Champagner – Der berühmteste Wein der Welt!

Was wäre die Welt ohne Champagner – beziehungsweise was ist eigentlich Champagner und wie wird er hergestellt? Wo kommt das Wunderwasser überhaupt her und warum will es jeder genießen? In diesem Bericht erfahren Sie alles über den Mythos Champagner und was es damit auf sich hat.
Wir alle kennen ihn: Champagner. Ob zu Weihnachten, zur Hochzeit, zum Jubiläum oder Geburtstag. Für den besonderen Anlass wird eine gute und teure Flasche geöffnet. Gleichzeitig muss man sich fragen, ob dies nicht ein Luxusproblem unserer Gesellschaft ist – denn Champagner ist genauso viel Schaumwein wie deutscher Sekt. Dazu aber später mehr.

Was ist Champagner und wo kommt er her?

Die Champagne liegt 160 km nordöstlich von Paris und ist gerade einmal 34.000 Hektar groß. Die jährliche Produktion wird auf ca. 300 Mio. Flaschen geschätzt, wobei sich die Franzosen 50% als Eigenbedarf vorbehalten.
 Rund 16.000 Bauern besitzen Weinberge mit Trauben aus denen Champagner produziert wird. Erstaunlich dabei ist, dass nur rund 320 Kellereien ihren eigenen Schaumwein produzieren. Das liegt daran, dass viele Winzer ihre Trauben oder Grundwein verkaufen. Dies scheint ein lukratives Geschäft zu sein, wenn man den Hektarpreis von 1 Mio. Euro bedenkt und das obwohl die Champagne vor kurzem noch die Müllhalde von Paris war.

Runtergebrochen: Champagner ist also ein prickelndes Getränk, welches beim Öffnen ein lautes „plop“ macht und meistens kostspielig ist. Es steckt aber noch viel mehr dahinter, wenn wir uns die Philopsophie der Winzer, die Herkunft, Geschichte, gesetzliche Vorgaben und Herstellung anschauen.

Ein Champagner ist ein Schaumwein, welcher nach bestimmten Kriterien im geschützten Herkunftsgebiet „Champagne“ produziert und gekeltert wird. Dabei müssen die Trauben in diesem Gebiet kultiviert worden sein.

Erster Champagner

1668 – Die Entdeckung des Champagners durch Dom Pierre Pérignon. Der Schaumwein wurde durch Zufall von einem Benediktinermönch entdeckt, als er den fertigen Wein in Flaschen abfüllte und diese im Frühjahr plötzlich aufplatzten. Aufgrund des unerwarteten Wintereinbruchs stoppte die Gärung durch Kälte – als die Temperaturen im Frühling wieder stiegen fingen die Hefen in der Flasche wieder an zu arbeiten. Da das entstandene CO2 nicht entweichen konnte, verblieb die Kohlensäure in der Flasche. Der PetNat war geboren!

Pétillant Naturel oder auch Méthode Ancestral ist die Urform des Champagners. Im Gegensatz zur Champagner-Herstellung wird bei einem Pét-Nat in der Regel nicht degorgiert. Das bedeutet, dass die Hefe und Trübstoffe in der Flasche verbleiben. Dies verleiht dem Wein eine natürliche Trübung und kann zu einem etwas rustikaleren Erscheinungsbild führen.

Über die Jahre wurde der Prozess der Herstellung immer weiter optimiert bis im 19. Jahrhundert technologische Innovationen wie die Einführung von Kellereien und temperaturkontrollierten Gärungsräumen zu einer besseren Kontrolle des Herstellungsprozesses führten. Zudem wurde die Mischung verschiedener Rebsorten zur Erzeugung von komplexen Cuvées eingeführt. Es folgten immer mehr gesetzliche Regelungen zur Qulitätssicherung in der Champagne.

Interessante Nebenbemerkung: England war eines der ersten Länder, welches die Importgenehmigung für Champagner hatte.

