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20. Mai 2025

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Spanien

Dehesa de Luna Gran Luna tinto

Rotwein · Castilla · Spanien

Der Dehesa de Luna Gran Luna ist ein kraftvoller Rotwein der Bodega Dehesa de Luna aus Kastilien – eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Syrah. Das Bukett duftet intensiv nach Beerenfrüchten wie Brombeere und Cassis. Am Gaumen saftig und dicht, voller Kraft, mit Schokolade, Mokka und Vanille. Die 15-monatige Reife im französischen Barrique steuert feinwürzige Zedernholznoten bei.


Castilla – Dehesa de Luna

Die Bodega Dehesa de Luna liegt auf einer weitläufigen Finca in Kastilien (Provinz Albacete), wo Weinbau und ursprüngliche Dehesa-Landschaft nebeneinander bestehen. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten fördert Frucht, Reife und Struktur der Trauben. Die Lagen sind auf Konzentration und Würze angelegt, wie sie der Gran Luna zeigt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Syrah. Nach der Gärung reift der Wein 15 Monate in französischen Barriques, die ihm feinwürzige Zedernholznoten verleihen, ohne die reife Frucht zu überdecken. Die Gesamtproduktion umfasst 7.174 Flaschen. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase intensive Beerenfrucht – Brombeere und Cassis –, dazu Schokolade, Mokka und Vanille. Am Gaumen saftig, dicht und kraftvoll, mit feinwürzigem Zedernholz über der reifen Frucht. Warme, gut integrierte Tannine, zugleich bissig und kernig im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren dekantieren. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Finca Dehesa de Luna, Albacete (Kastilien, Spanien)
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla
Ausbau Cuvée Cabernet Sauvignon/Petit Verdot/Syrah, 15 Monate in französischen Barriques

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2024

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2024 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2024 – Puligny-Montrachet

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgte ein früher Austrieb; das feucht-kühle Frühjahr brachte Frost, Hagel und hohen Krankheitsdruck sowie eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer ließ die Trauben langsam und spät reifen – die Lese erfolgte unter strenger Selektion, die Erträge fielen teils dramatisch aus. Die Weißweine zeigen sich entsprechend klar und fein gezeichnet, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und merklich mehr Säurespannung als in den warmen Vorjahren.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall: Dieser Puligny besitzt eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich – fein, zugleich kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk.

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Feinkost

Finca La Rosala Marcona Mandeln mit Trüffel

Feinkost · Mandeln · Spanien

Finca La Rosala Marcona Mandeln mit Trüffel sind handgeröstete spanische Marcona-Mandeln, mit Rohrzucker karamellisiert und mit schwarzem Sommertrüffel verfeinert – ein edler Knabberspaß aus einer kleinen Familienmanufaktur.


Herkunft

Finca La Rosala ist eine Familienmanufaktur in Calzada de Calatrava (Castilla-La Mancha) in Zentralspanien. Der Betrieb röstet seine Nüsse von Hand in Holzöfen und führt eine Rösttradition fort, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Marcona-Mandel gilt als eine der feinsten Mandelsorten Spaniens.

Zutaten und Herstellung

Blanchierte Marcona-Mandeln werden von Hand geröstet und mit Rohrzucker karamellisiert. Verfeinert wird mit schwarzem Sommertrüffel (Tuber aestivum) und Trüffelaroma, abgerundet von etwas Salz und mildem La-Vera-Paprika.

Geschmack

Knackige, zugleich zart-cremige Mandeltextur mit feiner Karamellsüße. Darüber das erdig-würzige Aroma des Trüffels und eine dezent salzige Note – süß-salzig und aromatisch.

Zum Genießen

Pur als Snack zu Wein, Sekt, Gin Tonic oder Bier. Ebenso zu Tapas, Ibérico-Schinken, Pasteten oder gereiftem Käse.

Passt zu: Ibérico-Schinken, gereiftem Käse, Tapas und einem Glas Wein.


Hersteller: Finca La Rosala (Calzada de Calatrava, Spanien)
Produkt: geröstete Marcona-Mandeln
Sorte: Marcona-Mandeln mit Trüffel
Herkunft: Spanien (Castilla-La Mancha)
Verarbeitung: von Hand in Holzöfen geröstet, karamellisiert, mit Sommertrüffel verfeinert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 09.2027

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2020 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Mölsheim VDP.Aus Ersten Lagen Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen nackter Kalkfels · Schotterauflage großes Holzfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling 2020 stammt aus den kühlsten, kargsten Lagen des Guts im Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse. Rauchig-kühl mit Feuerstein, fein ziseliert und salzig-mineralisch.


