Das Weinjahr 2023 bei Julian Haart

Piesport 2023: Das Jahr mit den Reben

Es sind diese kleinen Momente, über die wir uns jedes Jahr wieder freuen. Die Ruhe im Winter, das Aufblühen der Natur und die ersten Knospen im Frühling, das Heranreifen der Beeren im Sommer und später im Herbst die erste abgeschnittene Traube in unserem Leseeimer. Das Weinjahr 2023 war spannend und anspruchsvoll! Wir waren auf fast alles vorbereitet- und doch kam es anders als wir dachten. Denn kein Jahrgang gleicht dem anderen und fordert uns Winzer aufs Neue. Doch so wie die Wurzeln des Rebstocks von Jahr zu Jahr tiefer ins Erdreich vordringen, wachsen auch wir an Erfahrungen. Auch wenn der Weg vom Weinberg bis in die Flasche nicht immer der einfachste ist, so sind wir begeistert von den Weinen, die jeder neue Jahrgang hervorbringt.

Im Weinberg: die Natur ist der Boss!

Im Winter 2023 durften wir uns über ein paar eisige Tage mit Schnee freuen und der Start ins Jahr war ausgewogen nass und feucht. Somit brachten die ersten Wochen beste Voraussetzungen, um die Wasserspeicher nach dem vorangegangenen trockenen Sommer wieder aufzufüllen. Wir sind dankbar für die vielen Erkenntnisse, die wir bislang gewonnen haben und die uns, sowohl bei der Bewirtschaftung unserer Weinberge, als auch beim Ausbau der Weine im Keller zugute kommen. Die Veränderungen unseres Klimas sind spürbar und wir müssen versuchen, uns diesen bestmöglich anzupassen. Wir hatten 2022 die Möglichkeit, tolle Chardonnay- Klone aus dem Burgund bei uns im Piesporter Goldtröpfchen anzupflanzen. Eine Rebsorte, die uns schon lange begeistert, zudem robust gegenüber Witterungsbedingungen ist und auf unseren Schieferböden salzig mineralische Weine hervorbringt.

Die ausgiebigen Niederschläge im März waren ein Segen für die Natur und stärkten sowohl unsere jungen, als auch unsere uralten Rebstöcke. Uns ist bewusst, wie essenziell eine zuverlässige Wasserversorgung und wie wichtig nachhaltiger Bodenaufbau ist. Wir setzen alles daran, durch eine vorausschauende Bodenbearbeitung eine natürliche Balance für unsere Reben zu schaffen, damit diese im Herbst gesundes Traubenmaterial hervorbringen. Obwohl es im April nochmal frostig wurde und wir in den frühen Morgenstunden Temperaturen um den Gefrierpunkt erreichten, wechselten sich Sonne und Regen nun stetig ab.

Ab Ende April wurden unsere Reben dann von herrlich warmem Frühlingswetter verwöhnt. Einem perfekten Austrieb stand somit nichts mehr im Wege. Bald darauf zeigten sich in den wärmeren Lagen bereits die ersten zarten Blättchen. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir noch etwa zwei bis drei Wochen hinter dem Vorjahr. Das warme Wetter Ende Mai beschleunigte jedoch das Wachstum der Reben so rasant, dass wir kaum mit dem Aufbinden im Steilhang hinterherkamen. Doch schnelles und sorgfältiges Arbeiten in den austreibenden Weinbergen wurde zur Voraussetzung, um mit der wachsenden Natur Schritt halten zu können. Da das Frühjahr bereits unerwartet feucht verlief, war es nun sehr wichtig, die heranwachsenden Trauben optimal abzuhärten und die Beerenschalen zu stärken. Dazu entfernten wir bereits in der Traubenblüte großzügig die Blätter in der Laubwand. In den nächsten Wochen gab es immer wieder Niederschläge und entgegen aller Befürchtungen, blieb ein trockener Sommer mit zu hohen Temperaturen aus. Im August erstrahlte die ganze Natur in einem satten Grün und unsere Reben strotzten nur so vor Kraft. Anders als in den Vorjahren, in denen wir die Trauben vor zu starker Sonneneinstrahlung schützten, wurden nun gegen Ende des Sommers nochmals behutsam Blätter aus der Traubenzone entfernt, sodass die heranreifenden Trauben bestmöglich abtrocknen konnten.