Geschütztes Herkunftsgebiet

Champagner darf nur unter strengen gesetzlichen Vorgaben produziert werden, welches vom „Comité interprofessionnel des vins de Champagne“ kontrolliert und erfasst wird. Anbei ein paar Beispiele für die strikten Produktionsvorschriften:
Ein „normaler“ Champagner muss mindestens 15 Monate nach der zweiten Gärung auf der Hefe liegen bevor er degorgiert wird. Bei Jahrgangschampagner sogar 36 Monate! Alle Trauben in der Champagne werden zudem von Hand gelesen, da eine Ganztraubenpressung gesetzlich verpflichtend ist.

Ganztraubenpressung

Die Ganztraubenpressung stellt eine schonendere Methode des Kelterns dar, bei der das Abbeeren der Trauben vermieden wird und stattdessen eine Pressung der gesamten Trauben inklusive Rappen erfolgt. Häufig wird diese Technik zur Herstellung von Weißweinen angewendet, um in säurearmen Jahrgängen eine erhöhte Säure, Frische und Fruchtigkeit zu erzielen.

Folgende Rebsorten sind zugelassen: Pinot Noir, Pinot Meunier, Chardonnay, Pinot Grigio, Pinot Blanc, Arbanne und Petit Meslier. Letztere zwei sind autochthone Rebsorten. Insgesamt werden 50 Klone zum Anbau dieser Rebsorten zugelassen, wobei es sich hauptsächlich um die Hauptdarsteller Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay handelt, die den größten Teil der Anbaufläche ausmachen. 450 Musterparzellen verteilt in der Champagne werden für Bestimmungswerte von Zucker und Säure regelmäßig überprüft, um den Beginn der Weinlese für jede Rebsorte und Weinbaugemeinde zu bestimmen. So werden ebenfalls Erntemengen und erforderlicher Mindestalkohol festgelegt. Zudem ist der Pressvorgang geregelt: aus 160 kg Trauben dürfen maximal 102 Liter Rebsaft gewonnen werden. Dies sind nur einige wenige der vielen Vorgaben, die ein Winzer erfüllen muss.

Besondere Herstellungsmethode

Ein weiterer Grund für die Besonderheit von Champagner und der weltweiten Beliebtheit ist das besondere Herrstellungsverfahren. Es gilt als das hochwertigste für die Produktion von Schaumweinen und wird von etlichen Winzern nachempfunden. Der Unterschied zu herkömmlichen Methoden ist die zweite Gärung in der Flasche und das darauf folgende Degorgieren.

Grundwein

Für den perfekten Champagner benötigen wir den sogenannten Grundwein. Die Trauben werden dafür früher geerntet als bei Stillwein, um einen hohen Säurewert und wenig Zucker zu gewährleisten. Ein niedriger Zuckergehalt ist wichtig, damit der fertige Wein einen geringen Alkoholgehalt aufweist. Während der Gärung wird der Zucker in Alkohol umgewandelt, und während der zweiten Gärung steigen die Alkoholprozente noch einmal um 1-1,5%. Nach einer schonenden Ganztraubenpressung wird der frische Most vergoren. Der Winzer kann nun entscheiden, welche Stilistik er anstreben möchte. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

Stahltank

Entscheidet sich der Kellermeister für den Ausbau im Stahltank, bleibt die primäre Frucht, die während der Gärung entsteht, erhalten. Dies liegt daran, dass Stahl keine Luft zulässt und somit auch keine Oxidation ermöglicht. Dieser Ausbau eignet sich besonders für Rebsorten mit ausgeprägtem Bouquet, wie zum Beispiel Sauvignon Blanc, Muskateller, Riesling oder Glera.

Merke: Im Stahltank bleiben Aromen erhalten; fruchtige Stilistik.

Barrique

Wählt der Kellermeister ein Barrique für den Ausbau des Grundweins, verändert sich der Geschmack und die gesamte Stilistik. Durch den Einsatz des Barriques werden sekundäre Aromen im Wein freigesetzt. Die Intensität dieser Aromen hängt von verschiedenen Faktoren ab: Woher stammt das Eichenholz? Wie groß ist das Fass? Handelt es sich um eine Erst- oder Zweitbelegung? Welcher Toastungsgrad wurde für das Fass verwendet?

