Muka – Donostia-San Sebastián – Spanien

Grillzeit im Kursaal in Donostia-San Sebastián

Aus dem ehemaligen Restaurant Ni Neu im Kursaal in Donostia-San Sebastián ist jetzt das Restaurant Muka geworden. Einer der Mitverantwortlichen für diese Lokalität ist Starkoch Andoni Luis Aduriz. Viele lieben seine spektakulären, provozierenden Kreationen auf den Tellern in seinem Flagship Restaurant Mugaritz, andere hingeben können dem gar nichts abgewinnen und schütteln eher die Köpfe, wenn es um seine unbestrittene Kochkunst geht.

Aber bei seinem neuen Projekt Muka muss man wirklich keine Angst haben. Wurden hier an dieser Stelle im Restaurant Ni Neu noch spanische, baskische, mediterrane Speisen gereicht, werden nun im frisch renovierten Muka Grillspeisen in jeder erdenklichen Form aufgetischt. So wie das Interieur im Restaurant wirken auch die einzelnen Tellergerichte. Klar, aufgeräumt, sinnig und geschmackvoll. Gute Zutaten, kreative Geschmacksblitze und alles auf den Punkt gegrillt. Und das können die Basken bekanntlich ziemlich gut. Eine gute Weinkarte, mit vornehmlich Naturweinen, und ein zuvorkommender Service runden die gelungene Geschmacksreise im Muka perfekt ab. Die Gäste müssen sich nur entscheiden, ob es das Menü sein soll oder ob einfach ein paar Tellergerichte zum miteinander teilen in die Mitte des Tisches gestellt werden sollen … und schon kann die Reise beginnen.

Brot mit einer Auberginen Creme.
Ein Tag gereifter alter Idiazábal Käse unter einer Kräuter Creme.
Angegrillter Topinambur auf Ossau-Iraty Frischkäse.
Gegrillte Karotten und Spinat auf einem Mandelsüppchen.
Salatherzen unter getrüffelter Sabayone.
Stabmuscheln in einer pikanten grünen Sauce.
Seeteufel mit einer Butter-Piment D'espelette Sauce und gegrillten Maitake Pilz.
Panceta vom iberischen Schwein, Paprika Sauce und scharfer Salat.
Rochen mit cremigem Knoblauch Reis.
Schokolade, Kaffee und Olivenöl Extra Virgen.
Kürbiscreme, Mandeleis.
Vanille Panna Cotta, Honig.

Muka, Zurriola Hiribidea, 1, 20002 Donostia, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 00 31 62, https://www.muka.eus/

  • Punkte
115

Unsere Wertung: 115 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Michel Lafarge Les Pitures 1er Cru Magnum 2017

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Pitures Volnay 1er Cru (Frankreich) 2017 Magnum 1,5 l

Der Michel Lafarge Volnay Les Pitures 1er Cru 2017 in der 1,5-Liter-Magnum ist ein kraftvoller, langlebiger Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – aus einer winzigen Parzelle, die Lafarge bewusst nur in Magnum füllt, um das Reifepotenzial auszureizen.


Volnay Les Pitures – die Lage

Les Pitures liegt am mittleren Volnay-Hang. Lafarges Parzelle ist mit nur 0,15 Hektar winzig und mit rund 60 Jahre alten Reben bestockt. Die Lage bringt einen robusten, gespannten und besonders langlebigen Volnay hervor – Grund, warum die Domaine ihn ausschließlich in der Magnum abfüllt, in der Wein langsamer und harmonischer reift.

Volnay ist für elegante, feingliedrige Pinot Noirs bekannt. Die Domaine Michel Lafarge zählt hier zu den großen Adressen; Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 von Hand, mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Jahrgang 2017 – Volnay

2017 gilt an der Côte de Beaune als klassischer, frischer Jahrgang mit gesunden Trauben und nach kleinen Vorjahren wieder ordentlichen Erträgen.

Ein Jahr für balancierte, präzise Volnays mit Charme, Frische und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Gefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte in Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, kaum geschwefelt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Ein klassischer Volnay-Auftritt: rote und dunkle Beere, Kirsche und Veilchen, dazu feine Würze und mineralische Tiefe. Am Gaumen kraftvoll und gespannt, mit dichtem, reifem Tanningerüst, frischer Säure und langem Abgang – das Magnumformat unterstreicht den langsamen, harmonischen Reifeverlauf.

Kraftvoll und gespannt – ein langlebiger Volnay, bewusst nur in der Magnum gefüllt.

Jung noch straff, profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, Rind, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche – ideal für die größere Tafel.