Die Weinlese: Sommerflair und Herbstregen

Anfang September, kurz vor Beginn der Weinlese, hielten uns immer wieder Gewitter in Atem. Auch wenn wir mit einem blauen Auge davon kamen, hatten wir größtes Mitgefühl mit den Winzern, die leider nicht so viel Glück hatten und denen Hagel und Starkregen ganze Ernten zerstörten. Ähnlich früh wie auch im Vorjahr starteten wir bereits am 14. September mit der Rieslinglese. Während in den frühen Morgenstunden der Nebel noch über dem Fluss lag, genossen wir die Stille. Denn schon wenig später trieb uns die Spätsommerhitze den Schweiß auf die Stirn. Bei Temperaturen wie man sie nur aus südlicheren Regionen kennt, konnten wir hervorragende Traubenqualitäten, sowohl in unseren Weinbergen an der Mosel, als auch in Rheinhessen ernten. Gegen Ende September wurden wir dann des öfteren von Regenschauern überrascht. Ein langer Atem war gefragt, denn die Selektion der Trauben nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Doch die Energie und Begeisterung unserer Lesemannschaft war ungetrübt und selten hatten wir eine so mitreißende Stimmung im Team. Alle Arbeiten gingen Hand in Hand und jede nicht perfekte Beere wurde gewissenhaft aussortiert. Müde, aber glücklich, brachten wir Anfang Oktober die letzten Trauben in den Keller. Währenddessen erreichte uns die unglaubliche Nachricht, dass wir vom führenden Weinkritiker >James Suckling<, bereits zum dritten Mal in Folge, die höchstmögliche Bewertung von 100 Punkten für unseren >2022 Wintricher Ohligsberg Kabinett- Alte Reben< (white label) erhalten haben.

Die Weine

Einen vielversprechenden Auftakt legt 2023 bereits der HaartRiesling hin und besticht mit würziger Saftigkeit und viel Trinkfreude. Die Trauben für unseren MoselRiesling stammen größtenteils von jüngeren Reben in unseren Großen Lagen Parzellen an der Mosel. Wir freuen uns, neben dem Piesporter Riesling, erstmals auch einen Ortswein aus unserer Lage in Mölsheim (Rheinhessen) anbieten zu können. Beide Weine zeigen ihren typischen Bodencharakter von Schiefer und Kalkstein und beeindrucken mit Dichte und salziger Tiefe im Glas.

Bestes Traubenmaterial für unsere Großen Lagen Weine kam sowohl aus den Rebanlagen in Piesport und Wintrich, wie auch aus dem Niederflörsheimer Frauenberg in Rheinhessen. Diese hochkomplexen Weine überzeugen mit einer festen und mineralischen Struktur sowie viel Kraft und einer intensiven Länge, verlangen jedoch noch sehr viel Zeit um ihr volles Potenzial zu entfalten. Darüber hinaus hat der Jahrgang 2023 verspielte und feingliedrige Kabinettweine hervorgebracht, mit kristallklarer Frucht und viel Spannung.

Ein aufregendes Weinjahr kommt bald auf die Flasche. Wir sind unglaublich dankbar, dass wir diesen intensiven Weg mit so vielen weinbegeisterten Menschen gehen dürfen. Ein großes Dankeschön gilt unserer Familie, die uns jeden Tag unterstützt. Ebenso möchten wir Familie Keller danken, die uns während der anspruchsvollen Lesezeit mit ihrer Mannschaft zur Seite stand. Und natürlich unserem Team, das uns bereits viele Jahre begleitet und dafür zum Teil lange Anreisewege auf sich nimmt. Alle zusammen haben wir dazu beigetragen, dass 2023 wieder großartige Weine entstanden sind, an denen wir uns noch viele Jahre erfreuen können. Text und Fotos: Familie Julian Haart