Anders als Stahl ist Holz luftdurchlässig. Durch die kleinen Poren des Holzes entsteht eine Mikrooxidation. Diese Oxidation führt dazu, dass sich die frischen Primäraromen verflüchtigen.

Merke: Oxidation durch Holzeinsatz = Sekundäre Aromen!

Aber was sind eigentlich Sekundäre Aromen?

Sekundäre Aromen werden durch den Einfluss des Winzers im Keller erzielt. Dazu zählen Aromen, die durch den Barriqueausbau, die Hefe und den BSA (Biologischen Säureabbau) entstehen. Durch den Einsatz von Barriques entwickeln sich beispielsweise Aromen von Vanille, Schokolade oder Röstaromen. Die Hefe, die viele Winzer für eine längere Zeit auf dem Most belassen, trägt zu Noten von Brioche und Toast bei. Der BSA, bei dem die Apfelsäure in die weichere Milchsäure umgewandelt wird, sorgt für eine gewisse Buttrigkeit.

2te Flaschengärung

Ist der Grundwein fertig, wird dieser in Flaschen gefüllt, mit der sogenannten „liqueur de´tirage“ versetzt und mit einem Kronkorken verschlossen. Das Gemisch aus Hefe, Zucker und Nährstoffen, welches auch Fülldosage genannt wird, erzeugt eine zweite Gärung in der Flasche. Da das entstandende CO2 nicht entweichen kann, bindet es sich im Wein und Kohlensäure entsteht! Dabei stecken die Flaschen nun senkrecht in sogenannten Rüttelpulten.

Hefeautolyse

Nachdem die zweite Gärung abgeschlossen ist, verbleiben Schwebeteilchen und Hefereste in der Flasche. Nach einigen Monaten beginnen die Hefezellen sich in der Flasche aufzulösen, um sich anschließend mit dem Wein zu verbinden. Je nachdem, wie lange dieser Vorgang andauert, verändert sich der Charakter des Champagners. Er wird cremiger, runder, weicher und entwickelt Nuancen von Brioche und Toast. Ein wirklich guter Champagner profitiert genau von dieser Charakteristik der Hefeautolyse!

Hefereste nach der zweiten Gärung.

Rütteln und Degorgieren

Nach der Hefeautolyse und der Lagerung auf der Flasche müssen die Flaschen gerüttelt werden, damit die Hefereste und Schwebeteilchen in den Flaschenhals sinken. Vor nicht allzu langer Zeit waren noch Berufe mit dieser Aufgabe besetzt. Die Flaschen standen 6 Wochen senkrecht im Rüttelpult. Das Rütteln übernimmt heute eine Gyropalette, die nur noch etwa 2 Wochen für den Rüttelvorgang benötigt.

Sobald sich alle Hefereste im Flaschenhals gesammelt haben, wird dieser in einem Eisbad eingefroren. Durch anschließendes schnelles Öffnen der Flasche „ploppt“ die Hefe heraus. Diesen Vorgang nennt man Degorgieren.

Rütteln von Hand
Degorgieren

Verkorken und Versanddosage

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Flasche geöffnet und nicht vollständig gefüllt, da während des Hefeentfernens Flüssigkeit verloren gegangen ist. Um die verbleibende Flüssigkeit aufzufüllen, wird eine Mischung aus dem vorherigen Grundwein und Zucker hinzugefügt, die als liqueur d’expédition oder auch Versanddosage bekannt ist. Mit dieser Dosage bestimmt der Winzer den endgültigen Zuckergehalt im Champagner. Ein Champagner mit der Bezeichnung „zero dosage“ enthält keine Zugabe von Zucker.

FranzösischDeutschZucker/Liter
brut Naturenatur herb0-3 g/l
extra brutextra herb0-6 g/l
brutherb0-12 g/l
extra dryextra trocken12-20 g/l
sec (dry)trocken20-35 g/l
demi sechalbtrocken33-50 g/l
douxsüßüber 50 g/l

Winzer- & Markenchampagner

Es gibt viele Arten von Champagner, aber was unterscheidet einen weniger guten Champgner von einem hochwertigen? Und was sind eigentlich Winzerchampgner?

