Nénu – Brüssel – Belgien

Vietnamesische Küche auf höchstem Niveau: Das Restaurant Nenú in Brüssel überzeugt mit Qualität und ausgefallenen Weinen

Dem guten Ruf der vietnamesischen Kochkunst wird auch das Restaurant Nenú im Brüsseler Trendstadtteil Saint-Gilles mehr als gerecht. Über die Inneneinrichtung und das Design dieser Speisestätte könnte man sicherlich diskutieren, über die Qualität der gebotenen Speisen jedoch nicht. Alle Gerichte sollen und werden hier zum gemeinsamen Teilen auf den Tisch gestellt, und alles ist von beeindruckender, frischer und perfekter Qualität. Ein besonderes Lob verdient zudem die hervorragende Weinkarte. Ausgefallene Naturweine begeistern und zeigen deutlich, dass man sich hier im Nenú intensiv mit guten Speisen und Getränken auseinandergesetzt hat.

Krupuk / Nems (Frühlingsrollen) / Wontons gefüllt mit Lammfleisch / Tomaten-Bohnen-Tofu-Sesam-Salat / Udon-Nudeln mit scharfer Salsiccia-Austern-Sauce und Thai-Basilikum / Miesmuscheln mit grünem Curry, Romanesco und Zitrone / Vietnamesischer Eierkaffee mit Mokka-Eis und karamellisierten Pekannüssen / Mille-feuille mit Tofu, weißer Schokolade, Himbeeren und Thai-Basilikum

Nenú, Rue Dejoncker 21, 1060 Saint-Gilles, Belgien, Telefon: +32 2 850 31 35, https://www.nenu.be/

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65

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Weine

Aurore Casanova Union Grand Cru Extra Brut

Der Aurore Casanova Union Grand Cru Extra Brut ist die erste Cuvée des Hauses und bringt zwei Welten zusammen: Chardonnay von Kreide aus Le Mesnil-sur-Oger und Pinot Noir von Lehm aus Puisieulx. Nur 2.335 Flaschen.

Im Glas

Gold im Glas. Zitronat, frischer Ingwer und ein Hauch Meer in der Nase. Im Mund zuerst kühl und straff – das ist der Chardonnay –, danach bringt der Pinot Noir Fülle, salzige Karamellnoten und dunkle Kirsche. Der Ausklang ist lang und würzig.

Mach was draus

Perlhuhn mit Pfifferlingen, Kalbsrücken, gegrillter Hummer oder ein 24 Monate alter Comté. Er ist ein Champagner, den du mit Freunden teilst, die genau hinschmecken wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er gehört an den Tisch. In einem großen Glas und mit etwas Zeit schiebt sich der Pinot Noir immer weiter nach vorn.“

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Kurz gefragt

Was heißt Union? Die Cuvée vereint zwei Menschen, zwei Grand Crus und zwei Rebsorten: Aurore und Jean-Baptiste, Le Mesnil und Puisieulx, Chardonnay und Pinot Noir.

Wie wird er dosiert? Mit Wein aus der eigenen ewigen Pinot-Noir-Reserve von 2016 statt mit Zuckerlösung, als Extra Brut.

Chardonnay und Pinot Noir, je etwa zur Hälfte · Rose et Jutées (Le Mesnil-sur-Oger) und Les Petites Vignes (Puisieulx), Grand Cru · Reben von 1968, 1981, 1991 · Spontangärung, Fass, ohne Abstich · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut · 2.335 Flaschen · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

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Weine

Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel BIO

Rotwein · Pfalz · Spätburgunder

Spätburgunder vom Kalkmergel (Gutswein) Ruppertsberg · Königsbach · Haardt Weingut Andres Kalkmergel trocken · langer Maischekontakt gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Spätburgunder vom Kalkmergel trocken 2024 ist ein feiner, blitzsauber gekelterter Pinot Noir aus den kalkreichen Lagen der Mittelhaardt. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack, mittelschwer und harmonisch – ein eleganter Pfälzer Spätburgunder mit klarer Herkunft.


Spätburgunder vom Kalkmergel – Gutswein aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Spätburgunder ist ihr Gutswein aus der Rebsorte – das Fundament ihres Pinot-Programms.