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Weine

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut BIO

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Premier Cru · Bio

Larmandier-Bernier Longitude Blanc de Blancs Premier Cru Extra Brut ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus der Côte des Blancs. Larmandier-Bernier zählt zu den führenden biodynamischen Häusern der Champagne. Als Extra Brut mit geringer Dosage zeigt er die kreidige Mineralität seiner Lagen. Im Glas frisch, salzig und präzise.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus Premier-Cru-Lagen der Côte des Blancs (rund um Vertus), dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die reinen Kreide- und Kalkböden verleihen dem Wein seine salzige, mineralische Prägung. Das Haus arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen, der Ausbau kombiniert Holzfass und Tank nach der Handschrift des Hauses, gefolgt von langem Hefelager. Abgefüllt als Extra Brut mit geringer Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Brioche, getragen von kreidiger Mineralität. Am Gaumen frisch, salzig und präzise, mit feiner Spannung. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Blancs (Premier Cru, u. a. Vertus), Champagne; Kreide/Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass + Tank, langes Hefelager, geringe Dosage

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Rebsorten

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein

Rotwein · Spätburgunder · Pinot Noir · Pfalz

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein ist ein eleganter Pinot Noir aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas rote Frucht und feine Würze.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Spätburgunder Eleganz, Frische und eine feine mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Spätburgunder (Pinot Noir). Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten, klaren Stil.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche und Himbeere, dazu feine Würze. Am Gaumen elegant und saftig, mit feinen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist klar.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Spätburgunder, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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Weine

Christian Ottenbreit Silvaner Hucklkätz 2025

Weißwein · Franken · Naturwein

100 % Silvaner Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken trocken · 13 % vol. 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Silvaner „Hucklkätz" 2025 ist der im Eichenfass gereifte Naturwein-Silvaner von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Handgelesen, spontan vergoren, über zehn Monate im Holzfass gereift und ungeschönt sowie unfiltriert gefüllt. Als Deutscher Landwein Main wurzeln die Reben auf Muschelkalk, der dem Wein seine salzig-kreidige Mineralität gibt. Trocken, mit 13 % vol., Substanz und Griff.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Obernbreit liegt im Maindreieck im Süden des Anbaugebiets Franken. Die Reben wachsen auf Muschelkalk, der für straffe, mineralisch geprägte Weine steht; in den Lagen des Weinguts trifft Muschelkalk auf Keuper. Christian Ottenbreit führt das Weingut seit dem ersten Jahrgang 2017, abgefüllt wird als Gutsabfüllung, klassifiziert als Deutscher Landwein Main.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus handgelesenen Trauben. Vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift, anschließend ohne Schönung und Filtration gefüllt. Trocken ausgebaut bei 13 % vol. Das Weingut empfiehlt das Dekantieren vor dem Servieren.

Im Glas

Leichtes Strohgelb. In der Nase ätherische Anklänge, Kräuter und eine rauchige Spur. Am Gaumen herb-saftige, fest gefügte Frucht mit deutlich vegetabilen Aromen, dazu nussige, pflanzliche und hefige Töne. Die Säure ist fein und präsent, der Gerbstoff mürbe und greifbar, darunter viel Kreide und Salz. Gute Substanz und Tiefe, etwas gelbe Würze, ein Hauch Speck. Der Abgang ist fest und recht komplex, mit Zug, kühlem Saft und erneutem Griff.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gebratener Zander, Geflügel mit Pilzen, Kalbsbraten und gereifter Hartkäse. Die salzig-kreidige Art passt auch zu Spargel und herzhafter fränkischer Küche. Der Jahrgang 2025 lässt sich bereits gut trinken, gewinnt mit Luft aber deutlich; bei kühler, dunkler Lagerung begleitet er bis etwa 2031. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Ortswein)

Riesling Mölsheim (Ortswein) Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen kalkgeprägte Böden trocken rauchig-kühl · Feuerstein BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 ist der Ortswein aus dem Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse: früher trinkreif, dennoch mit Lagerpotential. Rauchig-kühl mit Feuerstein.


Mölsheim – Ortswein aus dem Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim liegt im Zellertal, wo auch die Großen Lagen Frauenberg und Zellerweg am Schwarzen Herrgott beheimatet sind.

Der Ortsriesling stammt von den kalkgeprägten Böden rund um Mölsheim. Er bündelt den Charakter des Zellertals auf zugänglicher Ebene: die kühle, rauchige Kalksteinmineralität der großen Lagen, früher zugänglich, aber mit Reifepotential.