Bekannte Marken wie Moët, Veuve Cliqout, Ruinard oder Dom Perignon erobern den Weltmarkt seit Jahren. Alle diese Champagner gehören zur LVMH Gruppe, welche Bernard Arnault zu eines der reichsten Menschen der Welt gemacht hat. Oft steckt hinter den teuren Produkten meist weniger Qulität als erwartet. So schmeckt ein Dom Perignon oft nicht besser als ein guter Cava aus Spanien. Jedoch zahlt man fast das 10-fache für das Prickelwasser. Während Moet rund 60 Millionen Flaschen produziert, legen kleinere Winzer wenige tausend Flaschen auf. Wie viel Passion und Handarbeit stecken wohl in Millionen Flaschen? Geschmacklich wirkt sich die Menge definitiv negativ auf das Produkt aus.

Ein toller Vergleich ist unser neues Champagner-Haus Chartogne-Taillet. Der Einsteiger liegt im gleichen Preissegment wie Moet&Chandon – geschmacklich ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne

Die Sainte Anne Cuvée von Chartogne-Taillet ist ein wahrhaft meisterhafter Champagner. Jeder Schluck dieses edlen Tropfens ist wie ein Spaziergang durch die sanften Hügel und sonnenverwöhnten Weinberge von Merfy. Der Geschmack ist opulent und vollmundig mit einer Fülle von Aromen, die an frische Blüten und reife Früchte erinnern. Die Textur ist seidig, cremig und sehr geschmeidig mit einem langen, eleganten Abgang, der den Gaumen noch lange nach dem letzten Schluck umschmeichelt. Dieser Champagner ist ein wahrer Genuss und ein wahrhaftes Kunstwerk des Champagnermachers. Merci Chartogne-Taillet, für solch eine spektakuläre Basis Champagner Cuvée!

Jahr:2020
Land:Frankreich
Region:Champagne
Art:Schaumwein
Ausbau:extraherb
Rebsorten:Chardonnay, Petit Meunier, Pinot Noir
Alkoholgehalt:12,5% vol
Restzucker:4 g/l
Moet Chandon Imperial

Im Glas haben wir gelbe reflexe – für einen Champagner recht hell. Starke Apfelnoten in der Nase gepaart mit etwas Heu und Honig. Kaum Brioch oder Toast. Bestätigen tut sich das Ganze am Gaumen. Wenig komplexität, kaum Kraft bis hin zu fast garkeiner Länge. Man möchte am liebsten durchtrinken, um den Geschmack nicht zu verlieren. Eine pappige Süße überdeckt den Geschmack des Champagners, welche als einzige unangenehm im Mund zurück bleibt. Mit der Grundidee Champagner, hat dieses Produkt nicht viel zu tun, da es keinen geschmacklichen Wiedererkennungswert hat.

 

Jahr:
Land:Frankreich
Region:Champagne
Art:Schaumwein
Ausbau:brut
Rebsorten:Chardonnay, Petit Meunier, Pinot Noir
Alkoholgehalt:12% vol
Restzucker:7 g/l

Entscheidend für ein hochwertiges Produkt mit viel Komplexität sind die Autolyse-Aromen und der Ausbau des Grundweins. Bei günstigen Massenprodukten kommen aus Zeit- und Kostengründen diese beiden sehr wichtigen Faktoren oft zu kurz. Ein Moët bleibt gerade einmal die gesetzlichen 15 Monate auf der Hefe. Er soll kommerziell schmecken, eben ein universell einsetzbares Produkt für jeden Anlass.

Ein Winzerchampagner trägt hingegen die Handschrift des Winzers, des Terroirs und der Philosophie des Châteaus. Es wird eine unverwechselbar unkonventionelle Stilistik erzeugt, die ein neues Geschmackserlebnis kreiert. Hinzu kommt die geringe Auflage und der Ausbau von Jahrgangschampagner und Einzel Grand-Cru Lagen, welche die Herkunft des Champagners noch einmal mehr unterstreichen.