Die Trauben stammen aus Lagen der kalkreichen Ortschaften Ruppertsberg, Königsbach und Haardt. Der Einfluss des Kalkmergels im Boden verleiht dem Wein Frische, Struktur und eine klare Herkunftsprägung.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein kühlerer, längerer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Frische. Die kalkmergelgeprägten Lagen und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Klarheit und Spannung – Frische und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Gutswein) aus den kalkreichen Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Schon in der Basis ist dieser Spätburgunder ertragsreduziert und erfährt einen langen Kontakt auf der Maische. Die burgundischen Aromen werden durch den Ausbau im gebrauchten Barrique verstärkt, ohne die frische, klare Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein feiner, blitzsauber gekelterter Spätburgunder: leichte Erdbeeraromatik, Veilchen, Würze nach Kräutern, mittelschwer und harmonisch im Abgang. Sehr frisch und klar in Duft und Geschmack mit zarten Röstaromen, zudem für einen Rotwein recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Leichte Erdbeere, Veilchen und Kräuterwürze, dazu zarte Röstaromen – sehr frisch und klar, mittelschwer und harmonisch, recht spritzig und fast tänzerisch im Finish.

Ein eleganter, animierender Pinot; leicht gekühlt ein Gewinn. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten, Charcuterie sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: kalkreiche Lagen um Ruppertsberg, Königsbach und Haardt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel
Klassifikation: Spätburgunder-Gutswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: ertragsreduziert, langer Maischekontakt, Ausbau im gebrauchten Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN Cepas Centenarias 2020

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero Cepas Centenarias (100+ Jahre) prä-phylloxerisch ~900 m Höhe 18 Monate neue franz. Eiche 2020

Der AVAN Cepas Centenarias 2020 ist ein Weingigant aus über 100 Jahre alten Rebstöcken – ein Wein, der nicht nur in Spanien seinesgleichen sucht. Frucht, Kraft, Ausdruck und ein ellenlanger Abgang geben sich die Klinke in die Hand. Einer der größten Weine Spaniens.


Cepas Centenarias – der Ursprungsweinberg

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" erbte Rebflächen zwischen 40 und 100 Jahren und brachte mit AVAN ab dem Jahr 2000 das moderne Gesicht der Region hervor – im Weinberg konsequent traditionell und, nach den Mondphasen gepflegt, im Keller mit nur minimalem Schwefeleinsatz.

Der Cepas Centenarias ist das Flaggschiff des Projekts: 100 % Tinta del País aus dem ältesten, über hundertjährigen und prä-phylloxerischen Weinberg des Guts – jenem Weinberg, von dem alle übrigen Reben des Hauses gepfropft wurden, gleichsam die DNA des gesamten Projekts. Die hochgelegenen Parzellen auf rund 900 Metern, auf kalkhaltigen Böden mit Sand und Ton, und die großen Tag-Nacht-Kontraste sorgen für eine langsame, ausgewogene Reife und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2020 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2020 ist spannend und elegant zugleich, dabei schon sehr zugänglich und trinkreif. Die alten Reben und die Höhenlage geben dem Wein Tiefe, Frische und Energie – ein kraftvoller, aber fein gezeichneter Ribera, der sich in den kommenden Jahren noch weiter prächtig entwickeln wird.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese ertragsarmer Parzellen, Gärung mit autochthonen Hefen zur Wahrung des Terroircharakters. Anschließend 18 Monate Reife in neuen Fässern aus französischer Eiche höchster Qualität (feinporig), in denen die besten Fässer jeder Böttcherei ausgewählt werden. Anbau mit Kompost und Pflanzenpräparaten, nicht zertifiziert.

Im Glas

Sattes Purpurrot mit kräftigen Glycerinschlieren, die an der Glaswand hinunterwabern. Ausgeprägter Duft nach dunklen, reifen und sehr satten Früchten, untermalt von cremiger Eiche, getrockneten Kräutern und kandierter Frucht. Am Gaumen unheimlich vollmundig und lang, kraftvoll und konzentriert, mit reifen Tanninen – Frucht, Kraft und Ausdruck im Zusammenspiel.

Ein Weingigant aus über 100-jährigen Reben – einer der größten Weine Spaniens.

