Verjus, Tonic, Sprudel




Erfrischend, elegant und alkoholfrei: Der perfekte Drink für einen klaren Kopf

Alkoholfreie Biere, Weine, Cocktails und Drinks sind en vogue, hip und trendig. Der größte Nachteil ist meist, dass diese Getränke fast alle mit einem relativ hohen Restzuckergehalt brillieren, um so ordentlich getunten Geschmack ins Glas zu bringen.

Um die Süße draußen zu halten und dennoch geschmackvoll in den Abend zu starten, ist dieser einfach zuzubereitende, aber äußerst schmackhafte Drink, zu empfehlen: Verjus, Tonic, Sprudel.

Die Rezeptur ist denkbar einfach: Man nehme ¼ guten Verjus, 2/4 Tonic Water und ¼ Sprudelwasser, gibt alles in ein passendes Glas, natürlich erst, nachdem es großzügig mit Eiswürfeln befüllt wurde, und schneidet zum Abschluss noch ein paar Zitronenzesten hinein.

So beginnt der Abend unkompliziert, lecker und mit klarem Kopf. Cheers!

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Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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Spirituosen

Cognac Seguinot Age Inconnu

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac Age Inconnu besticht durch seine elegante bernsteinfarbene Farbe und ein vielschichtiges Aromenspiel, das subtile holzige Noten mit einem Hauch Rauch verbindet. Ein außergewöhnlicher Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne, bekannt für hohe Qualität und Raffinesse.


Herkunft / Grande Champagne

Der Age Inconnu stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot ist für die hohe Qualität und Finesse seiner Brände bekannt. Die Grande Champagne mit ihren kalkreichen Böden bringt besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Ein Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Die lange Reifung von mindestens 30 Jahren in Limousin-Eichenfässern verleiht ihm Tiefe, Komplexität und eine außergewöhnliche Finesse.

Im Glas

Elegantes Bernstein. In der Nase vielschichtig, mit subtilen holzigen Noten und einem Hauch Rauch. Am Gaumen entfaltet er eine bemerkenswerte Länge, angereichert mit würzigen Nuancen und dem feinen Aroma bitterer Orangen; tief, komplex und harmonisch balanciert.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Cognac-Schwenker genießen – ein Digestif für anspruchsvolle Genießer.

Ideal: pur als Digestif, zu dunkler Schokolade oder zu einer guten Zigarre.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne (Age Inconnu)
Reifung: mindestens 30 Jahre in Limousin-Eichenfässern

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Spanien

Monteabellon Finca La Blanquera 2019

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Finca La Blanquera 2019 ist ein Spitzen-Einzellagenwein von extrem kalkhaltigen Höhenböden gegenüber Nava de Roa. Kraftvoll, wild und von immenser Dichte und Intensität, mit Tabaknoten, dunklen Fruchtaromen und einem langen Abgang – ein neuer Topwein des Guts.


Ribera del Duero / Nava de Roa

Die Einzellage Finca La Blanquera wurde vor über zehn Jahren von der Familia García auf extrem kalkhaltigen Böden in Höhenlage gegenüber dem Örtchen Nava de Roa in der Ribera del Duero bepflanzt – ein Terroir, das für Spitzenweine prädestiniert ist. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón.

Rebsorte und Ausbau

Geprägt von Tinta del País (Tempranillo). Der über dreijährige Ausbau in französischen Barriques hat die enorme Wucht des Weines leicht gemildert, ohne ihm seine kraftvolle, wilde Art zu nehmen. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot. In der Nase dunkle Fruchtaromen, Tabak und eine ausgeprägte Fassnote. Am Gaumen kraftvoll, dicht und intensiv, zügellos und wild, mit enormer Konzentration, festen Tanninen und sehr langem Abgang. Ein Wein für die Zukunft.

Am Tisch

Aktuell mindestens sechs Stunden dekantieren – oder noch einige Jahre im Keller reifen lassen, damit er sein ganzes Aromenspektrum entfaltet. Bei 16–18 °C servieren.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Lamm, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero, Einzellage Finca La Blanquera, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Rebsorte: Tinta del País (Tempranillo), trocken
Ausbau: über 3 Jahre in französischen Barriques
Jahrgang: 2019

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2012

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache ist ein seltener, vielschichtiger Grenache aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA – oft genannt als einer der besten Grenache außerhalb Südfrankreichs. Er stammt aus dem Umfeld von Cayuse und Christophe Baron, der seine Lagen im Rocks District biodynamisch bewirtschaftet. Ein mittelkräftiger, fast burgundisch wirkender Grenache von Eleganz und Reinheit. Im Glas florale Noten, wilde Erdbeere und ein würziges Finish.


Walla Walla Valley

Der Wein stammt aus dem „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln, die den Weinen ihren würzig-rauchigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Reben biodynamisch.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Grenache. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die feine, florale Frucht und den würzigen Rocks-Charakter bewahren.

Im Glas

Mittleres Rubin- bis Purpurrot. In der Nase Himbeere und wilde Erdbeere, dazu blumige Noten, gemahlener Pfeffer und Veilchen. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, opulent und zugleich ätherisch, mit reifem Tannin und einem tragenden Säuregerüst. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Reife; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Fleisch und würzige mediterrane Gerichte.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Ortswein)

Riesling Mölsheim (Ortswein) Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen kalkgeprägte Böden trocken rauchig-kühl · Feuerstein BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2021 ist der Ortswein aus dem Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse: früher trinkreif, dennoch mit Lagerpotential. Rauchig-kühl mit Feuerstein.