Jahrgangschampagner

In besonders guten Jahren stellen Winzer Jahrgangschampagner her. Denn grundsätzlich entstehen die meisten Schaumweine in der Champagne aus mehreren Grundweinen, die aus verschiedenen Jahrgängen stammen. Die Zusammensetzung erfolgt im jeweiligen Hausstil aus verschiedenen Jahrgängen und Reserveweinen. Sind die Bedingungen in einem Jahr besonders gut, sodass die Qualität des Grundweins makellos ist, werden zusätzlich Jahrgangschampagner erzeugt. Die Trauben dürfen dann ausschließlich aus diesem spezifischen Jahrgang stammen und verleihen dem Champagner eine einzigartige Charakteristik, die die Besonderheit des jeweiligen Erntejahres widerspiegelt. Dies verleiht dem Jahrgangschampagner eine zusätzliche Exklusivität und Individualität.

Stiller Champagner

„Stiller Champagner“ oder besser bekannt als „Coteaux Champenois“ ist ein faszinierendes Kapitel in der Welt des Weins. Mittlerweile erleben die Coteaux Champenois eine Renaissance, da Kenner und Liebhaber die einzigartige Qualität und den Charakter dieser Weine wiederentdecken. Ein guter Coteaux Champenois schmeckt wie eine harmonische Mischung aus feinem Burgunder und wildem Jura. Oftmals unfiltriert und schonend abgefüllt, erinnern sie beim ersten Schnüffeln etwas an Naturweine. Ihre Klarheit und Reinheit kommen besonders zur Geltung, da sie nicht von der Präsenz von Kohlensäure überdeckt werden.

Stille Champagner werden zunehmend geschätzt für ihre Eleganz, Komplexität und die Fähigkeit, das Terroir auf eine Weise zum Ausdruck zu bringen, welches in einem Schaumwein nicht immer erkennbar ist. Sie bieten ein unverfälschtes Geschmackserlebnis, das die Nuancen des Bodens und des Klimas der Champagne-Region widerspiegelt. Winzer, die sich dieser Tradition widmen, legen besonderen Wert auf die sorgfältige Auswahl der Trauben und die akribische Weinbereitung, um die Essenz der Region einzufangen.

Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Coteaux Grand Cru 2019
Marguet Champagne Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois AOP 2019

Biodynamik in der Champagne

Biodynamische Winzer in der Champagne betonen die Gesundheit des gesamten Ökosystems Weinberg und streben nach einem Gleichgewicht zwischen Reben, Boden, Tieren und dem Kosmos. Sie verwenden organische Düngemittel, behandeln Krankheiten und Schädlinge mit natürlichen Präparaten und nehmen Rücksicht auf den natürlichen Rhythmus der Pflanzen und des Bodens.

Es gibt einige prominente Champagner-Häuser und Winzer, die biodynamisch arbeiten. Einige Beispiele sind:

  1. Domaine Jacques Selosse: Anselme Selosse war ein Pionier der biodynamischen Praktiken in der Champagne und seine Weine sind sehr gefragt. Sie sind bekannt für ihren reichen, vollen Geschmack und ihre unglaubliche Komplexität.

  2. Champagne Fleury: Das erste Champagnerhaus, das in den 1980er Jahren auf biodynamischen Anbau umstellte. Sie sind bekannt für ihren fleischigen, fruchtigen Stil.

  3. Champagne Vincent Couche: Vincent Couche arbeitet mit biodynamischen Methoden auf 13 Hektar in der Côte des Bar. Seine Weine sind für ihre Reinheit und Frische bekannt.

  4. Louis Roederer: Obwohl nicht vollständig biodynamisch, hat dieses prominente Haus erhebliche Anstrengungen unternommen, um biodynamische Praktiken auf Teilen ihrer Weinberge zu implementieren. Ihr prestigeträchtiger „Cristal“ wird nun aus biodynamisch angebauten Trauben hergestellt.

Das biodynamische Wirtschaften erfordert viel Arbeit und Engagement von den Winzern, aber viele glauben, dass es zu Weinen führt, die einen klareren Ausdruck ihres Terroirs bieten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle biodynamischen Weine zertifiziert sind, da der Zertifizierungsprozess streng und kostspielig sein kann. Daher praktizieren einige Winzer möglicherweise biodynamische Methoden, ohne die offizielle Zertifizierung zu besitzen.