Der Abgang ist intensiv und sehr, sehr lang. Schon jetzt ein großer Trinkgenuss, mit prächtigem Entwicklungspotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten und Lamm aus dem Ofen, zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien); ältester, prä-phylloxerischer Weinberg (100+ Jahre), ~900 m Höhe, kalkhaltige Böden mit Sand und Ton
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 18 Monate neue französische Eiche (feinporig); autochthone Hefen; Anbau mit Kompost und Pflanzenpräparaten, nicht zertifiziert

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Rebsorten

Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2016

Rotwein · Toscana IGT · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Toscana IGT Collezione De Marchi Barberino Val d'Elsa Chianti-Classico-Zone 24 Monate Barrique 2016

Der Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2016 ist ein reinsortiger Spitzen-Cabernet aus der Toskana – aus der Reihe Collezione De Marchi, von Paolo De Marchi in einem klassischen, ausgewogenen Jahrgang erzeugt. Kraftvoll und zugleich von feiner Eleganz.


Isole e Olena – Cabernet aus der Collezione De Marchi

Isole e Olena, 1956 durch Zusammenlegung der Nachbargüter Isole und Olena entstanden, liegt im westlichen Teil der Chianti-Classico-Zone bei Barberino Val d'Elsa. Paolo De Marchi prägte das Gut seit den 1970er Jahren und zählt zu den Pionieren der Qualitätsrenaissance des Chianti Classico – berühmt vor allem für den reinsortigen Sangiovese Cepparello. Der Jahrgang 2016 entstand noch unter seiner Hand.

Die Weinberge liegen auf 350–450 m über galestro und mergeligem Schiefer. Der Cabernet Sauvignon wurde ab 1984 gepflanzt – die ersten Reben auf altes Canaiolo gepfropft; heute stehen rund fünf Hektar der Sorte auf dem Gut. Unter dem Namen Collezione De Marchi (auch Collezione Privata) erscheint daraus ein reinsortiger Cabernet als Toscana IGT.

Jahrgang 2016 – Toskana

2016 gilt als einer der ganz großen toskanischen Jahrgänge – von vielen sogar als klassischer und ausgewogener als das wärmere 2015. Ein gemäßigter Witterungsverlauf mit warmen Tagen und kühlen Nächten brachte vollreifes, gesundes Lesegut mit perfekt ausgereiften Tanninen. Beim Cabernet Sauvignon entstehen so Weine von großer Frische, Präzision und Finesse, getragen von reifer Frucht und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2016.

Nach Entrappung und sanfter Pressung Maischestandzeit und Gärung über rund vier Wochen bei kontrollierter Temperatur. Anschließend etwa 24 Monate Reife in Barriques, überwiegend französische Eiche (rund zwei Fünftel neu), ein kleiner Teil amerikanische Eiche. Nach der Abfüllung reift der Wein noch mehrere Jahre im Flaschenlager, bevor er in den Verkauf kommt. Lagerpotenzial: rund 10 bis 25 Jahre.

Im Glas

Tiefes Dunkelrot. In der Nase reine Cassis- und Brombeerfrucht, dazu Kirsche, etwas Tabak, Wildkräuter und ein Hauch Eukalyptus, untermalt von feinen, würzigen Holznoten. Am Gaumen präzise und fein gewoben, mit elegant ausgereiften Tanninen, klarer schwarzer Frucht und der frischen, höhenlagengeprägten Spannung, die für Isole e Olena typisch ist – Kraft und Finesse in seltener Balance.

Ein Spitzen-Cabernet aus der Toskana – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Schon zugänglich, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu dunklem Fleisch und deftigen Wildgerichten, zu Terrinen und Pasteten, zu Braten vom Rind sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Isole e Olena, Barberino Val d'Elsa, Chianti-Classico-Zone (Italien); 350–450 m, galestro und mergeliger Schiefer
Klassifikation: Toscana IGT, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; ~24 Monate Barrique (überwiegend franz. Eiche, ~2/5 neu), mehrjährige Flaschenreife vor Verkauf

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2018

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2018

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Schaumweine

Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011

Der Eric Rodez Empreinte Noire Grand Cru 2011 ist Pinot Noir aus vier Lagen in Ambonnay, komplett im großen Holzfass ausgebaut und ohne malolaktische Gärung. Ein Champagner für Kenner – und für Wildgerichte.