Lage: Les Pitures, Volnay 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); mittlerer Hang, alte Reben, nur 0,15 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; geringer Neuholzanteil; Handarbeit im Weinberg; Magnum 1,5 l

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bertheau Chambolle Musigny 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · 1er Cru Baudes · Groseilles · Gruenchers · Noirots Côte de Nuits 2021

Der Chambolle-Musigny 1er Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist eine Cuvée aus den Premier-Cru-Lagen Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots. Ein expressiver, feiner und sinnlicher Pinot Noir, getragen von Eleganz – mit Himbeere, frischen Blüten, reifer Beerenfrucht und feinen Erdnoten.


Chambolle-Musigny – Assemblage aus vier Premier Crus

Dieser Premier Cru vereint vier Climats von Chambolle-Musigny: Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots. Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse.

Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen, gesuchten Erzeugern der Gemeinde und prägt deren duftig-feinen Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – passend zur duftigen, eleganten Art von Chambolle.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Himbeeren, frische Blüten und reife Beerenfrucht treffen auf feine Erdaromen. Reife Gerbstoffe, eine knackige Fruchtigkeit, ein hochspannendes Säurespiel, viel Schmelz und ein berührender Abgang zeigen, wie zart und zugleich intensiv ein Pinot Noir schmecken kann.

Himbeere, frische Blüten und Schmelz über knackiger Frucht – ein zarter, intensiver Pinot Noir voller Eleganz.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Assemblage aus Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers, Les Noirots; Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Baum-Barth Spätburgunder 2022

Rotwein · Rheinhessen · Spätburgunder

Spätburgunder Gutswein Baum-Barth Rheinhessen Kalkstein & Löss/Lehm 14 Tage Maische 100 % franz. Barrique (225 l) nur 2.000 Flaschen · 2022

Der Baum-Barth Spätburgunder 2022 ist ein Pinot Noir von unerhörter Frische, Klarheit und Leichtigkeit – und schmeckt einfach nur lecker. Ein Gutswein, der die kalk- und lössgeprägte Herkunft Rheinhessens in eine elegante, geradlinige Struktur übersetzt.


Spätburgunder – Gutswein aus vier Parzellen

Das Weingut Baum-Barth in Rheinhessen wird von den Brüdern Thomas und Christoph Baum-Barth geführt. Schon an ihren Spätburgunder-Gutswein stellen sie höchste Qualitätsansprüche.

Ausschließlich gesunde, handgelesene Trauben aus vier durchschnittlich 25 Jahre alten Spätburgunder-Parzellen formen diesen Wein. Das Zusammenspiel von kalksteinreichen mit löss- und lehmhaltigen Böden verleiht ihm eine elegante Balance und geradlinige Struktur.

Jahrgang 2022 – Rheinhessen

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kalk- und lössgeprägten Böden und der schonende Ausbau bewahrten Frische, Klarheit und eine geradlinige Struktur – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus Rheinhessen, Jahrgang 2022; von kalksteinreichen sowie löss-/lehmhaltigen Böden.

Der Wein wird 14 Tage auf der Maische vergoren, schonend abgepresst und zu 100 % in französischen 225-Liter-Holzfässern ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 2.000 Flaschen.

Im Glas

Ein frischer, klarer Pinot Noir: helle und dunkle Beeren – rote Kirsche, Himbeere und Brombeere –, dazu feine Würze und ein Hauch Holz aus dem Barriqueausbau. Am Gaumen elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Helle und dunkle Beeren, feine Würze und ein Hauch Holz – elegant und geradlinig, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und viel Trinkfluss.

Ein frischer, eleganter Spätburgunder mit Trinkfluss. Leicht gekühlt bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und hellem Fleisch, zu Charcuterie und Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Rheinhessen; vier Parzellen, durchschnittlich ~25 Jahre alte Reben; kalksteinreiche sowie löss-/lehmhaltige Böden
Klassifikation: Spätburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, schonende Pressung, 100 % Ausbau im französischen Barrique (225 l); 2.000 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Galon Crianza 10 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Rebenalter 30–50 Jahre quarzitreiche Steinböden Handlese in 15-kg-Kisten 10 Monate französische Eiche Crianza

Galón Crianza ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und stehen auf steinigen, quarzitreichen Böden. Kontinentales Klima mit großen Tag-Nacht-Unterschieden und heißen, trockenen Sommern bringt tiefdunkle, polyphenolreiche Trauben hervor. Im Glas ein dichter, würziger Tinto mit dunkler Frucht und großem Lagerpotenzial.


Toro – Hochebene am Duero

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora am Duero in Kastilien-León, auf einer Hochebene zwischen rund 620 und 750 Metern Höhe. Das Klima ist kontinental mit leichtem ozeanischem Einfluss: bei etwa 12,5 °C Jahresmittel und nur 350 bis 400 Millimetern Niederschlag reifen die Trauben langsam und gleichmäßig aus. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht halten die Säure, während die Höhe die Sommerhitze abmildert.