Mölsheim – Ortswein aus dem Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim liegt im Zellertal, wo auch die Großen Lagen Frauenberg und Zellerweg am Schwarzen Herrgott beheimatet sind.

Der Ortsriesling stammt von den kalkgeprägten Böden rund um Mölsheim. Er bündelt den Charakter des Zellertals auf zugänglicher Ebene: die kühle, rauchige Kalksteinmineralität der großen Lagen, früher zugänglich, aber mit Reifepotential.

Jahrgang 2021 – Zellertal (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die kalkgeprägten Böden des Zellertals bewahren kühle Klarheit, rauchige Mineralität und Struktur – Frische und Frucht im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (Ortswein Mölsheim) aus dem Zellertal, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkgeprägten Böden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf kühle Klarheit, rauchige Kalkmineralität und Zugänglichkeit ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein rauchig-kühler, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu ein deutlicher Feuersteinton, feine Kräuterwürze und eine salzig-mineralische Ader. Am Gaumen kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über deutlichem Feuersteinton, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Ader – kühl und klar, straff strukturiert, mit lebendiger Säure und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein rauchig-kühler Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Herkunft: Mölsheim, Zellertal, Rheinhessen; kalkgeprägte Böden (Ortsebene der Zellertaler Großen Lagen)
Klassifikation: Riesling, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2021

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Anne Gros Hautes Côtes de Nuits blancs Cuvée Marine 2024

Weißwein · Hautes Côtes de Nuits · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Nuits AOC Cuvée Marine · 1 ha 500-l-Fass · 30% neu 2024

Der Hautes Côtes de Nuits Blanc Cuvée Marine 2024 der Domaine Anne Gros ist ein Chardonnay aus einer nur 1 Hektar großen Parzelle. Anne Gros lässt das Lesegut sehr spät ernten und bewahrt dennoch mit Feingefühl Mineralität und Spannung – mit salzigen Nuancen, Zitrus und einem Hauch exotischer Ananas. Im kühleren Jahrgang 2024 zeigt er sich besonders frisch und rassig.


Hautes Côtes de Nuits – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Nuits liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Nuits. Diese Höhenlage sorgt für Frische und Spannung – ideale Voraussetzungen für einen mineralischen Chardonnay. Die Cuvée Marine stammt aus einer einzigen, nur 1 Hektar großen Parzelle.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge naturnah. Hier wird das Lesegut bewusst sehr spät geerntet, ohne dass der Wein an Frische verliert.

Jahrgang 2024 – Hautes Côtes de Nuits

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – mehr Säure und Rasse als in wärmeren Jahren. Die ohnehin späte Lese und die Höhenlage spielen dieser Stilistik perfekt in die Hände.

Im Glas

In der Nase Zitronen und ein feiner Hauch exotischer Ananas, dazu leicht salzige Nuancen. Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit Druck und stattlicher Länge, getragen von einer frischen, klar konturierten Säure – kühl, mineralisch und gespannt.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, weißes Fleisch und Geflügel in heller Sauce – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Meeresfrüchten. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Hautes Côtes de Nuits, 1-ha-Parzelle; höhere, kühlere Hanglage
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC
Ausbau: Chardonnay, spät gelesen; 500-l-Fässer, 30% neu; naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

Vite Colte Barbera d'Asti Superiore La Luna e i Falo

Wein · Rotwein · Asti · Italien

Vite Colte La Luna e i Falò Barbera d'Asti Superiore zeigt ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. Aromatisches Bukett nach Sauerkirsche, Brombeere und Kräutern. Kraftvoll, trocken und elegant zugleich – ein idealer Essensbegleiter.


Asti / Piemont

Vite Colte (vormals Terre da Vino, gegründet 1980) ist eine renommierte piemontesische Erzeugergemeinschaft. Für die Barbera d'Asti Superiore DOCG werden Trauben aus rund 60 Hektar ausgewählter Hanglagen zwischen Nizza Monferrato und Agliano Terme auf kalkig-tonigen Böden zusammengeführt – das „SuperBarbera"-Projekt des Hauses. Der Name spielt auf Cesare Paveses Roman La luna e i falò an.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Barbera. Nach traditioneller Gärung und malolaktischer Gärung reift der Wein rund zwölf Monate in französischen Barriques (überwiegend gebrauchtes Holz), was ihm Struktur und Eleganz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase Sauerkirsche, Brombeere und Kräuter, dazu Veilchen, Lakritz und eine dezente Vanillenote. Am Gaumen kraftvoll und gut strukturiert, getragen von der typisch frischen Barbera-Säure, mit weichen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein idealer Begleiter der piemontesischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Risotto und mittelreifem Käse.


Lage: Barbera d'Asti Superiore DOCG, Monferrato/Asti (Piemont, Italien); Vite Colte (Terre da Vino)
Klassifikation: Barbera d'Asti Superiore DOCG – 100 % Barbera, trocken
Ausbau: ~12 Monate in französischen Barriques

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