Im Glas

Goldene Reflexe, feine Perlen. Rote Früchte, reif und saftig, dazu kandierte Orange, Röstaromen, Rauch und etwas Gewürz. Der Gaumen ist kraftvoll und vielschichtig, die Säure präzise, die Mineralität salzig. Ein Abgang voller Spannung, der lange nachhallt. Die Reben, im Schnitt älter als 30 Jahre, geben ihm Konzentration, das Holzfass Rundung.

Mach was draus

Rehrücken mit Preiselbeeren, Taube mit Linsen oder ein alter Gouda. Wer kein Wild mag, nimmt eine Maispoularde mit Pilzen. Zu Pilzgerichten aus dem Wald ist er ebenso stark. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, etwas Luft – und dann zu Wild oder Geflügel. Da fühlt sich der Empreinte Noire am wohlsten.“

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Kurz gefragt

Was heißt ohne malolaktische Gärung? Die zweite, säureabbauende Gärung findet nicht statt. Die Apfelsäure bleibt erhalten, der Wein bleibt straffer und frischer.

Wie trocken ist er? Weniger als 3 g Dosage pro Liter, also Extra Brut. Die Kraft kommt aus Pinot Noir und Holz, nicht aus Zucker.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru: La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes, Les Secs · Reben über 30 Jahre · Jahrgang 2011 · großes Holzfass · keine malolaktische Gärung · unfiltriert · Extra Brut, unter 3 g/l · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis 10 hoch 4 Gutedel 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis 10⁴ Gutedel 2023 ist ein Gutedel aus alten Reben des Weinguts Hanspeter Ziereisen in Efringen-Kirchen – einer der prägenden Adressen im Markgräflerland. Die Bezeichnung 10⁴ steht für mindestens 10.000 Rebstöcke pro Hektar: eine Pflanzdichte alter Anlagen, die den Ertrag von Natur aus begrenzt und die Wurzeln tief in den Boden zwingt. Zu 100 % handgelesen und unfiltriert abgefüllt.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, dem klassischen Gutedel-Kerngebiet Deutschlands. Das Dreiländereck D/F/CH prägt das Mikroklima: kontinentale Wärme, Vogesen-Schutz im Westen, Kalk- und Lößböden mit eingelagerten Verwitterungsschichten. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel von alten Reben mit mindestens 10.000 Stöcken/ha (10⁴). Die hohe Pflanzdichte und die alten Reben sorgen für geringe Erträge und konzentrierte Trauben. Zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit leicht grünlichen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle und eine feine Kräuterwürze, getragen von klarer mineralischer Spannung. Am Gaumen fest strukturiert für einen Gutedel: straffe Säure, mittlerer Körper, kein Fett. Der Abgang ist lang, salzig-mineralisch, mit einem Hauch Zitrusschale.

Am Tisch

Aktuell trinkbereit; mit Dekantierung zeigt er mehr Entfaltung. Durch alte Rebenstruktur und unfiltrierten Ausbau ist Lagerung bis 2028–2030 realistisch. Kühl bei 10–12 °C, liegend lagern.

Passt zu: Flammkuchen, Fischfilet vom Oberrhein, Ziegenkäse und Spargel mit Butter – hält auch leicht cremigen Pasta-Gerichten stand.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Gutedel (alte Reben, 10⁴ = ≥10.000 Stöcke/ha), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Arbequina BIO

Feinkost · Olivenöl · Arbequina · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Arbequina ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus 100 % Arbequina-Oliven aus Murcia in Spanien. Es duftet nach Artischocken und reifen Strauchtomaten und bietet viel Frucht im Geschmack – klar und saftig im Ausdruck. Ein feiner Hochgenuss.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird zu 100 % aus der Arbequina-Olive gewonnen. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige, klare Aromatik bewahrt.

Geschmack

Goldgelb-grünlich. In der Nase Artischocken und reife Strauchtomaten. Im Geschmack viel Frucht, dabei stets klar und saftig im Ausdruck, mit einer feinen Balance.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zum Verfeinern von Salaten und Fischgerichten, zu Gemüse und über Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: 100 % Arbequina
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 09.2027

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