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6. Mai 2024

Restaurants

Fismuler – Madrid – Spanien

Pure Lebensfreude im Fismuler in Madrid Als das weltberühmte kulinarische Vorzeigerestaurant El Bulli in Roses seine Pforten für immer schloss, standen viele perfekt ausgebildete, kreative

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Weine

Brovia Barolo 2018

Rotwein · Barolo · Nebbiolo · Piemont

Brovia Barolo ist ein klassischer, körperreicher Barolo aus 100 % Nebbiolo aus dem Piemont. Das Weingut Brovia in Castiglione Falletto produziert seit 1863 traditionelle Langhe-Weine, heute geführt von Cristina und Elena Brovia. Dieser Barolo vereint Trauben aus den Lagen des Hauses rund um Castiglione Falletto. Im Glas ein ausdrucksstarker, pur vinifizierter Nebbiolo mit vielschichtiger Frucht und rustikalen Tanninen.


Castiglione Falletto

Castiglione Falletto liegt im Herzen des Barolo-Gebiets, am Schnittpunkt der kalkhaltigen Böden im Osten und der sandigeren Böden im Westen. Das Weingut Brovia bewirtschaftet hier Lagen wie Rocche, Villero und Garblèt Sué sowie Brea in Serralunga d'Alba. Die Reben werden und von Hand gepflegt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Nebbiolo. Die Gärung erfolgt im Beton- bzw. Edelstahltank mit langer Maischestandzeit, anschließend reift der Wein über rund zwei Jahre in großen Holzfässern (botti) aus slawonischer und französischer Eiche. Er wird klassisch, ungeschönt und unfiltriert ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase vielschichtige Frucht von Kirsche, Cassis, Pflaume und Veilchen, dazu Lakritz, Tabak, Pilz und Leder. Am Gaumen körperreich und klassisch, mit rustikalen, tragenden Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, gewinnt aber durch rechtzeitiges Dekantieren und reift über viele weitere Jahre. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: geschmortes Rind, Wild, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Castiglione Falletto (Barolo), Piemont
Klassifikation: Barolo DOCG
Ausbau: Beton-/Edelstahlgärung, ca. 2 Jahre große Holzfässer (botti)

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Spirituosen

Prinz Alte Marille

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Marille ist eine holzfassgereifte Marillenspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus vollreifen, saftig-süßen Marillen mit ihrem charakteristisch blumigen Aroma destilliert – goldgelb, intensiv-fruchtig und mild, mit feiner Holzfassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Marillen stammen von Obstbauern aus den Ausläufern der Alpen und werden auf dem hauseigenen Obsthof optisch und sensorisch geprüft.

Destillation und Reifung

Entkernt, entstielt und eingemaischt, vergärt die Maische rund 18 Tage. Im zweifachen Brennverfahren entsteht ein fruchtig-aromatisches Destillat, das anschließend mehrjährig im feinporigen Steingut reift. Den geschmacklichen Abschluss bildet das Finish im Holzfass; zuletzt wird der milde Brand mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Schöner goldgelber Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase intensiv-fruchtig, mit den sortentypischen, leicht blumigen Marillennoten. Am Gaumen vollmundig, mit dezenter Süße und Holzfassnote. Mild und fruchtig bis in den Abgang.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtige Art passt auch zu Dessert, zu Marillenknödeln oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Marillenspezialität (Obstbrand)
Destillation: zweifaches Brennverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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Weine

Weinreich Bechtheim Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Bechtheim Riesling trocken ist ein charaktervoller, biozertifizierter Ortswein, der goldgelb im Glas leuchtet. Er vereint Tiefe und Ausdruck mit reifer Frucht und delikater Würze: Am Gaumen treffen saftiger Pfirsich und frischer Apfel auf eine feine Mineralität und sorgen für eleganten Schmelz.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich liegt in Bechtheim in Rheinhessen. Die für die Bechtheimer Ortsweine selektierten Rieslinge stammen ausschließlich aus Spitzenlagen und stehen für Reife, Ausdruckskraft und eine klare Handschrift der Herkunft. Der Wein ist biozertifiziert (DE-ÖKO-022).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau als Ortswein betont die mineralische, fruchtbetonte und ausgewogene Stilistik der besten Bechtheimer Lagen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. In der Nase reife Frucht und delikate Würze. Am Gaumen saftiger Pfirsich und frischer Apfel, getragen von feiner Mineralität und elegantem Schmelz; mineralisch, fruchtbetont und wunderbar ausgewogen, mit langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Ortswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitäts- und fruchtbetont (selektierte Spitzenlagen)

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey Duresses Les Hautes 2022

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2022

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2022 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; handwerklicher Weinbau

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Frankreich

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Montée 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2018

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Weine

Agerre Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Askizu · Getaria Edelstahltank natürliche Kohlensäure trocken 100.000 Flaschen

Agerre Txakoli ist ein leichter, sehr trockener Weißwein der Familie Ostolaza aus Getaria, gekeltert aus Hondarrabi Zuri. Die Reben stehen auf vielen kleinen Parzellen an Hängen und Terrassen über dem Kantabrischen Meer. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein und sorgt für das typische leichte Prickeln – ein klassischer Txakoli aus Getaria, grün, säurebetont und salzig, gemacht für Pintxos.


