Mamis-Etxe – Donostia-San Sebastián – Spanien

Mamis-Etxe: Neustart mit Herz und Pintxos im Herzen von Aiete


Die Corona Pandemie hat insbesondere in der Gastronomie für erhebliche Einbußen, Pleiten und Schließungen gesorgt. Auch das im Stadtteil Aiete gelegene Restaurant Mamis-Etxe (ehemals Mamistegi) in Donostia-San Sebastián ist der Pandemie zum Opfer gefallen. Da trifft es sich gut, dass der junge Basque Culinaria Center Absolvent Borja Olano mit seiner Partnerin Vane Pérez hier vor kurzem dem Restaurant mit ihrem neuen Konzept frisches Leben eingehaucht haben. Neben einer Aussenterrasse und einem großen Barbereich, wo Kleinigkeiten in Form von Pintxos und Raciones gereicht werden, gibt es mit dem Restaurantbereich noch das Herzstück des Mamis-Etxe. Hier wird dann eine leicht modernisierte, baskische Küche zelebriert. Ein paar Vorspeisen, Fisch- und Fleisch Klassiker vom Grill sowie diverse Reisgerichte lassen dem Gast hier die gar nicht so schlimme Qual der Wahl.

Thunfisch-Paprika Salat / Schinken-Kroketten / Paella nach Seemannsart / Käsekuchen mit karamellisiertem Apfel / lauwarmer Schokoladenkuchen

Mamis-Etxe, Oriamendi Pasealekua, 14, 20009 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 71 56 19

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Länder/Regionen

Michel Sarrazin Givry 1er Cru Blanc Champs Lalot 2024

Weißwein · Givry 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry 1er Cru Champs Lalot Côte Chalonnaise Ostlage 2024

Der Michel Sarrazin Givry 1er Cru Blanc „Champs Lalot" 2024 stammt aus einer besonders hochwertigen Parzelle der Côte Chalonnaise – elegant und mineralisch, getragen von einer formidablen Frische und einer feinen, harmonischen Länge.


Givry 1er Cru „Champs Lalot"

Das Domaine Michel Sarrazin et Fils in Jambles zählt zu den großen Referenzen der Appellation Givry in der Côte Chalonnaise – ein Familiengut mit Wurzeln im 17. Jahrhundert, heute geführt von den Brüdern Guy und Jean-Yves Sarrazin, naturnah und kontrolliert bewirtschaftet (Lutte raisonnée).

Der Givry Premier Cru „Champs Lalot" stammt aus einer besonders hochwertigen Parzelle der gleichnamigen Lage; ein Teil des Weinbergs wurde erst Anfang der 2010er-Jahre aufgrund seiner Qualität in den Rang eines Premier Cru erhoben. Die Reben der Domaine befinden sich im höher gelegenen, nach Osten ausgerichteten Abschnitt der Lage. Die Böden sind von tonreichen Kalksteinstrukturen geprägt, die Wasser gut speichern und selbst in trockenen Jahren eine stabile Versorgung der Reben gewährleisten.

Jahrgang 2024 – Burgund

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter und ein früher Austrieb, gefolgt von einem feucht-kühlen Frühjahr mit vereinzelten Frostnächten und regionalem Hagel. Der hohe Krankheitsdruck verlangte intensive Weinbergsarbeit, die Erträge sanken teils um bis zu 60 %. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel später aus als in den warmen Vorjahren und erforderte strenge Selektion.

Die Mostgewichte blieben im gemäßigten Bereich, sodass balancierte, eher leichtere Weine entstanden. Die Weißweine zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linienführung und kühler, herkunftstypischer Eleganz – 2024 ist ein Jahr des Winzers, in dem sorgfältige Arbeit den Unterschied machte.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Die Trauben werden schonend verarbeitet und sorgfältig vinifiziert; der Ausbau erfolgt behutsam. Die Abfüllung geschieht mit minimaler Klärung, um möglichst viel Ausdruck und Substanz zu erhalten – ein leichter Bodensatz kann daher ganz natürlich auftreten.

Im Glas

Klar und brillant mit goldenen Reflexen. Die Nase öffnet sich mit feinen floralen Noten, begleitet von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einem Hauch von Steinobst. Am Gaumen elegant und mineralisch, getragen von einer formidablen Frische und einer feinen, harmonischen Länge.

Elegant und mineralisch, getragen von formidabler Frische und harmonischer Länge.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu jungem Hartkäse.


Lage: Givry 1er Cru „Champs Lalot", Jambles, Côte Chalonnaise (Frankreich); höher gelegener, ostexponierter Abschnitt, tonreiche Kalksteinböden
Klassifikation: Givry 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; schonende Vinifikation, behutsamer Ausbau, minimale Klärung (leichter Bodensatz möglich); Lutte raisonnée

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Rebsorten

Casa Ermelinda Tinto

Rotwein · Península de Setúbal · Cuvée · Portugal

Casa Ermelinda Tinto ist eine portugiesische Rotwein-Cuvée vom Familienweingut Casa Ermelinda Freitas von der Península de Setúbal. Der Wein strotzt vor klarer, roter Frucht – Kirsch- und Brombeeraromen verbinden sich genial. Mittlerer Körper, modern vinifiziert, mit feinstem Finish.