Regionen der Champagne

Die Region ist in mehrere Unterregionen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Terroirs und Weinbautraditionen haben.

  1. Montagne de Reims: Dieses Gebiet ist für seine Pinot Noir-Reben bekannt. Die Böden sind überwiegend kalkhaltig, was den Trauben eine besondere Mineralität und Frische verleiht. Die Weine aus diesem Gebiet sind für ihre Struktur und Langlebigkeit bekannt.

  2. Vallée de la Marne: Hier dominiert die Rebsorte Pinot Meunier. Dieses Gebiet profitiert von Böden, die eine Mischung aus Kreide und Lehm sind, und bietet Weine, die bekannt sind für ihre Fruchtigkeit und ihre Zugänglichkeit in der Jugend.

  3. Côte des Blancs: Wie der Name schon sagt, ist diese Region berühmt für ihre weißen Reben, insbesondere die Chardonnay-Traube. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Kreide, was die Säure und Mineralität in den Weinen hervorhebt. Die Weine aus dieser Region sind elegant, mit feiner Perlage und langer Lagerfähigkeit.

  4. Côte de Sézanne: Obwohl es geographisch eine Fortsetzung der Côte des Blancs ist, wird das Terroir als etwas anders betrachtet. Auch hier dominiert Chardonnay, die Weine sind jedoch in der Regel voller und fruchtiger.

  5. Aube (oder Côte des Bar): Dieses Gebiet liegt weiter südlich und hat ein etwas wärmeres Klima und andere Bodentypen (hauptsächlich Kimmeridge-Ton). Die Hauptrebsorte ist Pinot Noir und die Weine sind oft körperreicher und haben eine intensivere Fruchtigkeit.

  6. Petite Montagne de Reims: Eine kleinere, weniger bekannte Region, die eine Mischung aus allen drei Hauptrebsorten – Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay – anbaut.

  7. Vesle et Ardre: Ebenfalls weniger bekannt, aber dennoch bemerkenswert für den Anbau von überwiegend Pinot Meunier, obwohl es auch etwas Pinot Noir und Chardonnay gibt.

  8. Massif de Saint-Thierry: Gelegen nordwestlich von Reims, ist dieses Gebiet bekannt für seine Mischung aus den drei Hauptrebsorten und produziert Weine mit einer guten Balance von Frucht und Säure.

Lohnt sich Champagner?

Nun, diese Frage ist allseits umstritten. Einige kaufen Champagner, weil er etwas Besonderes ist, andere wiederum, weil er als Statussymbol gilt. Aber was wäre, wenn der Name „Champagner“ nicht auf der Flasche stünde und wir stattdessen ein gleichwertiges Produkt aus einer anderen Region hätten?

Das Besondere am Champagner ist und bleibt der Name. Es ist eine Herausforderung, einen deutschen Winzersekt, der 100 Monate auf der Hefe lagerte (ja, so etwas gibt es), von einem Champagner zu unterscheiden. Bei Schaumwein kommt es immer auf die Produktionsart und das Klima an, welche die Qualität des Schaumweines bestimmen. Hinzu kommt die sensible und sorgfältige Arbeit im Keller. Es gibt zweifellos weltweit hervorragende Winzer, deren Können ich keineswegs in Frage stellen möchte.

Trotzdem kostet so mancher Champagner mehr als er vielleicht wert ist. Jedoch gibt es auch eine riesige Auswahl an kleineren Winzerchampagnern, die weltklasse schmecken. Winzerchampagner bieten oft ein einzigartiges Geschmackserlebnis und repräsentieren die Leidenschaft und das handwerkliche Geschick der Winzer. Sie sind ein Beweis dafür, dass Qualität und Einzigartigkeit nicht immer mit einem bekannten Namen oder hohen Preisen einhergehen müssen. Es lohnt sich, über den Tellerrand hinauszuschauen und die Vielfalt und Qualität des bekanntesten Wein der Welt zu erkunden.