Jahrgang 2021 – Zellertal (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die kalkgeprägten Böden des Zellertals bewahren kühle Klarheit, rauchige Mineralität und Struktur – Frische und Frucht im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (Ortswein Mölsheim) aus dem Zellertal, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkgeprägten Böden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf kühle Klarheit, rauchige Kalkmineralität und Zugänglichkeit ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein rauchig-kühler, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu ein deutlicher Feuersteinton, feine Kräuterwürze und eine salzig-mineralische Ader. Am Gaumen kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über deutlichem Feuersteinton, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Ader – kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein rauchig-kühler Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Mölsheim, Zellertal, Rheinhessen; kalkgeprägte Böden (Ortsebene der Zellertaler Großen Lagen)
Klassifikation: Riesling, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

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Länder/Regionen

Joblot Givry Mademoiselle blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru (Cuvée Mademoiselle) Servoisine + alte Reben En Veau Côte Chalonnaise 2022

Der Givry Mademoiselle 1er Cru Blanc 2022 der Domaine Joblot ist ein eleganter, würziger und feingliedriger Chardonnay mit ausgewogener Struktur. Schon jung trinkreif, besitzt er zugleich großes Lagerpotential – eine Cuvée aus den Lagen Servoisine und den alten Reben von En Veau.


Cuvée Mademoiselle – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für Pinot Noir und Chardonnay bekannt. Die Cuvée Mademoiselle vereint Trauben aus der Premier-Cru-Lage Servoisine mit jenen der alten Rebstöcke von En Veau (Vaux) – das gibt dem Wein mineralische Komplexität und Feinheit.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2022 – Côte Chalonnaise

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die würzig-mineralische Art dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus Servoisine und den alten Reben von En Veau.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Elegant, würzig und feingliedrig, mit ausgewogener Struktur. Die mineralische Komplexität wird von einem Potpourri verschiedener Früchte untermalt, während Zitrusnoten für einen frischen, klaren Abgang sorgen.

Würzig, feingliedrig und mineralisch komplex, mit klarem Zitrus-Finish – jung trinkreif und doch lagerfähig.

Schon jung zugänglich, mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus Servoisine und alten Reben von En Veau (beide 1er Cru)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Weingut Andres Grauburgunder BIO

Weißwein · Pfalz · Grauburgunder

Grauburgunder Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres saftig · erdig-fruchtig trocken · druckvoll BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Grauburgunder trocken 2025 zeigt, so gut kann ein Grauburgunder munden: eine klare, frische Saftigkeit vereint mit den typisch erdigen und fruchtigen Attributen der Rebsorte. Reife Apfel- und Quittennoten, ein tolles Mundgefühl und ein druckvolles Finish – ein richtiger Schmackofatz.


Grauburgunder – saftiger Pfälzer von Andres

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Grauburgunder ergänzt das Burgunder-Sortiment um eine saftige, gehaltvolle Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandsteinverwitterung bis Kalk – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Grauburgunder, der klare Frische mit erdiger Würze und reifer Frucht verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Grauburgunder 2025 zeigt eine reife, saftige Frucht bei animierender Frische. Der auf Trinkfluss und Fülle ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die klare Saftigkeit und das druckvolle Mundgefühl – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Grauburgunder aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Grauburgunder.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der saftigen Frucht, des vollen Mundgefühls und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Die Brüder Andres vereinen hier eine klare, frische Saftigkeit der Grauburgunder-Traube mit ihren typisch erdigen und fruchtigen Attributen. Reife Apfel- und Quittennoten wechseln sich geschmacklich ab. Ein richtiger Schmackofatz mit einem tollen Mundgefühl und einem druckvollen Finish!

Klare, frische Saftigkeit mit typisch erdiger Würze – reife Apfel- und Quittennoten im Wechsel, tolles Mundgefühl und druckvolles Finish. Ein richtiger Schmackofatz!

Ein saftiger, gehaltvoller Weißwein zum Genießen. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu cremigen Pasta- und Gemüsegerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Grauburgunder, Pfalz (trocken); 100 % Grauburgunder
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2022

Der Envínate Migan 2022 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2022 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2022, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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