Península de Setúbal

Die Halbinsel Setúbal liegt südlich von Lissabon und zählt zu den ältesten Weinbaugebieten Portugals. Das Weingut Casa Ermelinda Freitas in Fernando Pó (Palmela) keltert seine Rotweine vor allem aus der regionaltypischen Sorte Castelão und weiteren portugiesischen Reben. Sandige Böden und mediterranes Klima mit atlantischem Einfluss prägen den fruchtigen Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Tinto ist eine Cuvée aus portugiesischen Rebsorten mit Castelão als regionaltypischem Rückgrat. Modern und fruchtorientiert vinifiziert, bleibt die klare rote Frucht im Vordergrund.

Im Glas

Klares Rubinrot. In der Nase und am Gaumen klare rote Frucht mit Kirsche und Brombeere. Mittlerer Körper, saftig und unkompliziert, mit weichem Tannin. Der Abgang ist fein und sauber.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Pasta, Pizza und mittelkräftiger Käse.


Lage: Península de Setúbal (Palmela/Fernando Pó), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: modern, überwiegend im Edelstahl

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis Monts Luisants 1er Cru 2023

Weißwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Morey-Saint-Denis · 1er Cru Blanc Monts Luisants · Côte de Nuits 0,6 ha · ~300–343 m · Ostlage 2023

Der Morey-Saint-Denis Monts Luisants 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Dujac ist eine Rarität: ein reinsortiger Chardonnay-Weißwein aus der ansonsten roten Côte de Nuits. Straff, kreidig und mineralisch, mit Birne, frischer Brotkruste und Zitrus – einer der schönsten Weißweine von Morey-Saint-Denis.


Les Monts Luisants – Weißwein-Rarität der Côte de Nuits

Les Monts Luisants liegt nordöstlich des Dorfes Morey-Saint-Denis, oben am steilen Hang (rund 24 % Neigung) auf 300 bis 343 Metern, in reiner Ostausrichtung – oberhalb und angrenzend an den Grand Cru Clos de la Roche. Der nur 60 bis 80 cm dünne Boden besteht aus reichlich kantigem Kalkkies in sandig-lehmiger Matrix über Comblanchien-Kalkstein und ist stark karbonathaltig.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,6 Hektar und erzeugt seit 2003 einen Chardonnay – einer der renommiertesten Weißweine der Gemeinde. Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, arbeitet biologisch zertifiziert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur straffen Art des Monts Luisants passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von der 0,6 Hektar großen Dujac-Parzelle.

Vergärung und Ausbau erfolgen im Eichenfass, ganz im Stil des Guts – auf Balance zwischen Frucht, Schmelz und mineralischer Spannung ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Birne, frisch gebackene Brotkruste, Zitrusöl, dazu Feuerstein und weiße Blüten. Am Gaumen mittelgewichtig, straff und kreidig, getragen von einer klaren Säureachse. Spannung und Kraft, gemildert von Volumen – ein langer, salziger Abgang.

Birne, Brotkruste und Feuerstein über kreidig-straffem Gaumen – eine seltene Weißwein-Größe der Côte de Nuits.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Steinbutt und edler Fisch, Geflügel in heller Sauce, weißer Spargel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Monts Luisants, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); kalkige Kiesböden über Comblanchien-Kalk, Steilhang ~300–343 m, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru (Blanc)
Ausbau: Chardonnay; Vergärung und Ausbau im Eichenfass

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Italien

Vanita Pecorino

Weißwein · Pecorino · Abruzzen · Italien

Vanita Pecorino ist ein aromatischer, trockener Weißwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit gelben, vollreifen Früchten in der Nase und saftiger Aromatik von weißem Pfirsich, Birne und Vanille.


Abruzzen

Namensgeber der Rebsorte ist das italienische Wort für Schaf, „pecora": Man sagt, die Pecorino-Traube sei von Schafen besonders bevorzugt worden, wenn man sie zwischen den Rebstöcken von einer Weide zur nächsten trieb. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese aus den Abruzzen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pecorino. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische Frische und die saftige Fruchtaromatik. So entsteht ein aromatischer, zugänglicher Weißwein.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase gelbe, vollreife Früchte. Am Gaumen sehr aromatisch und saftig, mit weißem Pfirsich, Birne und Vanille. Balsamische, frische Noten im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: leichte mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Terre di Chieti IGT – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Feinkost

Bomba XXX

Feinkost · Tomatenpaste · Italien

Bomba XXX ist eine intensiv aromatische Tomatenpaste aus der Küche von Laura Santtini. Basis ist dreifach konzentriertes Tomatenmark, verfeinert mit vollreifem Tomatenpüree, einem klassischen Soffritto aus Zwiebeln, Sellerie und Karotten sowie kräftigem, trockenem Rotwein.


