfaule und rosinierte Beeren aus der Steillage Escherndorfer Lump. Aus ihnen fließt nur wenig hochkonzentrierter Most, der schonend und langsam vergärt – mit hoher, edelsüßer Restsüße, die von der für den Muschelkalk typischen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Im Glas

Aus rosinierten, edelfaulen Silvaner-Beeren des Muschelkalk-Steillagen lebt diese Trockenbeerenauslese von glockenreiner Konzentration: exotische Frucht wie Ananas, Mango und reife Aprikose, kandierte Zitrus, Honig, Quitte und feine Botrytis-Würze. Am Gaumen extrem dicht und vielschichtig, mit hoher, edelsüßer Süße, die von einer lebendigen, kühlen Säure getragen und ins Gleichgewicht gebracht wird. Nichts wirkt schwer oder klebrig – der Wein bleibt fein gezeichnet und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Ananas, Aprikose, Quitte, Honig und feine Botrytis-Würze – extrem dicht und glockenrein, von kühler Säure getragen, sehr lang.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Solo als Dessert im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Escherndorfer Lump, Franken (Deutschland); steile, südexponierte Muschelkalk-Lage an der Mainschleife bei Volkach
Klassifikation: Prädikatswein, Trockenbeerenauslese (edelsüß); Silvaner
Ausbau: einzeln verlesene, edelfaule Beeren; schonende, langsame Gärung mit hoher edelsüßer Restsüße

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Weine

Agerre Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Askizu · Getaria Edelstahltank natürliche Kohlensäure trocken 100.000 Flaschen

Agerre Txakoli ist ein leichter, sehr trockener Weißwein der Familie Ostolaza aus Getaria, gekeltert aus Hondarrabi Zuri. Die Reben stehen auf vielen kleinen Parzellen an Hängen und Terrassen über dem Kantabrischen Meer. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein und sorgt für das typische leichte Prickeln – ein klassischer Txakoli aus Getaria, grün, säurebetont und salzig, gemacht für Pintxos.


Askizu – Parzellen auf dem Hügel über dem Kantabrischen Meer

Bodega Agerre liegt auf einem Hügel zwischen den Ortsteilen San Prudentzio und Askizu bei Getaria, rund einen Kilometer Luftlinie vom Kantabrischen Meer. Die Kellerei ist so eng an das Wohnhaus der Familie gebaut, dass man sie von außen kaum erkennt.

Die Familie baut seit dem 19. Jahrhundert Txakoli an – zunächst nur für den eigenen Bedarf. In den 1980er Jahren widmete sich Emilio Ostolaza Manterola ganz dem Weinbau, pflanzte neue Reben, richtete die Kellerei ein und brachte Agerre als Marke auf den Markt. Seit 1989, dem Gründungsjahr der D.O. Getariako Txakolina, gehört das Weingut der Herkunftsbezeichnung an.

Heute bewirtschaftet die Familie rund neun bis zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche kleine Parzellen mit Gefälle und Terrassen. Die Stöcke sind so gepflanzt, dass sie die Sonne und die Meeresluft voll aufnehmen. Das kühle, atlantische Klima und die Nähe zum Meer geben dem Wein seinen grünen, säurefrischen und salzigen Charakter.

Rebsorte und Ausbau

Erzeugt aus Hondarrabi Zuri, der wichtigsten Rebsorte der D.O. Getariako Txakolina. Die Arbeit ist handwerklich und stützt sich auf das über Generationen weitergegebene Wissen der Familie.

Vergoren wird im Edelstahltank, ohne Holz. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein und gibt ihm sein leichtes Prickeln. Der Txakoli ist sehr trocken und leicht im Alkohol. Traditionell schenkt man ihn aus der Höhe ins Glas, damit er „bricht“ und Aroma und Kohlensäure freisetzt.

Im Glas

Hell, grünlich schimmernd, mit feinem Perlen. In der Nase grüner Apfel, Limette und Zitronenschale, dazu eine kühle, kräuterige Frische. Am Gaumen sehr trocken und straff, mit salziger Mineralität und einem grünen, knackigen Kern. Der Abgang bleibt kurz, frisch und macht Lust auf den nächsten Pintxo.

Hondarrabi Zuri von kleinen Hangparzellen über dem Meer, im Stahltank mit eigener Kohlensäure: grüner Apfel, Salz und straffe Säure.

Txakoli trinkt man jung, am besten innerhalb eines Jahres nach der Füllung. Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, aus der Höhe eingeschenkt.

Am Tisch

Baskische Pintxos, Anchoas, frische Meeresfrüchte, gegrillter Fisch wie Sardinen oder Steinbutt, Sushi und Tortilla. Ein Aperitif-Wein für den Tresen ebenso wie für den Grill am Hafen.