Die Böden bestehen aus Sanden, Tonen und kalkhaltigem Konglomeratgestein; an der Oberfläche liegen große Quarzitsteine. Sie speichern tagsüber Wärme, geben sie nachts ab und regulieren so die Temperatur in der Traubenzone – das fördert die phenolische Reife, also ausgereifte Gerbstoffe statt harter Kerne. Der hohe Sandanteil ist zugleich der Grund, warum die Reblaus in Toro nie richtig Fuß fasste: In der Region stehen bis heute ungewöhnlich viele alte, wurzelechte Anlagen.

Tinta de Toro ist der lokale Klon des Tempranillo, über Jahrhunderte an diese Bedingungen angepasst. Die Beeren sind kleiner und dickschaliger als anderswo, das Verhältnis von Schale zu Saft ist entsprechend günstiger – daraus kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die Toro von Rioja oder Ribera del Duero unterscheiden. Reben mit 30 bis 50 Jahren tragen wenig, aber konzentriert.

Handlese, malolaktische Gärung im Fass, 10 Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben im Stapel nicht gequetscht werden; sortiert wird anschließend am Tisch.

Ungewöhnlich ist die Kellerarbeit danach: Die malolaktische Gärung läuft nicht im Tank, sondern bei konstanten 26 °C in Eichenfässern ab. Wein und Holz verbinden sich dabei enger als bei einem späteren Umzug ins Fass, die Struktur wird weicher und das Holz weniger als eigene Schicht wahrnehmbar. Danach reift der Wein 10 Monate in französischer Eiche – nicht in amerikanischer, die in Toro traditionell verbreitet ist und deutlich mehr Vanille und Kokos einbringt. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Toast, Veilchen, Gewürze, Lakritz, schwarze Johannisbeere und Brombeere; die feinen Eichennoten verbinden sich mit der reifen Frucht. Am Gaumen zart und zugänglich, mit einer Tanninstruktur, die Volumen und Tiefe gibt. Der Abgang ist lang und zeigt, dass der Wein noch jung ist.

Kleine Beeren, dicke Schalen, Quarzit als Wärmespeicher: Toro liefert die Gerbstoffdichte, die zehn Monate Holz überhaupt erst trägt.

Schon zugänglich, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter und reift über viele Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren – wärmer wirkt der Wein alkoholisch, kälter verschließt sich das Tannin.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse. In der Region selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Chorizo, geschmorte Rippe und alles mit Röstaromen. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage D.O. Toro, Kastilien-León · quarzitreiche Steinböden · 620 bis 750 m
Klassifikation DO Toro · Crianza
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · Sortierung am Tisch · malolaktische Gärung bei 26 °C im Eichenfass
Ausbau 10 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Rebenalter 30 bis 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Casato Bertoni Balsamico Bianco Dolce 500ml

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Casato Balsamico Bianco dolce ist ein helles, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weißweinessig und bleibt dabei hell-golden statt dunkel. Die Konsistenz zeigt eine feine Viskosität, der Geschmack ist süß-säuerlich mit dem passenden Essiggehalt. Ein vielseitiger Begleiter für Salate, Marinaden und helle Gerichte.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Bianco wird konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig vermählt; durch die schonende Verarbeitung behält das Condimento seine helle Farbe.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weißweinessig kombiniert. Anders als der dunkle Nero wird der Most hier schonend verarbeitet, sodass die helle, goldene Farbe erhalten bleibt. Zutaten: Weißweinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Hell-goldene Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont und mild, mit dem passend abgestimmten Essiggehalt. Der Abgang bleibt fein und sauber.

Am Tisch

Klassisch für Salate und Marinaden. In Marinaden hebt er den Geschmack von Wild und Geflügel hervor und harmoniert mit süßen, aromatischen Gewürzen. Ebenso gut zu hellem Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Casato Balsamico Bianco dolce (helles, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weißweinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 07.2030

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

La Baume Petit Verdot Saint-Genies

Rotwein · Petit Verdot · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Saint-Geniès Petit Verdot ist ein kraftvoller Rotwein aus 100 % Petit Verdot aus dem Languedoc in Südfrankreich. Diese Rebsorte reift bei später Ernte voll aus und entfaltet so ihre ganze tanninische und aromatische Fülle. Im Glas intensives Rot.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima ermöglicht die volle Reife des spät reifenden Petit Verdot. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Petit Verdot – einer Sorte, die bei später Ernte voll ausreift und ihre tanninische und aromatische Fülle entfaltet. Der Ausbau bewahrt Kraft und Struktur des Weins.

Im Glas

Intensives Rot. In der Nase Veilchen, Himbeere und Kakao. Am Gaumen kraftvoll und reichhaltig, mit straffen Tanninen und einer leicht pikanten Note. Das Finish ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Petit Verdot
Ausbau: 100 % Petit Verdot, späte Ernte

Mehr erfahren ...