Herkunft

Bomba XXX stammt aus der Taste-#5-Linie der Food-Autorin und Umami-Expertin Laura Santtini und wird in Italien hergestellt. Die Paste bündelt die Aromen mediterraner Küche in konzentrierter Form.

Zutaten und Herstellung

Kern ist dreifach konzentriertes Tomatenmark, ergänzt um Tomatenpüree, Soffritto (Zwiebel, Sellerie, Karotte), trockenen Rotwein, eingekochten Traubenmost, Kräuter und Gewürze. So entsteht aus langsam aufgebauten Aromen eine gebrauchsfertige Paste.

Geschmack

Tief, vollmundig und herzhaft mit konzentrierter Tomatenfrucht, würzigen Gemüsenoten und der Tiefe des Rotweins. Ein kräftiges Umami-Profil, das Saucen, Suppen und Eintöpfe spürbar verstärkt.

In der Küche

Ein bis zwei Esslöffel genügen, um Tomatensaucen, Suppen, Dips oder Aufstriche aufzuwerten. Roh oder mitgekocht verwendbar, auch als Würzbasis für Marinaden und Schmorgerichte.

Klassische Begleitung: Pasta, Schmorgerichte, Eintöpfe, Bruschetta und Burger.


Hersteller: Laura Santtini (Taste #5 / Easy Tasty Magic)
Produkt: dreifach konzentrierte Tomatenpaste
Sorte: Bomba XXX
Herkunft: Italien
Verarbeitung: mit Soffritto und trockenem Rotwein verfeinert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.06.2027

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Rebsorten

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Jahrgang: 2021

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Schaumweine

Francois Montand ICE Demi-Sec

Schaumwein · Jura, Frankreich · Chardonnay, Ugni Blanc & Colombard

Demi-Sec Für Eiswürfel konzipiert Jura, Ostfrankreich Traditionelle Flaschengärung ca. 40 g/l Restzucker Serviertemperatur 4–6 °C

Francois Montand ICE Demi-Sec ist ein halbtrockener Sekt aus dem Jura, der ausdrücklich für das Glas mit Eiswürfeln gemacht ist. Maison du Vigneron in Crançot legt die Cuvée aus Chardonnay, Ugni Blanc und Colombard mit mehr Restzucker und kräftigerer Frucht an, damit sie das Schmelzwasser verträgt. Kein Kompromiss-Sekt, sondern eine eigene Bauart.


Jura – Herkunft und Keller in Crançot

Maison du Vigneron arbeitet im Jura zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau, auf Kalk- und Mergelböden. Kühle Nächte und ein kontinental geprägtes Klima liefern Grundweine mit hoher Säure – die Voraussetzung dafür, dass ein Sekt mit spürbarer Süße trotzdem nicht plump wirkt.

Die Cuvée ergänzt den Jura-Chardonnay um Ugni Blanc und Colombard aus dem Südwesten Frankreichs. Beide Sorten bringen Zitrusfrucht und geringen Alkohol mit – hier bei 11 % vol – und halten den Wein leicht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus Chardonnay, Ugni Blanc und Colombard. Die Grundweine gären kühl und reduktiv im Edelstahl, ohne Holz, um Blüten- und Steinobstaromatik zu erhalten.

Die zweite Gärung erfolgt in der traditionellen Flaschengärung. Entscheidend ist die Dosage: Mit rund 40 g/l Restzucker liegt der Wein im Bereich Demi-Sec. Diese Süße ist kalkuliert – schmelzende Eiswürfel verdünnen Zucker, Säure und Aroma gleichermaßen, ein Brut würde dabei dünn und sauer wirken.

Im Glas

Helles Strohgelb, feine Perlage. In der Nase reife Birne, gelber Apfel, ein Hauch Pfirsich und weiße Blüten. Am Gaumen weich und rund, die Süße wird von Zitrussäure aufgefangen, der Abgang bleibt fruchtig und kurz. Über Eis verschiebt sich das Profil hin zu Zitrus und Blüte, der Wein wird schlanker und frischer.

Rund 40 g/l Restzucker sind hier kein Zugeständnis an den Massengeschmack, sondern die Rechengröße für schmelzendes Eis.

Servieren im großen Weißweinglas oder im Ballonglas: drei bis vier Eiswürfel, den Sekt bei 4 bis 6 °C darüber gießen. Frische Minze oder eine Limettenzeste heben die Zitrusseite deutlich an. Trinkreif ab sofort, keine Lagerung nötig.

Am Tisch

Als Aperitif auf der Terrasse, zu Melone mit Serrano, zu Ziegenkäse mit Honig, zu Sushi und asiatischen Vorspeisen mit Chili. Zum Dessert passt er zu Obstsalat, Sorbet und Panna cotta mit Beeren. Auch die Basis für Spritz-Varianten: Sekt über Eis, Limette, Minze – ohne zusätzlichen Sirup.


Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung
Geschmacksrichtung Demi-Sec · ca. 40 g/l Restzucker
Serviertemperatur 4–6 °C, auf Eis

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