Mölsheim – nackter Kalkfels im kühlen Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim ist als VDP.Aus Ersten Lagen klassifiziert; nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen fließen ein.

Die Weinberge um Mölsheim liegen höher und sind deutlich kühler als die Hohen-Sülzener Lagen: Das Zellertal verjüngt sich hier, sodass die kühlen Winde des Donnersbergmassivs wie durch eine Düse hindurchziehen. Die Reben wurzeln im nackten Kalkfels, der nur von einer dünnen Schotterauflage bedeckt ist – Jahr für Jahr müssen Kalksteine abgetragen werden. Diese Kargheit prägt den Wein: zurückgenommene Frucht, dafür filigrane Noten von Feuerstein und Kräutern.

Jahrgang 2020 – Zellertal (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der nackte Kalkfels und die kühlen Donnersberg-Winde bewahrten Kargheit, salzige Mineralität und die feine Feuerstein-Würze – Frische und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Mölsheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von nacktem Kalkfels mit dünner Schotterauflage.

Nach der Handlese wird der Wein herkunftsbetont im großen Holzfass ausgebaut, ganz auf Kargheit, salzige Mineralität und feine Feuerstein-Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein karger, kalkgeprägter Riesling: zurückgenommene Frucht, dafür saline Noten nach nassem Stein, deutlicher Feuerstein und feine nördliche Kräuter. Am Gaumen kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zurückgenommene Frucht über salinen Noten nach nassem Stein, deutlichem Feuerstein und feinen Kräutern – kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein kühler, karger Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential – jung dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Spargel, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Mölsheim (VDP.Aus Ersten Lagen), Zellertal, Rheinhessen; ~200 m, ~40 % Neigung; nackter Kalkfels mit dünner Schotterauflage; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, herkunftsbetonter Ausbau im großen Holzfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Weine

Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 BIO

Weißwein · Franken · Chardonnay

Chardonnay Franken Sommerach · Rossbach Meursault-Klon Muschelkalk Bio (Naturland) 2021

Der Richard Östreicher Chardonnay Rossbach 2021 ist ein kraftvoll-mineralischer Bio-Chardonnay aus Sommerach – von einem alten Meursault-Klon, handverlesen in einem harten Bio-Jahrgang, spontan vergoren und lange im Barrique auf der Hefe gereift.


Rossbach – ein alter Meursault-Klon in Franken

Die Chardonnay-Reben wurden 2013 in die Weinbergsparzelle mit dem historischen Namen Rossbach gesetzt. Die Erde dort ist hellbraun, der Weinberg neigt sich gen Süd-Süd-Ost; unter der sandig-lehmigen Oberfläche zieht sich aus Muschelkalk geformtes Gestein durch – perfekt für Chardonnay. Auf der Suche nach den passenden Reben wurden Richard und Kerstin Östreicher 2011 im burgundischen Meursault fündig: ein besonderer, alter Klon, der nie überzüchtet wurde und nur wenige, dafür kleine, kompakte Trauben mit dicker Schale hervorbringt.

Diese Gelegenheit konnten sie sich nicht entgehen lassen – der von Vater Alfons so geliebte Bacchus musste weichen, doch Alfons nahm es gelassen und gab Richard seinen Segen. Die französischen Reben fühlen sich in der fränkischen Heimat auch ohne künstliche Bewässerung pudelwohl.

Jahrgang 2021 – ein hartes Bio-Jahr

Der 2021er Chardonnay Rossbach wurde am 16. Oktober 2021 von Hand gelesen, wobei die Lesehelfer penibel jedes einwandfreie Beerchen selektierten. Denn 2021 war ein brutales Jahr für alle Bio-Winzer: Bei zu viel Regen und warmen Temperaturen breitete sich der falsche Mehltau (Peronospora) in rasender Geschwindigkeit aus. Im biozertifizierten Weinbau fehlen die Mittel, diese Pilzkrankheit zu behandeln – es bleibt nur, mit natürlichen Mitteln vorzubeugen und die Abwehrkräfte der Pflanzen konsequent zu stärken. Entsprechend mühsam und pingelig war die Selektion: nur kerngesundes Traubenmaterial durfte in den Lesekisten landen, damit die Spontangärung gelingt.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Im konsequent puristischen Stil des Hauses: Vergärung ohne Zusatz von Reinzuchthefen oder Enzymen im Holzfass (Spontangärung), die nur mit kerngesundem Lesegut gelingt. Bis zur Füllung reift der Wein viele Monate im Barrique auf der natürlichen Hefe. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Ein kraftvoll-mineralischer, puristischer Chardonnay im typischen Rossbach-Stil: mit Schmelz, salziger Mineralität und großer Struktur, getragen vom Muschelkalk-Terroir. Kein Wein der lauten Primärfrucht, sondern der Tiefe und Länge – ein fränkischer Burgunder von Format.