Produzent Bodega Agerre, Familie Ostolaza, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte Hondarrabi Zuri
Lage Zwischen San Prudentzio und Askizu, Getaria, Baskenland · ca. 1 km vom Meer · zahlreiche kleine Hang- und Terrassenparzellen · ca. 9–10 ha
Klassifikation D.O.P. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · ohne Holz · mit erhaltener Gärungskohlensäure
Auflage ca. 100.000 Flaschen

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Schaumweine

Krug Champagner Grande Cuvée Brut ED 173

Die Krug Grande Cuvée 173ème Édition ist die Cuvée, mit der alles begann – in ihrer 173. Auflage. In ihr stecken 150 einzeln ausgebaute Weine, die 13 verschiedene Jahre abdecken – von 2001 bis zum Basisjahr 2017. Ein Champagner, der zeigt, was Reserveweine leisten.

Im Glas

Hell strohgolden, mit feinen, ausdauernden Perlen. Ein kraftvoller, breiter Duft: geröstetes Brot, Brioche, Steinobst, Zitronencreme und Vanille, dazu Verbene, Nüsse und ein Hauch Karamell. Im Mund cremig und in Schichten aufgebaut, mit Pfirsich und reifen Zitrusfrüchten. Eine salzige, kreidige Linie macht das Finale lang und straff.

Mach was draus

Kaviar, Austern, Langustinen oder Jakobsmuscheln. Ebenso Steinbutt mit Beurre blanc, Poularde in Rahm oder ein Trüffelrisotto. Auch gereifter Comté passt wunderbar. Serviere ihn bei 9 bis 12 °C im großen Weißweinglas und gib ihm Zeit: Er verändert sich über eine halbe Stunde.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Die Grande Cuvée ist der Champagner, den ich am liebsten verschenke. Sie passt zu jedem großen Moment.“

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Kurz gefragt

Woraus besteht die 173ème Édition? Pinot Noir hat mit 44 % den größten Anteil, gefolgt von Chardonnay mit 34 % und Meunier mit 22 %. Die Ernte 2017 stellt 69 %, Reserveweine den Rest von 31 %.

Wie lange reift sie? Etwa sechs Jahre Hefelager in der Flasche; zählt man die Ruhe nach dem Degorgieren dazu, verbringt sie gut sieben Jahre in Reims.

Pinot Noir 44 % · Chardonnay 34 % · Meunier 22 % · mehr als 250 Parzellen · 150 Einzelweine, 13 Jahrgänge (2001–2017) · Ernte 2017: 69 % · Reserve: 31 % · erste Gärung im 205-l-Fass · ca. 6 Jahre Hefelager · Brut · 173ème Édition · Champagne Krug, Reims · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Panda Organic Gin BIO

Gin · Bio · Litschi-Gin · Belgien

Panda Organic Gin ist ein Bio-Gin aus Belgien und der erste Gin auf Litschi-Basis. Destilliert und abgefüllt in Belgien, verbindet er die exotische Litschi mit Kirsche, Kräutern und Gewürzen zu einem fruchtbetonten, eigenständigen Gin.


Herkunft

Panda Gin entsteht in der Radermacher-Destillerie (gegründet 1836, eine der ältesten Brennereien Belgiens) nahe den Hautes Fagnes, deren reines Wasser in den Gin einfließt. Der Gin ist 100 % biologisch zertifiziert, BE-BIO-01, und kommt ohne Zuckerzusatz aus.

Botanicals und Destillation

Herzstück ist die Litschi, ergänzt um Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis und Wacholder. Die Botanicals werden teils einzeln mazeriert; das Rezept wird in der Pot Still mehrfach destilliert. Abgefüllt mit, ohne Zucker und Zusätze.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase ein frisch-fruchtiges Bukett mit Litschi und roten Beeren. Am Gaumen weich und fruchtbetont, mit süßlicher Litschi, kräutrigem Rückgrat von Rosmarin und Basilikum und einer Spur Sternanis. Warmer, leicht pfeffriger Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis kommt die Litschi am besten zur Geltung. Ebenso eine fruchtige Basis für Gin Tonic oder Cocktails wie Negroni und Gin Sour.

Klassisch im Drink: Gin Tonic, Negroni und Gin Sour.


Herkunft: Belgien (Hautes Fagnes)
Art: Dry Gin (Bio, auf Litschi-Basis)
Botanicals: u. a. Litschi, Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis, Wacholder

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Italien

Mabis Neropasso rosso

Wein · Rotwein · Venetien · Italien

Mabis Neropasso Rosso ist ein Klassiker aus dem Veneto, gekeltert nach der „Appassimento"-Methode: Ein Teil der reifen, gesunden Trauben wird nach der Lese getrocknet und anschließend gekeltert. So ergibt sich schon in der Farbe ein intensives Rot.


Venetien / Italien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona mit über 150 Jahren Erfahrung. Neropasso ist der Auftakt der „passo"-Trilogie des Hauses – neben Oropasso (weiß) und Rosapasso (rosé).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Merlot und Cabernet Sauvignon. Nach der „Appassimento"-Methode wird ein Teil der Trauben vor dem Keltern angetrocknet; die Beeren verlieren Wasser und gewinnen an Zucker- und Aromenkonzentration. Das verleiht dem Wein Kraft, Struktur und samtige Fülle.