Askizu – Parzellen auf dem Hügel über dem Kantabrischen Meer

Bodega Agerre liegt auf einem Hügel zwischen den Ortsteilen San Prudentzio und Askizu bei Getaria, rund einen Kilometer Luftlinie vom Kantabrischen Meer. Die Kellerei ist so eng an das Wohnhaus der Familie gebaut, dass man sie von außen kaum erkennt.

Die Familie baut seit dem 19. Jahrhundert Txakoli an – zunächst nur für den eigenen Bedarf. In den 1980er Jahren widmete sich Emilio Ostolaza Manterola ganz dem Weinbau, pflanzte neue Reben, richtete die Kellerei ein und brachte Agerre als Marke auf den Markt. Seit 1989, dem Gründungsjahr der D.O. Getariako Txakolina, gehört das Weingut der Herkunftsbezeichnung an.

Heute bewirtschaftet die Familie rund neun bis zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche kleine Parzellen mit Gefälle und Terrassen. Die Stöcke sind so gepflanzt, dass sie die Sonne und die Meeresluft voll aufnehmen. Das kühle, atlantische Klima und die Nähe zum Meer geben dem Wein seinen grünen, säurefrischen und salzigen Charakter.

Rebsorte und Ausbau

Erzeugt aus Hondarrabi Zuri, der wichtigsten Rebsorte der D.O. Getariako Txakolina. Die Arbeit ist handwerklich und stützt sich auf das über Generationen weitergegebene Wissen der Familie.

Vergoren wird im Edelstahltank, ohne Holz. Ein Teil der Gärungskohlensäure bleibt im Wein und gibt ihm sein leichtes Prickeln. Der Txakoli ist sehr trocken und leicht im Alkohol. Traditionell schenkt man ihn aus der Höhe ins Glas, damit er „bricht“ und Aroma und Kohlensäure freisetzt.

Im Glas

Hell, grünlich schimmernd, mit feinem Perlen. In der Nase grüner Apfel, Limette und Zitronenschale, dazu eine kühle, kräuterige Frische. Am Gaumen sehr trocken und straff, mit salziger Mineralität und einem grünen, knackigen Kern. Der Abgang bleibt kurz, frisch und macht Lust auf den nächsten Pintxo.

Hondarrabi Zuri von kleinen Hangparzellen über dem Meer, im Stahltank mit eigener Kohlensäure: grüner Apfel, Salz und straffe Säure.

Txakoli trinkt man jung, am besten innerhalb eines Jahres nach der Füllung. Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, aus der Höhe eingeschenkt.

Am Tisch

Baskische Pintxos, Anchoas, frische Meeresfrüchte, gegrillter Fisch wie Sardinen oder Steinbutt, Sushi und Tortilla. Ein Aperitif-Wein für den Tresen ebenso wie für den Grill am Hafen.


Produzent Bodega Agerre, Familie Ostolaza, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte Hondarrabi Zuri
Lage Zwischen San Prudentzio und Askizu, Getaria, Baskenland · ca. 1 km vom Meer · zahlreiche kleine Hang- und Terrassenparzellen · ca. 9–10 ha
Klassifikation D.O.P. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · ohne Holz · mit erhaltener Gärungskohlensäure
Auflage ca. 100.000 Flaschen

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Rebsorten

Oliver Zeter Sauvignon Blanc 2024

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Oliver Zeter Sauvignon Blanc ist ein facettenreicher Sauvignon aus der Pfalz. Typische Aromen von Johannisbeere, Zitrusfrüchten und Holunderblüte; leicht, saftig und mit einer schönen Mineralität versehen.


Pfalz

Oliver Zeter gilt als einer der Sauvignon-Spezialisten der Pfalz. Die Trauben stammen aus mehreren Weinbergen in der Südpfalz und an der Mittelhaardt, bepflanzt mit verschiedenen Klonen. Die breite Verteilung über unterschiedliche Lagen und Böden sorgt für eine große aromatische Vielfalt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Ein Teil der Trauben wird relativ grün gelesen, der Hauptteil reif, ein Teil vollreif – für ein breites Aromenspektrum. Schonende Pressung unter Luftabschluss in der pneumatischen Presse mit konsequentem Oxidationsschutz. Vergoren wird in Edelstahltanks, großen Holzfässern (teils spontan) und zum Teil im Barrique; vor der Füllung werden die Einzelgebinde wieder zu einem einheitlichen Blend vereint. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase typische Sauvignon-Aromen von Johannisbeere, Zitrusfrüchten und Holunderblüte. Am Gaumen leicht und saftig, mit feiner Mineralität, guter Struktur und einem langen, finessenreichen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Spargel, Fisch, Meeresfrüchten, Ziegenkäse und Salaten.


Lage: Pfalz – Südpfalz und Mittelhaardt (Deutschland); Oliver Zeter
Klassifikation: Pfalz – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank, großes Holzfass (teils spontan) und zum Teil Barrique; vereint als Blend

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