Kraftvoll-mineralisch und puristisch – ein fränkischer Burgunder von Format.

Wir empfehlen, dem Wein vor dem Genuss ausreichend Luft und Temperatur im großen (Burgunder-)Glas zu gönnen oder ihn zu karaffieren. Wer mag, legt sich ein paar Flaschen für künftige Glücksmomente in den Keller. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rossbach (Deutschland); sandig-lehmige Oberfläche über Muschelkalk, Süd-Süd-Ost; Chardonnay-Klon aus Meursault
Klassifikation: Franken, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, Spontangärung im Holzfass, viele Monate Barrique auf der natürlichen Hefe; biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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Schaumweine

Franck Bonville Champagner Collection Privée 2010

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Collection Privée 2010 ist der seltene Prestige-Champagner des Hauses – nach Einschätzung des Weinjournalisten Tyson Stelzer einer der zwölf besten Champagner überhaupt, neben Namen wie Krug oder Roederer Cristal. Ein reinsortiger Blanc de Blancs aus den besten Grand-Cru-Lagen von Avize, der fast acht Jahre auf der Flasche reifte.


Champagne / Avize

Franck Bonville ist in Avize an der Côte des Blancs beheimatet. Die Collection Privée wird nur in den besten Jahren abgefüllt und stammt aus den besten Grand-Cru-Lagen von Avize. Ursprünglich für den privaten Verbrauch der Familie Bonville bestimmt, gelangt nur eine Handvoll Flaschen in den Handel – eine Rarität für Liebhaber.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Avize. Der Jahrgang 2010 reifte fast acht Jahre auf der Flasche, was ihm außergewöhnliche Tiefe, Komplexität und Reife verleiht.

Im Glas

Güldene Farbe mit zarter, funkelnder Perlage. In der Nase Kalk, Brioche, frisch geröstete Haselnüsse und echte Bourbon-Vanille, die sich auch im Geschmack entfalten. Am Gaumen lang, sehr elegant und zugleich kraftvoll, mit viel Druck und einem fanfarengleichen, anhaltenden Nachhall.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 9–11 °C in großen Gläsern servieren – ein großer Champagner für besondere Momente.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Kalb, Geflügel und reifem Hartkäse – oder solo als Höhepunkt.


Lage: Champagne, Grand Cru Avize (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Prestige Blanc de Blancs (Collection Privée), 100 % Chardonnay
Ausbau: nur in besten Jahren abgefüllt; ca. 8 Jahre Flaschenreife
Jahrgang: 2010

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Weine

Domaine des Ardoisières Argile IGP Vin des Allobroges 2023 BIO

Wein · Weißwein · Savoyen · Frankreich

Domaine des Ardoisières Argile 2023 ist eine biozertifizierte Weißwein-Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Von den Schieferböden Savoyens überzeugt er mit mineralischer Frische, dezenter Frucht und rassiger Säure.


Schieferböden Savoyens

Die Reben wachsen auf einem besonderen Terroir aus Schiefermergel und hartem, schwarzem Schiefer, durchmischt mit lehmigem Boden – jenen Schieferhängen, denen die Domaine des Ardoisières ihren Namen verdankt. Erzogen wird nach Guyot und Cordon de Royat bei rund 40 hl/ha. Das Gut zählt zu den großen Namen Savoyens und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Der Jahrgang 2023 war in Savoyen gesund und großzügig, mit reifen Trauben aus einem warmen Sommer und frischer, rassiger Säure.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Vergoren werden ganze Trauben mit autochthonen Hefen, was den Terroir-Charakter bewahrt. Anschließend reift der Wein neun Monate im Tank und entwickelt eine ausgewogene Struktur und feine Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dezente Fruchtaromen und klare mineralische Noten. Am Gaumen geradlinig und klar gezeichnet, mit mineralischer Frische, rassiger Säure und feiner Aromatik; präziser, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Schalentieren, Ziegenkäse sowie savoyardisch zu Fondue und Raclette.


Lage: Savoyen, Schieferböden (Frankreich); Domaine des Ardoisières
Klassifikation: IGP Vin des Allobroges – Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay & 20 % Mondeuse Blanche, trocken
Ausbau: Ganztraubengärung mit autochthonen Hefen, 9 Monate Tank
Jahrgang: 2023

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