Im Glas

Intensives Rubinrot. Das Bouquet ist würzig, mit Aromen von schwarzen Kirschen und Pflaumenkompott. Am Gaumen elegant und samtig, mit weichen Tanninen im Abgang.

Am Tisch

Bei 18–20 °C servieren – ein hervorragender Begleiter zur italienischen Küche.

Passt zu: Pasta, hellem und rotem Fleisch, Gegrilltem sowie frischem und gereiftem Käse.


Lage: Venetien (Italien); Mabis (Biscardo)
Klassifikation: Veneto IGT – Cuvée aus Corvina, Merlot & Cabernet Sauvignon
Ausbau: Appassimento (ein Teil der Trauben vor dem Keltern angetrocknet)

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Rebsorten

Dietrich Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Grauer Burgunder ist ein frischer Grauburgunder mit sortentypischen Aromen nach Äpfeln und Kornblumen. Sehr mineralisch und spritzig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht, die Mineralität und die Spritzigkeit in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypisch, mit Apfel und floralen Anklängen von Kornblume. Am Gaumen frisch, mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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Spanien

Allegranza Tempranillo

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla · Tempranillo

100 % Tempranillo Vino de la Tierra de Castilla 600 bis 800 m Reben über 30 Jahre Handlese 3 Monate französische Eiche vegan

Hammeken Cellars Allegranza Tempranillo ist ein trockener Rotwein aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von über 30 Jahre alten Reben wächst auf der Hochebene von Kastilien-La Mancha und reift rund drei Monate in französischer Eiche. Im Glas klares Rubinrot mit violetten Reflexen, ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaumen und schwarzen Kirschen – vollmundig, mit weichen Tanninen.


Die Hochebene von Kastilien-La Mancha

Der Allegranza trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla, die die Weinbaugebiete von Kastilien-La Mancha südöstlich von Madrid umfasst – die größte zusammenhängende Rebfläche der Welt. Die Reben stehen auf der zentralspanischen Meseta zwischen 600 und 800 Metern Höhe.

Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer mit Temperaturen über 35 Grad, kalte Winter mit Frost, dazwischen kaum Niederschlag. Was diese Bedingungen erträglich macht, ist die Höhe. Sie sorgt für kühle Nächte und damit für große Tag-Nacht-Unterschiede – die Trauben reifen in der Sonne aus, behalten in der Nacht aber ihre Säure. Die kalkhaltigen Ton- und Sandböden speichern die Winterfeuchte und geben sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab.

Tempranillo heißt in dieser Region traditionell Cencibel und ist hier seit Jahrhunderten die bestimmende rote Sorte. Alte Anlagen stehen oft als Buschreben ohne Bewässerung; sie tragen wenig, aber konzentriert. Die Trauben für diesen Wein stammen von Stöcken mit über dreißig Jahren. Hammeken Cellars wurde 1996 vom Dänen Nicholas Hammeken gegründet, sitzt in Jávea in der Provinz Alicante und arbeitet mit Partnerbetrieben in zahlreichen spanischen Anbaugebieten.

Handlese, Stahlgärung, drei Monate Holz

Reinsortiger Tempranillo, von Hand gelesen. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl – kühl geführt, damit die Frucht im Wein bleibt und nicht in der Gärluft verloren geht.

Es folgen rund drei Monate in französischer Eiche. Diese kurze Zeit ist bewusst gewählt: Sie rundet die Gerbstoffe und legt eine feine Röstnote an, ohne die Frucht zu überdecken – das Gegenteil des klassischen spanischen Barriqueausbaus über ein oder zwei Jahre. Französische statt amerikanischer Eiche verstärkt diesen Effekt, weil sie weniger Vanille und Kokos abgibt. Geschönt wird ohne tierische Hilfsstoffe, der Wein ist vegan.

Im Glas

Klares Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaume und schwarzer Kirsche, dazu Gewürze und eine markante Eukalyptusnote. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit saftiger Frucht, feinen Röstnoten und weichen Tanninen. Langer Abgang.

Drei Monate Holz statt zwölf: gerade genug, um die Tannine zu runden, zu wenig, um die Frucht zuzudecken.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas reicht. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lammragout, Schmorgerichte, Couscous mit Fleisch und Hartkäse. Ebenso zu Gegrilltem, Chorizo, Paprikagemüse und allem mit Röstaromen – ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo für herzhafte Küche, nicht für filigrane Gerichte.


Produzent Hammeken Cellars, Jávea, Provinz Alicante
Rebsorte 100 % Tempranillo
Lage Kastilien-La Mancha · Hochebene auf 600 bis 800 m · kalkhaltige Ton- und Sandböden
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla · trocken
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl · vegan
Ausbau rund drei Monate in französischer Eiche
Rebenalter über 30 Jahre
Trinkempfehlung jung trinken

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