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Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

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Weine

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Doppelmagnum

Weißwein · Riesling · trocken · Doppelmagnum · Pfalz

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Doppelmagnum ist ein rassiger, mineralischer Lagen-Riesling der Familie Metzger aus der Pfalz – hier in der 3,0-Liter-Doppelmagnum. Die Selektion stammt aus dem Filetstück „Am Hesselbrunnen" im Mühlheimer Sonnenberg, wo die Reben tief im Kalkfels wurzeln. Frisch, knackig, säurebetont und steinig, mit langem Abgang. Ein puristischer Riesling mit innerer Kraft.


Mühlheimer Sonnenberg – Am Hesselbrunnen

Die Gewanne „Am Hesselbrunnen" ist ein kleines Filetstück innerhalb der Top-Lage Mühlheimer Sonnenberg in der Pfalz. Die Wurzeln der Riesling-Rebstöcke bohren sich tief in den puren Kalkfels; eine leichte, lockere Auflage aus Löss und Lehm steuert den Wasserhaushalt während des Vegetationszyklus. Daraus entsteht ein karger, mineralisch-salziger Riesling.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv und per Hand gelesen. Nach einer Maischestandzeit von 12 Stunden wurde der Most über 8,5 Stunden sehr sanft in der Korbpresse gepresst und ohne Vorklärung ins Halbstück-Fass gelegt. Es folgten Spontangärung und über neun Monate Reife auf der Vollhefe. Vor der Abfüllung nur eine leichte, grobe Filtration. Die Doppelmagnum lässt den Wein besonders langsam und harmonisch reifen.

Im Glas

In der Nase Duftwolken von unreifem Pfirsich, frisch geschältem Apfel und Limette, dazu Meeresgischt und nasser Stein. Am Gaumen rassig, frisch, knackig und straff, säurebetont, mineralisch-salzig und steinig. Facettenreich, mit langem, zügigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft entfaltet der Wein zusätzliche Tiefe. Das Doppelmagnum-Format ist ein Blickfang für die große Tafel und eignet sich zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Austern, Sushi, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Mühlheimer Sonnenberg – Gewann „Am Hesselbrunnen", Pfalz
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Spontangärung, Halbstück-Fass, über 9 Monate auf der Vollhefe; 3,0-l-Doppelmagnum

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Länder/Regionen

Valerio Zenato Le Morette Lugana Mandolara

Wein · Weißwein · Lugana DOC · Italien

Le Morette Lugana Mandolara ist ein eleganter Weißwein vom südlichen Gardasee. Reinsortig aus Trebbiano di Lugana (Turbiana) der Einzellage Vigneto Mandolara – strahlend strohgelb, mineralisch, mit sehr gut eingebundener Säure und der typischen Mandelnote.


Lugana am Gardasee

Die Azienda Agricola Valerio Zenato – Le Morette – zählt zu den historischen Erzeugern der Lugana DOC und liegt in San Benedetto di Lugana am südlichen Gardasee. Der Wein stammt aus der Einzellage Vigneto Mandolara; die kalkhaltig-mergeligen Tonböden glazialen Ursprungs und das milde Seeklima prägen seinen Charakter.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Trebbiano di Lugana (Turbiana). Nach sanfter Pressung vergärt der Wein temperaturkontrolliert im Edelstahl und reift anschließend einige Zeit auf der Flasche. Ein klarer, frischer Stil, der Frucht und mineralische Herkunft betont. Trocken.

Im Glas

Strahlendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase grüner Apfel und ein Strauß Frühlingsblumen, dazu feine Frucht. Am Gaumen klar und saftig, mit mineralischem Touch und sehr gut eingebundener Säure; im Abgang die für Lugana typische Mandelnote.

Am Tisch

Gut gekühlt bei rund 10 °C servieren. Ein vielseitiger Begleiter – solo als Aperitif ebenso wie zu leichten Speisen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Antipasti und Pasta mit Gemüse.


Lage: Vigneto Mandolara, San Benedetto di Lugana, Gardasee (Italien)
Klassifikation: Lugana DOC – 100 % Trebbiano di Lugana (Turbiana)
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl, Flaschenreife

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USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo 2017

Rotwein · Tempranillo · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo ist ein seltener, eleganter Tempranillo aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA. Er stammt zu 100 % aus der Einzellage En Chamberlin des Kultweinguts Cayuse, das Christophe Baron biodynamisch im Rocks District bewirtschaftet. Impulsivo gilt als einer der besten Tempranillos der USA. Im Glas tiefdunkle Frucht, Würze und feine Struktur.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Weinen ihren würzig-erdigen Charakter geben. Die Einzellage En Chamberlin wird, wie alle Cayuse-Lagen, von Christophe Baron biodynamisch bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tempranillo von der Lage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die Struktur und feine Würze beisteuern, ohne den Lagencharakter zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubin- bis Pflaumenrot. In der Nase geräucherte schwarze Kirsche, rote Johannisbeere, grüner Tabak, blutig-fleischige Noten, Sandelholz und asiatische Gewürze. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und ausgewogen, mit polierten Tanninen ohne harte Kanten. Der Abgang ist lang und eindrucksvoll.

Am Tisch

Bereits zugänglich – eine Stunde Dekantieren genügt – und über mehr als 15 Jahre lagerfähig. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Tempranillo
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Frankreich

François Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle. Der Jahrgang 2020 gibt dem Wein Dichte und Frische zugleich.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: reife dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Dichte Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spanien

Envinate Táganan Teneriffa tinto 2024

Auch der Táganan tinto ist eine hochspannende Cuvée. Hier bilden die Rebsorten Listán Negro, Negramoll, Malvasia, Vijariego Negro und Bastardo Negro das Rückgrat eines „anderen“ Rotweines. Fermentiert wurde er in offenen Zementtanks und ausgebaut über acht Monate in 228 Liter und 500 Liter Barriques. Frische Frucht nach Maulbeeren, Flieder, roten Johannisbeeren, Pfeffer und leicht laktische Töne im Duft. Kräuter und Würze gesellen sich im Geschmack noch hinzu. Auch salzige Komponenten lassen sich nicht leugnen. Äußerst vibrierend und fordernd mit einer präsenten Mineralität im Abgang. Leicht gekühlt und mit verbundenen Augen genossen, erinnert er eher an einen Weißwein als an einen Tinto. Ein Rotwein mit unentdeckten Aromen. Sollte vor dem Genuss dekantiert werden!

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Südafrika

Oude Kaap Chenin Blanc

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Chenin Blanc ist ein klarer, frischer Weißwein aus dem Western Cape. Reinsortig aus Chenin Blanc, Südafrikas Paradesorte – blitzsauber vinifiziert, fruchtbetont und unkompliziert.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für die Weine werden die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt – der Region, in der Chenin Blanc die meistangebaute Weißweinsorte ist.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chenin Blanc. Nach sorgfältiger Lese und schonender Pressung erfolgt die Gärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, um Frucht und Frische zu bewahren. Trocken ausgebaut, mit nur geringem Restzucker.

Im Glas

Helles Platingelb. In der Nase Aromen von Melone, Ananas und Zitrusfrüchten mit einem Hauch Sternfrucht. Am Gaumen klar, frisch und saftig, mit feiner Säure und sauberem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Gerichten.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Salaten und leichten Sommergerichten.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chenin Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Premier Cru · Bio

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus der Côte des Blancs. Larmandier-Bernier zählt zu den führenden biodynamischen Häusern der Champagne. Als Extra Brut mit geringer Dosage zeigt er die kreidige Mineralität seiner Lagen. Im Glas frisch, salzig und präzise.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus Premier-Cru-Lagen der Côte des Blancs (rund um Vertus), dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die reinen Kreide- und Kalkböden verleihen dem Wein seine salzige, mineralische Prägung. Das Haus arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen, der Ausbau kombiniert Holzfass und Tank nach der Handschrift des Hauses, gefolgt von langem Hefelager. Abgefüllt als Extra Brut mit geringer Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Brioche, getragen von kreidiger Mineralität. Am Gaumen frisch, salzig und präzise, mit feiner Spannung. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Premier Cru, u. a. Vertus), Champagne; Kreide/Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass + Tank, langes Hefelager, geringe Dosage

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